mir was das Buch einfach zu einfach, zu vorhersehbar alles und oft unrealistisch umgesetzt. Das Thema ist super und deswegen habe ich das Buch auch gekauft. Ich muss hier 300 Zeichen vollbekommen, was mir sehr schwer fällt. Das Buch war zum Glück kurz, somit zog ich es durch und brach nicht ab. Sorry, kann ich so nicht groß empfehlen.
Marcel Riepegerste

Lebenslauf
Marcel Riepegerste, geboren 1993 in Lüdenscheid, studierte nach dem Abitur an der Hochschule Koblenz. Er schloss sein Studium als Jahrgangsbester mit der Note 1,0 ab und erhielt unter anderem den Förderpreis der Hochschule Koblenz. Anschließend arbeitete er unter anderem als Sozialpädagoge und Bezugstherapeut in einer forensischen Psychiatrie, einer Hochsicherheitseinrichtung für psychisch kranke Straftäter.
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist Riepegerste als Ultrasportler aktiv. 2026 absolvierte er eine über 1.000 Kilometer lange Thru-Hike-Wanderung durch Frankreich, Spanien und Portugal – mit Rucksack, unter extremen Wetterbedingungen und über 30.000 Höhenmetern. Darüber hinaus absolviert er regelmäßig Ultramarathon-Distanzen.
Seine Bücher standen auf Bestsellerlisten, wurden als Hörbücher vertont und vielfach für Buchpreise nominiert.
Zudem ist er Gastgeber des Podcasts „writeNspeak“, in dem er hauptsächlich prominente Gäste interviewt und der auch im Radio ausgestrahlt wird. Der Podcast wurde mit dem „Planet Award 2024“ als „Podcast des Jahres“ ausgezeichnet.
Seit 2022 ist Riepegerste Botschafter des Deutschen Kinderhospizvereins.
Seit 2026 ist Riepegerste zudem als Lehrbeauftragter an der Hochschule Niederrhein und der Evangelischen Hochschule Bochum tätig, unter anderem im Lehrbereich Kriminologie.
Alle Bücher von Marcel Riepegerste
Neue Rezensionen zu Marcel Riepegerste
Zum Buch: Der Stationsleiter Andre Müller-Jekosch wurde im April 2006 in einer forensischen Klinik von einem schizophrenen Mann schwer mit einem Messer verletzt. Nicht nur, dass es die politische Frage aufwirft, wie der Patient mit einem Messer direkt aus dem Polizeigewahrsam in die Klinik kommen konnte, sondern es zeigt vor allem auf, was solch ein Angriff mit einem Menschen machen kann…
Meine Meinung: Eindrucksvoll wird hier geschildert, wie Andre den Angriff erst verwunden hat, körperlich wieder auf die Beine kam, aber seine Seele verletzt war. Sich das so einzugestehen, hat einige Zeit gedauert. War Andre vorher schon in einem Drogenmilieu, ist er nach der Messerattacke erst so richtig in seine Sucht abgestürzt. Es zeigt aber auch auf, wie hilflos die Freunde und Angehörige hierbei oft sind. Sie wollen ja helfen, wissen aber nicht, wie.
Andre hat es schließlich geschafft: er absolvierte eine Traumatherapie, ist den Drogen entkommen, soweit das in einer Suchterkrankung eben geht, und hat privat sein Leben gemeistert. Und er hat es sogar geschafft, in dem Angreifer nicht nur den schlimmen Menschen zu sehen, sondern eine kranke Psyche, der geholfen werden muss.
Der Schreibstil ist eindringlich, denn es ist ja eine autobiografische Geschichte, die ein wenig mit Krimielementen ausgeschmückt wurde. Mich konnte der Stil überzeugen und hat einen Eindruck bei mir hinterlassen. Am Ende war ich froh, dass Andre es geschafft hat, diesem Teufelskreis von Drogen und Ängsten zu entkommen!
Mein Fazit: Eine Geschichte, die auch nachdenklich stimmt, die einen über das System nachdenken lässt und für mich eine abschreckende Wirkung hat, was Drogen angeht! Ich finde diese Geschichte sehr gelungen und vergebe hier gute 4 Sterne!
Hier bespreche ich »Seher 002« von Marcel Riepegerste, gelesen von Gerrit Petersen.
Um was geht es denn überhaupt?
Eigentlich hatte es John Wilson ans andere Ende der Welt verschlagen, damit er dort endlich den Dämonen seiner Vergangenheit entkommen kann. Doch seine Ruhe wird jäh gestört, als ein blutüberströmter Mann sich mit letzter Kraft auf sein Grundstück schleppt. John erschrickt, als er den Fremden erkennt. Als „Seher 002“ war er bis zu einem Streit einst Johns Partner bei der CIA. Heute leidet er unter einer Amnesie und fleht John an, ihm zu helfen, herauszufinden, was in der letzten Nacht passiert ist. Und schon bald werden beide Männer sich wünschen, sie hätten es nie erfahren.
Meine eigene und persönliche Meinung:
Hätte es diese Fortsetzung gebraucht? Nein! Macht sie trotzdem Spaß beim Hören? Aber sowas von. Eine schnelle Nummer mit einem super Sprecher.
Der Schreibstil ist zackig und wird durch Gerrit perfekt in Szene gesetzt.
Die Handlung ist ausgewogen und macht wirklich Laune, auch wenn es gegen Ende ein bisschen erzwungen fühlt, was aber der Story nicht im Wege steht.
Wie würde ich es bewerten?
5 von 5 Sternen bzw. 9.5 von 10 Punkten.
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