Marcel Möring Eine Frau

(5)

Lovelybooks Bewertung

  • 5 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(1)
(4)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Eine Frau“ von Marcel Möring

Über den Weg einer Frau zu sich selbst Laura besitzt ein Gourmetrestaurant mit kleinem Hotel an der holländischen Küste. Mit ihren sechzig Jahren meistert sie jedes Chaos – bis sie eines Tages, als zwischen Chefkoch und Maître in der Küche wieder mal die Fetzen fliegen, merkt, dass sie nicht mehr wie gewohnt funktionieren kann. Dass sie innerlich wie versteinert ist, und zwar seit fünfundzwanzig Jahren, seit der großen Tragödie ihres Lebens, die sie überwunden glaubte. Und Laura wird klar, dass sie sich den Erinnerungen, an Liebe wie an Leid, stellen muss, wenn sie weiterleben will.

Eine Geschichte, die einen gefangen nimmt, nachdenklich stimmt und zeigt, wie wertvoll das Leben ist.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Stöbern in Romane

Der Junge auf dem Berg

Ein Buch aus dem man lernen kann und zwar sowohl Jugendliche als auch Erwachsene

signorinasvenja

Dann schlaf auch du

Eine düstere, sehr realistische Geschichte, die mich komplett in ihren Bann gezogen hat.

Marion2505

Außer sich

Innovativ, nichtsdestotrotz anstrengend mit ganz viel sozialistischem Russland.

wandablue

Vintage

Faszinierende, mitreißende und intensive Reise durch die Musik der 1960er Jahre! Irre gut!!!

Naibenak

Die Phantasie der Schildkröte

Ein gefühlvoller Roman für lange Herbstabende, leichte Lektüre, die sich in einem Rutsch liest.

brenda_wolf

Acht Berge

Ein Buch über die liebe zu den Bergen der eigenen Heimat. Über Vaterschaft, Freundschaft, Liebe und Leben. Wundervoll

papaverorosso

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Der Weg zu sich selbst

    Eine Frau
    Minje

    Minje

    24. July 2015 um 19:34

    Das Buch "Die Frau" von Marcel Möring erschien 2009 im Luchterland Literaturverlag. 2007 erschien das Original bei De Bezige Bij. Die Handlung des Buches spielt im Jahr 2000 in Holland. Wir erfahren jedoch aus dem Leben der Protagonistin Ereignisse, die in Frankreich und Australien passiert sind. Laura. 60 Jahre alt. Sie ist seit 20 Jahren Hotelbesitzerin. Inclusive Gourmet Restaurant. Und eines Tages- da ist alles aus. Sie flüchtet in einen Schrank und weint. Sie reisst sich zusammen und funktioniert weiter. Ein agressiver  Gast ruiniert ihre Gesundheit. Der Arzt muss kommen, und ihre Wunde nähen. Ihre ganze Vergangenheit hastet an ihr vorbei. Was ist Schlimmes in ihrer Vergangenheit passiert? Was werden die Konsequenzen sein? Thema: Verschiedenes wird im Buch angesprochen- Einsamkeit, Todesgedanken, schmerzhafte Erinnerungen. Die Frage: Kann man seine Vergangenheit lebenslänglich erfolgreich verdrängen? Die Protagonistin  Laura, sie gefällt mir, Eine Frau, die Schlimmes erlebt hat. Eine Frau, die versucht, stark zu sein. Die versucht, ihr Leben erfolgreich zu bewältigen. Die alles, was ihr Gefühlsleben verwirren könnte, verdrängt. Sprache und Stil sind hervorragend. Es ist wirklich ein Genuß, die Novelle zu lesen. Als ob der Autor mit viel Liebe und Hingabe ein Bild zeichnet und immer wieder bei wichtigen Details verweilt. Spannung: Auch wenn die Handlung in der Gegenwart kurz ist, ist trotzdem eine Spannungskurve vorhanden, da es Rückblicke in die Vergangenheit von Laura gibt. Der Leser möchte wissen, was sie alles Schlimmes erlebt hat. Er ärgert sich, hätte vielleicht anders gehandelt. Am Ende die Erleichterung... Fazit: ein literarisches Meisterwerk!

    Mehr
  • Es ist nie zu spät zum Leben

    Eine Frau
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. March 2014 um 09:16

    Laura ist eine disziplinierte Frau um die sechzig und Besitzerin eines Gourmetrestaurants mit kleinem Hotel an der holländischen Küste. Sie hat alles im Griff, gestaltet ihr Leben mit so viel Selbstbewusstsein, dass man glaubt, sie hätte alles erdenkliche in ihrem Leben gemeistert. Doch ihre Vergangenheit erzählt etwas anderes… Als Laura Sylvia kennenlernte, erlebte sie eine Achterbahnfahrt von Ereignissen und Emotionen. Sie liebte sie wie sonst keinen Menschen zuvor. Umso schmerzlicher war es zu sehen, wie Sylvia sich mit ihrem Exmann Alfred einließ. Als dieser erfuhr, dass Sylvia sich Laura zuliebe von ihm schwängern lassen hatte, um ihn gleich darauf zu verlassen, brachte er sie um und mit ihr das ungeborene Kind. Der Verlust war unerträglich. Lauras Leben ergab keinen Sinn mehr und sie spielte immer wieder mit dem Gedanken an Selbstmord. "Die Tiefe. Der Tod. Ich glaube nicht, daß ich mein Leben beenden wollte. Ich hatte keine Ahnung, was das bedeutete: mein Tod. So weit reichten meine Gedanken nicht. Ich wollte nur, daß es aufhörte. Ich wollte, daß es nicht mehr wehtat. Es? Das Leben. Alles. Ich." (S. 31, 32) Laura gab alles auf und machte sich auf eine Reise, auf eine Suche nach sich selbst, und landete auf einer Weinplantage in Australien, wo sie einige Jahre blieb und arbeitete. Die Zeit verging, aber der Schmerz war immer noch da. Sylvia ging ihr nicht aus dem Kopf, auch dann nicht, als Laura die Chance auf eine neue Liebe hatte: Janine. Eine Chance, die sie nicht ergriffen hatte… Nun ist Laura um die sechzig, viele Jahre waren seitdem vergangen. Und auch wenn der Schmerz immer noch irgendwo in ihrem Inneren lauert, so hat sie gelernt, damit umzugehen. Sie weiß, dass sie Chancen im Leben verpasst hat, und erkennt: Es ist nie zu spät zum Leben! „Eine Frau“ von Marcel Möring ist eine Novelle über den Verlust eines geliebten Menschen, über Trauer und Schmerz und dessen Verarbeitung. Eine Geschichte, die einen gefangen nimmt, nachdenklich stimmt und zeigt, wie wertvoll das Leben ist. © Bücherstadt Kurier

    Mehr