Neuer Beitrag

MarcelK

vor 7 Jahren

Mein Dystopisches-Werk "Der Rote Ozean" sorgt immer wieder für kontroverse Diskussionen: Ist der Autor uns nicht eine ganze Menge Antworten schuldig geblieben? Oder habe ich mich als Leser selbst dabei ertappt, dass ich lieber nach der Meinung des Autoren rufe, statt mir meine Antworten selbst zu suchen? Darf man im Phantastik-Genre mit moderner Kriegsführung, wundersamen Riesen und blutroten Weltmeeren um sich werfen, ohne gänzlich mit der Realität zu brechen? Ist Fantasy überhaupt noch Fantasy, wenn die Geschichte so bedrohlich nah mit unserer Zukunft verwoben ist, dass uns der Roman die Flucht in eine heitere Märchenwelt der Schurken und Helden versperrt?

Ich bin auf eure Meinungen, Kritiken in dieser Leserunde sehr gespannt und wünsche euch viel Spaß beim Lesen, diskutieren, kritisieren, philosophieren...

Aus dem Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 2027.Ein Glaubenskrieg erschüttert die Welt und unmittelbar nach der Erscheinung eines wundersamen Riesen in Jerusalem färben sich die Meere tiefrot. Es regnet Blut vom Himmel und riesige Flutwellen begraben erst die Küstenstädte und dann immer größere Länder auf der ganzen Erde unter sich.In diesem Chaos begegnen sich Brian und Khayra, die sich lieben und hassen lernen, die unsagbares Leid erfahren und deren junge, geschundene Seelen immer lauter nach Vergeltung schreien. Ihre Herkunft und ihr Glaube machen sie zu Feinden und doch führt das Schicksal die beiden jungen Menschen immer wieder zusammen. Sie kämpfen mit ihrem Glauben und ihrem Gewissen in einer Welt, die langsam in den tosenden Fluten des Roten Ozeans versinkt, in der niemand mehr fähig ist, sein Tun zu hinterfragen und in der eine ganze Zivilisation im Begriff ist, sich selbst zu vernichten.Eine mitreißende Geschichte, die Genregrenzen zwischen Fantasy, Dystopie und Thriller einreißt und die näher an der Realität zu sein scheint, als man glauben möchte.

Mehr über den Roman:
http://www.der-rote-ozean.de
http://www.marcel-klapschus.de

Pressestimmen:
''Marcel René Klapschus hat ein äußerst spannendes Szenario zwischen Krieg, japanischem Fantasy und aktuellen, realen Konflikten dieser Welt erschaffen.''
blackfear.de

''Der Rote Ozean [...] ein Roman, der eben durch seine erfrischende Art sehr zu empfehlen ist. '' 3,5/5 Punkte
legimus.de

''Ein packendes, überaus beklemmendes Endzeitdrama, dass gerade vor den Ereignissen der aktuellen Weltgeschichte Herzklopfen beim Leser verursacht.'' 9/10 Sterne
buchtips.net

''Eine Empfehlung für Liebhaber von Dystopien und Endzeit-Romane mit phantastischen Elementen'' 8/10 Sterne
grimoires.de

Autor: Marcel R Klapschus
Buch: Der Rote Ozean

Buecherwurm1973

vor 7 Jahren

Schubse mal nach oben :-)

MarcelK

vor 7 Jahren

Buecherwurm1973 schreibt:
Schubse mal nach oben :-)

Danke fürs Schubsen ;-)

AArndt

vor 7 Jahren

Ich sehe den Roman nicht nur als bloße Fantasygeschichte, sondern als düstere, wissenschaftliche Utopie mit Thrillerelementen, die außerdem emotional sehr packend ist. Gerade die wissenschafltich Utopie stellt mehr Fragen als dass sie Antworten gibt. Vor allem wurde ich beim Lesen vom Roten Ozean an Solaris von Stanislaw Lem erinnert, der zwar SF-Literatur schreibt, aber so wie du den Leser oftmals ratlos mit zahlreichen unbeantworteten Fragen zurücklässt. Dies ist in sämtlichen seiner Werke so.
Auch im Todesplanet (Die Astronauten) z. Bsp. Natürlich möchte man als Leser unbedingt eine Antwort darauf haben, was dieser Ozean in Solaris für ein Wesen ist. Aber das Ende ist in dieser Hinsicht alles andere als befriedigend, da vieles ungeklärt bleibt oder nur angedeutet wird. Deshalb las ich den Roman immer mal wieder, weil ich hoffte, etwas zwischen den Zeilen lesen zu können, was ich vielleicht vorher übersehen hatte.
Aber das gerade macht die Faszination solch eines Buches aus: Er bleibt im Kopf, man denkt nach dem Lesen oft darüber nach, man spekuliert, diskutiert, das Buch lässt nicht los. Dieses Phänomen sehe ich auch beim Roten Ozean und das ist doch wunderbar. Der Roman wirft zwar viele Fragen auf, gibt aber auch einige kluge Antworten und Denkanstöße, gewohntes Handeln zu überdenken. Und regt dazu an, das Buch wieder zur Hand zu nehmen. Es ist eben nicht nur schnelles Lesefutter, sondern besitzt diverse Widerhaken, es hakt sich im Kopf fest. Und dies ist das Kennzeichen einer gut erzählten Geschichte.

Sibylle_Meister

vor 7 Jahren

Klingt spannend...

Buecherwurm1973

vor 7 Jahren

schubse mal wieder ;-)

Neuer Beitrag

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks

Mit der Verwendung von LovelyBooks erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir und unsere Partner Cookies zu Zwecken wie der Personalisierung von Inhalten und für Werbung einsetzen.