Marcel Reich-Ranicki

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Marcel Reich-Ranicki

Lebenslauf von Marcel Reich-Ranicki

Marcel Reich-Ranicki wurde am 2. Juni 1920 in Polen geboren. Berühmt wurde er vor allem durch die TV-Serie "Das Literarische Quartett", das er insgesamt 13 Jahre moderierte. Auch noch nach seinem Tod gilt Reich-Ranicki als einer der wichtigsten Literaturkritiker überhaupt und war vielen als der "Literaturpapst" schlechthin bekannt. In seiner Biografie berichtet er von seinem spannenden Leben, das in seiner Jugend stark von den Auswirkungen des zweiten Weltkrieges geprägt wurde. Neben dem Dasein als Autor, war Reich-Ranicki auch als Herausgeber tätig. Für sein Schaffen und seine Verdienste erhielt er Zeit seines Lebens zahlreiche Ehrungen, unter anderem den Thomas-Mann-Preis, den Hessischen Verdienstorden und die Goldene Kamera. Zuletzt lebte der Literaturkritiker in Frankfurt, wo er am 18. September 2013 nach einem Krebsleiden verstarb.

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  • Ein Ausflug in die deutsche Literaturgeschichte nach 45

    Meine deutsche Literatur seit 1945
    Franzis2110

    Franzis2110

    04. February 2016 um 11:32 Rezension zu "Meine deutsche Literatur seit 1945" von Marcel Reich-Ranicki

    Marcel Reich-Ranicki war ein halbes Jahrhundert lang einer der erfolgreichsten und bedeutendsten aber auch einer der umstrittensten deutschen Literaturkritiker. Er hat die literarische Nachkriegszeit wie kein anderer bis in das 21. Jahrhundert geprägt. Er war Teil der „Gruppe 47“, schrieb Kritiken für Feuilletons einflussreicher Zeitungen und war Teil des populären „Literarischen Quartett“ das wohl jeder von uns Buchfreunden kennt. 2014 erschien bereits der Band zur Geschichte der Literatur seit dem Mittelalter. „Meine deutsche ...

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  • Die Wurzeln der Kritik

    Über Literaturkritik
    Eva-Maria_Obermann

    Eva-Maria_Obermann

    26. October 2015 um 22:56 Rezension zu "Über Literaturkritik" von Marcel Reich-Ranicki

    Reich-Ranicki geht systematisch vor und der Kritik dabei auf den Grund. Er beginnt bei den von ihm aufgezeigten Anfängen der Kritik in Deutschland und zitiert dabei einen französischen Aufsatz, der die Deutschen ganz schön schlecht wegkommen lässt. Die Unfähigkeit der Deutschen zur Kritik und auch die große Gegenwehr der deutschen Autoren wird dabei durch verschiedene Beispiele und Zitate belegt. Reich-Ranicki ist dabei aber nicht dogmatisch, sondern lässt Raum und wägt das für und wieder ab. Dadurch wird der Essay zu einem ...

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  • Ein faszinierendes Zeugnis unserer Geschichte und Literatur

    Meine deutsche Literatur seit 1945
    Eva-Maria_Obermann

    Eva-Maria_Obermann

    05. October 2015 um 13:08 Rezension zu "Meine deutsche Literatur seit 1945" von Marcel Reich-Ranicki

    Der 2013 verstorbene Marcel Reich-Ranicki hatte das Zeug zu einer Literaturkritikerlegende – und hat es genutzt. Seine Kritiken waren heiß erwartet und gefürchtet und er wusste ob der seltsamen Hassliebe zwischen Kritikern und Literatur. Reich-Ranicki war eine Stimme der Leserschaft. Eine geschulte gewaltige wichtige Stimme. In Meine deutsche Literatur seit 1945, herausgegeben von Thoman Anz bei DVA in diesem Jahr mit 570 Seiten, sind 71 Beiträge des Urgesteins der Literaturkritik gesammelt, darunter nicht nur Kritiken, sondern ...

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  • Essay-Sammlung

    Meine deutsche Literatur seit 1945
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    01. October 2015 um 13:17 Rezension zu "Meine deutsche Literatur seit 1945" von Marcel Reich-Ranicki

    Essay-Sammlung Wenn im Buch von der „Finsteren Wollust aus Österreich“ eines Thomas Bernhard die Rede ist, wenn Reich-Ranichki im Blick auf Erich Fried von dessen Sehnsucht nach Anerkennung spricht und aus dieser Motivation heraus dessen tiefe Einwurzelung in die „westdeutsche Linke“ erklärt, und wenn ebenso von der „Angst des Peter Handke beim Erzählen“ die Rede ist, dann vermeint der Leser fast, die leicht knorrige, schnell sprechende, lispelnde Sprachform des Literaturkritikers im Raum zu hören. Schmallippig, analytisch, ...

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  • Wie erlebten Kinder die Schulzeit damals?

    Meine Schulzeit im Dritten Reich
    Liebes_Buch

    Liebes_Buch

    08. September 2015 um 21:36 Rezension zu "Meine Schulzeit im Dritten Reich" von Marcel Reich-Ranicki

    Dieses Buch ist gleichzeitig interessant und informativ, aber auch befremdlich. Die berühmten Schriftsteller, die sich hier an ihre Nazi-Kindheit erinnern, erzählen natürlich fast alle sehr abgeklärt und teilweise sogar witzig. Nur wenige Autoren lassen Gefühle zu. Viele Erinnerungen haben mich sehr überrascht. Z. B. der ausgeprägte Widerstand der Bevölkerung, der Ungehorsam der Schulen/ Lehrer und die Hilfsbereitschaft. Wahrscheinlich erklärt sich das dadurch, dass nur die überlebenden Schüler über die Zeit berichten können. Die ...

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  • Manchmal muss ein wenig Lob auch sei

    Lauter Lobreden
    cn8sc

    cn8sc

    09. August 2015 um 10:21 Rezension zu "Lauter Lobreden" von Marcel Reich-Ranicki

    Schlechte Bücher, gute Bücher. Jeder kennt das. Doch wer entscheidet eigentlich, was schlecht und gut ist und was ist dabei wichtig? Marcel Reich-Ranicki hat für sich eine Liste an Autoren und Kritikern erstellt, die es seiner Meinung nach wert sind 'gelobt' zu werden und analysiert dabei den Schreibstil und die erschienenen Werke. Anfangs war ich sehr kritisch gegenüber dem Buch, was mir von einer ehemaligen Deutschlehrerin empfohlen wurde. Ich dachte, die Thematik ist zu trocken, nicht ansprechend und würde mich langweilen. ...

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  • Dieses Buch lohnt sich.

    Marcel Reich-Ranicki antwortet auf 99 Fragen
    FrieGro

    FrieGro

    01. July 2015 um 15:08 Rezension zu "Marcel Reich-Ranicki antwortet auf 99 Fragen" von Marcel Reich-Ranicki

    Als Buch ebenso klug und aufschlussreich wie in der Zeitung.

  • Die Literatur war seine Heimat

    Mein Leben
    BrittaRoeder

    BrittaRoeder

    Rezension zu "Mein Leben" von Marcel Reich-Ranicki

    In dieser Biographie kommt nicht nur ein echter Ausnahme-Literaturliebhaber zu Wort, sondern vor allem auch ein Zeitzeuge, der seinen Lesern einen sehr direkten Blick auf die jüngste Geschichte gewährt. Marcel Reich-Ranicki blickt auf eine sehr bewegte und bewegende Lebensgeschichte zurück: jüdische Abstammung, in Polen geboren, im Berlin der zwanziger/dreißiger Jahre aufgewachsen, im Warschauer Ghetto interniert, selbst nur knapp dem Tod in den Gaskammern eines Konzentrationslagers entkommen. Auch die Zeit nach dem Krieg ...

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    • 3
  • Den Menschen begreifen.

    Mein Leben
    Provinzpoet

    Provinzpoet

    07. March 2015 um 12:47 Rezension zu "Mein Leben" von Marcel Reich-Ranicki

    Ein (ge-) wichtiges Buch, so würde es wohl ein alter Hase der Literaturkritik ausdrücken. Um die Taten, Worte und Handlungen eines Menschen halbwegs begreifen zu können, dazu dient u.a. die Literatur. Und in diesem Falle dient sie vorzüglich. Mag man auch mit einigen seiner öffentlichen Meinungen nicht einverstanden gewesen sein (denn Martin Walser IST ein Erzähler- doch, doch), so ist das verzeihlich, da auch ein Berufskritiker nur eine subjektive Perspektive inne hat. MRR war seit seiner Jugend an literaturversessen, bis ...

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  • Sehr empfehlenswerte Autobiografie

    Mein Leben
    Saralonde

    Saralonde

    28. February 2015 um 16:32 Rezension zu "Mein Leben" von Marcel Reich-Ranicki

    Schon lange wollte ich Marcel Reich-Ranickis Autobiografie lesen, das Buch habe ich schon nach der Ausstrahlung der Verfilmung gekauft. Aber wie das nun mal so ist bei einem Monster-SuB, es hat lange dort gelegen und Deutschlands bekanntester Literaturkritiker ist inzwischen verstorben. Ich muss gestehen, dass ich das Literarische Quartett nicht sehr oft gesehen habe, ich war auch zu Beginn noch etwas jung dafür, doch ich mochte Reich-Ranicki immer, mit seiner streitbaren, charakteristischen Art hat er mich oft zum Schmunzeln ...

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