Marcel Rosenbach

 3.8 Sterne bei 25 Bewertungen

Alle Bücher von Marcel Rosenbach

Marcel RosenbachStaatsfeind WikiLeaks
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Staatsfeind WikiLeaks
Staatsfeind WikiLeaks
 (17)
Erschienen am 18.06.2012
Marcel RosenbachDer NSA-Komplex: Edward Snowden und der Weg in die totale Überwachung
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Der NSA-Komplex: Edward Snowden und der Weg in die totale Überwachung
Marcel RosenbachDer NSA-Komplex
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Der NSA-Komplex
Der NSA-Komplex
 (3)
Erschienen am 22.06.2015
Marcel RosenbachStaatsfeind WikiLeaks
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Staatsfeind WikiLeaks
Staatsfeind WikiLeaks
 (0)
Erschienen am 18.03.2011

Neue Rezensionen zu Marcel Rosenbach

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StMoonlights avatar

Rezension zu "Staatsfeind WikiLeaks" von Marcel Rosenbach

Wissen was du (nicht) wissen darfst
StMoonlightvor einem Jahr

Die Autoren beschreiben Julian Assange, als auch Daniel Domscheidt-Berg. Von der Idee der Plattform WikiLeaks, über die Umwandlung bis hin zum Ausstieg Domscheidt-Bergs. Auch Freunde und Bekannte kommen zu Wort, beschreiben wie sie die Veränderungen, unter anderem besonders von Assange, wahrgenommen haben. Aber natürlich auch – und das ist vielleicht fast das Wichtigste, die Reaktion der USA (und anderen Unternehmen) auf die Veröffentlichung hochbrisanter Daten.

Bei der Lektüre stellt sich der Leser unweigerlich eine Menge (politische) Fragen. In jedem Fall regt es zum Nachdenken an.

Geschrieben ist das Buch ein wenig wie ein Artikel des Magazins Stern. Ein bisschen redaktionell, aber auch ein wenig reißerisch. Mir hat dieser Schreibstil nicht wirklich gefallen.

Leider werden anderweitige Quellen mit den eigenen Gesprächen der Autoren (z.B. der Aussage von Bradley Manning) vermischt, so dass es irgendwann wirklich schwer ist noch Die Echtheit daraus zu selektieren. Ebenso verwenden die Autoren hier Social-Media-Postings als Referenz, außerdem vergleichen Sie ihre Arbeit mit der von WikiLeaks, was an sich ja schon gar nicht möglich ist. So etwas hätte ich von Journalisten nicht erwartet. Erhofft hatte ich mir etwas Neues zu erfahren, Hintergründe kennenzulernen, tiefer einzudringen, in die Arbeit von WikiLeaks. Bekommen habe ich eine wirre Mischung zusammengesammelter Redaktionsfetzen. Ich bin wirklich enttäuscht.

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StMoonlights avatar

Rezension zu "Der NSA-Komplex" von Marcel Rosenbach

Big Brother ist watchin you
StMoonlightvor einem Jahr

In „Der NSA-Komplex“ geht es um ein aktuelles Thema, auch wenn es aus den Medien schon fast wieder verschwunden ist: Die totale Überwachung – und wer an eben diese denkt, landet zwangsläufig, früher oder später, auch bei ihm: Edward Snowden, dem „Whistleblower“, der „das Volk“ aufrüttelte. In diesem Buch beschreiben die Autoren seinen Werdegang. Vom (einfachen) Arbeiter bis hin zum Gejagten.

Anfangs gibt es einen großen und detailreichen Einblick von Snowdens Lebensgeschichte. An sich interessant, da ich mich aber für das Thema interessiere, kannte ich sie bereits. Für mich daher überflüssig und selbst für alle die sie nicht kennen, wohl ein wenig zu lang. Erst nach über 100 Seiten gelangt das Buch endlich zum interessanten Teil: Den Diebstahl der brisanten Daten und dem damit verbundenen „aufrütteln“ der Gesellschaft. Dank Snowden ist nun klar, dass sich jeder, durch ach so harmlose Aktivitäten, zu einem Staatsfeind (der USA) machen kann. Über solche Willkür kann man nur den Kopf schütteln – und sich doch nicht wehren.

Auch, und für mich besonders, interessant ist die Rubrik über den „Cyberwar“. Hier zeichnen die Autoren ein hervorragendes Bild über all das was uns (voraussichtlich) noch erwartet, denn der nächste Krieg wird „online“ geführt. (Es ist schon erschreckend, was man mit ein paar Mausklicks alles erreichen kann …)

Dieses Buch hat seine Längen und auch mit der einen oder anderen Information bin ich nicht ganz konform (Da gibt es wieder viele andere Gegenargumente und es ist freilich schwer, in der Welt der Vernetzung, zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden). In jedem Fall mach „Der NSA-Komplex“ aber nachdenklich.

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thursdaynexts avatar

Rezension zu "Der NSA-Komplex: Edward Snowden und der Weg in die totale Überwachung" von Marcel Rosenbach

DEr NSA Komplex "I Phone Zombies" und andere Untierchen
thursdaynextvor 4 Jahren

Sicherheit geht vor Freiheit ?

Sicherheit ist das AS im Ärmel der Staatenlenker dieser Welt. Die Trumpfkarte die alles sticht.

Gezielte Panikmache entwertet alle mühsam erkämpften demokratischen, humanistischen Errungenschaften und bereitet den Boden für Diktatoren und Diktaturen, die natürlich eine ausführliche Gedankenkontrolle des eigenen Volkes sehr zu schätzen wissen werden.

 

 

 Wir alle werden ohne Ausgangsverdacht mit allen derzeit zu Verfügung stehenden technischen Mittel ausgespäht und abgehört und es wird mit immensem Etat daran gearbeitet diese Mittel zu verfeinern und zu verbessern.

Millionenfach wird das Grundgesetz gebrochen, wir des Grundrechts auf Privatsphäre beraubt  und unsere Regierung droht den lieben britischen u. amerikanischen Freunden nur dann, wenn das Kanzlerinnenhandy offensichtlich ausgespäht ( Soweit ich erinnere mit den ultrascharfen Worten : „ So mache man das nicht unter Freunden“ . )

 wurde und diese Info an die Öffentlichkeit gelangte, denn die Zusammenarbeit zwischen BND und NSA  klappt augenscheinlich ganz gut.

 

Dank des NSA Untersuchungsausschusses wird nun also auch „brutalstmöglich“ aufgeklärt.

 

Das könnte man sich sparen, stattdessen Snowden in Deutschland Asyl gewähren, ihn mit Orden und Auszeichnungen spicken und zum Ehrenbüger ernennen.

Edward Snowden ist ein Held.

In unserem Medienzeitalter der Optik, in dem die meisten geschlechterübergreifend besser sehen als denken können, leider nicht so überzeugend hübsch wie Che Guevara , sonst wären seine Konterfei Devotionalien besser verkäuflich und präsenter in der Öffentlichkeit.

 

Denn für eben diese Öffentlichkeit hat er aus Gewissengründen ein sehr bequemes komfortables Leben aufgegeben und wurde zum globalen Outlaw.

Er ist vogelfrei. Abhängig von Putins Gnaden.

Wie es dazu kam?

Dazu sollte man sich den NSA Komplex zu Gemüte führen.

Leicht zu erlesen und schwer zu verdauen.

 

 

 

Der NSA Komplex liest sich wie ein Thriller und beraubt einen noch der allerallerallerletzten Illusionen deren man sich bezüglich Demokratie und  Freiheit noch liebevoll und stolz mit dem Grundgesetz äugelnd noch hingegeben hat.

 

Es galt schon immer in Bezug auf wissenschaftlich, technische Weiterentwicklungen.

-Was machbar ist wird auch gemacht werden!-

 

Nach Lektüre dieser informativen, desillousionierenden  und streckenweise makabren Zusammenfassung der Geheimdienstaktivitäten dürfte das jedem klar sein.

 

 

 

 

Marcel Rosenbach und Holger Stark,  Journalisten des Jahres , nominiert für den European Press Prize haben eine umfassende Zusammenfassung über britische und US amerikanische Geheimdienst Spähaktivitäten mit etlichen interessanten Ausflügen in die Anfänge der Geheimdiensthistorie erstellt. Eine Kurzbiographie/Charakteristik  Edward Snowdens und sie ziehen ein sehr trauriges desaströses Resummee. Potentielle, und faktisch schon vorhandene Auswirkungen der Ausspäherei und eine gut nachvollziehbare Auflistung der Geheimdienstorgansiationen , ihrer Kürzel ( Glossar ) und ihrer Aufgaben ebenso wie den bereits benutzten Programme und Möglichkeiten.

Besonders interessant fand ich die NSL, National Security Letters mit welchen sich die amerik. Regierung faktisch uneingeschränkten Zugang; ohne funktionierende Kontrollinstrumente, und Information der Öffentlichkeit; zu sämtlichen von Konzernen wie Google, Amazon, Facebook ,Verizon  etc. , pipapo ...gesammelten Daten verschafft.

Die eingesetzte Kontrollinstanz FISC tagt geheim, entzieht sich somit jeder Kontrolle, ist damit praktisch wirkungslos, ganz davon abgesehen dass sie schlicht alles durchwinkt, abnickt was ihr zur Kontrolle dargeboten wird.

 

 

„Geheimdienste sind Herrschaftsinstrumente. Ihre lange Geschichte basiert auf dem Wissen, dass Wissen immer auch Macht bedeutet.“

 

Diese Macht, Vorherrschaft ist nicht „nur“ politisch informativ, sondern zielgerichtet auch den ökonomischen Interessen der jeweiligen Regierungen, Staaten dienend. Die Briten geben es wenigstens zu, nachdem die Informationen transparent gemacht wurden Das ist ihnen hoch anzurechnen. Unsere amerikanischen Freunde streiten jegliche ökonomischen Interessen ab.

Allen voran Mr. “Yes we can” , der wie sich im NSA Komplex nachlesen lässt sehr wohl genauestens Bescheid über die Umtriebe seiner versch. Lausch - Behörden weiß, allein schon deshalb, weil er ihren jedes Jahr gr0ßzügiger ausfallenden Etat wohl auch genehmigt. Unter seiner Ägide wurden übrigens Whistleblower am härtesten bestraft, verglichen mit vorherigen Präsidenten.

 

 

Fazit:

 

Umfassender Reality - Thriller, den man gelesen haben sollte , da die immer wieder häppchenweise durch die Medien geisternden Fakten zum Thema sauber aufgelistet und dank Glossar und Snowdens Biographie seit Beginn des Skandals ein rundes desillousionierendes Gesamtbild ergeben, welches keinerlei Platz für Beschönigungen und beschwichtigende Selbstberuhigung mehr übrig lässt. Angenehm emotionslos zeigen die Autoren mögliche Folgen und Konsequenzen der derzeitigen Entwicklung auf und ihre potentiellen Ausswüchse in Worst Case Szenarios.

Ich persönlich werde mein Recht auf freie Meinungsäußerung jetzt sehr viel bewusster geniessen, seit ich sicher weiß, dass es nicht ewig währt.

Ein gedachtes, känguruaffines, aufrechtes „imperialistischer Scheißverein!!!“ an die Adresse des architektonisch fragwürdigen, farblosen Gebäudes, welches das O(h)ral Office umschliesst, über den Atlantik gen Westen von mir.

Die Gedanken sind frei, man muss sie nur für sich behalten.

Pfeift euch euren Bach.

 

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