Marcia Rose

 3,8 Sterne bei 100 Bewertungen
Autor*in von Die Schamanin, Das Haus der Geheimnisse und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Marcia Rose

Cover des Buches Die Schamanin (ISBN: 9783955302986)

Die Schamanin

(68)
Erschienen am 17.04.2014
Cover des Buches Das Haus der Geheimnisse (ISBN: 9783955302955)

Das Haus der Geheimnisse

(10)
Erschienen am 17.04.2014
Cover des Buches Die Patriarchin : Roman (ISBN: 9783828979611)

Die Patriarchin : Roman

(8)
Erschienen am 01.01.2006
Cover des Buches Die Mildtätige (ISBN: 9783442736157)

Die Mildtätige

(7)
Erschienen am 02.05.2007
Cover des Buches Im Haus des Vaters (ISBN: 9783442733262)

Im Haus des Vaters

(4)
Erschienen am 01.05.2005
Cover des Buches Geliebter Unbekannter (ISBN: 9783955306359)

Geliebter Unbekannter

(2)
Erschienen am 28.11.2014
Cover des Buches Die Sanftmütige (ISBN: 9783442737437)

Die Sanftmütige

(1)
Erschienen am 08.10.2009

Neue Rezensionen zu Marcia Rose

Cover des Buches Die Schamanin (ISBN: 9783955302986)
L

Rezension zu "Die Schamanin" von Marcia Rose

Lesebesessen
Entwicklung von Heilkunst und Medikamenten über hunderte von Jahren.

Es wird die Geschichte einer regelrechten Dynastie von Heilerinnen und später Ärztinnen über mehrere Generationen hinweg erzählt. Es beginnt mit der Indianerin Shining Stone, die mit ihrer Tochter Bird an einen geheimen Ort flieht, nachdem die gesamte Siedlung durch ein Massaker ausgelöscht wurde. Dort unterweist sie Bird in der Heilkunst.

Meinung:

Ein historischer Roman.

Der Einstieg ist genauso dramatisch, wie praktisch die gesamte Geschichte. Es wird die Geschichte einer Dynastie von Heilerinnen erzählt, die ihre Gabe an die nächste Generation weitergeben. Leider geben sie auch eine vererbliche Krankheit an manche der Kinder weiter und so wird fast jede der nachfolgenden Generationen mit einem Kind belastet, dass sich später eine Schizophrenie entwickelt.

Das Buch ist schön zu lesen und so spannend, dass man es nicht aus der Hand legen kann. Denn jede der Generationen muss mehrere Prüfungen und Herausforderungen bestehen und dabei verändert sich jeweils das ganze Umfeld. Denn die Geschichte beginnt 1637 und endet fast in der Jetztzeit in den USA. Und während dieser Zeit gab es enorme Veränderungen und Umwälzungen, z.B. der Bürgerkrieg, die Indianerverfolgung, die Prohibition, der Erste und Zweite Weltkrieg. Auch in der Medizin gibt es enorme Veränderungen, denn bereits früh gibt es die erste promovierte Ärztin sowie enorme Veränderungen in der Entwicklung von Medikamenten. Doch die alten Mittel werden auch von der jüngsten Generation immer noch genutzt, denn viele haben von der Wirksamkeit nichts verloren, auch wenn sie in der Schulmedizin nie so anerkannt waren.

Auch die Ehen oder Beziehungen, die geschlossen wurden, und deren Umgang mit den besonderen Fähigkeiten der Ehefrauen ist spannend beschrieben.

Ein spannender Überblick aus Sicht einer Familie über alle guten und schlechten Entwicklungen während der fast 400 Jahre.

Fazit:

Sehr spannende und berührende Geschichte einer Familie von Heilerinnen über mehrere Generationen: vier Sterne.

Cover des Buches Die Schamanin (ISBN: 9783442726257)
Petzipetras avatar

Rezension zu "Die Schamanin" von Marcia Rose

Petzipetra
Heilkünste

Die Autorin schafft es das Buch von Anfang an spannend und leicht lesbar zu machen. Trotz der 600 Seiten fliegt man förmlich über die Seiten.


Ein sehr interessantes Buch über die Heilkünste.
Begonnen bei den Indianer bis zur heutigen Medizin.
Sehr spannend auch die Heilung mit diversen Kräuter.
Auch geschichtlich sehr informativ.

Eine eindeutige Leseempfehlung von mir.

Cover des Buches Die Sanftmütige (ISBN: 9783442737437)
annlus avatar

Rezension zu "Die Sanftmütige" von Marcia Rose

annlu
Die Zeit nach dem amerikanischen Bürgerkrieg aus der Sicht einer jungen Frau

„Er hat mir direkt in die Augen geguckt, also hat er mich auch gesehen. Aber dann wirkte es so, als hätte er Angst, und ist vor mir davon gerannt! Warum nur? Was ist mit meinem Bruder passiert?“

1866: Die junge Jessie Snow macht sich nach dem Tod ihrer Mutter auf den Weg nach Washington um ihren Zwillingsbruder Jacob zu suchen, der nicht aus dem Bürgerkrieg zurückgekehrt ist. In der Hauptstadt wendet sie sich an Clara Barton, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, Nachrichten von vermissten Soldaten nach Hause zu bringen. Sie hat Mitleid mit Jessie und will ihr helfen. Zusammen mit dem jungen Assistenten von Clara – Thomas Lavery – macht sich Jessie auf den Weg nach Süden.

Die Geschichte beschäftigt sich mit sehr ernsten Themen, die hier den Bürgerkrieg betreffen, aber eigentlich allgemeingültig sind. So wird Jessie immer wieder damit konfrontiert, wie es den Soldaten nach dem Krieg ergeht. Seien es die, die Glück hatten und unversehrt überlebt haben, nun aber keine Aufgabe mehr haben, als auch solche, die im Krieg verletzt wurden. Immer wieder werden auch die psychischen Folgen des Krieges angesprochen, die Schockzustände und Verwirrung, die das Töten und das viele Blut ausgelöst haben.

Daneben ist es besonders die Sklaverei, die immer wieder thematisiert wird. Auch, weil Jessie aus dem Norden kommt und bisher noch nie Kontakt mit einem Schwarzen hatte. Obwohl sie das Prinzip der Sklaverei kannte, konnte sie sich kein Bild davon machen. Im Süden wird sie immer wieder mit den alten Gewohnheiten der Menschen konfrontiert aber auch mit den Problemen, denen die schwarze Bevölkerung trotz Befreiung entgegensieht.

Durch diese ernsten Themen könnte die Geschichte bedrückend wirken. Da sie aber großteils mit Jessie im Fokus erzählt wird, wirkt sie im Gegenteil locker und lebenslustig. Obwohl auch Jessie Mitleid empfindet und von manchen Situationen geschockt ist, ist sie wieder leicht auf neue Gedanken zu bringen, genießt das Neue an ihrer Reise und wirkt in vielen Momenten kindlich naiv aber sehr begeisterungsfähig. Dem Bild der jungen Frau, die durch eine Krankheit ihrer Mutter schnell heranreifen muss (wie es zu Beginn des Buches beschrieben wird) entsprach sie aus meiner Sicht selten. Gerade ihre Art, hat mich zwiegespalten zurückgelassen: Einerseits mochte ich manche der lockeren Abschnitte, andererseits war Jessies schon fast überschwängliche Art manchmal anstrengend. Gerade in Bezug auf die Soldaten und ihr Schicksal, aber auch in Bezug auf die Sklaverei hätte ich mir mehr Ernst erwartet.

Die Erzählung wird immer wieder durch Briefe von Jacob unterbrochen, von denen man erwarten könnte, dass sie den Schrecken des Krieges deutlicher wiedergeben. Nur in einigen Fällen trifft das zu, da er seine Briefe an die Schwester und die Mutter sendet und sicher vieles beschönigt.

Die im Klappentext angedeutete Liebesgeschichte wurde sehr zurückhaltend erzählt. Es wird zwar an einigen Stellen erwähnt, dass Jessie und Thomas sich mögen, das war es aber auch schon. Von einer Liebesgeschichte kann aus meiner Sicht nicht die Sprache sein.

Fazit: Der Einstieg ist mir leicht gefallen – mit fortschreitender Geschichte fand ich aber immer mehr Kritikpunkte. Als am Ende auch noch die Spannung verloren ging war das Ganze nur noch enttäuschend.

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