"Kant und das Leben nach dem Tod" ist der dritte Band der "Kommissar Kant in München"-Reihe, für mich war es jedoch das erste Buch der Reihe, das ich gelesen habe. Die Bücher können getrennt voneinander gelesen werden. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten in die Geschichte hinein zu kommen, da alle Charaktere ohnehin vorgestellt werden.
Für Feinheiten zwischen den einzelnen Charakteren ist es aber natürlich immer besser, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
Das Buch ist in zwei Perspektiven verfasst: Im ersten Erzählstrang folgen wir natürlich Kommissar Kant, der mit seinem Team anfängt den Mord an einem alten Mann aufzuklären. Der zweite ist aus der Perspektive von Antonia, einer jungen Frau, die zurück nach Deutschland kehrt. Aufgewachsen ist sie in Portugal, wo sie auch noch mit ihrer Mutter gelebt hatte, doch nach deren Tod beschließt sie, nach München zu fahren.
Anfangs ist nicht so ganz klar, wie diese beiden Stränge miteinander verbunden sind. Doch Marcel Häußler verbindet diese sehr geschickt bis zum Ende des Buches.
Trotz der Brutalität ist das Erzähltempo eher ruhiger. Dabei plätschert die Handlung nie vor sich hin, es wird nur kein großes Gewese veranstaltet.
Die Auflösung ist schlüssig, der Plot sehr nachvollziehbar. Das ist mir bei Krimis eigentlich immer am wichtigsten.
Ein unaufgeregter Krimi, der es schafft, konstant spannend zu bleiben und es schafft, auf gerade mal 304 Seiten auch noch darauf hinzuweisen, wie einsam man auch in einer Gesellschaft sein kann.
Marcel Häußler

Lebenslauf
Marcel Häußler wurde 1970 in Essen geboren. Um die Jahrtausendwende arbeitete er in Köln als Kameraassistent und Cutter, als ihn die Liebe aus der Großstadt in ein bayerisches Dorf verschlug. Zwei Jahre später zog es ihn aus der Provinz nach München. Heute lebt er halb in Deutschland, halb in Portugal. Er veröffentlichte mehrere Kurzgeschichten, schrieb an Drehbüchern mit und übersetzte über dreißig Romane aus dem Englischen.
Quelle: Heyne
Alle Bücher von Marcel Häußler
Kant und das Leben nach dem Tod
Kant und der sechste Winter
Kant und der Schachspieler
Neue Rezensionen zu Marcel Häußler
Das war wieder ein richtig guter Laymon, ich hatte viel Spaß bei der Geschichte.
Sie las sich flüssig und schnell, die. Charaktere waren gut erzählt.
Es gab viel Blut und kranke Seelen, doch auch ein wenig Romantik und natürlich darf bei Laymon die Abartigkeit mancher Charaktere nicht fehlen. Sex ist wie immer auch ein Thema gewesen, doch hier passte alles wieder wunderbar zusammen.
Für mich war dieser Laymon immer wieder ein Genuß.
Ich kann die Geschichte guten Gewissens weiter empfehlen.
Einen winzigen Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:
Üblicherweise erwartet man von dem Autor ja deftige Horror. Dieses Buch ist eher ein Thriller mit ein paar blutigen Höhepunkten und massiger Spannung. Leider musste ich auch ein paar ärgerliche Längen feststellen was eigentlich eher untypisch ist. Die vielen knackig kurzen Kapitel lassen dennoch etwas Tempo aufkommen. Die Schreibweise ist flüssig und leicht und fesselt den Leser. Typisch für diesen Autor sind die häufigen erotischen Anspielungen und und die Wiedergabe der (praktisch dauergeilen) Gedanken der Protagonisten. Das mag man mögen, oder auch nicht. Die Protagonisten sind demzufolge eher schlicht gezeichnet.
Da ich ein Fan des Autors bin hat mir das Buch sehr gut gefallen. Für die Längen und die mässige Spannung gibt es aber einen Punktabzug.
Gespräche aus der Community
Die Spuren eines rätselhaften Falls führen Hauptkommissar Kant und sein Team der Münchner Mordkommission in eine Hochhaussiedlung im Norden der Stadt. Doch irgendetwas stimmt nicht. Welche Gefahren lauern dort wirklich? Lies jetzt den neuen Band der Kommissar-Kant-Reihe, die für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert war. Für unsere Premiere suchen wir 30 Interessierte, die das Buch hier sowie auf 3 weiteren Seiten (z. B. Amazon) rezensieren möchten.
Beides gefällt mir sehr, andernfalls hätte ich mich nicht für das Buch beworben
Der abgetrennte Arm eines alten Manns.
Rentner, die spurlos aus ihren Wohnungen verschwinden.
Eine junge Frau, die in tödliche Gefahr gerät.
Was geht in der Hochhaussiedlung im Münchner Stadtteil Hasenbergl vor?
Hauptkommissar Kant und sein Team ermitteln in ihrem dritten Fall.
Bewerbt euch, wenn ihr eines von zwanzig Leseexemplaren gewinnen wollt.
Liebe Juditha,
vielen Dank für deine Rezension!
Ich wünsche dir auch einen guten Start ins neue Jahr. Bis zum nächsten Mal!
Ein verschwundenes Schachgenie.
Ein vorbestrafter Boxer.
Eine Leiche, die mehr als ein Rätsel aufgibt.
Der zweite Fall für Hauptkommissar Kant und sein Team von der Münchner Mordkommission.
Bewerbt euch und gewinnt eins von 20 Leseexemplaren!
Danke das ich dieses Buch lesen durfte.Es hat mir sehr gut gefallen.Hier ist meine Rezi die ich noch auf anderen Portalen gepostet habe.
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