Marcel Pagnol Die Wasser der Hügel

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Inhaltsangabe zu „Die Wasser der Hügel“ von Marcel Pagnol

Ein Dorf in der Hochebene bei Marseille. Unter einem Berghof sprudelt eine kostbare Quelle. Doch wer den Besitz unrechtmäßig an sich reißt, den führt er ins Verderben. Habsucht, Mord und Vertreibung zerrütten die Gemeinschaft. Erst das schöne Quellenmädchen Manon, das zur faszinierenden Lichtgestalt dieses berühmten Epos wird, kann die Ordnung in der Welt des Dorfes wiederherstellen.

Macht schöne Bilder im Kopf, von der Natur, den Gerüchen...dabei eine spezielle Geschichte um ein interessantes Dorfvölkchen...

— eastsofia
eastsofia

Skurril, fesselnd, unbedingt lesenswert!

— wanderhase
wanderhase

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  • Rezension zu "Die Wasser der Hügel" von Marcel Pagnol

    Die Wasser der Hügel
    sanrafael

    sanrafael

    12. November 2012 um 09:23

    Ein sehr schönes Buch! Ein Dorf in der Abgeschiedenheit der französichen Provence. Die Menschen leben vom Ertrag ihrer Felder und den Fallen, die sie im Wald aufstellen. Jeder kennt die Geheimnisse seines Nachbarn, aber man mischt sich nicht ein. Genauso wenig als 2 geldgierige Schurken des Dorfes durch List versuchen in den Besitz eines Bauernhofes zu gelangen. Da taucht unerwartet der Erbe aus der Stadt auf und ist entschlossen, sich und seiner Familie durch harte Arbeit ein Leben auf dem Land aufzubauen. Ein Buch das so intensiv das Landleben der 1930er Jahre schildert, erzählt in einer Sprache die wundervoll die Landschaft mit ihren Wäldern und Hügeln, den wilden Kräutern und Quellen beschreibt. Verfilmt mit Gerard Depardieu

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  • Rezension zu "Die Wasser der Hügel" von Marcel Pagnol

    Die Wasser der Hügel
    gina_mayer

    gina_mayer

    04. July 2010 um 18:36

    Trockenes Land, harte Arbeit, starke Männer, böse Schurken, ein wildes Mädchen, eine Romanze und ganz zum Schluss ... ein Happy End! Was für ein wunderbares Buch. Jetzt brauch ich aber was mit etwas weniger Pathos und Gefühl.

  • Rezension zu "Die Wasser der Hügel" von Marcel Pagnol

    Die Wasser der Hügel
    Marco

    Marco

    25. August 2008 um 11:10

    Im Zentrum des Romans steht eine kostbare Quelle, die das Land eines kleinen Besitzes fruchtbar macht. Für die Bewohner eines kleinen Dorfes in der Hocheben bei Marseille kann sie Fluch und Segen bedeuten. Für einige wird sie gar zur Tragödie. Pagnol ist eine wunderbare Mileustudie über das harte Leben einer hauptsächlich bäurischen Bevölkerung in Südfrankreich vor fast 100 Jahren gelungen. Er erweckt Figuren und Szenerien zum Leben, das man glaubt direkt am Schauplatz zu sein. Gnadenlos kommen die Schwächen der Menschen zum Vorschein, wie man sie zu jeder Zeit und an jeden Ort miterleben kann. Sein Stil ist schnörkellos, realistisch und dennoch sehr kunstfertig. Ein wenig wird die Schule von Zola deutlich, auch wenn Pagnols Schilderungen weniger drastisch und hoffnungsvoller ausfallen. Neben einer spannenden Geschichte, erwartet den Lesern der Duft und die Farben der ländlichen Provence. Auch wer dort nicht hinreisen möchte, sollte sich Pagnol nicht entgehen lassen. Beispielhaft ist Pagnols Einstieg, als er den Ort beschreibt, welcher den Schauplatz für das Buch bildet. Seuite 5: „Les Bastides Blanche war eine Gemeinde von 150 Einwohnern auf einem der letzten Ausläufer der Etoile-Massivs, zwei Meilen von der Aubagne entfernt ... dorthin führte eine unbeflasterte Landstraße mit so abrupter Steigung, dass sie von weitem senkrecht wirkte, und zur Gebirgsseite setzte sie sich nur als ein Maultierpfad fort, von dem einige Fußwege zum Himmel strebten“. Gelungen sind auch die kurzen Beschreibungen der einzelnen Einwohner. Beispiel Seite 9: „Der Bäcker war ein dicker Bursche von 30 Jahren, er hatte schöne Zähne und glattes, ganz schwarzes, aber immer mehlbestaubtes Haar .Er lachte gern und interessierte sich für alle Frauen des Dorfes, sogar für seine eigene, ein schönes Mädchen von 20 Jahren, die ihn vergötterte. Er hieß Martial Chabert, da er aber immer nur der Bäcker genannt wurde, hatte man seinen Namen vergessen.“

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  • Rezension zu "Die Wasser der Hügel" von Marcel Pagnol

    Die Wasser der Hügel
    GeschichtenAgentin

    GeschichtenAgentin

    10. June 2007 um 11:49

    Das hat Spaß gemacht! Skurille Personen, witzige Anekdoten, viel Lokalkolorit - und ständig wird gegessen und getrunken. Urlaubslaune in Buchform.