Marcel Gröls

 4.2 Sterne bei 27 Bewertungen
Marcel Gröls

Lebenslauf von Marcel Gröls

Marcel Gröls ist in Nordrhein-Westfalen geboren und im Schwabenland aufgewachsen. Als Erwachsener hat er einige Jahre jeweils in Stuttgart, Frankfurt, Würzburg und Hannover gelebt, bevor es ihn vorerst endgültig nach Hamburg verschlug. Wenn er zwischen Familie, Arbeit und Sport etwas Freizeit hat, dann widmet er diese vor allem einem Thema: Der Literatur. Dabei ist das "Drumherum", also Anekdoten über Schriftsteller, Verlage und Leser nicht selten genauso spannend, wie die Literatur selbst.

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Rezension zu "Doktor Gröls' Almanach der Literatur" von Marcel Gröls

Literaturwissen mal anders
Schnuffelilivor 3 Jahren

Oh nein. Ich habe gerade gesehen, dass meine Rezi - aus irgendeinem Grund - nicht online ist. :(  Blöde Technik!!! Darum jetzt also noch einmal:

Dr. Gröls hatte einen klasse Einfall: Warum nicht mal das Wissen über Literatur ein bisschen anders vermitteln. So erfährt der Leser in diesem Buch interessante und gut recherchierte Fakten. Dabei reicht das Spektrum vom längsten Buch der Welt über verbotene Bücher und Bestseller-Listen bis hin zu Nobelpreisträgern. Aber auch Triviales darf nicht fehlen und so wird zwischendurch immer mal wieder ein Kapitel eingeschoben.

Das Wissen zur Literatur ist so komplex, dass ich es mir nicht leicht vorstelle, Themengebiete abzustecken, um nicht vom Hundertsten ins Tausendste zu kommen. Dennoch beleuchtet Dr. Gröls viele verschiedene Aspekte sowohl über Autoren und ihre Bücher als auch über das "Ringsherum" - wie z.B. das Thema Pressefreiheit - ohne dabei zu sehr abzuschweifen. Im Gegenteil, die einzelnen Kapitel sind eigentlich immer recht kurz und knapp zusammengestellt und mit vielen Tabellen und Listen erstellt worden. Die Aufmachung ist so zwar übersichtlich, aber mir doch ein bisschen zu einfach gehalten.

Fazit: Ich zolle Dr. Gröls auf jeden Fall einen riesen Respekt für die investierte Zeit und die gründliche Recherche. Es ist immer gut, wenn man mal beim Zusammensitzen mit Freunden "unnützes" oder eher weitgehend unbekanntes Wissen verbreiten kann. :)
Alles in allem ein empfehlenswertes Werk für alle Literaturbegeisterte. Gut und gerne kann man auch zwischendurch mal ein oder zwei Kapitel lesen, da sie alle voneinander unabhängig und recht kurz sind.

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Nusseiss avatar

Rezension zu "Doktor Gröls' Almanach der Literatur" von Marcel Gröls

Literatur - von allen Seiten
Nusseisvor 3 Jahren

In Doktor Gröls' Almanach der Literatur geht es - wie man schon vermutet - um Literatur. Alle wichtigen und unwichtigen Daten, Fakten und Informationen.
Das kurze Buch fasst ca. 80 Seiten und liest sich sehr gut. Es ist kein langweiliges Sachbuch wo eine Tabelle nach der anderen erscheint, es macht spaß zu lesen, weil der Autor viel Humor reingebracht hat. Am besten gefielen mir die Passagen aus "Trivia & Sonstiges I". Ich werde mein Glück versuchen und auf einer Party mit Bilbo Baggins Geburtsdatum angeben. Das haut meine Freunde bestimmt um.

Fazit: ein unterhaltsames Buch mit vielen wissenswerten Informationen, ein Muss für jeden Literaturbegeisterten!

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Leschens avatar

Rezension zu "Doktor Gröls' Almanach der Literatur" von Marcel Gröls

Unterhaltung versus Information: In diesem Buch kein Widerstreit, sondern ein kurzweiliges Vergnügen
Leschenvor 4 Jahren

Bereits das Vorwort dieses kurzweiligen, interessanten, informativen + amüsanten Literatur-Almanachs macht neugierig....

 

Weiterlesend befand ich mich schnell an der imaginären Angelleine hängend, und musste gut eingestimmt weiterlesen. Wohlwissend ich werde kurzweilig informiert werden. Um am Ende des 82-seitigen eBooks sagen zu können, und das hier schwarz auf weiß zu dokumentieren:
 
1. Ich habe während des Lesens mehrfach ungläubig den Kopf geschüttelt, genauso wie ich in anderen Lesemomenten meine Gesichtsmuskeln zum Schmunzeln und Grinsen bewegt habe, um dann wieder den Kopf zum Nachdenken über das Gelesene zu benutzen. 
 
2. Ich habe oft gedanklich meinen Leseplatz verlassen, und begann um die Ecke (gehend) zu Denken. Gedanklich offen und ungeschützt ließ ich sich mein Geist immer wieder „weggeleiten“ von den niedergeschriebenen Tatsachen.
 Tatsachen, die von der Geschichte der Literatur und ihrer Vertreter der vergangenen Jahrhunderte bis heute berichteten, erzählten, informierten.
 
3. Das Gelesene dann kritisch betrachtend, gar dieses hinterfragend, blieb ich das ein ums andere Mal nachdenklich zurück.
 

Ich kann sagen, Marcel Gröls präsentiert in diesem Almanach der Literatur aus der Reihe HanserBox Interessantes Wissen, welches man sich als Leser gerne aneignet. Denn Unnütz ist hier nichts, und wenn dann von der Unterhaltenden Seite.

 
Marcel Gröls macht dem Leser vieles aus der aktuellen Zeitgeschichte, Verlags- und Buchgeschichte sowie Entwicklungen unserer (Lese)Gesellschaft bewusster.
 
Marcel Gröls informiert und unterhält ohne erhobenen Zeigefinger.
Er erzählt aus dem Nähkästchen der Literatur nicht mit falsch verstandenem Pathos, jedoch aber mit Respekt und Wertschätzung.
 

Inhalt

Gröls präsentiert sein aus vielen Inhaltsteilen verwobenes Sachbuch mit einem Augenzwinkern.

Doch was steht auf diesen 82 elektronischen Seiten?
Es ist unfassbar, in seiner Vielfältigkeit nicht aufzählbar und doch möchte ich einen Abriss aus den 40 Kapiteln geben.
 

Marcel Gröls erzählt von den (Lebens)Geschichten hinter den publizierten Buchgeschichten aller Genres. Er stellt eine Bandbreite an Fragen, die er gut recherchiert in den 40 Kapiteln beantwortet:

* Verbotene Autoren – verbotene Bücher:
Hier wird Martin Luther genauso aufgelistet, wie die Aufklärer Kant und Descartes sowie die Verfasser zeitgenössischer Weltliteratur wie Alexandra Dumas, Victor Hugo, J.D. Salinger und Heinrich Heine.
 
* Deutsche Jahresbestseller des Magazins „Der Spiegel“ versus Nobelpreisgewinner für Literatur:
Hier beleuchtet Gröls in mehreren Kapiteln die Welt der prämierten Bücher.
 
*Literatur-Kritiken versus Leserbewertung:
Wer hat mehr zu sagen und weiß besser Bescheid?
 
* Wie lebt es sich in der Verlagswelt als Frau oder Mann; als bekannter Autor oder unbekannter Autor; als Anders-Denkender und/oder Anders-Aussehender?
 
* Bestseller-Autoren versus Schauspieler: Wer "verdient" mehr?
 
* Kann man sich als Autor Marotten leisten? : Oder bringen Drogen, die Liebe, ein Lästermaul den Autor persönlich und beruflich weiter?
 
* Was bringt die Pressefreiheit? : Oder In welchem Land sollte man als Reporter, Journalist, Schriftsteller, Publizist lieber nicht den Mund soweit aufmachen?
 
* Was für einen Einfluss hat das Buch der Bücher – DIE BIBEL? 
 
* Sprachliche Superlative stellt Gröls genauso vor, wie er dem Leser auch Fachbegriffe und sprachliche Besonderheiten vorstellt.
 
Immer wieder wechselt Gröls zwischen Information und Unterhaltung, um die beiden Sparten der elektronisch beeinflussten Mediengesellschaft zu bedienen. ;0)
 
Auf Informelle Kapitel, die mich auch kurzweilig unterhalten, folgen Kapitel mit Trivia & Sonstiges betitelt. Auch diese haben in ihren unterhaltenden Inhalten einen Informationswert für mich. Es sind durchweg überraschende inhaltliche Wechsel, die aber den Leser in seinem Lesefluss nicht unterbrechen.
 

Fazit

Es ist ein Sachbuch, welches die Schattenseiten des Autorenlebens genauso darstellt, wie den Leser mit Anekdoten und Kurzweiligem aus den unbekannten hinteren "Reihen" des oft bühnenreifen Lebens der Schriftstellerriege informiert, amüsiert und erstaunt. Ich bin gut von diesem Almanach unterhalten worden. Ich war interessiert und neugierig dabei. Ich habe mich gewundert und habe mit Hilfe der Informationen bewusst um die Ecke gedacht. Ich kann das Buch für besondere Lesestunden sofort empfehlen.

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Gespräche aus der Community

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Marcel_Groelss avatar

Liebe Rezensentinnen und Rezensenten,

der "Doktor Gröls' Almanach der Literatur" ist am 28. Januar im Hanser-Verlag in der Reihe "Hanser-Box" erschienen. Als Autor dieses eBooks kann ich sagen, dass mir das Schreiben sehr viel Freude bereitet hat und ich nun gerne noch einmal die einzelnen Kapitel mit den Augen der Leser sehen möchte. Man selbst wird ja nach dem hundertsten Lesen auch etwas betriebsblind.

Dies ist meine erste Lovelybooks-Leserunde und bestimmt mache ich Anfängerfehler - jedenfalls werde ich mich die ganze Zeit über einbringen und freue mich über alle konstruktiven Rückmeldungen und Anregungen für künftige Ausgaben des Almanach! Das Buch hat ca. 80 Seiten. Ich kann es in der mobi- und in der epub-Variante versenden.

Vielen Dank und viele Grüße,

Marcel Gröls

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