Marcello Simoni Der Händler der verfluchten Bücher

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Inhaltsangabe zu „Der Händler der verfluchten Bücher“ von Marcello Simoni

Venedig 1218: Eine geheimnisvolle Handschrift steht im Zentrum einer tödlichen Intrige ... Venedig 1218: Der Reliquienhändler Ignazio da Toledo erhält den Auftrag, das gefährlichste Buch der Welt zu beschaffen. Denn wer das „Uter Ventorum“ besitzt, vermag sich zum Herrscher des Universums aufzuschwingen. Gemeinsam mit dem unerschrockenen Franzosen Willalme und dem jungen Schreiber Uberto begibt Ignazio sich auf die abenteuerliche Suche nach der Handschrift. Auf einer Reise quer durch das mittelalterliche Italien werden die drei Gefährten vor etliche Rätsel gestellt – und geraten in tödliche Gefahr. Denn auch andere, dunkle Mächte wollen das Buch um jeden Preis in ihren Besitz bringen und schrecken vor nichts zurück ...

Ignazio auf der Jagd nach einem Macht verleihenden Buch. Flüssig zu lesen, aber ein wenig konstruiert.

— Lio-nara
Lio-nara

Ein interessantes Buch. Für mich verspricht der Titel dann allerdings noch ein wenig mehr als der Inhalt am Ende hergibt.

— ShayaMcKenna
ShayaMcKenna

Tolles Buch! Rätselhaft, geheimnisvoll und spannend, ohne langweilige Passagen!

— Mafawag
Mafawag

konnte mich nicht überzeugen

— Tamii1992
Tamii1992

Gute Idee, definitiv aber noch mit Luft nach oben, Dialoge und Charakterbeschreibung bleiben leider flach.

— Sandra1978
Sandra1978

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  • Ein wenig konstruiert - ein Quickie zwischendurch...

    Der Händler der verfluchten Bücher
    Lio-nara

    Lio-nara

    19. September 2017 um 17:14

    Der Händler Ignazio wird beauftragt, ein Buch zu beschaffen. Ein Buch, das unübertroffene Macht verleiht. Bei diesem Vorhaben hat er zwei Begleiter. Willalme verteidigt den Händler gegen allerlei Angrifft und zeigt sich als kampferfahren, mutig und treu gegenüber Ignatio. Uberto ist ein junger Mann, den der Händler zu Beginn der Geschichte in einem Kloster mit auf seine Reise nimmt. Gemeinsam erleben die drei auf ihrer Reise quer durch Italien und Spanien gefährliche Kämpfe, Einblicke in Intrigen und bekannte und auch unbekannte Orte. Der Autor lässt immer wieder historisch interessante Informationen durch die Geschichte fließen und beleuchtet auch die Charaktere und deren Geschichte näher. Einige überraschende Wendungen lassen die Spannung nicht abflachen und man wartet immer wieder auf eine neue Erkenntnis bei der Lösung der Rätsel oder der Überlegungen zu den Spuren, die zu dem geheimnisvollen Buch führen sollen. Einige Details im Buch waren für mich nur schwer nachzuvollziehen, jedoch möchte ich hier keine Spannung vorweg nehmen. Die Lebensgeschichten der Charaktere sind zum Teil etwas zu deutlich funktional dargestellt und manchmal bekommt man zu sehr den Eindruck von "liebloser Konstruktion" der Geschichte. Kein Buch zum Verlieben, jedoch flüssig zu lesen und unterm Strich gelungen.

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  • Ein gutes Buch aber...

    Der Händler der verfluchten Bücher
    ShayaMcKenna

    ShayaMcKenna

    12. August 2017 um 19:08

    ... leider an vielen Stellen vorhersehbar. Der eine Kniff am Ende macht es dann nicht aus. Zumindest mir sind auch die Charaktere nicht genug ausgearbeitet worden, sie blieben mir immer fremd und als das Buch zu Ende war habe ich sie nicht vermisst.Der Schreibstil ist angenehm, die vielen Kapitel und Unterteilungen machen es leicht das Buch auch mal zur Seite zu legen und nicht den Anschluss an die Story zu verlieren. Ignazio, Willallme und Uberto begeben sich auf die Suche nach einem verbotenen Buch. Sie werden begleitet von Verrat und Verfolgt von einem Orden der über Leichen geht um vor Ihnen die Hinweise zum Buch zu erhalten. Probleme bekommen Sie dabei von der Vergangenheit Ignazios, Toten die nicht tot sind und dem blauäugigen Wesen Ubertos.  Und am Ende wird alles gut....

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  • Verfluchter Händler

    Der Händler der verfluchten Bücher
    simonfun

    simonfun

    01. February 2017 um 22:15

    Wieder mal reingefallen. Guter Rückentext, interessanter Prolog, danach kam nix mehr. Zugegeben, die Reise war interessant, verwirrend wie immer und mit ein paar spannenden Szenen gespickt. Als der Held das Buch endlich gefunden und getestet hatte, kam genau der gleiche Stuss wie immer raus: nämlich nix. Verdammt, die historischen Romane sind immer gleich schlecht. Warum nicht mal ein bisschen Fantasie oder kluge Interpretation reinpacken? Nein, warum auch? Immer wieder das Gleiche... Wie auch immer - nicht lesen!

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  • Der Händler der verfluchten Bücher

    Der Händler der verfluchten Bücher
    GothicQueen

    GothicQueen

    23. April 2016 um 15:06

    Der Titel verspricht meiner Meinung nach irgendwie mehr, als es dann tatsächlich der Fall ist. Es geht zwar auch um einen Händler, dieser verkauft aber hauptsächlich Reliquien im Allgemeinen, und nicht verfluchte Bücher. Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um das Buch „Uter Ventorum“, das der Reliquienhändler Ignazio da Toledo beschaffen soll. Wer es besitzt, soll zum Herrscher des Universums werden, heißt es. Das Problem ist: Es wurde in vier Teile gerissen und an verschiedenen Orten versteckt. Um an die Orte zu gelangen, müssen Hinweise erraten werden, die an den Orten jeweils zu finden sind. Jeweils mit einem Teil des Buches. Darum wird ein riesengroßes Geheimnis gemacht. Von der Idee her klingt das auf jeden Fall super. Leider hapert es hier aber an der Umsetzung. Das Ganze wirkt für mich eher wie ein Dan Brown Verschnitt. Eine Suche nach Etwas, mit Hinweisen in Rätseln versteckt und eine lange Reise, um ans Ziel zu kommen. Irgendwie ist das alles zu einfach. Die Rätsel werden auch zu schnell gelöst und sind zu offensichtlich. Natürlich wird Ignazio auch verfolgt von jemandem, der ebenfalls auf der Suche nach den Rätseln ist. Die Schauplätze werden nur kurz angerissen und werden viel zu schnell abgearbeitet. Das Ende war irgendwie auch nicht gerade erfrischend. Die Zeit, in der die Geschichte, daraus könnte man, denke ich, auch mehr herausholen. Die Zeit des Kinderkreuzzuges wird ebenfalls nur kurz erwähnt. Positiv sind zumindest die Idee und der Anfang der Umsetzung. Gut geschrieben ist das Buch eigentlich auch. Es lässt sich mehr oder weniger in einem Rutsch durchlesen. 

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  • Rezension " Der Händler der verfluchten Bücher "

    Der Händler der verfluchten Bücher
    secretworldofbooks

    secretworldofbooks

    29. February 2016 um 12:15

    Inhalt: Venedig 1218: Eine geheimnisvolle Handschrift steht im Zentrum einer tödlichen Intrige. Venedig 1218: Der Reliquienhändler Ignazio da Toledo erhält den Auftrag, das gefährlichste Buch der Welt zu beschaffen. Denn wer das „Uter Ventorum“ besitzt, vermag sich zum Herrscher des Universums aufzuschwingen. Gemeinsam mit dem unerschrockenen Franzosen Willalme und dem jungen Schreiber Uberto begibt Ignazio sich auf die abenteuerliche Suche nach der Handschrift. Auf einer Reise quer durch das mittelalterliche Italien werden die drei Gefährten vor etliche Rätsel gestellt – und geraten in tödliche Gefahr. Denn auch andere, dunkle Mächte wollen das Buch um jeden Preis in ihren Besitz bringen und schrecken vor nichts zurück.  Meinung: Warum ich mich für dieses Buch entschied? Ich lese gerne historische Bücher und allein der Titel hat mich neugierig gemacht. Leider wurde ich aber diesbezüglich enttäuscht. Meine Erwartung von einer spannenden Story über verfluchte Bücher wurde nicht erfüllt. Eher handelte es sich um eine spannende Jagd nach vier versteckten Buchteilen. Auf der Suche werden Ignazio da Taledo,sein Freund Willalme und den jungen Uberto von einen geheimen Ritterorden verfolgt. Es kommt zu einigen blutigen Auseinandersetzungen. Zum Schluß enthielt das Buch aber auch einige Überraschungen,denn es gibt Personen die ein doppeltes Spiel trieben.

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  • Historischer Roman mit Fantasyeinschlag - ich hoffe die Trilogie entwickelt sich noch

    Der Händler der verfluchten Bücher
    Sandra1978

    Sandra1978

    03. January 2016 um 18:30

    Rezension : „Der Händler der verfluchten Bücher“ von Marcello Simoni, erschienen im Goldmann Verlag, ein historischer Thriller. Es handelt sich um den ersten Teil einer Trilogie, die Bände 2 und 3 sind „die verschwundene Bibliothek des Alchimisten“ und „Das Labyrinth am Ende der Welt“. Die Handlung : Im Jahre 1218 : Der Reliquienhändler Ignazio da Toledo soll ein geheimnisvolles Buch, das „Uter Vendorum“ für einen Sammler beschaffen. Angeblich kann man mit diesem Buch die Engel beschwören und so grenzenlose Macht erlangen. Auf der Suche nach dem Buch begleitet ihn Willalme de Bezièrs, ein junger Franzose, sowie der Waisenjunge Umberto, der im Kloster aufgewachsen ist. Auf der Suche nach dem ketzerischen Buch wird die Gruppe jedoch verfolgt : Auch die „heilige Vehme“, ein deutscher Geheimbund, giert nach der Macht. Und Ignazio, der seit 15 Jahren vor der heiligen Vehme auf der Flucht ist,  muss das in 4 Teilen in verschiedenen Ländern versteckte Buch finden und dabei  etliche Rätsel lösen, immer die Verfolger im Nacken. Und dann taucht auch noch sein totgeglaubter Partner und Freund Vivien, den er seit 15 Jahren nicht gesehen hat, in einer rätselhaften Rolle wieder auf…. Meine Meinung : Eine Mischung aus historischem Roman und Fantasy, die Idee finde ich eigentlich gut, allerdings sind die Dialoge und die Darstellung der Charaktere recht flach. Ich wurde stellenweise an die Dialoge in einem Computerrollenspiel erinnert : Seltsamerweise wird jedes Rätsel sofort gelöst, Ignazio weiß immer sofort alles, die Dialoge, Erinnerungen und Gefühlsbeschreibungen der Charaktere sind immer sehr direkt und ohne Umschweife. Der Handlung fehlt es an Tiefe, allerdings macht dieser Umstand das Buch auch sehr leicht zu lesen, ich hatte die 410 Seiten an einem Sonntag durch. Ich werde mir die Bände 2 und 3 trotz der Schwächen in der Handlung lesen, da mir die Protagonisten symphathisch sind und ich wissen möchte, wie es mit ihnen weiter geht, ich hoffe, die Charakterdarstellung und die Dialoge entwickeln sich in den Folgebänden noch !  

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  • Viel Potential leider verschenkt

    Der Händler der verfluchten Bücher
    lenar

    lenar

    15. February 2015 um 19:29

    Meine Meinung: Ich habe lange nach einem historischen Thriller gesucht und habe mich riesig gefreut, als ich dieses Buch entdeckt habe, endlich mal ein historischer Thriller und kein Krimi. Dementsprechend neugierig war ich dann auf das Buch und es hat mir ganz gut gefallen. Der Schreibstil des Autors Marcello Simoni ist sehr flüssig und man wird sofort in das Geschehen geworfen. Er schreibt sehr spannend und bringt sehr viele Informationen mit in die Geschichte ein. Für mich waren es leider zu viele Informationen. Das Ganze wirkt sehr durcheinander und ich hatte Probleme der Geschichte zu folgen. Ich hatte leider das Gefühl, dass der Autor nicht genügend Struktur in seiner Geschichte hat. Die Spannung war für einen Thriller aber genau passend. Es gab viele spannende, überraschende Wendungen, mit denen ich niemals gerechnet hätte.Die Charaktere in der Geschichte haben mir an sich zwar gut gefallen, aber auch hier hatte ich das Gefühl, dass die Struktur fehlt, denn es wirkte sehr aufgesetzt. Die Geschichte hat sehr viel potential, denn die Idee ist einfach klasse, aber leider gab es für mich Probleme mit der Umsetzung. Fazit:Wer gerne Thriller und historische Thriller liest, sollte sich das Buch auf jeden Fall mal anschauen. Für mich hat der Autor das viele Potential leider nicht richtig genutzt. Denn mir fehlte die Struktur der Geschichte. Daher bekommt das Buch von mir:

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  • Ein Auftakt mit einigen Schwächen und viel Potential! Chance noch nicht vertan!

    Der Händler der verfluchten Bücher
    Floh

    Floh

    In "Der Händler der verfluchten Bücher" vom italienischen Autor Marcello Simoni kann man sich auf einen Mittelalter-Thriller mit vielen verborgenen Schätzen und Facetten freuen. Viel Historie, Sagen und Mythen und die unglaubliche Skrupellosigkeit damaliger Vereinigungen. Ein geschichtlich-mittelalterlicher Genuß auf wackeligen Boden mit starker Härte... Erschienen im emons Verlag (http://www.emons-verlag.de/start) Inhalt: "Venedig 1218: Der Reliquienhändler Ignazio da Toledo erhält den Auftrag, das gefährlichste Buch der Welt zu beschaffen. In alten Schriften heißt es: Wer das »Uter Ventorum« besitzt, wird zum Herrscher des Universums. Auf der Suche nach der Handschrift gerät Ignazio in ein tödliches Intrigenspiel. Jemand scheint alle seine Schritte vorauszuahnen. Dunkle Mächte wollen das Buch um jeden Preis – und um es in ihren Besitz zu bringen, schrecken sie vor nichts zurück." Zum Schreibstil: Mit "Der Händler der verfluchten Bücher" ebnet der Autor Marcello Simoni den Weg für eine neue historisch-mittelalterliche Thrillerreihe um das Leben von Buchhändler Ignazio da Toledo. Die Handlung spielt im 11. JH und in Venedig, und der Leser wird daher direkt in dieses Jahrhundert in die mittelalterlichen Gefilde katapultiert. Absolut stimmig und nicht störend, zwar ist der Ton hier manchmal sehr geschwollen, aber zeitgemäß und realistisch. Macello Simoni hat ein Talent und eine Note, die den Leser direkt mit in das Geschehen nimmt. Spannend und schonungslos gibt der Autor hier seine Recherchen und Ideen für die Story wieder. Leider trifft der Autor meiner Meinung nach nicht immer das genaue Maß. Die Gratwanderung aus Informationen und Überladen gelingt ihm nicht immer geschickt und lenkt daher manchmal sehr ab, sodass das Lesen und Nachvollziehen sehr schwer und anspruchsvoll erscheint. Ich habe die Fortsetzung schon bei mir liegen, und bin mir sicher, dass sich dieses Manko auf unausgeschöpftes Potential oder "Kinderkrankheit" bezieht. Nicht umsonst hat der Autor mit seinen Werken bereits große Erfolge in vielen Ländern gefeiert. Autor M. Simoni weiß es für Spannung, Abwechslung und Erstaunen zu sorgen. Er schreibt sehr gewählt und intelligent. Den Thriller habe ich nicht unbedingt erkannt, aber eine sehr gute historische Recherche. Für dieses Buch sollte der Leser Zeit mitbringen, denn der Autor schreibt sehr bedacht und nähert sich manchmal auch erst sehr bedacht dem eigendlichen Kern und lenkt auch mal vom Zentrum weg. Viele fremdklingende Orte und Namen und Zugehörigkeiten bremsen im Lesefluß etwas aus, aber dies ist auch der historischen Epoche geschuldet. Gekonnt jongliert Marcello Simoni mit der Vielfalt der Sprache und der einstigen Zeit des düsteren Mittelalters. Schauplätze: Großer Pluspunkt und unweigerlich auch der Schwerpunkt dieses Leseerlebnisses sind die Schauplätze. Zwei Handlungsstränge die von ihren Kulissen, bzw. der Ausformung und Darstellung der Seiten nicht unterschiedlicher sein können. Ein Gegensatz, der zu einem Nenner wird.Dem Autor Marcello Simoni gelingt es durch seine reale und absolut lebhafte Darstellung der Schauplätze eine Welt des unsagbaren Grauen, Spannung und Gänsehaut zu schaffen. Wer hat nicht allein bei den Schlagwörtern Venedig, Mittelalter, Herrscher, Reliquien oder Auftrag bereits eine Assoziation vor Augen? Simoni verstärkt diese durch seine Recherchen für den Roman zu einem kompletten Bild der damaligen Zeit und Umstände. Sehr genau hat er die Eindrücke der Epoche und der Gesellschaft eingefangen und gibt diese im Buch an die Leser weiter. Drehbuchhaft und absolut filmreif dringen unschlagbare Bilder in den Geist der Leserschaft. Ein Lesegefühl mit allen Sinnen. Der Fokus liegt auf viele Automatismen in Dingen Assoziationen. So beflügelt er die Phantasie der Leser und lässt mich bei seinem zweiten Band auf mehr hoffen! Charaktere: Auch bei der Wahl der Charaktere hat sich Marcello Simoni ins Zeug gelegt, er hat sich sehr intensive Gedanken gemacht und nichts, rein gar nichts, dem Zufall überlassen. Ein gelungenes und starkes Bild der Protagonisten. Leider aber auch etwas zu sehr gewollt und daher aufdringlich. Auch hier ist das Maß nicht sehr ausgewogen. Immer wenn ich dachte, Hurra, Hurra, jetzt ist der Autor auf den Höhepunkt, jetzt hat er den Dreh, gab es immer wieder kleine Patzer, die die Begeisterung schmälerten. Menno! Da steckt so viel mehr drin! Polarisierend, fesselnd und respekvoll, so sollen die Protagonisten aus Haupt- und Nebenrollen erscheinen. Wir erleben in diesem Auftakt Völkergrupen wie sie skrupelloser und gefährlicher nicht sein können, oder andere Gesellschaften und Adelsstände. Einige von den vielen Akteuren wird man sofort lieben und einige wird man mit Abscheu begegnen. Viele sind im großen Finale, bzw. Showdown des ersten Teils gar nicht mehr am Leben, oder nicht mehr so anzutreffen, wie zuvor. Meinung: Dieses Buch könnte so viel mehr bieten. In dem Autor steckt so viel Potential, jedoch wirkte vieles etwas unkoordiniert und wust. Ich besitze schon Teil zwei und bin mir einer Steigerung des Autors sicher. Es soll ein Mittelalterlicher Thriller sein, aber hier dominieren ganz andere Faktoren für eine Story. Hier sind es eine spannende und fesselnde Handlung aus zwei dominaten Handlungssträngen, grandiose und pompöse Kulissen und einzigartige Charaktere, der Thrill kristallisiert sich nicht so sehr heraus, eher die mittelalterlichen Umstände (vielleicht sind diese Thrill genug?). Weiterer Kritikpunkt sind für mich die vielen unbekannten Orte, Situationen, Namen und Gesellschaften. Hier geriet mein Lesefluß ins stocken und ich musste zunächst etwas sortieren, ehe ich den Faden wieder aufnehmen konnte. Dieses Buch besitzt unzählige Stärken, aber auch deutliche Schwächen.Aber hohes Potential für Teil 2. Der Autor: "Marcello Simoni, 1975 in Comacchio in der italienischen Provinz Ferrara geboren, studierte Literatur und arbeitete als Buchhändler und Archäologe. Sein Debütroman »Il mercante di libri maledetti« wurde über Nacht zum Weltbestseller. Der Mittelalter-Thriller gewann renommierte Literaturpreise, belegte Spitzenplätze in den Bestsellerlisten und wurde bisher in 15 Sprachen übersetzt." Zum Cover: Das Cover wirkt passend historisch, es zeigt eine dunkle vermummte Gestalt in einem tiefen Kellergang. Ein sehr hochwertiges Buch von guter Qualität und stimmigen Gesamteindruck. Tolle Farben, stimmiges Bild. Fazit: Das Buch besitzt Potential und Facette. Band 2 ist ein Muss um sich ein wirkliches Bild zu schaffen.

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    • 14
  • Gefiel mir sehr

    Der Händler der verfluchten Bücher
    Manfred_SH

    Manfred_SH

    Der Inhalt dürfte aus anderen Rezensionen bekannt sein.
    Was am Anfang etwas verwirrend beginnt. Wer wer ist und wer eine Doppelfigur spielt, wird aber sicher aufgelöst.
    Spannend von Anfang an. Und ein irres Ende.
    Auf jedenfall lesenswert.

    • 2
  • Rezension "Der Händler der verfluchten Bücher"

    Der Händler der verfluchten Bücher
    Wassollichlesen

    Wassollichlesen

    26. December 2013 um 00:46

    Das Buch bietet einiges, was ich mir von einem guten Buch wünsche:man ist direkt in der Geschichte, es geht schnell voran, Rätsel, eine Art Schnitzeljagd und eine Geheimorganisation. Und natürlich ein Buch, mit dem es möglich ist, die Welt zu beherrschen (ja, klingt ein bisschen nach "Der Club Dumas").Super! Schön abenteuerlich und perfekt für Abende auf der Couch bei gedämmten Licht. Zumindest zu Beginn.Nach dem ersten Drittel kann sich das Buch bzw. der Autor leider nicht mehr steigern und es scheint, als wäre das Pulver verschossen. Mir kam es so vor, als würde sich von nun an alles wiederholen (nicht nur die langen Reisen zu Pferd..). Der Verlauf der Geschichte ist sehr vorhersehbar und leider wenig überraschend, ausgenommen eine Kleinigkeit am Ende des Buches. Jedenfalls hätte ich damit nicht gerechnet.Die Tatsache, dass Landschaften nicht in epischer Breite beschrieben werden finde ich gut, weil es ermüdend ist und nervt. Alles in Allem bleibt Simoni aber zu oberflächlich, auch die Zeichnung der, teils stereotypen, Charaktere. Die Bewertung des Buches fällt mir sehr schwer. Besonders der Beginn und, wie oben schon beschrieben, das erste Drittel des Buches finde ich sehr gelungen, sodass 4 oder gar 5 Sterne drin gewesen wären. Ich habe mich auf eine abenteuerliche, wendungsreiche Geschichte gefreut. Dann kommt nicht mehr viel, was nach dem tollen Auftakt, noch enttäuschender ist. Nach ein paar Tagen Reflexion kann ich leider nur 3 Sterne geben.

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  • Intrigenspiel im Mittelalter

    Der Händler der verfluchten Bücher
    Carol-Grayson

    Carol-Grayson

    24. November 2013 um 12:26

    Ignazio da Toledo, ein Reliquienhändler mit geheimnisvoller Vergangenheit, wird von einem reichen Venezianer beauftragt, ein mysteriöses Buch zu beschaffen, welches das Wissen der Engel enthalten soll. Der Händler erfährt durch ein kryptisches Rätsel des ehemaligen Besitzers, dass dieses Buch in vier Teile zerlegt wurde, jeder davon an einem anderen Ort versteckt. Ohne Zweifel ein Buch, das viel Macht verleihen soll und so ist er nicht allein auf der Suche. Auch ein geheimer Ritterorden sucht danach und bringt Ignazio und seine Gefährten auf der abenteuerlichen Reise immer wieder in Lebensgefahr. Dabei wird so manches Ränkespiel gesponnen, was der Händler erst nach und nach erkennt. Der Autor entführt uns in die Welt der Kreuzritter und Alchemisten. Trotz der immer wieder entbrennenden Kämpfe und Verwicklungen wollte bei mir aber so recht keine Spannung aufkommen. Die Geschichte selbst ist flüssig erzählt und verleiht Einblicke in die mittelalterliche Welt und religiösen Hintergründe. Drei von fünf Punkten.

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