Marceline Loridan-Ivens Und du bist nicht zurückgekommen

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Inhaltsangabe zu „Und du bist nicht zurückgekommen“ von Marceline Loridan-Ivens

Marceline ist fünfzehn, als sie zusammen mit ihrem Vater deportiert wird. Sie kommt nach Birkenau, er nach Auschwitz. 'Du wirst vielleicht zurückkommen, weil du jung bist, aber ich werde nicht zurückkommen', sagt er ihr beim Abschied. Und er wird recht behalten. Siebzig Jahre später versucht Marceline in einem Brief an den Vater, vom Unsagbaren zu erzählen: von ihrer Zeit in den Lagern, von ihrer Rückkehr nach Frankreich und vor allem von ihrem Leben danach. Oder besser: von der Unmöglichkeit eines Lebens danach. Eine herzzerreißende Liebeserklärung und ein einzigartiges Zeugnis von eindringlicher moralischer Kraft – unvergleichlich gelesen von Iris Berben.

Ungekürzte Lesung mit Iris Berben
2 CDs ca. 160 min

sehr ergreifend!!!

— Diana182

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  • Und du bist nicht zurückgekommen

    Und du bist nicht zurückgekommen

    winddoors

    04. January 2017 um 15:14

    Marceline  ist 15 Jahre , als sie mit ihrem Vater ins Lager kommt., sie nach Birkenau u. er nach Auschwitz.70 Jahre später schreibt sie ihn einen Brief, den er niemals lesen wird, er kam nicht zurück.Die Autorin ist eine Zeitzeugin u.lebt noch in Frankreich.Es ist sehr bewegend ihre Geschichte zu lesen.Wie kann mann weiterleben, wenn man so etwas erlebt hat. In den Brief schreibt  marceline ihr Leben in Gefangenschaft nach der Befreiung. Ihr Vater fehlt ihr sehr. Die Familie hat den Tod ihres Vaters  nie überwunden u.zerbrach. Das Buch endet damit, ob es gut war, die Nazi Lager überlebt zu haben.

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  • Die Qual der Überlebenden

    Und du bist nicht zurückgekommen

    Saralonde

    20. August 2016 um 14:56

    Die 15-jährige Marceline wird 1943 gemeinsam mit ihrem Vater nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Ihr Vater sagt ihr, sie sei jung und werde anders als er selbst zurückkehren. Dass er Recht behalten soll, wird ihr gesamtes Leben prägen. Dieses ist ein kurzes, aber besonders einprägsames Buch. Die französische Regisseurin Marceline Loridan-Ivans schildert nicht nur ihre Erinnerungen an die Konzentrationslager Auschwitz und Bergen-Belsen, wo ihre Befreiung stattfand, sie erzählt uns, wie schrecklich die Tatsache des Todes ihres Vaters im KZ oder auf einem der Todesmärsche für sie war und wie unerträglich, im Gegensatz zu ihm und vielen anderen überlebt zu haben. Sie wird Auschwitz nie wirklich verlassen, durch geringste Auslöser werden Verhaltensmuster aus der Zeit reaktiviert. Kein Geschichtsbuch kann das Grauen des KZs dem Leser näherbringen als die Worte einer Überlebenden, die Ohnmacht, als sie zur Arbeit in der Umgebung der Todesöfen gezwungen wird, als sie immer wieder Zeugin wird, wie Neuankömmlinge direkt aus den Zügen in Richtung der Gaskammern laufen müssen. Der regelrecht animalische Überlebensdrang, den sie beinahe widerwillig erfährt. Die wunderbare, pointierte Sprache der Autorin macht das Werk zu einem besonders eindringlichen Zeugnis des Holocaust. Iris Berben liest mit aller Einfühlsamkeit und bringt die großartige Sprache sehr gut zur Geltung. Ein besonders empfehlenswertes Hörbuch.

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  • Und du bist nicht zurück gekommen

    Und du bist nicht zurückgekommen

    Diana182

    21. October 2015 um 11:38

    Eine fesselnde, sehr packende Geschichte einer Zeitzeugin des Holocaust, die es zu lesen lohnt. Gerade in der heutigen Zeit, wo so viel Fremdenhass wieder zum Thema wird. Aktueller könnte die Thematik nicht sein. Das Cover ist gut gewählt und passt zum Buch. Ich habe das Buch (soweit möglich) in einem Stück gelesen, auch wenn Tränenausbrüche dafür sorgten, eine Pause einlegen zu müssen. Man fühlt sich durch den Schreibstil, als sei man mit am Ort des Geschehens gewesen. Man kann ihre Gefühle nachvollziehen (soweit man das behaupten kann – denn niemand, der es nicht selbst erlebt hat, kann wohl nachvollziehen, was damals wirklich passiert ist)  und versteht, warum es sie auch heute noch, nach so langer Zeit, quält, dass sie sich nicht an die letzten, geschriebenen Worte ihres Vaters erinnern kann, geschweige denn, dass sie diese letzte Botschaft von ihm aufbewahren durfte. Wie schlimm muss es für ein kleines Mädchen sein, dass so viel grausames erleben musste, wenn auch die Familie unterschwellig durchblicken lässt, dass man lieber den Vater zurück hätte kommen sehen, als sie. Wie sehr diese Zeit jemanden prägt, dass man sein restliches Leben lang nur darauf achten muss, dünn zu bleiben um nicht doch irgendwann ins Gas geschickt zu werden. Als Mutter ging mir die Geschichte sehr nahe, da sie die Dinge so deutlich schreibt, wie sie auch waren, ohne grausige Details auszulassen. Auch wenn sie wahrscheinlich noch viel grausamer waren, als wir uns je Vorstellen können. Ich saß des Öfteren mit Tränen in den Augen da und musste das Buch zur Seite legen. Auch heute beim Schreiben habe ich diese Dinge wieder vor Augen und mir geht das ganze sehr nahe. Danke Marceline, dass du dich nach so vielen Jähren noch einmal so ausführlich mit der Thematik beschäftigt hast und uns daran teilhaben lässt. Danke, dass du diese quälenden Erinnerungen aufgeschrieben hast. Ich hoffe, dass sie eine Vielzahl erreichen und es ihnen zu denken gibt. Mein Fazit: Dieses Buch sollte gerade in der jetzigen Zeit von vielen Personen gelesen werden. Auf dass Fremdenhass nie wieder solche fürchterlichen Formen annimmt. Packend, fesselnd, sehr detailliert und mit Sicherheit nichts für schwache Nerven! Ich gebe dem Buch daher auch 5/5 möglichen Punkten.

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