Alles, was ich sehe

von Marci Lyn Curtis 
4,6 Sterne bei159 Bewertungen
Alles, was ich sehe
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Lena02s avatar

Eines der besten Bücher überhaupt !!!

Lu1ses avatar

Wunderschön. Ich habe viel gefühlt.

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Inhaltsangabe zu "Alles, was ich sehe"

***Hinreißendes Debüt aus den USA***
Maggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten Streich passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur einen Ausschnitt der Welt, genauer: einen zehnjährigen Jungen namens Ben. Mit Hilfe des altklugen und hinreißenden Jungen scheint sie einen Teil ihres alten Lebens zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason ist Sänger in Maggies Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er lässt sie abblitzen, weil er denkt, dass Maggie ihre Blindheit vortäuscht – was ja irgendwie stimmt.
Dann kommt heraus, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551560223
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:18.03.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    laraundlucas avatar
    laraundlucavor 6 Monaten
    Alles, was ich sehe

    Inhalt:


    ***Hinreißendes Debüt aus den USA*** 
    Maggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten Streich passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur einen Ausschnitt der Welt, genauer: einen zehnjährigen Jungen namens Ben. Mit Hilfe des altklugen und hinreißenden Jungen scheint sie einen Teil ihres alten Lebens zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason ist Sänger in Maggies Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er lässt sie abblitzen, weil er denkt, dass Maggie ihre Blindheit vortäuscht – was ja irgendwie stimmt. 
    Dann kommt heraus, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann.

    Meine Meinung:

    Und noch ein Königskind, das mich vollkommen fesseln und überzeugen, mitreißen und berühren konnte. 

    Der Schreibstil ist locker und leicht, berührend und gefühlvoll, jugendlich und frisch, unterhaltsam und humorvoll, plastisch und anschaulich, schnell und flüssig zu lesen.

    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und mich tief berührt. Sie ist wunderbar,zauberhaft und herzzerreißend. Trotz der Ernsthaftigkeit und Tiefgründigkeit der Geschichte schwingt aber ein wundervoller Humor mit. Es hat mich auch nicht gestört, dass ich schon ziemlich schnell ahnte, weshalb Maggie Ben sehen kann. Denn ich hatte bis zum dramatischen Höhepunkt die Hoffnung, dass ich mich - genau wie Maggie - vielleicht doch geirrt habe.

    Eine wundervolle Geschichte über das Leben, Freundschaft, Familie und das Schicksal.

    Der Autorin ist es wunderbar gelungen, die Gefühle direkt zum Leser zu transportieren. Ich habe gehofft und gebangt, war tief traurig und wütend, habe ein paar Tränen geweint, habe aber auch genauso gelacht und geschmunzelt. Ich habe richtiggehend mit Maggie gefiert und erlebt, hatte das Gefühl sie zu begleiten, dabei zu sein.

    Die Charaktere sind sehr anschaulich und detailliert gezeichnet, sie wirken sehr lebendig und real. Auch die Nebencharaktere sind sehr facettenreich und bringen viel Farbe in die Handlung. Alle handeln authentisch und nachvollziehbar, ihrem Charakter entsprechend. Sie haben ihre Macken und Fehler, ihre Vergangenheit und ihr Päckchen zu tragen und wirken dadurch noch echter. Die Autorin hat ihnen richtig Leben eingehaucht.

    Maggie habe ich von Anfang sehr gemocht. Ebenso Ben. Man muss ihn einfach lieben. Die beiden sind ein großartiges Gespann. Mason war zu Beginn nicht sehr sympathisch, aber auch er hat sich in mein Herz geschlichen, je näher man ihn kennen lernt.

    Der Roman hat mir eine fesselnde und emotionale Lesezeit beschert, er hat mich berührt und mitgerissen, mich vollkommen vereinnahmt und berührt, eine herzzerreißende Geschichte, die mich mit einem Lächeln im Gesicht zurück gelassen hat. Eine Geschichte, bei der das Herz aufgeht. Ich liebe sie! Einfach wundervoll.

    Fazit:

    Ein wundervolles Debüt, ein berührender und emotionaler Roman. Eine ganz besondere Gechichte. Absolute Leseempfehlung!

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    Melegim1984s avatar
    Melegim1984vor 6 Monaten
    Blind durchs Leben

    Inhalt


    ***Hinreißendes Debüt aus den USA***
    Maggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten Streich passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur einen Ausschnitt der Welt, genauer: einen zehnjährigen Jungen namens Ben. Mit Hilfe des altklugen und hinreißenden Jungen scheint sie einen Teil ihres alten Lebens zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason ist Sänger in Maggies Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er lässt sie abblitzen, weil er denkt, dass Maggie ihre Blindheit vortäuscht – was ja irgendwie stimmt.
    Dann kommt heraus, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann.

    Meine Meinung


    Ein wirklich hinreißendes Buch. Die Charaktere sind süß und das Buch hat etwas zu sagen. Wir erleben wie Maggies Leben sich auf einmal verändert hat seitdem sie ihr Augenlicht verloren hat. Ich musste erst einmal googlen, ob man wirklich blind werden kann, wenn man eine Hirnhautentzündung hatte. Tatsächlich meint das Schicksal es nicht gut mit Maggie. Sie hat nicht nur ihr Sehvermögen verloren, sondern auch alles was ihr wichtig ist. Ihre neue Freundschaft mit Ben ändert plötzlich alles. Sie kann wieder eingeschränkt sehen. Sie möchte ihr altes Leben zurück. Leider ändert sich aber nichts. Maggie muss irgendwie klar kommen. Als sie dann herausfindet, warum sie Ben sehen kann, möchte sie gar nicht mehr sehen können. Man leidet wirklich mit Maggie mit. Man kann so gut nachvollziehen, das ihr Leben plötzlich nicht mehr so ist wie es einmal war. Ihre Freundschaft mit Ben ist so süß und herzallerliebst. Mason zunächst nicht sehr durchschaubar, aber er hat auch einiges erlebt und möchte Ben nur beschützen. Das Ende ist irgendwie schön und anders. Zwar kann Maggie nicht mehr sehen, aber es ist ein Happy End. Denn das Leben geht weiter. Egal was passiert, man muss wieder aufstehen und weitermachen. Genau das ist das Schöne an dieser Geschichte. Viel Spaß beim Lesen wünscht euch, Melek


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    Losnls avatar
    Losnlvor 6 Monaten
    Ein wundervolles Debüt, welches nach mehr verlangt

    Nachdem ich bereits zwei andere Bücher des Königskinder Verlages gelesen habe, bin ich diesen beeindruckenden und gefühlvollen Geschichten verfallen. Bei dem wunderschönen Cover von „Alles, was ich sehe“ von Marci Lyn Cutis, konnte ich nicht widerstehen und bin einmal mehr überwältigt.

    Maggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten Streich passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur einen Ausschnitt der Welt, genauer: einen zehnjährigen Jungen namens Ben. Mit Hilfe des altklugen und hinreißenden Jungen scheint sie einen Teil ihres alten Lebens zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason ist Sänger in Maggies Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er lässt sie abblitzen, weil er denkt, dass Maggie ihre Blindheit vortäuscht – was ja irgendwie stimmt.
    Dann kommt heraus, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann. 

    Der Einstieg fiel mir aufgrund des angenehmen und flüssigen Schreibstils sehr leicht. Ich war sofort in der Geschichte gefangen, denn gleich zu Beginn lernen wir Maggie kennen. Sie ist durch eine Erkrankung seid sechs Monaten erblindet und muss sich mit ihrem Handycap abfinden, was ihr nicht so recht gelingen mag.

    Doch wem fällt es schon leicht, von heut auf morgen, den Boden unter den Füßen zu verlieren?

    Die vorgesehene Fußballkarriere bleibt nun ein unerfüllter Traum und die emotionale Bindung zu ihrer Mutter ist ebenfalls unterkühlt. Eines Tages trifft sie auf Ben. Hoffnung und Zuversicht breiten sich in Maggie aus, da sie ihn deutlich sehen kann. Zwischen den beiden entwickelt sich eine außergewöhnliche Freundschaft, denn Ben ist sieben Jahre jünger als Maggie. Und außerdem ist da noch Mason, Bens älterer Bruder, der zufälligerweise der Sänger von Maggies Lieblingsband ist.

    Die zunächst sarkastische, humorvolle und eher witzige Atmosphäre, mit dem Versuch, die Blindheit zu akzeptieren, wird immer häufiger von der Frage überschattet, warum Maggie Ben eigentlich sehen kann.

    Die Charaktere sind authentisch und realistisch gezeichnet. Maggie ist mir durch ihre größtenteils mürrische und sarkastische Art, besonders ans Herz gewachsen. Ich habe mich sehr gut mit ihr identifizieren können, denn sie zeigt auch ihre melancholische, beinahe verzweifelte Seite, bei der man sie am liebsten, tröstend in den Arm nehmen möchte. Dies ist in ihrer Situation wenig verwunderlich. Oftmals habe ich mich dabei ertappt, mir Maggies Blindheit am eigenen Körper vorzustellen und bin schon bei dem Gedanken daran verzweifelt.

    Ben ist ein lebensfroher kleiner Kerl, der ebenfalls körperlich beeinträchtigt ist. Durch seine witzigen Kommentare entfachte er bei Maggie neuen Mut, gepaart mit Hoffnung. Schon allein der Aspekt, dass er sie nach einer Computerfigur benennt („Thera“), der sie äußerlich sehr ähnelt, brachte mich so manches Mal zum Schmunzeln.

    Bens Bruder Mason konnte ich zunächst nicht recht zuordnen. Er wirkt oftmals distanziert und gefühlskalt. Im weiteren Verlauf werden seine Beweggründe aber deutlich, was ihn letztendlich wesentlich sympathischer erscheinen lässt.

    Auch Maggies Eltern spielen eine wesentliche Rolle. Hierbei erfährt der Leser, durch Schilderungen des früheren Verhältnisses, einiges über die Entwicklung innerhalb der Familie, nach Maggies Erblindung. In manchen Situationen hätte ich die Eltern am liebsten wach gerüttelt, um ihnen die Augen zu öffnen.

    „Ich war so konzentriert bei der Sache, dass ich tatsächlich zusammenzuckte, als sich irgend so ein Dreckskerl an mich ranschob und dicht an meinem Ohr sagte: >>Bissu blind?<< ( S.111)

    Die Thematik der Handlung ist sehr tiefgründig, berührend und durchaus aktuell. Krankheitsbedingte Schicksalsschläge, können jeden von uns treffen. Aber gelingt es uns, diese zu akzeptieren? Und wie gehen wir damit um? Die Autorin regt hierbei zum Nachdenken und mitfühlen an. Aber auch Themen wie Musik, Fußball, Freundschaft und Vertrauen, spielen eine wesentliche Rolle und sind nicht nur für Jugendliche geeignet. Dieses Debüt hat mich sehr überrascht und konnte mich durch authentische Charaktere, einer Kombination aus Humor und erschütternder Ernsthaftigkeit, komplett in den Bann ziehen und überzeugen.

    Fazit

    Die Autorin Marcie Lyn Curtis hat mit „Alles, was ich sehe“, ein wundervolles tiefgründiges Buch erschaffen, welches durch seinen Humor sowie traurigen Schicksalsschlägen, das Herz des Lesers berührt. Ich kann euch dieses Buch nur wärmstens empfehlen. 

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    Lovinbooks4evers avatar
    Lovinbooks4evervor 9 Monaten
    Absolutes Highlight

    Dieses Buch ist Besonders! Es steckt voller Liebe, Verzweiflung und Freundschaft. Es fällt mir dieses Mal unglaublich schwer, meine Eindrücke in Worte zu fassen. Weil ich genau weiß, dass keines meiner Worte daran heranreicht, was dieses Buch in mir ausgelöst hat.

    Maggie ist blind und durch einen kleinen Sturz auf den Schädel kann sie plötzlich einen kleinen Jungen sehen. Ben. Erst denkt sie, dass sie halluziniert oder verrückt wird. Aber sie merkt schnell, dass sie ihn tatsächlich sehen kann und einen kleinen Umkreis um ihn rum. Und Ben ist kein normaler 10 jähriger. Er ist so altklug, witzig und charmant. Einfach nur goldig!

    Ich mochte Maggie gleich zu Beginn. Sie ist ziemlich sarkastisch und ich kann sie absolut verstehen. Man kann sich nicht vorstellen, wie es sein muss, wenn man plötzlich nichts mehr sehen kann. Und was ist wohl besser/schlimmer? Wenn man von Geburt an nicht sehen kann, wie Clarissa, ein Mädchen aus ihrer Nachbarschaft. Oder wenn man plötzlich nichts mehr sehen kann. Ich weiß es nicht. Jedenfalls kommt Maggie plötzlich gar nicht mehr mit ihrem Leben klar, weil sie ihren Weg schon als Profifussballerin vor sich gesehen hat. Das ist auf einen Schlag weg und es ist klar, dass ihr der Boden unter den Füßen weggerissen wurde. Doch Maggie ist eine Kämpferin. Sie braucht nur den richtigen Ansporn. Und den hat sie in Form von dem kleinen Ben gefunden.

    Ben’s Bruder Mason fand ich zu Beginn echt doof und arrogant. Aber nach und nach kann man hinter seine Fassade schauen und man fängt an zu begreifen, warum er Maggie gegenüber so kalt und herzlos ist. Ich kann euch verpsrechen, es wird noch richtig schön mit ihm.

    Die Story ist wunderbar und so herzzerreissend. Das Ende hat mich dicke Krokodilstränen weinen lassen und hat stellenweise mein Herz gebrochen. Für mich ist dieses Buch absolut perfekt und ein absolutes Highlight. Es ist eine Schande, dass die Königskinder bald ihre Tore schließen…
    [faz]

    Ein wundervolles Buch von einem kleinen Jungen, der ein Mädchen zurück ins Leben bringt und ihr beibringt ihr Leben in vollen Zügen zu genießen. Egal mit welchem Handycap.

    5 von 5 Punkten

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    MRS_Xvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Herzzerreißend schön!!
    überraschendes Lesehighlight

    INHALT: Maggie ist seit 6 Monaten blind und hat deshalb alles verloren was ihr wichtig war, ihre Freunde, Fußball... Doch plötzlich trifft sie auf den zehnjährigen Ben, den sie sehen kann und mit ihm kehrt ihre Hoffnung auf ein normales Leben zurück. Zu allem Überfluss, ist Mason, Bens'  großer ( und sehr attraktiver) Bruder, auch noch der Sänger von Maggies Lieblingsband! Alles scheint sich zum Besseren zu wenden,bis Maggie herausfindet, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann....

    Meinung:
    Als ich mir das Buch ausgeliehen habe, habe ich nicht mehr als eine nette Leselektüre für zwischen durch erwartet, aber ich wurde von dem Buch komplett überrascht. Nicht nur, dass ich das Buch aufgrund des tollen und gefühlvollen Schreibstils der Autorin nicht mehr aus der Hand legen wollte, nein, auch der Inhalt war sehr viel tiefgründiger als erwartet.
    Theoretisch würde ich auf Grund dessen, dass Mason den Grund warum Maggie Ben sehen kann ( obwohl er am Anfang dachte sie würde sich nur blind stellen ) etwas zu schnell geglaubt hat, einen halben Stern abziehen, aber darüber lässt sich leicht hinweg sehen.

    Fazit:
    Absolut Lesenswert und absolute Empfehlung!! Allerdings sollte ich darauf hinweisen, dass alle, die nah am Wasser gebaut sind, möglicherweise ein Taschentuch benötigen  ;)

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    simsas avatar
    simsavor einem Jahr
    Ein Highlight-Buch

    Maggie ist blind. Nach einer Hirnhautentzündung sieht sie nichts mehr. Gar nichts.

    Ihr Leben hat sich von Grund auf verändert, ihre Freunde sind nicht mehr da, sie spielt kein Fußball mehr und passt sich ihren neuen Lebensumständen mehr schlecht als recht an.

    Doch dann passiert es. Maggie sieht. Zwar nicht viel, aber sie sieht!

    Schuld an dieser Tatsache ist der zehnjährige Ben. In seiner Umgebung ist das Sehen möglich und Maggie damit überglücklich.

    Doch Mason, Bens Bruder zweifelt an ihrer Blindheit und Maggie versucht ihn von ihrer Behinderung zu überzeugen. Soll ihr Sehen doch vorerst ein Geheimnis bleiben?





    Es gibt Verlage, die einfach sehr stimmig sind. Und der Königskinder Verlag gehört ganz sicher dazu. Wunderschöne Cover, außergewöhnliche Bücher und viel Liebe zum Detail sind die Dinge, die mir hier sofort einfallen.

    Nun schließt dieser Herzensverlag seine Türen und passend dazu habe ich nun endlich ein Königskind gelesen.


    Maggies Geschichte ging mir ans Herz. Ein Teenager, mitten im Leben, beliebt und erfolgreich verliert alles, was ihn ausmacht. Zumindest sieht Maggie dies so.

    Sie lebt vor sich hin, nimmt die neuen Herausforderungen als Blinde nicht wirklich an und schmiedet keine Pläne mehr.


    Als sie Ben das erste mal sieht (ja sieht!), ist ihr Leben seit Beginn ihrer Erkrankung wieder hoffnungsvoll.


    Dies zu erleben, Maggie zu begleiten und den sehr unterhaltenden und wortwitzigen Ben zu kennenzulernen, war ein Lesegenuss auf jeder Seite.

    Natürlich ist man auch als Leserin verwundert, warum Maggie ihn sehen kann. Wie kann so etwas passieren?

    Aber ich muss gestehen, diese Frage war nicht vorantreibend beim Lesen. Ich habe es genossen ihre Veränderung zu erleben. Zu merken, wie sie auf das Leben zugeht, wie sie auch die dunkle Zeit besser übersteht und vor allem, das stetige Weiterleben.


    Jedoch gibt es auch einen Part, den Maggie überwinden muss. Schließlich ist es Mason, Bens Bruder, der an ihrer Blindheit zweifelt und dies, obwohl sie sich wirklich Mühe gibt autentisch zu wirken. Schließlich ist sie es außerhalb der Ben-Blase ja.


    Das Mason auch noch der Leadsänger von Maggies Lieblings-Indie-Band ist und sie immer mehr hinter ihr sehendes Geheimnis kommt, muss jeder im Detail selber lesen.


    Für mich war der Schreibstil von Maci Lyn Curtis einfach perfekt. Er war sehr einfühlsam und trotzig, passte perfekt zu jedem Charakter und hat ihm dadurch auch Leben geschenkt. Ich habe gelacht, geweint und gelitten. Habe dieses Buch umarmt, es immer wieder in die Hand genommen und jede Seite genossen.


    Ein kleines Juwel, welches man gelesen haben sollte.


    Mein Fazit:

    Eine wunderschöne Geschichte über Veränderungen im Leben, die Liebe und die Wunder, die uns jeden Tag umgeben.


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    Cynni93s avatar
    Cynni93vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Dieses Buch hat alles! Mann kann lächeln, weinen und auch mit den Protagonisten mitfühlen. Super schön. Klare Leseempfehlung
    Wunderschön <3

    Maggie ist 17 und seit kurzer Zeit blind, weil sie eine Hirnhautentzündung hatte. Von jetzt auf gleich muss sie alles neu lernen. Mit dem Alltag umgehen und so weiter. Nur das ist alles nicht so einfach wie man denkt. Sie kommt damit  nicht klar und vermisst die Farben in ihrem Leben. Einfach so macht sie einen Schulstreich in ihrer neuen Schule und muss kurzerhand zu einem Betreuer. An diesem Tag wo sie dort ist, passiert für sie etwas, was sie gar nicht wirklich glauben kann. Erstmal rutscht sie aus und stößt sich den Kopf und dann kann sie Benjamin sehen! Sie schiebt das alles auf ihren Kopfstoß und kann es nach paar Stunden immer noch nicht glauben. Benjamin wird ein Anker in Maggies Leben und sie erfreut sich jedes Mal aufs neue wenn sie ihn wieder sehen kann. Später kommt heraus, dass Benjamins Bruder der große Mason Milton ist, der Sänger ihrer Lieblingsband. Dieser denkt, dass Maggie ihre Erblindung nur vorspielt um bei ihm zu landen. Später kann Maggie noch ein paar andere Menschen sehen und dann weiß sie warum sie auch Ben sehen kann und das ist alles andere als schön...


    Dieses Buch hat mich so in seinen Bann gezogen. Es ist wunderschön! Ich konnte weinen und auch lachen. Und das ist bei mir ziemlich selten der Fall. Mich hat es gerührt wie Ben durch sein Leben als 10-jähriger Junge geht. Er geht mit seinen Krücken durchs Leben und ist so positiv gestimmt und macht Scherze mit Maggie. Das ist einfach nur goldig. Da möchte man ihn am liebsten knuddeln. Was mir auch sehr gut gefallen hat, dass eine Freundschaft zwischen einem 10-jährigen Jungen und einem 17-jährigen Mädchen funktioniert. Na ja man muss dazu sagen, dass Ben hochbegabt ist. Maggie kommt für mich sehr authentisch rüber und man versteht von Zeit zu Zeit warum sie so unmotiviert ist, alles neu lernen zu müssen. Ja und dann kommt Mason in ihr Leben und ja es ist ein Jugendbuch und klar da darf auch eine kleine Liebesgeschichte nicht fehlen. 


    Der Schreibstil ist manchmal poetisch und deswegen auch sehr flüssig zu lesen. Man fliegt sozusagen durch die Seiten. 


    Fazit: Das Buch ist für Jeden etwas, der gerne Gegenwartsliteratur liest. Man kann lachen und weinen. Deswegen kann ich nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Es ist einfach wunderschön in jeglicher Hinsicht. Ob Protagonisten oder die Geschichte an sich. 
    5 Sterne für das wunderschöne, besondere Buch <3

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    sternenbrises avatar
    sternenbrisevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Es hat mich zum Lachen und Weinen gebracht. Klare Leseempfehlung!
    Ein ganz besonderes Buch

    Titel: Alles, was ich sehe
    Autor: Marci Lyn Curtis
    Verlag: Königskinder
    Übersetzer: Nadine Püschel
    Genre: Roman
    Seitenanzahl: 428
    Preis: € 18,99 [D], € 19,60 [A]
    ISBN: 978-3-551-56022-3

    Vor dem BuchNachdem ich Tommy Edison auf YouTube entdeckt habe und sehr, sehr viele seiner Videos geschaut habe, habe ich mich gefragt, wie es wäre, ein Buch aus der Sicht eines blinden Protagonisten zu lesen. Viele haben mir dann auf Twitter Bücher vorgeschlagen und ich habe mich als erstes für Alles, was ich sehe entschieden.

    KlappentextMaggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten Streich passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur einen Ausschnitt der Welt, genauer: einen zehnjährigen Jungen namens Ben. Mit Hilfe des altklugen und hinreißenden Jungen scheint sie einen Teil ihres alten Lebens zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason ist Sänger in Maggies Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er lässt sie abblitzen, weil er denkt, dass Maggie ihre Blindheit vortäuscht – was ja irgendwie stimmt.
    Dann kommt heraus, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann.

    Meine Meinung
    Maggie ist erst seit ein paar Monaten blind, was natürlich einen großen Unterschied macht, als wenn man seit der Geburt blind ist. Maggie muss von einen auf den anderen Tag ihr ganzes Leben umkrempeln, alles neu lernen und irgendwie mit dem neuen Aspekt ihres Lebens zurechtkommen. Aber das fällt ihr schwer. Ich muss gestehen, dass ich längere Zeit von Maggie genervt war, da sie alles so pessimistisch sieht, oft trotzig ist und manchmal hätte ich ihr am liebsten ins Gesicht geschrien, dass sie endlich mal weiter machen soll, dass sie es wenigstens versuchen soll! Dann habe ich darüber nachgedacht, wie schwer es für sie sein muss, das Augenlicht verloren zu haben. Mit der Zeit lernt man sie auch besser kennen, man erfährt mehr Gründe, die einen verstehen lassen, wieso sie so ist, wie sie ist. Und dann ergibt auch ihr Verhalten mehr Sinn.

    Faszinierend fand ich die Beschreibungen vom Geschehen, wenn sie gerade nicht bei Ben ist. Denn dann ist sie ja blind. Die Umgebung beschreibt sie dann durch Gerüche, Geräusche und dem, was sie spürt. Außerdem erfährt man auch etwas über Blindenstöcke, wie sie Computer und Handys nutzt und mehr Aspekten, die ihr das Leben erleichtern. Diese Informationen fand ich sehr interessant.

    Und dann taucht Ben auf, der Sonnenschein des Buches. Er ist so ein goldiger Junge, der einen lächeln lässt. Ich habe ihn sofort in mein Herz geschlossen. Auch er hat eine Behinderung, geht damit aber ganz anders um als Maggie.

    „Denkst du denn nicht manchmal darüber nach, was du gern tun würdest, wenn du ohne Krücken laufen könntest?“ Seine Antwort kam wie aus der Pistole geschossen. „Nö. Wenn ich etwas Bestimmtes tun will, dann tu ich es.“ S. 157


    Ben ist ein herzensguter Mensch, der für alle das nur das Beste will. Er möchte, dass es seinen Freunden und seiner Familie gut geht. Er hat viel durchgemacht, aber sieht immer das Gute im Menschen. Und er ist frech. Er hat mich oft zum Lachen gebracht und ich liebe die Dialoge zwischen Maggie und Ben. Der Humor fehlt in diesem Buch auf keinen Fall!

    Maggie kann also Ben sehen und das ist natürlich irgendwie ein Wunder. Und dann trifft sie neben Ben noch jemanden, den Maggie sehr mag. Mason, Bens Bruder. Sie schwärmt für ihn, auch wenn er manchmal etwas fies ist. Er hat einen Grund dafür, mich hat es jedoch leicht genervt, dass Maggie dennoch ganz hin und weg war. Aber zum Glück nicht immer. Insgesamt mag ich die Charaktere des Buches sehr. Sie alle haben Tiefe, man erfährt etwas von ihrer Hintergrundgeschichte, die verdeutlicht, wieso sie sich auf jene Art verhalten. Aber auch die Nebencharaktere waren besonders. Wie Clarissa, eine Fast-Freundin von Maggie, die quasselt und so lebensfroh ist – trotz ihrer Blindheit! Ich mochte sie alle auf ihre Weise sehr.

    Jetzt, wo sie etwas wieder sehen kann, werden die „blinden Zeiten“ natürlich noch schwieriger für sie und Maggie macht sich Gedanken, wieso sie plötzlich wieder sehen kann. Im Buch macht sie eine Entwicklung durch, die ich sehr spannend fand. Aber auch ich habe mir mehr Gedanken über die kleinen Dinge gemacht, die mich selbst auch erfreuen und die ich nicht missen möchte. Man lernt sie mehr zu schätzen.

    „Ich vermisse diese Minuten in der Abenddämmerung, wo es nicht mehr Tag, aber auch noch nicht Nacht ist, als könnte man so ganz nebenbei etwas Außergewöhnliches vollbringen.“ (S. 157)

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da er manchmal fast poetisch wirkte. Auch ist er sehr flüssig zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Das liegt auch daran, dass man nicht aufhören kann zu lesen. Die Geschichte ist so wundervoll, aber auch an manchen Stellen sehr herzzerreißend, bewegend und traurig. Das Buch hat so viele Emotionen in mir hervorgerufen! Maggie hat viele Ängste, was die Zukunft betrifft und man kann diese sehr spüren. Sie hat Freunde verloren und auch die Beziehung zu ihrer Familie hat sich verändert. Sie sieht alles nur noch negativ. Man leidet sehr mit Maggie und wünscht sich so sehr, dass es ihr besser geht. Ben gibt ihr natürlich neue Hoffnung, aber er zeigt ihr auch, dass es wichtigere Dinge im Leben gibt. Und man auch in schweren Zeiten weiter machen muss.

    Das Ende hätte ich so niemals erwartet und ich musste tief durchatmen. Es wurde nochmals sehr spannend. Das Buch hat mich sehr mitgenommen und das auf positive Weise! Das schwierige Thema der Blindheit wurde auf schöne Weise umgesetzt und ich kann euch das Buch nur ans Herz legen.

    Fazit Alles, was ich sehe hat mich zum Lachen und Weinen gebracht. Dieses Buch ist ganz besonders und ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Dieses Buch ist wunderschön, traurig, witzig und ganz besonders

    https://sternenbrise.wordpress.com/2017/05/15/rezension-alles-was-ich-sehe-marci-lyn-curtis/

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    stellette_readss avatar
    stellette_readsvor einem Jahr
    Kurzmeinung: WOW - Gefühle ohne Ende
    Alles, was ich sehe

    OMG! Schaut euch doch mal dieses zauberschöne Cover an! So zarte Töne und die Farbtupfer in pastelligfarbigen blau und lila Tönen harmonieren so toll miteinander. Das Mädchen mit geschlossen Augen verbirgt sich hinter dem Titel ALLES WAS ICH SEHE. Unter dem Schutzumschlag finden wir ein wunderschönes Zitat.


    Die Art Gefühle zu beschreiben wurde mir mit diesem Buch so nahe gebracht. Für mich war das ganze Setting so real als würde ich die Geschichte direkt miterleben. Wer Kopfkino liebt ist hiermit vollends glücklich. Innerhalb zwei Tagen konnte ich es beenden und hätte ich nicht an chronischer Müdigkeit gelitten, hätte ich es in einem Rutsch durchgelesen ^^ ♥

    Wir erleben die Geschichte aus der Sicht von Maggie – die Hauptprotagonistin. Sie war glücklich, hatte Freunde, ihren Sport und eine tolle Beziehung zu ihren Eltern. Mitten im Leben wurde sie einfach aus der Bahn geworfen und war blind. Nichts zu sehen – ohne Vorwarnung – von jetzt auf gleich. Was Schlimmeres mag ich mir garnicht ausmalen und genauso erging es ihr. Unzufrieden mit allem – das zeigt ihre trotzige und doch humorvolle Art- trifft sie auf Ben.

    Ein kleiner Junge – Ben – und Maggie sieht ausgerechnet ihn. Aus dieser Faszination heraus – diesem Glücksgefühl – treffen sich die beiden ständig, denn auch Ben ist benachteiligt. Einander stärken sich beide und halten zusammen. Maggie findet wieder ein wenig Licht im Dunkeln. Nur eine Frage bleibt…Warum sieht Maggie nur im Beisammensein von Ben?

    Wie das Glück will hat Ben einen Bruder – ein Mitglied ihrer Lieblingsband – in ihrem Alter. Das Aufeinandertreffen der beiden ist sehr holprig, denn Mason scheint Maggie nicht zu trauen und hat Sorge um seinen Bruder.

    Ben & Masons´s Mutter dagegen ist das Gute in Person. So viel Liebe und Kraft die sie verteilt und dabei so glücklich erscheint versucht sie jeden Moment festzuhalten

    Die Charaktere sind allesamt sehr schön ausgearbeitet. Ich habe mit Maggie und Ben mitgefühlt und war zu keinem Zeitpunkt gelangweilt. Vielmehr musste ich das Buch mal für einen kleinen Augenblick liegen lassen und einfach durchatmen.

    WOW! Ihr alle da draußen solltet dieses Buch ganz dringend lesen! Ich möchte das es von der ganzen Welt gelesen wird. ♥ Selten hat mich ein Thema so bewegt. Der Nachklang beim Anblick des Covers ist immer noch da und ich bin glücklich darüber. Bücher, die Anregen sind die Besten – meiner Meinung nach. Ich kann euch verraten, dass dieses Goldstück definitiv ein Jahreshighlight war.



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    thora01s avatar
    thora01vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wundervolles Buch über das Leben
    Akzeptanz der Veränderung - sehr schöner Roman

    Inhalt/Klappentext:
    Maggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten Streich passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur einen Ausschnitt der Welt, genauer: einen zehnjährigen Jungen namens Ben. Mit Hilfe des altklugen und hinreißenden Jungen scheint sie einen Teil ihres alten Lebens zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason ist Sänger in Maggies Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er lässt sie abblitzen, weil er denkt, dass Maggie ihre Blindheit vortäuscht – was ja irgendwie stimmt. Dann kommt heraus, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann.

    Meine Meinung:
    Sehr gutes Buch. Die Thematik ist etwas besonderes. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist jugendlich und fließend zu lesen. Ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen. Sie hat mir einige sehr vergnügliche und auch nachdenkliche Stunden beschert. Die Protagonisten sind sehr ausgeprägt geschrieben. Sie sind sehr Charakter bezogen geschrieben. Sehr schön ist die Entwicklung die die Charaktere durchlaufen. Die Geschichte ist sehr spannend und behandelt vor allem jugendliche Themen. Der Abschluss war eine kleine Überraschung verbunden mit einem sehr schönen Happy End.

    Mein Fazit:
    Sehr schönes Jugendbuch.

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