Marcia Rose Die Sanftmütige

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Inhaltsangabe zu „Die Sanftmütige“ von Marcia Rose

Liebe und Krieg - das gefühlvolle Bürgerkriegsdrama Amerika im Jahr 1866: Der Bürgerkrieg ist vorüber, Abertausende sind ihm zum Opfer gefallen. Die junge Waise Jessie macht sich auf die Suche nach ihrem vermissten Zwillingsbruder Jacob, dem sie sich tief verbunden fühlt. Hilfe erhält sie von der mutigen Krankenschwester Clara Barton, die entzweite Familien wieder vereint. Doch erst als Jessie auf den angehenden Arzt Thomas Lavery trifft, der schwer traumatisiert aus dem Krieg heimkehrt, findet sie einen neuen Seelenverwandten. Gibt es eine gemeinsame Zukunft für das junge Paar?

vieles hat für mich hier nicht gepasst

— annlu
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  • Leserunde zu "Die Bücherflüsterin" von Anjali Banerjee

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    leucoryx

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    Leucoryx SuB-Abbau-Challenge 2017 Ich möchte gerne mit euch zusammen daran arbeiten unsere SuBs kleiner werden so lassen oder zumindestens nicht entarten zu lassen. Ich habe mir dafür ein paar Regeln ausgedacht, an die ihr halten könnt, wenn ihr wollt. Der Einstieg ist jederzeit möglich. ------------------------------------------------------------------------------- Die Regeln:1. Schreibt einen Sammelbeitrag (den ich verlinken werde):     - Anzahl der Bücher auf eurem SuB zu Beginn     - aktuelle Anzahl der Bücher     - je Monat: Höhe eures SuBs am letzten Monatstag     - Auflistung der gelesenen Bücher + Geldbeträge2. Es zählen die Bücher zum SuB, die sich bei euch Zuhause ungelesen befinden. Geliehene Bücher (z.B. Bibliotheksbücher, Wanderbücher) müssen nicht gezählt werden.3. Geldbeträge werden in einem extra Sparschwein gesammelt. Bitte legt für euch fest, ob ihr an diesen Geldbetrag erst nach Ablauf der Challenge rangehen wollt oder ob es euer (ausschließliches) Geldreservoir für neue Bücher ist.4. Geldbeträge:         1€ je gelesenes (/gehörtes) SuB-Buch ODER         2€ falls das Buch dem Monatsthema entspricht         Ende des Monats: + 3€, falls SuB <= SuB Ende des letzten Monats;   - 3€, falls SuB > SuB Ende des letzten Monats 5. Ich werde jeden Monat ein Auswahlkriterium benennen. Das soll als Hilfestellung dienen, falls ihr nicht wisst was ihr als nächstes lesen wollt.-------------------------------------------------------------------------------Teilnehmer: (Aktualisiert am 16.08.2017)Name                      |  Aktueller SuB   |  Original-SuB  |  Erspartesleucoryx                                  11                          22                      64,00€PollyMaundrell                     15                           60                     47,00€Kirschbluetensommer     182                         181                    39,00€ annlu                                        59                         100                   196,00€Nelebooks                            773                        703                   79,10€ulrikeu                                      81                          50                    19,00€Oanniki                                    27                          38                      23,00€dia78                                   1.204                     1.249                    37,00€ChattysBuecherblog             0                          20                     75,10€ Kurousagi                             328                        251                     -5,00€Julie209                                    72                          76                      16,00€StefanReschke                      69                          68                     -3,00€darkshadowroses              569                        554                     1,00€

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  • Die Zeit nach dem amerikanischen Bürgerkrieg aus der Sicht einer jungen Frau

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    annlu

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    15. February 2017 um 21:39

    „Er hat mir direkt in die Augen geguckt, also hat er mich auch gesehen. Aber dann wirkte es so, als hätte er Angst, und ist vor mir davon gerannt! Warum nur? Was ist mit meinem Bruder passiert?“ 1866: Die junge Jessie Snow macht sich nach dem Tod ihrer Mutter auf den Weg nach Washington um ihren Zwillingsbruder Jacob zu suchen, der nicht aus dem Bürgerkrieg zurückgekehrt ist. In der Hauptstadt wendet sie sich an Clara Barton, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, Nachrichten von vermissten Soldaten nach Hause zu bringen. Sie hat Mitleid mit Jessie und will ihr helfen. Zusammen mit dem jungen Assistenten von Clara – Thomas Lavery – macht sich Jessie auf den Weg nach Süden. Die Geschichte beschäftigt sich mit sehr ernsten Themen, die hier den Bürgerkrieg betreffen, aber eigentlich allgemeingültig sind. So wird Jessie immer wieder damit konfrontiert, wie es den Soldaten nach dem Krieg ergeht. Seien es die, die Glück hatten und unversehrt überlebt haben, nun aber keine Aufgabe mehr haben, als auch solche, die im Krieg verletzt wurden. Immer wieder werden auch die psychischen Folgen des Krieges angesprochen, die Schockzustände und Verwirrung, die das Töten und das viele Blut ausgelöst haben. Daneben ist es besonders die Sklaverei, die immer wieder thematisiert wird. Auch, weil Jessie aus dem Norden kommt und bisher noch nie Kontakt mit einem Schwarzen hatte. Obwohl sie das Prinzip der Sklaverei kannte, konnte sie sich kein Bild davon machen. Im Süden wird sie immer wieder mit den alten Gewohnheiten der Menschen konfrontiert aber auch mit den Problemen, denen die schwarze Bevölkerung trotz Befreiung entgegensieht. Durch diese ernsten Themen könnte die Geschichte bedrückend wirken. Da sie aber großteils mit Jessie im Fokus erzählt wird, wirkt sie im Gegenteil locker und lebenslustig. Obwohl auch Jessie Mitleid empfindet und von manchen Situationen geschockt ist, ist sie wieder leicht auf neue Gedanken zu bringen, genießt das Neue an ihrer Reise und wirkt in vielen Momenten kindlich naiv aber sehr begeisterungsfähig. Dem Bild der jungen Frau, die durch eine Krankheit ihrer Mutter schnell heranreifen muss (wie es zu Beginn des Buches beschrieben wird) entsprach sie aus meiner Sicht selten. Gerade ihre Art, hat mich zwiegespalten zurückgelassen: Einerseits mochte ich manche der lockeren Abschnitte, andererseits war Jessies schon fast überschwängliche Art manchmal anstrengend. Gerade in Bezug auf die Soldaten und ihr Schicksal, aber auch in Bezug auf die Sklaverei hätte ich mir mehr Ernst erwartet. Die Erzählung wird immer wieder durch Briefe von Jacob unterbrochen, von denen man erwarten könnte, dass sie den Schrecken des Krieges deutlicher wiedergeben. Nur in einigen Fällen trifft das zu, da er seine Briefe an die Schwester und die Mutter sendet und sicher vieles beschönigt. Die im Klappentext angedeutete Liebesgeschichte wurde sehr zurückhaltend erzählt. Es wird zwar an einigen Stellen erwähnt, dass Jessie und Thomas sich mögen, das war es aber auch schon. Von einer Liebesgeschichte kann aus meiner Sicht nicht die Sprache sein. Fazit: Der Einstieg ist mir leicht gefallen – mit fortschreitender Geschichte fand ich aber immer mehr Kritikpunkte. Als am Ende auch noch die Spannung verloren ging war das Ganze nur noch enttäuschend.

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