Marco Ansing

 4.4 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Steampunk 1851.

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Marco AnsingSteampunk 1851
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Steampunk 1851
Steampunk 1851
 (14)
Erschienen am 30.07.2013

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AnnabethAphrodiete97s avatar

Rezension zu "Steampunk 1851" von Marco Ansing

Steampunk
AnnabethAphrodiete97vor 3 Monaten

In diesem Buch sind einige Geschichten dabei die echt gut und spannend sind. Andere Geschichte gefallen mir nicht so gut. An sich geht es um ereignisse übernatürlicher art mit Tüpischen elementen des Steampunks.

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Sandra1978s avatar

Rezension zu "Steampunk 1851" von Marco Ansing

Düstere Steampunkfantasien rund um die Weltausstellung 1851 - tolle Sammlung !
Sandra1978vor 2 Jahren

Rezension zu „Steampunk 1851“ – Anthologie mit 8 Kurzgeschichten

Das Cover ist doch gleich mal wundervoll, oder ? Bei mir kann ja tatsächlich das Cover die Entscheidung zwischen lesen oder nicht lesen ausmachen. Und in diese Gestaltung hab ich mich mal wieder gleich verliebt.

Steampunk 1851 reiht sich nahtlos in die hohe Qualität der bisher aus dem Art Skript Phantastik Verlag vorgestellten Sammlungen ein.

Das gemeinsame ( Hintergrund-) Thema der meisten hier ausgewählten Geschichten ist die Weltausstellung in London 1851 – das Ereignis der damaligen Zeit.

Ich muss gleich mal mit der Geschichte „Monsieur Foucault & das Wesen des Lichts“ beginnen – die mit Abstand niedlichste Geschichte im ganzen Buch ( Na, bei wem klingeln beim Namen Foucault die Ohren ? ) Ja, ich hab auch ein bisschen gebraucht bis es mir wieder einfiel…und genau darum geht es hier : Das Foucaultsche Pendel ! ( Auch wenn ich zugeben muss, mich an das Buch zum Titel nie herangetraut zu haben ). Hier wird Monsieur Foucault von einem ziemlich kleinen Dämon heimgesucht, der es einfach nicht schafft, Chaos und Verwirrung zu stiften, und dem alten Wissenschaftler lieber bei der Arbeit hilft ^^ Und davon träumt, eine Lichtgestalt zu werden. Am Ende der Geschichte kann man gar nicht anders, als in ein verzücktes „Ooooooch“ auszubrechen. So süß !

Gut gefallen hat mir auch „Lykonium“ von Marco Ansing, das im Stil von fortlaufenden Zeitungsberichten aus der Sicht eines Journalisten, der die Weltausstellung besucht, geschrieben ist. Lykonium ist eine brandneue Entdeckung, die das weltweite Energieproblem lösen soll.

Der Reporter Alexander Krieger bekommt eine Exklusivvorführung der lykoniumproduzierenden Maschine. Doch der Preis für die Zutaten ist hoch !

In einigen Geschichten begegnen wir wieder unseren lieben Vampiren – sehr einfallsreich, dass ein Vampir mit einer Morsemaschine seine eigenen Gedanken aufzeichnet.

Sehr sympathisch fand ich die Selkies in „R.S.O.C“ von Hendrik Lambertus – dem Fantasyfan ein bekanntes Mythenwesen, aber nicht „verbraucht“ wie Vampire und Werwölfe. Das war doch mal wieder etwas erfrischend anderes, vor allem, da der angehende Agent des R.S.O.C., MCrimmon, bei seinem „Bewerbungsgespräch“ seine Echtheit beweisen soll, obwohl er gar nicht weiß, was er eigentlich ist. Aber zumindest macht er vorher noch einen Werwolf und Nosferatu fertig.

Archibald Leach & die Rache des Toten von Markus Cremer beleuchtet Heisenbergs „horriblen Unschärfekompass des Bösen“ – der anzeigen soll, wo sich das nächste Böse befindet. Und das findet sich mitten auf der Weltausstellung !

Und nicht zu vergessen haben wir da auch noch den Fluch, der in „tote Kaninchen“ von Luzia Pfyl nichtsahnend mit einer Schiffsladung mit an Bord genommen wird, woraufhin ein Mannschaftsmitglied nach dem anderen stirbt und immer ein totes Kaninchen hinterlassen wird. Doch die Jägerinnen des Bösen Lena und Sophie werden sicherlich auch damit fertig.

 

Ich hoffe, ich konnte mit diesen sehr kurzen Zusammenfassungen eine Vorstellung davon vermitteln, wie vielseitig auch diese Anthologie wieder gestaltet wurde. Die Kunst, so unterschiedliche Geschichten, die dennoch zusammenpassen und einen roten Faden haben, ist eine Meisterschaft, die der Art Skript Phantastik Verlag meisterlich beherrscht, was man schon unter anderem in den Anthologien  „Masken“,  „Steampunkakte Deutschland“ , „Vampire Cocktail“ erleben durfte.

Auf leider diesmal nur 111 Seiten werden wir mal wieder in fantastische Welten entführt – ein Genuss für jeden Fan des echten Steampunks.  

 

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Archers avatar

Rezension zu "Steampunk 1851" von Marco Ansing

Es funktioniert! Es lebt!
Archervor 3 Jahren

Anthologien sind wohl nicht jedermanns Sache, oder liegt es an der noch relativ unbekannten, wenn auch keineswegs jungen Sparte Steampunk? Selbst ich bin jedenfalls nur durch Zufall auf dieses Buch gestoßen, und ich mag jede Art von Phantastik. Dabei ist diese Kurzgeschichtensammlung durchaus zu empfehlen, auch und gerade vielleicht für Steampunkeinsteiger.

Ich habe irgendwo gesehen, dass jemand kurz einzelne Geschichten aus einer Anthologie bewertet hat, und werde dieses System übernehmen:

Das Ende der Fiktion - Denise Mildes

Hier wurde Steam mit Vampiren verbunden, die klassische Geschichte von Shelleys "Frankenstein" anders erzählt. Interessanter Ansatz.

Das Wesen des Lichts - Sabine Frambach

Wer hätte gedacht, dass Foucault sein bekanntes Pendel mit Hilfe eines Dämons und einer Höllenmaschine konstruierte und genauso Lichtgeschwindigkeiten bestimmen konnte? Ich jedenfalls nicht.

Lykonium - Marco Ansing

Ein junger Mann soll auf der Londoner Weltausstellung dem Geheimnis eines Wunderenergiemittels auf die Spur kommen und trifft dabei nicht nur auf Geheimdienste, sondern auch auf Gestaltwandler und eine Verschwörung.

Das Meisterwerk - Andrea Bienek

Technikaffiner Polizist und sein Kollege lösen mit Hilfe einer seltsamen Maschine die Morde im, na ja, nicht gerade Orientexpress. Aber ein Zug und Vampire spielen eine Rolle. Klasse Idee und geschrieben.

R.S.O.C. - Hendrik Lambertus

Was vom Titel her klingt wie ein alter Weinbrand entpuppt sich in Wahrheit als rasantes, steamiges Geheimdienstabenteuer, in dem ein junger Offizier einem Geheimnis seines eigenen Körpers auf die Spur kommt und en passant die Bedrohung für das Empire erledigt. Zusammen mit den Kaninchen meine Lieblingsgeschichte dieser Anthologie.

Archibald Leach & die Rache der Toten - Markus Cremer

Leach und seine Assisten Sarah ermitteln auf der Weltausstellung und kommen einer gewaltigen Verschwörung auf die Schliche. Dabei treffen sie auf Untote, die sich als hilfreich erweisen und einen jungen Welteroberer, der seine Pläne besser hätte durchdenken sollen.

Tote Kaninchen - Luzia Pfyl

New York in der Mitte des 19. Jahrhunderts, Luftpiraten, Morde, tote Kaninchen und zwei Jägerinnen des Übernatürlichen. Das gibt dem Begriff "Punk" eine völlig neue Bedeutung und macht einfach nur Spaß.

Der Automat - Fabian Dombrowski

Ein philosophisch angehauchter Automat muss sich entscheiden, ob er selbst eine Wahl trifft oder die Befehle seines Meisters ausführt. Zugegeben, ich fand es ein wenig verwirrend, aber es ist gut geschrieben.

Die Kurzgeschichtensammlung ist kurzweilig, zum Teil amüsant und fast durchweg spannend und originell zu lesen. Auch die Auswahl und unterschiedlichen Geschichten in ihrer Abfolge wusste zu gefallen. Alles in allem würde ich diese Anthologie jederzeit empfehlen.

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