Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

von Marcel Proust 
4,4 Sterne bei36 Bewertungen
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
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Positiv (30):
GillGartenstadts avatar

Ein Roman, der die Wahrnehmung des eigenen Lebens für immer verändert! Er hat mich über Jahre begleitet, und ich werde ihn wieder lesen.

Kritisch (2):
melvils avatar

Maßlos überschätzt. Zeitverschwendung.

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Inhaltsangabe zu "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit"

st 3641–3647. Die Bände sind auch einzeln erhältlich

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783518067901
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:5300 Seiten
Verlag:Suhrkamp
Erscheinungsdatum:01.09.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 19.10.2010 bei Der Hörverlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    glowingglooms avatar
    glowinggloomvor einem Jahr
    M.Proust

    4185 Seiten; von nun an wird mich kein Buch mehr wegen seiner Seitenzahl zurückzucken lassen. Habe 3 ½ Monate dafür gebraucht. Auf der Handlungsebene geht es in dem Roman u.a. um das gesellschaftliche Leben in französischen Adelskreisen zu Beginn des vorigen Jahrhunderts (das als unglaublich dünkelhaft geschildert wird), den leidenschaftlichen Antisemitismus in Frankreich (insbesondere im Zusammenhang mit der Dreyfus-Affäre), die Homosexualität (vorwiegend die männliche Form), die pathologische Eifersucht des Ich-Erzählers (also von Proust selbst, in diesem autobiografischen Roman). Der Roman folgt der Literatur-Theorie von Proust, die im letzten Band erläutert wird und die aus dem subjektiven Empfinden der Erinnerung an die eigene Vergangenheit schöpft (wobei ich nicht sicher bin, ob ich Proust´s Theorie verstanden habe). Ich finde die Schachtelsätze von Thomas Mann sind Sprachkunstwerke, die man sich ausschneiden und einrahmen möchte. Die langen Sätze von Proust finde ich quälend zäh, manchmal am Rande des Zumutbaren. Ich vermute, dass die Sprache bei der Übersetzung auf der Strecke geblieben ist. Thematisch fand ich den Roman teilweise interessant aber die Sprache hat mir die Lektüre verleidet.   

    Kommentare: 1
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    Buchhomsas avatar
    Buchhomsavor 10 Jahren
    Rezension zu "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Werke. Frankfurter Ausgabe" von Marcel Proust

    Martin Walser wusste es schon vor einer Ewigkeit: "Proustleser wissen mehr.“ Vielleicht nichts, was sich in Geld ummünzen lässt, aber über Menschen. Doch Sie haben keinen Zugang zu "Swanns Welt" gefunden? Dann haben Sie vielleicht noch die alte Rechel-Mertens-Übersetzung zuhause. Diese Ausgabe hier ist die überarbeutete Ausgabe von Luzius Keller: flüssiger, witziger, lesbarer. Gibts auch als Taschenbuch. Das Wiederlesen ist jedenfalls ein Hochgenuss in dieser Übertragung.

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    GillGartenstadts avatar
    GillGartenstadtvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Roman, der die Wahrnehmung des eigenen Lebens für immer verändert! Er hat mich über Jahre begleitet, und ich werde ihn wieder lesen.
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    melvils avatar
    melvilvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Maßlos überschätzt. Zeitverschwendung.
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    L
    Leserin2015vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eines der besten Bücher, dass ich je gelesen habe! Ein interessantes Thema und eine wundervolle Sprache.
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Wunderbar Philosophisch und hat von seiner Gültigkeit nichts eingebüßt.
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    Louises avatar
    Louise
    D
    disputator
    G
    GinBird
    S
    susi2710

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Hat überhaupt irgendwer hier bei Lovelybooks Prousts gesamte "Suche nach der verlorenen Zeit" gelesen? Wenn ja, dann wie (in einem Rutsch, alle 7 Bände hintereinander oder über viele Jahre hinweg)?
    Fauns avatar
    Letzter Beitrag von  Faunvor 5 Jahren
    Bücher, in die man sich nicht hineinkämpfen muss, lohnen nicht. Irgendwann löst sich der Kampf in Geniessen auf, ein ähnlicher Effekt soll sich ja angeblich auch beim Marathonlaufen einstellen ;-) Den "Ulysses" habe ich zuerst mit ca. 14 gelesen (in einer deutschen Übersetzung). Ich fand den Stil bzw. die Erzählweise zwar faszinierend, aber Vieles habe ich nicht verstanden, zumal ich damals gar nicht wusste, dass Ulysses der englische Name für Odysseus ist, ich also auch nicht verstanden habe, dass Mr. Bloom seine persönliche Odyssee an einem Tag durchlebt, obwohl ich Ilias und Odyssee (in Prosa aufgelöst, als so eine Art Volksbuch) vorher bereits mehrmals gelesen hatte. Ungefähr 20 Jahre später habe ich den "Ulysses" im englischen Original gelesen, dann schon mit wesentlich mehr Genuss und weniger Kampf. Ich bin mal gespannt, wie lange es bis nächsten Durchgang dauert ;-) Falls man sich noch etwas "motivieren" muss, den "Ulysses" zu lesen, empfehle ich die Lektüre von Arno Schmidts (Funk)Essays, insbesondere "Der Triton mit dem Sonnenschirm" und "Das Buch Jedermann". Die wahre Herausforderung ist dann natürlich noch "Finnegan's Wake", auch dazu gibt es etwas von Arno Schmidt ("Das Geheimnis von Finnegans Wake"). Laut Schmidt hat das Werk von Joyce "zwei Gipfel", "Finnegans Wake" und "Ulysses", wobei hier "Gipfel" in erster Linie etwas mit Erklimmen zu tun hat! Aber Vorsicht!: Auch in Arno Schmidt (der ja selbst mit "Zettels Traum" ein Werk von odysseeischen Ausmaßen verfasst hat) muss man sich hineinkämpfen ;-)
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