Marcello Simoni Die verschwundene Bibliothek des Alchimisten

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Inhaltsangabe zu „Die verschwundene Bibliothek des Alchimisten“ von Marcello Simoni

Frühjahr 1227. Reliquienhändler Ignazio da Toledo wird ins spanische Córdoba gerufen: Blanca, die Königin von Frankreich, ist verschleppt worden; Ignazio soll sie suchen. Eine heikle Mission, denn er und seine Gefährten bekommen es mit einem unberechenbaren Gegner zu tun: Graf Nigredo, der mit düsteren Mächten im Bunde stehen soll, hält Blanca in seiner Burg gefangen. Und das ist nicht die einzige Bedrohung, die von ihm ausgeht...

Das Buch habe ich leider ab Seite 193 vorzeitig beendet, da es nicht meinen Geschmack traf.

— Floh
Floh
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    Die verschwundene Bibliothek des Alchimisten
    Wassollichlesen

    Wassollichlesen

    21. September 2014 um 15:13

    Der zweite Teil um Ignazio da Toleda ist vom Spannungsverlauf genau entgegengesetzt zu seinem ersten Abenteuer: am Anfang kam ich diesmal gar nicht rein. Zu viele Namen, zu viele verschiedene Posten. Der Einstieg fiel mir nicht leicht, sodass ich das Buch ein bisschen vor mir herschob.Aber: es wird besser und es wird spannender. Etwa nach der Hälfte konnte ich dem Buch folgen und das Tempo und die Spannung steigen. Aber: Der Plot ist zu durchsichtig und es ist allzu klar, welche Person hinter den Intrigen steckt. Die Beweggründe für diese Intrigen sind auch nicht die Neu-Erfindung des Rads.  Die Figur des Grafen Nigredo ist grundsätzlich der perfekte Bösewicht. Er ist eine Legende im negativen Sinne und niemand weiß, wer er wirklich ist. Er lässt seine Gefangenen in einem Gulag malochen und wird immer reicher und mächtiger. Schade, dass hier nicht mehr draus gemacht wird.Nichtsdestotrotz gefällt mir dieser Teil besser als sein Vorgänger. Nicht zuletzt, da diesmal nicht nur Ignazio im Mittelpunkt steht, sondern seine Gefährten etwas mehr in den Mittelpunkt rücken und Platz für Entwicklung genutzt wird. Besonders bei Uberto. Ganz nebenbei werden auch noch Verbindungen für einen dritten Teil geknüpft.Die Hintergründe zu der Geschichte sind erstaunlich hintergründig recherchiert, was in den Anmerkungen von Marcello Simoni am Ende hervorgeht. Fazit:Wie oben schon erwähnt, gefällt mir dieser Teil besser als sein Vorgänger. Richtig fesseln konnte mich aber auch der neue Auftrag von Ignazio da Toleda nicht. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich das Buch nicht ohne größeren Unmut aus der Hand legen könnte. Vielleicht bin ich was historische Romane betrifft zu sehr von "Der Medicus" geprägt.Deshalb hoffe ich auf eine weitere Steigerung und freue mich auf den dritten Teil.

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