Marci Lyn Curtis Alles, was ich sehe

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Inhaltsangabe zu „Alles, was ich sehe“ von Marci Lyn Curtis

***Hinreißendes Debüt aus den USA*** Maggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten Streich passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur einen Ausschnitt der Welt, genauer: einen zehnjährigen Jungen namens Ben. Mit Hilfe des altklugen und hinreißenden Jungen scheint sie einen Teil ihres alten Lebens zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason ist Sänger in Maggies Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er lässt sie abblitzen, weil er denkt, dass Maggie ihre Blindheit vortäuscht – was ja irgendwie stimmt. Dann kommt heraus, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann.

Eines der besten Bücher seit langem. Sarkastisch, berührend, emotional.

— JuliaZieschang

Dieses Buch hat alles! Mann kann lächeln, weinen und auch mit den Protagonisten mitfühlen. Super schön. Klare Leseempfehlung

— Cynni93

4 1/2 Sterne

— LenaBa07

Es hat mich zum Lachen und Weinen gebracht. Klare Leseempfehlung!

— sternenbrise

WOW - Gefühle ohne Ende

— stellette_reads

Schönes Buch mit einer tollen Hintergrundbedeutung! Großartig!

— _mystery-007-ly_

Wundervolles Buch über das Leben

— thora01

Ein außergewöhnliches Buch über Freundschaft die Mut verleiht und stark macht!

— Belladonna

Ein bewegender All Age Roman mit einem Schuss Fantasy, der besonders durch die facettenreichen Figuren lebt.

— tinstamp

Super Story, 1a Charaktere und nur ein minimaler Störfaktor - ansonsten nahezu perfekt

— katha_dbno

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  • Ein Highlight-Buch

    Alles, was ich sehe

    simsa

    15. October 2017 um 22:08

    Maggie ist blind. Nach einer Hirnhautentzündung sieht sie nichts mehr. Gar nichts. Ihr Leben hat sich von Grund auf verändert, ihre Freunde sind nicht mehr da, sie spielt kein Fußball mehr und passt sich ihren neuen Lebensumständen mehr schlecht als recht an. Doch dann passiert es. Maggie sieht. Zwar nicht viel, aber sie sieht! Schuld an dieser Tatsache ist der zehnjährige Ben. In seiner Umgebung ist das Sehen möglich und Maggie damit überglücklich. Doch Mason, Bens Bruder zweifelt an ihrer Blindheit und Maggie versucht ihn von ihrer Behinderung zu überzeugen. Soll ihr Sehen doch vorerst ein Geheimnis bleiben? Es gibt Verlage, die einfach sehr stimmig sind. Und der Königskinder Verlag gehört ganz sicher dazu. Wunderschöne Cover, außergewöhnliche Bücher und viel Liebe zum Detail sind die Dinge, die mir hier sofort einfallen. Nun schließt dieser Herzensverlag seine Türen und passend dazu habe ich nun endlich ein Königskind gelesen. Maggies Geschichte ging mir ans Herz. Ein Teenager, mitten im Leben, beliebt und erfolgreich verliert alles, was ihn ausmacht. Zumindest sieht Maggie dies so. Sie lebt vor sich hin, nimmt die neuen Herausforderungen als Blinde nicht wirklich an und schmiedet keine Pläne mehr. Als sie Ben das erste mal sieht (ja sieht!), ist ihr Leben seit Beginn ihrer Erkrankung wieder hoffnungsvoll. Dies zu erleben, Maggie zu begleiten und den sehr unterhaltenden und wortwitzigen Ben zu kennenzulernen, war ein Lesegenuss auf jeder Seite. Natürlich ist man auch als Leserin verwundert, warum Maggie ihn sehen kann. Wie kann so etwas passieren? Aber ich muss gestehen, diese Frage war nicht vorantreibend beim Lesen. Ich habe es genossen ihre Veränderung zu erleben. Zu merken, wie sie auf das Leben zugeht, wie sie auch die dunkle Zeit besser übersteht und vor allem, das stetige Weiterleben. Jedoch gibt es auch einen Part, den Maggie überwinden muss. Schließlich ist es Mason, Bens Bruder, der an ihrer Blindheit zweifelt und dies, obwohl sie sich wirklich Mühe gibt autentisch zu wirken. Schließlich ist sie es außerhalb der Ben-Blase ja. Das Mason auch noch der Leadsänger von Maggies Lieblings-Indie-Band ist und sie immer mehr hinter ihr sehendes Geheimnis kommt, muss jeder im Detail selber lesen. Für mich war der Schreibstil von Maci Lyn Curtis einfach perfekt. Er war sehr einfühlsam und trotzig, passte perfekt zu jedem Charakter und hat ihm dadurch auch Leben geschenkt. Ich habe gelacht, geweint und gelitten. Habe dieses Buch umarmt, es immer wieder in die Hand genommen und jede Seite genossen. Ein kleines Juwel, welches man gelesen haben sollte. Mein Fazit: Eine wunderschöne Geschichte über Veränderungen im Leben, die Liebe und die Wunder, die uns jeden Tag umgeben.

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  • Wunderschön <3

    Alles, was ich sehe

    Cynni93

    27. August 2017 um 08:48

    Maggie ist 17 und seit kurzer Zeit blind, weil sie eine Hirnhautentzündung hatte. Von jetzt auf gleich muss sie alles neu lernen. Mit dem Alltag umgehen und so weiter. Nur das ist alles nicht so einfach wie man denkt. Sie kommt damit  nicht klar und vermisst die Farben in ihrem Leben. Einfach so macht sie einen Schulstreich in ihrer neuen Schule und muss kurzerhand zu einem Betreuer. An diesem Tag wo sie dort ist, passiert für sie etwas, was sie gar nicht wirklich glauben kann. Erstmal rutscht sie aus und stößt sich den Kopf und dann kann sie Benjamin sehen! Sie schiebt das alles auf ihren Kopfstoß und kann es nach paar Stunden immer noch nicht glauben. Benjamin wird ein Anker in Maggies Leben und sie erfreut sich jedes Mal aufs neue wenn sie ihn wieder sehen kann. Später kommt heraus, dass Benjamins Bruder der große Mason Milton ist, der Sänger ihrer Lieblingsband. Dieser denkt, dass Maggie ihre Erblindung nur vorspielt um bei ihm zu landen. Später kann Maggie noch ein paar andere Menschen sehen und dann weiß sie warum sie auch Ben sehen kann und das ist alles andere als schön...Dieses Buch hat mich so in seinen Bann gezogen. Es ist wunderschön! Ich konnte weinen und auch lachen. Und das ist bei mir ziemlich selten der Fall. Mich hat es gerührt wie Ben durch sein Leben als 10-jähriger Junge geht. Er geht mit seinen Krücken durchs Leben und ist so positiv gestimmt und macht Scherze mit Maggie. Das ist einfach nur goldig. Da möchte man ihn am liebsten knuddeln. Was mir auch sehr gut gefallen hat, dass eine Freundschaft zwischen einem 10-jährigen Jungen und einem 17-jährigen Mädchen funktioniert. Na ja man muss dazu sagen, dass Ben hochbegabt ist. Maggie kommt für mich sehr authentisch rüber und man versteht von Zeit zu Zeit warum sie so unmotiviert ist, alles neu lernen zu müssen. Ja und dann kommt Mason in ihr Leben und ja es ist ein Jugendbuch und klar da darf auch eine kleine Liebesgeschichte nicht fehlen. Der Schreibstil ist manchmal poetisch und deswegen auch sehr flüssig zu lesen. Man fliegt sozusagen durch die Seiten. Fazit: Das Buch ist für Jeden etwas, der gerne Gegenwartsliteratur liest. Man kann lachen und weinen. Deswegen kann ich nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Es ist einfach wunderschön in jeglicher Hinsicht. Ob Protagonisten oder die Geschichte an sich. 5 Sterne für das wunderschöne, besondere Buch <3

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  • Ein ganz besonderes Buch

    Alles, was ich sehe

    sternenbrise

    15. May 2017 um 13:25

    Titel: Alles, was ich seheAutor: Marci Lyn CurtisVerlag: KönigskinderÜbersetzer: Nadine PüschelGenre: RomanSeitenanzahl: 428Preis: € 18,99 [D], € 19,60 [A]ISBN: 978-3-551-56022-3Vor dem BuchNachdem ich Tommy Edison auf YouTube entdeckt habe und sehr, sehr viele seiner Videos geschaut habe, habe ich mich gefragt, wie es wäre, ein Buch aus der Sicht eines blinden Protagonisten zu lesen. Viele haben mir dann auf Twitter Bücher vorgeschlagen und ich habe mich als erstes für Alles, was ich sehe entschieden.KlappentextMaggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten Streich passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur einen Ausschnitt der Welt, genauer: einen zehnjährigen Jungen namens Ben. Mit Hilfe des altklugen und hinreißenden Jungen scheint sie einen Teil ihres alten Lebens zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason ist Sänger in Maggies Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er lässt sie abblitzen, weil er denkt, dass Maggie ihre Blindheit vortäuscht – was ja irgendwie stimmt.Dann kommt heraus, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann.Meine MeinungMaggie ist erst seit ein paar Monaten blind, was natürlich einen großen Unterschied macht, als wenn man seit der Geburt blind ist. Maggie muss von einen auf den anderen Tag ihr ganzes Leben umkrempeln, alles neu lernen und irgendwie mit dem neuen Aspekt ihres Lebens zurechtkommen. Aber das fällt ihr schwer. Ich muss gestehen, dass ich längere Zeit von Maggie genervt war, da sie alles so pessimistisch sieht, oft trotzig ist und manchmal hätte ich ihr am liebsten ins Gesicht geschrien, dass sie endlich mal weiter machen soll, dass sie es wenigstens versuchen soll! Dann habe ich darüber nachgedacht, wie schwer es für sie sein muss, das Augenlicht verloren zu haben. Mit der Zeit lernt man sie auch besser kennen, man erfährt mehr Gründe, die einen verstehen lassen, wieso sie so ist, wie sie ist. Und dann ergibt auch ihr Verhalten mehr Sinn.Faszinierend fand ich die Beschreibungen vom Geschehen, wenn sie gerade nicht bei Ben ist. Denn dann ist sie ja blind. Die Umgebung beschreibt sie dann durch Gerüche, Geräusche und dem, was sie spürt. Außerdem erfährt man auch etwas über Blindenstöcke, wie sie Computer und Handys nutzt und mehr Aspekten, die ihr das Leben erleichtern. Diese Informationen fand ich sehr interessant.Und dann taucht Ben auf, der Sonnenschein des Buches. Er ist so ein goldiger Junge, der einen lächeln lässt. Ich habe ihn sofort in mein Herz geschlossen. Auch er hat eine Behinderung, geht damit aber ganz anders um als Maggie.„Denkst du denn nicht manchmal darüber nach, was du gern tun würdest, wenn du ohne Krücken laufen könntest?“ Seine Antwort kam wie aus der Pistole geschossen. „Nö. Wenn ich etwas Bestimmtes tun will, dann tu ich es.“ S. 157Ben ist ein herzensguter Mensch, der für alle das nur das Beste will. Er möchte, dass es seinen Freunden und seiner Familie gut geht. Er hat viel durchgemacht, aber sieht immer das Gute im Menschen. Und er ist frech. Er hat mich oft zum Lachen gebracht und ich liebe die Dialoge zwischen Maggie und Ben. Der Humor fehlt in diesem Buch auf keinen Fall!Maggie kann also Ben sehen und das ist natürlich irgendwie ein Wunder. Und dann trifft sie neben Ben noch jemanden, den Maggie sehr mag. Mason, Bens Bruder. Sie schwärmt für ihn, auch wenn er manchmal etwas fies ist. Er hat einen Grund dafür, mich hat es jedoch leicht genervt, dass Maggie dennoch ganz hin und weg war. Aber zum Glück nicht immer. Insgesamt mag ich die Charaktere des Buches sehr. Sie alle haben Tiefe, man erfährt etwas von ihrer Hintergrundgeschichte, die verdeutlicht, wieso sie sich auf jene Art verhalten. Aber auch die Nebencharaktere waren besonders. Wie Clarissa, eine Fast-Freundin von Maggie, die quasselt und so lebensfroh ist – trotz ihrer Blindheit! Ich mochte sie alle auf ihre Weise sehr.Jetzt, wo sie etwas wieder sehen kann, werden die „blinden Zeiten“ natürlich noch schwieriger für sie und Maggie macht sich Gedanken, wieso sie plötzlich wieder sehen kann. Im Buch macht sie eine Entwicklung durch, die ich sehr spannend fand. Aber auch ich habe mir mehr Gedanken über die kleinen Dinge gemacht, die mich selbst auch erfreuen und die ich nicht missen möchte. Man lernt sie mehr zu schätzen.„Ich vermisse diese Minuten in der Abenddämmerung, wo es nicht mehr Tag, aber auch noch nicht Nacht ist, als könnte man so ganz nebenbei etwas Außergewöhnliches vollbringen.“ (S. 157)Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da er manchmal fast poetisch wirkte. Auch ist er sehr flüssig zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Das liegt auch daran, dass man nicht aufhören kann zu lesen. Die Geschichte ist so wundervoll, aber auch an manchen Stellen sehr herzzerreißend, bewegend und traurig. Das Buch hat so viele Emotionen in mir hervorgerufen! Maggie hat viele Ängste, was die Zukunft betrifft und man kann diese sehr spüren. Sie hat Freunde verloren und auch die Beziehung zu ihrer Familie hat sich verändert. Sie sieht alles nur noch negativ. Man leidet sehr mit Maggie und wünscht sich so sehr, dass es ihr besser geht. Ben gibt ihr natürlich neue Hoffnung, aber er zeigt ihr auch, dass es wichtigere Dinge im Leben gibt. Und man auch in schweren Zeiten weiter machen muss.Das Ende hätte ich so niemals erwartet und ich musste tief durchatmen. Es wurde nochmals sehr spannend. Das Buch hat mich sehr mitgenommen und das auf positive Weise! Das schwierige Thema der Blindheit wurde auf schöne Weise umgesetzt und ich kann euch das Buch nur ans Herz legen.Fazit Alles, was ich sehe hat mich zum Lachen und Weinen gebracht. Dieses Buch ist ganz besonders und ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Dieses Buch ist wunderschön, traurig, witzig und ganz besondershttps://sternenbrise.wordpress.com/2017/05/15/rezension-alles-was-ich-sehe-marci-lyn-curtis/

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  • Alles, was ich sehe

    Alles, was ich sehe

    stellette_reads

    03. May 2017 um 15:30

    OMG! Schaut euch doch mal dieses zauberschöne Cover an! So zarte Töne und die Farbtupfer in pastelligfarbigen blau und lila Tönen harmonieren so toll miteinander. Das Mädchen mit geschlossen Augen verbirgt sich hinter dem Titel ALLES WAS ICH SEHE. Unter dem Schutzumschlag finden wir ein wunderschönes Zitat. Die Art Gefühle zu beschreiben wurde mir mit diesem Buch so nahe gebracht. Für mich war das ganze Setting so real als würde ich die Geschichte direkt miterleben. Wer Kopfkino liebt ist hiermit vollends glücklich. Innerhalb zwei Tagen konnte ich es beenden und hätte ich nicht an chronischer Müdigkeit gelitten, hätte ich es in einem Rutsch durchgelesen ^^ ♥ Wir erleben die Geschichte aus der Sicht von Maggie – die Hauptprotagonistin. Sie war glücklich, hatte Freunde, ihren Sport und eine tolle Beziehung zu ihren Eltern. Mitten im Leben wurde sie einfach aus der Bahn geworfen und war blind. Nichts zu sehen – ohne Vorwarnung – von jetzt auf gleich. Was Schlimmeres mag ich mir garnicht ausmalen und genauso erging es ihr. Unzufrieden mit allem – das zeigt ihre trotzige und doch humorvolle Art- trifft sie auf Ben. Ein kleiner Junge – Ben – und Maggie sieht ausgerechnet ihn. Aus dieser Faszination heraus – diesem Glücksgefühl – treffen sich die beiden ständig, denn auch Ben ist benachteiligt. Einander stärken sich beide und halten zusammen. Maggie findet wieder ein wenig Licht im Dunkeln. Nur eine Frage bleibt…Warum sieht Maggie nur im Beisammensein von Ben? Wie das Glück will hat Ben einen Bruder – ein Mitglied ihrer Lieblingsband – in ihrem Alter. Das Aufeinandertreffen der beiden ist sehr holprig, denn Mason scheint Maggie nicht zu trauen und hat Sorge um seinen Bruder. Ben & Masons´s Mutter dagegen ist das Gute in Person. So viel Liebe und Kraft die sie verteilt und dabei so glücklich erscheint versucht sie jeden Moment festzuhalten Die Charaktere sind allesamt sehr schön ausgearbeitet. Ich habe mit Maggie und Ben mitgefühlt und war zu keinem Zeitpunkt gelangweilt. Vielmehr musste ich das Buch mal für einen kleinen Augenblick liegen lassen und einfach durchatmen. WOW! Ihr alle da draußen solltet dieses Buch ganz dringend lesen! Ich möchte das es von der ganzen Welt gelesen wird. ♥ Selten hat mich ein Thema so bewegt. Der Nachklang beim Anblick des Covers ist immer noch da und ich bin glücklich darüber. Bücher, die Anregen sind die Besten – meiner Meinung nach. Ich kann euch verraten, dass dieses Goldstück definitiv ein Jahreshighlight war.

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  • Akzeptanz der Veränderung - sehr schöner Roman

    Alles, was ich sehe

    thora01

    13. April 2017 um 22:17

    Inhalt/Klappentext:Maggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten Streich passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur einen Ausschnitt der Welt, genauer: einen zehnjährigen Jungen namens Ben. Mit Hilfe des altklugen und hinreißenden Jungen scheint sie einen Teil ihres alten Lebens zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason ist Sänger in Maggies Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er lässt sie abblitzen, weil er denkt, dass Maggie ihre Blindheit vortäuscht – was ja irgendwie stimmt. Dann kommt heraus, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann.Meine Meinung:Sehr gutes Buch. Die Thematik ist etwas besonderes. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist jugendlich und fließend zu lesen. Ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen. Sie hat mir einige sehr vergnügliche und auch nachdenkliche Stunden beschert. Die Protagonisten sind sehr ausgeprägt geschrieben. Sie sind sehr Charakter bezogen geschrieben. Sehr schön ist die Entwicklung die die Charaktere durchlaufen. Die Geschichte ist sehr spannend und behandelt vor allem jugendliche Themen. Der Abschluss war eine kleine Überraschung verbunden mit einem sehr schönen Happy End.Mein Fazit:Sehr schönes Jugendbuch.

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  • Alles, was ich sehe

    Alles, was ich sehe

    Bookeater17

    08. April 2017 um 10:52

    Maggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten Streich passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur einen Ausschnitt der Welt, genauer: einen zehnjährigen Jungen namens Ben. Mit Hilfe des altklugen und hinreißenden Jungen scheint sie einen Teil ihres alten Lebens zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason ist Sänger in Maggies Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er lässt sie abblitzen, weil er denkt, dass Maggie ihre Blindheit vortäuscht - was ja irgendwie stimmt.Dann kommt heraus, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann.

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  • Leserunde zu "Grischa - Eisige Wellen" von Leigh Bardugo

    Grischa - Eisige Wellen

    Tatsu

    Hallo zusammen,

    in der Gruppe Serien-Leserunden haben wir beschlossen, zusammen den zweiten Teil der Grischa Trilogie zu lesen. Starten wollen wir am 06.03.2017.

    Hier gibt es keine Bücher zu gewinnen, jeder liest mit seinem eigenen Exemplar.

    Viel Spaß mit dem Buch :)

     

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  • Meine Rezension zu "Alles, was ich sehe"

    Alles, was ich sehe

    Belladonna

    10. March 2017 um 10:10

    Beschreibung Seitdem Maggie erblindete, ist nichts in ihrem Leben mehr wie es einmal war. Ihr Traum ein großer Fußball-Star zu werden ist schlagartig geplatzt und das Einleben an der neuen Schule für Blinde fällt Maggie nicht gerade leicht. Nach einem unglücklichen Sturz passiert das unvorstellbare: Maggie kann wieder etwas sehen. Die Sehkraft ist nicht vollständig zurückgekehrt, doch einen kleinen Ausschnitt um den zehnjährigen Jungen Ben kann Maggie von nun an deutlich wahrnehmen. Hoffnungsvoll klammert sich Maggie an diesen kleinen Lichtblick, vertieft die Freundschaft zu Ben und lernt dadurch auch seinen großen Bruder kennen. Mason ist Frontsänger in Maggies absoluter Lieblingsband und so hofft sie auch mit ihm ein freundschaftliches Verhältnis schließen zu können. Jedoch hegt Mason starke Zweifel an Maggies Blindheit. Meine Meinung Durch „Das Jahr der Königskinder“ wurde ich auf diesen besonderen Debütroman mit dem Titel „Alles, was ich sehe“ von Marci Lyn Curtis aufmerksam. Gott sei Dank, denn bei diesem Jugendroman handelt es sich um einen kleinen Buchschatz! Marci Lyn Curtis spricht in ihrem Debütroman kein leichtes Thema an. Was tun wenn man plötzlich blind ist? Wie wieder in ein normales Leben finden? Welche sozialen Kontakte pflegen? Und als ob das alles noch nicht genug wäre, spielt sich die ganze Geschichte auch noch mitten im Prozess des Erwachsenerdens ab. In einem sehr schönen, leicht poetisch angehauchten Schreibstil entführt die Autorin in eine unglaubliche Story. Hautnah erlebt man aus Maggies Perspektive mit, durch welche Ängste und Hoffnungen sie sich konfrontiert sieht. Klar ist es auch ihr Charakter der am deutlichsten zum Tragen kommt, die größte Tiefe besitzt und eine wahnsinnige Entwicklung durchläuft. Dennoch konnten mich auch die „Nebendarsteller“ durch ihre Gutmütigkeit und moralischen Stärke beeindrucken. „Alles, was ich sehe“ hat meinen Horizont erweitert. Die spannende Reise durch die Gedankenwelt eines blinden Menschen hat mich tief beeindruckt und lässt mich diese Menschen nun besser verstehen. Über die Autorin Marci Lyn Curtis wuchs in Nordkalifornien auf, wo sie Biologie studierte. Sie lebt mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern und einem Dackel in Maryland. „Alles, was ich sehe“ ist ihr erster Roman. (Quelle: Königskinder) Fazit Ein außergewöhnliches Buch über Freundschaft die Mut verleiht und stark macht! --------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 10.03.2017

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  • Bewegender und netter All Age Roman zum Thema Blindheit

    Alles, was ich sehe

    tinstamp

    06. March 2017 um 16:09

    Dieses Jugendbuch aus den Königskinder Verlag fiel mir immer wieder auf diversen Blogs ins Auge. Die sehr positiven Bewertungen überzeugten mich das Buch aus meiner Bücherei mitzunehmen.Zu Beginn tat ich mir allerdings ein bisschen schwer mit der Geschichte und der mir zuerst eher unsympathischen Protagonistin Maggie. Diese hat durch eine Gehirnhautentzündung ihr Augenlicht verloren und leidet natürlich sehr darunter. Sie beginnt sich von ihren Freundinnen abzusondern und auch die Beziehung zu ihren Eltern wird unterkühlter und schwieriger.Nach einem Sturz, bei dem sich Maggie den Kopf schlimm angeschlagen hat, sieht sie plötzlich einen kleinen Jungen namens Ben. Ihr Sichtfeld beschränkt sich allerdings auf den Zehnjährigen, den sie in einer Art Schein wie von einer Glühbirne sieht. Maggie ist glücklich wieder Farben sehen zu können und beginnt zwar die Sache zu hinterfragen, jedoch will sie an ihrem Glück, zumindest einen kleinen Teilausschnitt sehen zu können, wenn Ben in ihrer Nähe ist, solange wie möglich teilhaben. Und die Freundschaft mit Ben tut Maggie wirklich gut, denn der kranke Junge, der an einer schweren Rückenmarksverletzung (Spina bifida) leidet und nur mit Schwierigkeiten laufen kann, bereichert Maggies Leben. Seine positive Lebenseinstellung, seine altklugen Kommentare und sein sonniges Gemüt erobern nicht nur unsere Hauptprotagonistin, sondern auch den Leser. Und dann ist er noch der Bruder von Mason, dem Sänger von Maggies Lieblingsband. Dieser ignoriert Maggie allerdings total, da er glaubt sie spiele ihm ihre Blindheit nur vor......Was es damit auf sich hat, dass Maggie nur Ben sehen kann und warum, dass müsst ihr selbst herausfinden!Ich war zuerst etwas skeptisch und mag fantastische Stränge (deshalb wird der Roman auch unter "Fantasy" geführt!) in "normalen" Romanen nicht so gerne, aber nach den ersten 80 Seiten hat auch mich die Geschichte gepackt. Das liegt aber vorallem an den wunderbar dargestellten Protagonisten. Mit Ben hat die Autorin einen einzgartigen Charakter entworfen, der sich in jedes Herz einschleicht. Der kleine Junge ist nicht nur altklug und neugierig, seine überschwängliche Art und sein Sinn für Humor ist wirklich außergewöhnlich beschrieben. Und für Maggie wird Ben im wahrsten Sinne des Wortes ein Lichtblick in ihrem Leben.Auch Maggie wurde mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer. Mit ihrer sarkastischen und unverblümten Art eckt sie bei vielen Mitmenschen an und igelt sich ein. Durch Ben lernt sie ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen und macht im Laufe der Geschichte eine sehr positive Wandlung durch.Die kleine Liebesgeschichte müsste nicht unbedingt sein, aber ich kann verstehen, dass es besonders für junge Mädchen ein Anreiz sein könnte zu diesem Buch zu greifen. Musiker oder ein angehender Rockstar sind auf jeden Fall ein sehr beliebtes Thema, welches auch bei älteren Frauen ab und an zieht ;)Die Autorin hat es wunderbar geschafft die Probleme von blinden Menschen für uns Sehende begreiflich zu machen. Das beginnt mit dem überqueren einer Straße, den bösen Gehsteigkanten, den richtigen Bus zu finden und generell sich im normalen Leben einzugliedern, was nicht einfach ist. So spricht diese Geschichte den Leser auf viele Arten an. Es ist eine gelungene Mischung aus ernsten und schwierigen Themen, die mit einer kleinen Prise Sarksamus und Humor und dem wichtigen Thema Freundschaft, das richtige Lesefeeling bringt. Ein wunderbarer All Age Roman für Mütter und Töchter.SchreibstilWie bereits oben erwähnt, lebt der Roman von den facettenreichen Figuren, die Marci Lyn Curtis mit sehr viel Herzblut erschaffen hat. Sie sind lebendig und haben Ecken und Kanten. Der Schreibstil ist flüssig und jugendlich leicht, trotz der manchmal schwereren Themen. Maggie erzählt aus der Ich-Perspektive und lässt uns unmittelbar an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben.Fazit:Ein bewegender All Age Roman mit einem Schuss Fantasy, der vorallem von den facettenreichen Figuren lebt und das Thema Blindheit sehr gut beschreibt. Für alle Altersstufen zu empfehlen!

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    • 3
  • Berührende Geschichte!

    Alles, was ich sehe

    geschichtsmagie

    01. February 2017 um 14:27

    Ich bin jetzt von der Übernachtung nach Hause gekommen und dachte mir, ich schreibe endlich die Rezension zu „Alles, was ich sehe“ von Marci Lyn Curtis. Der Einzelband ist beim Königskinderverlag erschienen und hat mich inhaltlich sofort angesprochen. Maggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten Streich passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur einen Ausschnitt der Welt, genauer: einen zehnjährigen Jungen namens Ben. Mit Hilfe des altklugen und hinreißenden Jungen scheint sie einen Teil ihres alten Lebens zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason ist Sänger in Maggies Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er lässt sie abblitzen, weil er denkt, dass Maggie ihre Blindheit vortäuscht – was ja irgendwie stimmt. Dann kommt heraus, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann. Obwohl ich nichts Herausragendes von diesem Roman erwartet habe, bin ich wirklich positiv überrascht worden. Das Buch habe ich in insgesamt weniger als 24 Stunden komplett von vorne bis hinten durchgelesen, was unter anderem an der einzigartigen Hauptperson, der Spannung und dem Schreibstil gelegen hat. Maggies Schicksal und ihre Art, mit ihrer Blindheit umzugehen, hat mich während des Lesens mehrmals tief berührt. Sie ist ein sehr störrischer, verletzlicher Mensch, der sich sehr zurückgezogen hat, und nun durch die Freundschaft zu Ben wieder auflebt. Dabei erlebt sie Höhen und Tiefen, wodurch die Geschichte sehr real und nicht gestellt wird. Auch im Bezug auf Maggies Charakterzüge wird nichts beschönigt: Man merkt, wie schwer der Schicksalsschlag für sie ist und dass sie dementsprechend nicht immer gut gelaunt ist. Sie ist garstig, zeigt ihre schlechten Seiten, verletzt andere Leute und lässt ihre Freunde fallen. Aber genau dieses Verhalten hat sie mir unglaublich sympathisch gemacht. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, in ihrer Haut zu stecken und alles total nachvollziehen zu können. Es war eine interessante Erfahrung, aus der Sicht von einer blinden Hauptperson zu lesen! In gewisser Weise fühlt man sich dadurch selber blind. Nicht nur Maggies Charakter und ihr Schicksal haben mich berührt; auch die zarte Freundschaft zwischen ihr und Ben hat mich so mitgerissen. Beide haben ihr Päckchen bezüglich des Schicksals zu tragen und das macht die Geschichte so besonders. Es geht nicht um schwache, farblose Charaktere, die man in jedem zweiten Buch findet. Im Gegenteil, ich war sehr beeindruckt von den individuellen Personen und den Bindungen, die zwischen ihnen entstehen. Zum Beispiel habe ich bei der Liebesgeschichte zwischen Maggie und Mason sehr mitgefiebert, weil sie es bei ihrem Schicksal verdient haben, glücklich zu werden. Wie schon erwähnt, gab es Höhen und Tiefen für Maggie. Die Spannung wird noch mal dadurch angefeuert, dass man nicht weiß, warum Maggie plötzlich wieder ein Stück weit sehen kann. Diese Offenbarung hat mir sehr gefallen, weil dadurch das Thema „Blindheit“ eine gewisse Würze bekommt und die Autorin etwas Neues kreiert. Allerdings hat es mich etwas gestört, dass das Buch somit in die Fantasyrichtung abrutscht und nicht so realitätsnah bleibt wie an anderen Stellen. Zu guter Letzt hat auch der Schreibstil dazu beigetragen, dass ich den Roman so schnell verschlingen konnte. Er war nichts Besonderes, jedoch ungekünstelt und ließ sich sehr flüssig und ohne Anstrengungen lesen. Insgesamt bin ich schwer begeistert von dem Debütroman der Autorin. „Alles, was ich sehe“ hat mich in jeder Hinsicht gepackt und mich noch dazu gebracht, mir Gedanken über das Blindsein zu machen. Ich kann jedem die Geschichte nur ans Herz legen!

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  • wundervolle Geschichte

    Alles, was ich sehe

    Buchmaid

    01. February 2017 um 13:24

    Mich hat die Geschichte rund um Maggie und Ben sehr berührt. Es ist eine Geschichte um eine besondere und aussergewöhnliche Freundschaft zwischen zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können und beide ihr Päckchen bezüglich ihres Schicksals zu tragen haben. Mich hat auch das Schicksal von Maggie sehr nachdenklich gemacht und ich habe überlegt, wie ich mich wohl fühlen würde, wenn ich von heute auf morgen nichts mehr sehen könnte. Das Buch sensibilisiert den Leser auf jeden Fall für das Thema und regt zum Nachdenken an. Oftmals ist man ja mit blinden Menschen etwas über vorsichtig und weiß nicht, wie man mit ihnen umgehen soll. Mich hat die Geschichte gelehrt, dass diese Menschen nicht anders behandelt werden wollen und das man als sehender Mensch ihnen auch Selbstständigkeit zutrauen soll. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich wunderbar leicht, was es sehr einfach macht in die Geschichte hineinzutauchen. Auch die besondere Beziehung zwischen Maggie und Mason, hat mir sehr gut gefallen und auch wenn ich zwischenzeitlich wirklich ziemlich fertig war mit den Nerven, hatte ich am Ende der Geschichte ein wirklich gutes Gefühl. Das Buch ist einfach wunderbar und ich möchte es jedem ans Herz legen, vor allem um nochmal auf das Thema "Blindheit" aufmerksam zu machen. Das Buch bekommt 5 von 5 Punkten.

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  • Überzeugendes Debüt

    Alles, was ich sehe

    katha_dbno

    29. January 2017 um 17:57

    Rezension auf Buntes Tintenfässchen"Alles, was ich sehe" zu lesen, war eine sehr spontane Entscheidung meinerseits. Eine, die sich gelohnt hat! Was hätte ich mich geärgert, wenn ich diesen Roman nicht gelesen hätte?! Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, um meine Begeisterung für Curtis' Debüt in Worte zu fassen.Was mir sofort positiv aufgefallen ist, ist dieser flüssige, ungekünstelte, aber dennoch nicht simple Erzählstil, der für mich bei Jugendromanen in der Regel essentiell für ein gutes Leseerlebenis ist. Gepaart mit Maggies sarkastisch-verbitterten Einstellung, die aus jedem zweiten Satz herausklingt, war schon mal das Grundgerüst dafür gelegt, dass die Geschichte mir gefallen könnte. Dazu kam die sehr gut aufeinander abgestimmte Figurenkonstellation.Maggie ist, wie gesagt, sehr sarkastisch und entsprechend schlagfertig, was besonders in ihren Szenen mit Ben zu wunderbaren Dialogen geführt hat.(zu ihm gleich mehr). Dennoch ist sie keineswegs gefühlskalt, sondern sogar sehr sensibel. Damit meine ich nicht zwangsläufig, dass sie nah am Wasser gebaut und schnell beleidigt wäre, sondern vielmehr, dass sie das Verhalten, die Gestik und Mimik und die stimmliche Intonation ihrer Mitmenschen sehr gut zu interpretieren weiß. Daher ist ihr sofort klar, dass Bens Bruder Mason ihr misstraut, und sie spürt, wenn sich andere Personen in ihrer Gegenwart unbehaglich fühlen. Leider mangelt es ihr trotz ihrer Sensibilität an Fingerspitzengefühl, weshalb sie eindeutig kein umgänglicher Mensch ist. Das hat den positiven Nebeneffekt, dass es mehrere Szenen mit ordentlich Zündstoff gibt, die die Geschichte voran treiben.Aufschlussreich fand ich in Bezug auf ihre Person, welch eine Herausforderung eine plötzliche Erblindung für eine Person bedeutet. Natürlich ist mir klar, dass es eine Belastung für die Psyche und die Umstellung nicht einfach ist. Aber erstens reflektiert man das nicht unbedingt jeden Tag (außer man kennt Blinde oder ist selbst blind) und zweitens hat man im Hinterkopf immer die Aussage, dass sich die anderen Sinne dafür schärfen und man sich so orientieren kann. Dass das nicht von jetzt auf gleich passiert, sondern hartes, aktives Training erfordert, wird einem nur selten bewusst. Daher hat mich Maggies Kampf, ihre Frustration und die sich ständig auf- und wieder abbauende Hoffnung emotional sehr berührt.Ein ebenso starker Charakter war Ben, der sich schon nach wenigen Seiten in mein Herz gequasselt hat. Seine Selbstsicherheit, sein Sinn für Humor, seine Lebendigkeit und sein sonniges Gemüt haben Schwung in die Geschichte und mich öfter zum Lachen gebracht - eine kleine Person, die eine große Inspiration sein kann. Sein Bruder Mason ist in der Beziehung das genaue Gegenteil. Er ist grüblerisch, introvertiert und neigt definitiv dazu, andere zu vergraulen. Dabei ist er ein unglaublich liebenswerter Mensch, wenn man ihn nur lässt. Im Grunde war es nur sein Beschützerinstinkt, der ihn gegenüber Maggie so grantig hat auftreten lassen - einen Umstand, den ich durchaus zu schätzen wusste. Nicht nur, weil es viel über die Beziehung zu seinem Bruder aussagt, sondern weil ich Menschen mag, die auch mal skeptisch das Verhalten anderer Menschen hinterfragen. Irgendwann erreicht aber auch er den Punkt, an dem er Maggie nicht mehr auf Distanz halten kann und will. Es ist wenig überraschend, dass sich zwischen den beiden allmählich etwas anbahnt. Und ja, man kann darüber diskutieren, ob die urplötzliche Anziehung ohne übermäßigen Kontakt bzw. verbalen Austausch wirklich glaubhaft ist. Und normalerweise bin ich eine der ersten, die das kritisiert. Aber in diesem Fall hat mich das nicht gestört. Wahrscheinlich hätte ich bei ihm auch weiche Knie bekommen - vor allem, wenn er der Lieblingssänger meiner eigenen Lieblingsband wäre. Gut fand ich jedoch, dass Maggie ihn trotzdem mehr oder weniger wie jeden anderen behandelt hat und die zwei öfter auf Konfrontationskurs gegangen sind. Ihr kleiner Eiertanz hat mich einerseits in den Wahnsinn getrieben, andererseits fand ich es gut, dass Marci Curtis den beiden etwas Zeit gegeben hat, damit ihre Gefühl etwas reifen konnten.Mehr Probleme hat mir da diese Sache mit der plötzlichen wiedergewonnenem Sichtfeld bereitet. Das ist fernab jeder Logik - aber nun gut, darum ist es ja vom Verlag auch unter "Fantasy" eingeordnet. Dennoch habe ich mich schwer damit getan, diesen Umstand und die Begründung dazu zu akzeptieren. Das war eigentlich der einzige Störfaktor in einer ansonsten wunderbar aufgebauten und geschriebenen Geschichte. FazitManchmal lohnt es sich, wenn man aus dem Bauch heraus zu einem Buch greift. Im Falle von "Alles, was ich" sehe war das zumindest so. Marci Lyn Curtis hat sich nicht nur eine gute Handlung ausgedacht, sondern auch ein wunderbar aufeinander abmtes Figurenensemble, das mir gleichermaßen heitere und zermürbende Momente beschwert hat. Ich hoffe, es ssind schon mehr Bücher von ihr in Arbeit!

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  • Sarkastisch, witzig, dramatisch - Ein wunderbares Buch

    Alles, was ich sehe

    Drakonia007

    28. January 2017 um 14:31

    Marci Lyn Curtis – Alles, was ich sehe Erscheinungsdatum: 18.März 2016Format: Gebundene AusgabeVerlag: Königskinder VerlagSeiten: 432Preis: 18,99 € ISBN: 978-3-5515-6022-3 Klappentext/Inhaltsangabe: Maggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten Streich passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur einen Ausschnitt der Welt, genauer: einen zehnjährigen Jungen namens Ben. Mit Hilfe des altklugen und hinreißenden Jungen scheint sie einen Teil ihres alten Lebens zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason ist Sänger in Maggies Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er lässt sie abblitzen, weil er denkt, dass Maggie ihre Blindheit vortäuscht – was ja irgendwie stimmt. Dann kommt heraus, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann. Meine Meinung: Maggie ist blind. Durch eine schwere Hirnhautentzündung ist sie von einem auf den anderen Tag erblindet und musste ihr größtes Hobby, das Fußballspielen aufgeben. Maggie schottet sich komplett ab und erledigt nur das nötigste. Auf ihrer neuen Schule strengt sie sich kaum an und will das alles wieder so ist wie früher. Doch wie durch ein Wunder kann Maggie nach einem Sturz plötzlich wieder sehen. Zwar nur einen kleinen Ausschnitt ihrer Umgebung und auch nur wen der zehnjährige Ben in der Nähe ist, aber besser als garnichts. Ben ist die erste Person die Maggie nach ihrem Sturz sieht. Er ist zehn Jahre alt, altklug, verdammt neugierig und wissbegierig. Ben sieht Maggie direkt als seine neue Freundin und nimmt sie mit zum Familienessen. Dabei lernt sie seinen Bruder kennen ohne sofort zu wissen, dass er der Sänger ihrer Lieblingsband ist. Mason vermutet, dass Maggie ihre Blindheit nur vorspielt um an ihn ranzukommen. Ein typisches Fan Girl eben. Doch Maggie mag nicht nur Mason sondern auch Ben ist ihr wichtig. Durch ihn fühlt sie sich wieder wie in ihrem alten Leben. Doch irgendwann erfährt man, wiso Maggie Ben sehen kann...ab da kann man seine Tränen vermutlich nicht mehr zurückhalten. Mir haben in diesem Buch alle Charaktere sehr gut gefallen. Selbst der quatschende Wasserfall Clarissa, Maggies blinde Schulkameradin. Zudem liebe ich Maggies Sarkasmus und Ironie. Ich musste oft genug lachen. Mason machte am Anfang zwar einen nicht so netten Eindruck, aber irgendwie kann man ihn auch verstehen. Er ist Leadsänger einer Band, umworben von Fansgirls und denkt natürlich das schlechte und möchte seinen kleinen Bruder beschützen. Aber im Laufe der Geschichte versteht man warum. Die Geschichte handelt zwar hauptsächlich über Maggies Blindheit aber es ist kein Buch das dies nur beschreibt, sondern es geht viel mehr um das miteinander zwischen Blinde und Sehende bzw. Andersartige Menschen. Man merkt, dass jeder sein eigenes Päckchen zutragen hat, die teils auch schwer sind. Bei diesem Buch fiebert man direkt mit, weil man wissen möchte, warum Maggie in Bens Nähe sehen kann. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch gelesen. Eine Situation die mir nicht so häufig passiert. Aber bei "Alles, was ich sehe" ging es nicht anders. Fazit: Eine klare Leseempfehlung ! Ein wundervolles Buch mit Witz, Romantik, Drama und jede Menge Sarkasmus. 5 von 5 Büchern Anmerkung: "Alles, was ich sehe" wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank !

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  • Perfekt – mitreißend, gefühlvoll und einfach echt

    Alles, was ich sehe

    AnnaBerlin

    26. January 2017 um 19:55

    Inhalt: Maggie ist blind und hasst dieses Leben. Sie will keine tapfere Kranke sein und schon gar nicht möchte sie sich an das Leben als Blinde gewöhnen. Doch nach einem kleinen Zwischenfall kann sie plötzlich wieder sehen! Wenn auch nur einen kleinen Ausschnitt der Welt: Einen Jungen namens Ben. Durch ihn bekommt sie Teile ihres alten Lebens wieder und als sie dann noch erfährt, dass Bens großer Bruder Mason der Sänger ihrer Lieblingsband ist, scheint alles perfekt. Doch Mason glaubt nicht an Maggies Blindheit und lässt sie abblitzen. Und dann bemerkt Maggie, wieso sie ausgerechnet Ben sehen kann…  Der Story-StapelErster Satz: „Blumensträuße sind nicht so meins. “Von Anfang an sind wir an Maggies Seite und erleben ihr neues Leben als Blinde. Dabei begegnen wir direkt Ben, der sich direkt in das Herz des Lesers schmilzt und Maggie gleichzeitig wieder etwas Sehen zurück gibt. Mit jeder Seite lernen wir Ben und Maggie näher kennen, bemerken, wir Maggie durch Ben mehr zu sich selbst findet und erfahren dann natürlich auch, dass sein großer Bruder der Sänger von Maggies Lieblingsband ist. Nun ist man als Leser komplett gefesselt und dann bemerkt Maggie plötzlich, wieso sie Ben sehen kann und mit dieser Wendung stürmen so viele Gefühle auf den Leser ein, dass man kaum zum Luftholen kommt. Dennoch schafft es die Autorin, alles wunderbar rund zu schreiben und die Achterbahnfahrt der Gefühle nie vom Weg abkommen zu lassen.Der Charakter-StapelMaggie tut sich unglaublich schwer mit ihrer Erblindung. Sie stellt sich quer und bemitleidet sich bzw. trauert der sehenden Zeit hinterher. Und dennoch bekommt sie mit Ben einen Spiegel vorgehalten, der so eindringlich ist, dass sie sich selber sieht… nicht von Außen, sondern tief drinnen. Und damit fängt sie an sich zu verändern – positiv.Ben, Ben, Ben – ich habe noch nie von einem so guten Charaktere gelesen. Er ist so herzensgut, so weich, so richtig, so wunderbar – die Welt bräuchte mehr Bens und sie wäre ein wunderbarer, friedvoller Ort. Ben ist klein und doch so groß – sein Charakter macht ihn einfach groß, riesig sogar. Er steht nicht im Vordergrund und überstrahlt mit seinem Wesen doch alles.Richtig toll fand ich auch den Charakter der Clarissa, die so lebhaft ist und die zeigt, dass man irgendwie doch mit jedem Päckchen, das man tragen muss, leben und lebensfroh sein kann – wunderbar! Der Stil-StapelPoetisch und irgendwie ganz groß. Die ersten Sätze ließen in mir bereits das Gefühl aufkommen, dass ich eine Buchperle in der Hand halte und das wurde mit jeder Seite bestätigt und vor allem bestärkt. Es ist nicht nur eine Perle aus Wörtern, sondern ein Schatz. Ein Buchschatz voller Gefühle, voller Hoffnung und Stärke und voller „Alles“. Weil dieses Buch so viele Themen in sich erhält und trotzdem rund bleibt. Der Kritik-StapelDas Buch ist perfekt und jedes weitere Wort wäre hier zu viel.  Auf den Lesen-Stapel?Ja, ja, ja – es ist mein Lese-Highlight 2016, es ist ein Buchschatz, das so wunderbar positiv, voller Hoffnung und herzensguter Charaktere ist, dass es die Welt ein Stück besser und heller macht und man durch Ben an das Gute im Menschen glaubt. Lesen – unbedingt lesen – ich kann hier nur eine befehlsartige Leseempfehlung aussprechen, 5 Sterne vergeben und es auf Karlys Schätzestapel packen.

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    • 6
  • Was ist dein absolutes Ding?

    Alles, was ich sehe

    ConnyKathsBooks

    25. January 2017 um 14:11

    "Das ist das Ding, wenn man blind ist. Man sieht die Leute, wie sie wirklich sind." (S. 8) Sechs Monate ist es her, seit Maggie durch eine Hirnhautentzündung erblindete und sich alles änderte. Doch dann passiert das Unmögliche. Durch einen Sturz auf den Kopf erhält Maggie überraschend ihr Sehvermögen wieder! Allerdings nur teilweise, denn das Einzige was sie sieht, ist ein 10jähriger Junge namens Ben, dessen großer Bruder Mason ausgerechnet auch noch der Sänger ihrer absoluten Lieblingsband ist. Doch dann findet Maggie heraus, warum sie nur Ben sehen kann. "Alles, was ich sehe" ist das gelungene Debüt von Marci Lyn Curtis. Ein ungewöhnlicher Jugendroman, der mir gut gefallen hat, zeigt er doch auf berührende Art und Weise, wie ein Mädchen lernt, ihre Behinderung zu akzeptieren und langsam erkennt, was wirklich wertvoll ist im Leben. "Selbst in der Welt der Anomalitäten war ich anormal." (S. 245) Im Mittelpunkt der Handlung steht die 17jährige Maggie Sanders, die von heute auf morgen ihr Augenlicht verliert. Etwas, was ich mir selbst überhaupt nicht vorstellen kann und auch will. Kein Wunder, dass Maggie sich zunächst lieber daheim verkriecht, von ihren Freunden fernhält und mit ihrem Schicksal als Blinde hadert, vermisst sie doch den Himmel, die Farben und vor allem Fußball, ihre große Leidenschaft. Als Maggie dann plötzlich wieder etwas sieht, kommt es ihr verständlicherweise fast wie ein Wunder vor. Sie ist gleichzeitig glücklich, erstaunt, aber auch irgendwie geschockt. Wie kann das sein? Und warum sieht sie ausgerechnet Ben und sogar dessen näheres Umfeld? Das Ganze wird noch verrückter, als sich Bens Bruder Mason als Leadsänger ihrer Lieblingsband Loose Cannons entpuppt. Schon immer wollte Maggie ein Konzert der Loose Cannons besuchen, doch diese finden nur heimlich statt. Hat sie jetzt vielleicht endlich eine Chance? "Dinge vor denen man Angst hat, stellt man sich am besten, ohne lang darüber nachzudenken - Augen zu und durch." (S. 204) Den 10jährigen Ben, der an einer Rückenkrankheit leidet und vom Knie abwärts gelähmt ist, habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Er ist clever, nicht auf den Mund gefallen und trägt sein Schicksal mit viel Humor. Er beschließt gleich, dass Maggie seine neue Freundin wird und überrumpelt sie sofort mit einer kleinen aber bedeutsamen Frage: Was ist dein absolutes Ding? (S. 54) Die eine Sache, für die man brennt, von der man begeistert ist und welche das persönliche Bindeglied zur Welt darstellt. Für Ben ist es Schwimmen, doch was ist es für Maggie? Noch hat Maggie keine Antwort darauf, doch mit Hilfe von Bens Sichtblase beginnt sie bald wieder zu leben, neue Freundschaften zu schließen, sich mit ihren Eltern auszusöhnen und ihre Welt als Blinde zurückzuerobern. Diese Charakterzeichnung und -entwicklung ist der Autorin wirklich gut gelungen. Eine berührende, witzige und ungewöhnliche Coming of Age Story, die man gerne verfolgt. "In diesem einen Moment lag meine ganze Welt, und zum ersten Mal, seit ich blind geworden bin, war ich mit ihr im Reinen." (S. 230) Maggie fungiert dabei als Ich-Erzählerin und lässt uns damit unmittelbar an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Für mich war es außerdem sehr interessant zu erfahren, wie man so den Alltag als Blinde meistert. Da kann ich alle Betroffenen nur bewundern. Wobei mir Maggies sarkastische Art anfangs etwas auf den Geist ging, doch schon bald flogen die Seiten nur so dahin. Die Autorin glänzt zudem durch eine jugendlich-lockere und bildhafte Sprache, die nur so gespickt ist mit Lebensweisheiten und zitierungswürdigen schönen Sätzen. Da fällt die Auswahl wirklich schwer. "Die Luft zwischen uns knisterte, die Ionen vibrierten." (S. 204) Einzig die vorhersehbare Liebesgeschichte inklusive Love-Interest Mason konnte mich nicht überzeugen. Mason kümmert sich zwar rührend um seinen Bruder Ben, doch ansonsten ist er einfach nur der angehimmelte, attraktive und eher blasse Rockstar. Besonders anfangs verhält er sich unmöglich gegenüber Maggie, ist unhöflich und rüde. Mason denkt, dass Maggie ihre Blindheit nur vorspielt, womit er ja nicht ganz Unrecht hat. Trotzdem kreisen bald fast alle Gedanken von Maggie nur noch um Mason und die beiden kommen sich erwartungsgemäß immer näher. Der Schritt von gegenseitiger Ablehnung zu Liebe ging mir dann doch ein wenig zu schnell. "Was sich verändert hat, das war nicht ich selbst, sondern das, was ich wahrnahm. Worauf ich achtete. Schließlich ändern uns die äußeren Umstände nicht. Sie bringen etwas in uns zum Vorschein." (S. 421) Warum Maggie Ben nun sehen kann, ist lange Zeit das große Geheimnis des Buches. Ich hatte aber schon so eine Ahnung, die sich dann auch bestätigt hat. Nachdem Maggie des Rätsels Lösung weiß, wird die Geschichte immer spannender und auch dramatischer und es kommt zu einer sehr bewegenden Szene, die mich schon das Schlimmste vermuten ließ. Am Ende bleiben zwar noch ein paar Fragen offen, doch gerade der letzte Abschnitt birgt ganz viel Hoffnung in sich. Ich bin mir sicher, dass Maggie jetzt ihr absolutes Ding gefunden hat oder zumindest weiß, wo sie danach suchen soll. Ein runder Abschluss. Insgesamt kann ich daher "Alles, was ich sehe" empfehlen. Ein bezaubernder Roman, der nicht nur für Jugendliche lesenswert ist. 4 Sterne von mir.

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