Marco Ansing , Denise Mildes Steampunk 1851

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Inhaltsangabe zu „Steampunk 1851“ von Marco Ansing

1851 - ein Jahr voller Veränderungen. In London findet die erste Weltausstellung statt und in Australien bricht der Goldrausch aus. Dazwischen werden Firmen gegründet, Kriege bestritten, Politik gemacht, Bücher herausgegeben, Opern uraufgeführt … kurz: Geschichte geschrieben. Doch welchen Einfluss haben die dunklen Wesen der Unterwelt auf die Zahnräder, die das Uhrwerk der Geschichte antreiben?

Lassen Sie sich überraschen und sehen Sie die Vergangenheit in einem vollkommen neuen Licht.

Cover-Illustration von Ina Reimer Character Studio

Das Ende der Fiktion // Denise Mildes
Monsieur Foucault und das Wesen des Lichts // Sabine Frambach
Lykonium // Marco Ansing
Das Meisterwerk // Andrea Bienek
R.S.O.C. // Hendrik Lambertus
Archibald Leach und die Rache des Toten // Markus Cremer
Tote Kaninchen // Luzia Pfyl
Der Automat // Fabian Dombrowski

Eine nette Sammlung diverser Geschichten führt durch Steampunk-Welten der unterschiedlichsten Entwicklungsstufen.

— MarieausEisenach

Originelle und meist kurzweilige, spannende Geschichten im Steampunk, auch und gerade für "Einsteiger" geeignet.

— Archer

Schöne Sammlung versch. Steampunk-Fantasy Geschichten mit ausgereiften Schreibstilen. Auch wenn mir nicht alle Geschichten gefallen haben...

— Tini_S

Der Spagat zwischen Moderne, Wissenschaft, Fortschritt und Phantastik ist nicht leicht, aber alle Autoren haben den mit Bravour geschafft.

— inflagrantibooks
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  • Düstere Steampunkfantasien rund um die Weltausstellung 1851 - tolle Sammlung !

    Steampunk 1851

    Sandra1978

    17. May 2016 um 20:29

    Rezension zu „Steampunk 1851“ – Anthologie mit 8 Kurzgeschichten Das Cover ist doch gleich mal wundervoll, oder ? Bei mir kann ja tatsächlich das Cover die Entscheidung zwischen lesen oder nicht lesen ausmachen. Und in diese Gestaltung hab ich mich mal wieder gleich verliebt. Steampunk 1851 reiht sich nahtlos in die hohe Qualität der bisher aus dem Art Skript Phantastik Verlag vorgestellten Sammlungen ein. Das gemeinsame ( Hintergrund-) Thema der meisten hier ausgewählten Geschichten ist die Weltausstellung in London 1851 – das Ereignis der damaligen Zeit. Ich muss gleich mal mit der Geschichte „Monsieur Foucault & das Wesen des Lichts“ beginnen – die mit Abstand niedlichste Geschichte im ganzen Buch ( Na, bei wem klingeln beim Namen Foucault die Ohren ? ) Ja, ich hab auch ein bisschen gebraucht bis es mir wieder einfiel…und genau darum geht es hier : Das Foucaultsche Pendel ! ( Auch wenn ich zugeben muss, mich an das Buch zum Titel nie herangetraut zu haben ). Hier wird Monsieur Foucault von einem ziemlich kleinen Dämon heimgesucht, der es einfach nicht schafft, Chaos und Verwirrung zu stiften, und dem alten Wissenschaftler lieber bei der Arbeit hilft ^^ Und davon träumt, eine Lichtgestalt zu werden. Am Ende der Geschichte kann man gar nicht anders, als in ein verzücktes „Ooooooch“ auszubrechen. So süß ! Gut gefallen hat mir auch „Lykonium“ von Marco Ansing, das im Stil von fortlaufenden Zeitungsberichten aus der Sicht eines Journalisten, der die Weltausstellung besucht, geschrieben ist. Lykonium ist eine brandneue Entdeckung, die das weltweite Energieproblem lösen soll. Der Reporter Alexander Krieger bekommt eine Exklusivvorführung der lykoniumproduzierenden Maschine. Doch der Preis für die Zutaten ist hoch ! In einigen Geschichten begegnen wir wieder unseren lieben Vampiren – sehr einfallsreich, dass ein Vampir mit einer Morsemaschine seine eigenen Gedanken aufzeichnet. Sehr sympathisch fand ich die Selkies in „R.S.O.C“ von Hendrik Lambertus – dem Fantasyfan ein bekanntes Mythenwesen, aber nicht „verbraucht“ wie Vampire und Werwölfe. Das war doch mal wieder etwas erfrischend anderes, vor allem, da der angehende Agent des R.S.O.C., MCrimmon, bei seinem „Bewerbungsgespräch“ seine Echtheit beweisen soll, obwohl er gar nicht weiß, was er eigentlich ist. Aber zumindest macht er vorher noch einen Werwolf und Nosferatu fertig. Archibald Leach & die Rache des Toten von Markus Cremer beleuchtet Heisenbergs „horriblen Unschärfekompass des Bösen“ – der anzeigen soll, wo sich das nächste Böse befindet. Und das findet sich mitten auf der Weltausstellung ! Und nicht zu vergessen haben wir da auch noch den Fluch, der in „tote Kaninchen“ von Luzia Pfyl nichtsahnend mit einer Schiffsladung mit an Bord genommen wird, woraufhin ein Mannschaftsmitglied nach dem anderen stirbt und immer ein totes Kaninchen hinterlassen wird. Doch die Jägerinnen des Bösen Lena und Sophie werden sicherlich auch damit fertig.   Ich hoffe, ich konnte mit diesen sehr kurzen Zusammenfassungen eine Vorstellung davon vermitteln, wie vielseitig auch diese Anthologie wieder gestaltet wurde. Die Kunst, so unterschiedliche Geschichten, die dennoch zusammenpassen und einen roten Faden haben, ist eine Meisterschaft, die der Art Skript Phantastik Verlag meisterlich beherrscht, was man schon unter anderem in den Anthologien  „Masken“,  „Steampunkakte Deutschland“ , „Vampire Cocktail“ erleben durfte. Auf leider diesmal nur 111 Seiten werden wir mal wieder in fantastische Welten entführt – ein Genuss für jeden Fan des echten Steampunks.    

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  • Es funktioniert! Es lebt!

    Steampunk 1851

    Archer

    05. April 2016 um 10:42

    Anthologien sind wohl nicht jedermanns Sache, oder liegt es an der noch relativ unbekannten, wenn auch keineswegs jungen Sparte Steampunk? Selbst ich bin jedenfalls nur durch Zufall auf dieses Buch gestoßen, und ich mag jede Art von Phantastik. Dabei ist diese Kurzgeschichtensammlung durchaus zu empfehlen, auch und gerade vielleicht für Steampunkeinsteiger. Ich habe irgendwo gesehen, dass jemand kurz einzelne Geschichten aus einer Anthologie bewertet hat, und werde dieses System übernehmen: Das Ende der Fiktion - Denise MildesHier wurde Steam mit Vampiren verbunden, die klassische Geschichte von Shelleys "Frankenstein" anders erzählt. Interessanter Ansatz. Das Wesen des Lichts - Sabine FrambachWer hätte gedacht, dass Foucault sein bekanntes Pendel mit Hilfe eines Dämons und einer Höllenmaschine konstruierte und genauso Lichtgeschwindigkeiten bestimmen konnte? Ich jedenfalls nicht. Lykonium - Marco AnsingEin junger Mann soll auf der Londoner Weltausstellung dem Geheimnis eines Wunderenergiemittels auf die Spur kommen und trifft dabei nicht nur auf Geheimdienste, sondern auch auf Gestaltwandler und eine Verschwörung. Das Meisterwerk - Andrea BienekTechnikaffiner Polizist und sein Kollege lösen mit Hilfe einer seltsamen Maschine die Morde im, na ja, nicht gerade Orientexpress. Aber ein Zug und Vampire spielen eine Rolle. Klasse Idee und geschrieben. R.S.O.C. - Hendrik LambertusWas vom Titel her klingt wie ein alter Weinbrand entpuppt sich in Wahrheit als rasantes, steamiges Geheimdienstabenteuer, in dem ein junger Offizier einem Geheimnis seines eigenen Körpers auf die Spur kommt und en passant die Bedrohung für das Empire erledigt. Zusammen mit den Kaninchen meine Lieblingsgeschichte dieser Anthologie. Archibald Leach & die Rache der Toten - Markus CremerLeach und seine Assisten Sarah ermitteln auf der Weltausstellung und kommen einer gewaltigen Verschwörung auf die Schliche. Dabei treffen sie auf Untote, die sich als hilfreich erweisen und einen jungen Welteroberer, der seine Pläne besser hätte durchdenken sollen. Tote Kaninchen - Luzia PfylNew York in der Mitte des 19. Jahrhunderts, Luftpiraten, Morde, tote Kaninchen und zwei Jägerinnen des Übernatürlichen. Das gibt dem Begriff "Punk" eine völlig neue Bedeutung und macht einfach nur Spaß. Der Automat - Fabian DombrowskiEin philosophisch angehauchter Automat muss sich entscheiden, ob er selbst eine Wahl trifft oder die Befehle seines Meisters ausführt. Zugegeben, ich fand es ein wenig verwirrend, aber es ist gut geschrieben. Die Kurzgeschichtensammlung ist kurzweilig, zum Teil amüsant und fast durchweg spannend und originell zu lesen. Auch die Auswahl und unterschiedlichen Geschichten in ihrer Abfolge wusste zu gefallen. Alles in allem würde ich diese Anthologie jederzeit empfehlen.

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  • Ich bin verliebt.

    Steampunk 1851

    GrueneRonja

    07. December 2015 um 18:47

    Dieses Buch ist eine Anthologie von Kurzgeschichten rund um Steampunk und das Jahr 1851. Ich musste erst mal nachschauen, was eine Anthologie ist. Wikipedia sagt mir, dass eine Anthologie „eine Sammlung ausgewählter Texte oder Textauszüge in Buchform oder im weiteren Sinne eine themenbezogene Zusammenstellung aus literarischen […]Werken.“ Gut, da wir das geklärt haben, kann ich auf das Buch genauer eingehen. Ich bin auf die Berliner Buchmesse gegangen, unter anderem mit dem Ziel mir ein paar Steampunkbücher zuzulegen. Ich finde dieses Genre sehr spannend, habe leider erst eine sehr kleine Sammlung. Da kam mir die Steampunk Akte Deutschland (Rezension folgt noch) sehr Recht. Bei dem Art Skript Verlag ist mir aber auch dieses kleine Büchlein ins Auge gesprungen, weil das Cover ein wenig an Nightmare Before Christmas erinnert, also musste ich es unbedingt haben. So wurde mein Bücherregal also um 2 Anthologien im Steampunk Bereich erweitert. In Steampunk 1851 gibt es 8 Kurzgeschichten rund um das Jahr 1851. Dabei geht es um unterschiedliche, aber dennoch Steampunk bezogene Themen. Sei es die Wahrheit über Frankenstein und eine verbesserte Version seines Monsters, oder um einen neuen Treibstoff, der die Dampfmaschinen besser antreibt und nicht so umweltverschmutzend ist, oder um die Wahrheit der Vampire und die erste Eisenbahn von St.Petersburg nach Moskau. Ich möchte natürlich nicht zu viel verraten. Die Geschichten sind spannend, fesselnd und meist mit einem überraschenden Ende. Ich möchte das Buch eigentlich gar nicht aus der Hand legen. Wer also mal etwas neues ausprobieren möchte, dem kann ich diese Anthologie sehr ans Herz legen. Sie hat alles, was ein Fantasyherz begehrt, und führt gleichzeitig in den Steampunk ein (kann man das so sagen?). Ich bin jedenfalls verliebt, in das Buch, das Cover, und den Verlag. Da kommt sicherlich noch mehr von mir.

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  • Ich bin verliebt.

    Steampunk 1851

    GrueneRonja

    06. December 2015 um 14:51


  • Cool Gaslicht Anthologie

    Steampunk 1851

    Wuerfelheld

    17. August 2014 um 12:08

    Bei Steampunk 1851 handelt es sich um eine Anthologie aus dem Art Skript Phantastik Verlag, welche acht Gaslicht Geschichten beinhaltet. Zum Inhalt: Zwischen den Buchdeckeln befinden sich nachfolgende Geschichten: Das Ende der Fiktion von Denis Mildes Monsieur Foucault und das Wesen des Lichts von Sabine Frambach Lykonium von Marco Ansing Das Meisterwerk von Andrea Bienek R.S.O.C. von Hendrik Lambertus Archibald Leach und die Rache des Toten von Markus Cremer Tote Kaninchen von Luzia Pfyl Der Automat von Fabian Dombrowski Im folgenden werfe ich einen kurzen Blick auf die einzelnen Geschichten. In Das Ende der Fiktion ist Professor Vanderbildt des Wahnsinns verfallen. Aufgrund dessen hat er sich einer Mission verschrieben die das Leben auf unserem Planeten verändern würde. Sein Gegenspieler ist dabei sein engster Vertrauter. In Monsieur Foucault und das Wesen des Lichts treffen der Dämon Nabot und Physiker Faucaut aufeinander. Was der Physiker nicht weiß, ist dass der Dämon ihn beobachtet, denn soviel Chaos schafft selbst Nabot nicht und er will wissen wie man dieses anstellt. In Lykonium geht es um die Bewältigung des Energiebedarfes und der Vorbeugung einer Energiekrise. So stellt Professor Dutreil auf der Weltausstellung ein Mittel vor, welches unglaubliche Energien freisetzt und somit für Energieeinsparung sorgen könnte, die bis dato unvorstellbar waren. Bei einem Interview mit einem deutschen Reporter kommt es dann zur großen Wendung. Zwei Mitglieder des Gendarmerie Speziealkorps befinden sich auf einer Zug-Jungfernfahrt von St. Petersburg nach Moskau. Nach einiger Zeit tritt ein Schaffner an die beiden Männer heran und berichtet, das es in der 1. Klasse eine Leiche gibt und bittet die beiden Korps-Leute um Mithilfe, hier scheint ein Mörder Das Meisterwerk hingelegt zu haben. Lieutenant McCrimmer befindet sich am Bord eines Luftschiffes, welches über der Londoner Weltausstellung schwebt. Nachdem die Passagiere ausgestiegen sind und trifft McCrimmer auf Captain Williams, welche von R.S.O.C. ist und ihn nun einen Eignungstest unterziehen wird, der seine bis dahin kühnsten Träume übersteigt. In Archibald Leach und die Rache des Toten besucht Archibald mit seiner Mitarbeiterin Sarah Goldberg die 1851 stattfindende Weltausstellung in London. Archibald sucht händeringend eine Fachkraft die ihm bei der Realisierung einer seiner Ideen weiterhilft. Was dann allerdings passiert haben die beiden nicht auf ihrem Zettel. Lena und Sophie, zwei Frauen auf den Weg nach New York. Ihre Reise, welche sie per Luftschiff bewältigen, welches einen Umweg auf sich nehmen musste. Tote Kaninchen sind aber nicht der Reisegrund, sondern ein Hilferuf ihres Professors. Was dann kommt ist aber schwer vorstellbar. Die Anthologie beschließt Der Automat. In einem Trümmerfeld, welches durch lang zurückliegenden Kanonenbootbeschuss entstanden ist, steht ein Automat. Tot – oder doch nicht! Mein Fazit: Acht Steampunk Geschichten die wirklich hervorragend zusammen passen. Acht Geschichten die einem das richtige Gaslicht-Gefühl bieten; und acht Geschichten die mich wirklich klasse unterhalten haben. Man findet eine Bandbreite an Protagonisten vor, die so eine Anthologie erst richtig ans Leben bringt, den man merkt jedem einzelnen seine Intention an. Der technische Aspekt spielt in dieser Anthologie eine große Rolle und bietet so für mich den richtigen Steampunk-Flair. Und eines kann dieses Buch noch – es bringt eine beklemmende Atmosphäre herüber, die dem Ganzen die passende Würze verleiht. Hervorragender Lesestoff! Meine Wertung: 4,75 von 5 Weltausstellungen

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  • Rezension zu "Steampunk 1851"

    Steampunk 1851

    Isabelle86

    02. May 2014 um 10:55

    Aufmachung des Buches Schon das Cover gibt einen guten Eindruck von Stil des Buches. Im typischen Steampunk braun wurde der Umschlag gestaltet. Auch die beiden Puppen auf dem Cover sind ein gutes Beispiel für das, was Steampunk ausmacht. Eine düstere Atmosphäre, zwischen Mechanik und trübem Licht verbunden mit den Vorstellungen der Zukunft aus der viktorianischen Epoche. Das Inhaltsverzeichnis gibt einen ersten Überblick über das Buch. Nach der letzten Geschichte erhalten die Autoren der Anthologie die Möglichkeit, sich selbst vorzustellen. Zum Schluss wird noch einmal auf andere Werke aus dem Verlag hingewiesen. Auch die Schrift vom Cover zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch, wodurch ein stimmiger Gesamteindruck entsteht. Meine Meinung In dieser Anthologie befinden sich Acht Kurzgeschichten von acht verschiedenen Autoren, die alle das Genre Steampunk und das Jahr 1851 behandeln. Von Spannenden über lustigen und schaurigen zu absolut abenteuerlichen Geschichten, bietet diese Anthologie eine bunte Mischung. Doch diese drei Geschichten haben mir am meisten gefallen. Monsieur Foucault und das Wesen des Lichts. Nabot ist ein junger Dämon, der ins Haus von Monsieur Foucault geschickt wurde, um dort Chaos zu stiften. Doch anstatt seinem Auftrag nach zu kommen, hilft er Monsieur Foucault bei seinen wissenschaftlichen Studien und bringt, damit alles nur noch mehr durcheinanderbringt. Die Geschichte wird erzählt aus der Sicht von Nabot und überzeugt mit Humor und Nabots eigenem Charme. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, das der kleine Dämon tatsächlich lebendig wird. Er ist so liebreizend in seinem Eifer zu helfen, dass man ihm jedes Missgeschick vergeben muss. Lykonium Diese Geschichte spielt in der Weltausstellung in London. Der junge Reporter Johann Alexander Krieger ist bei dem Vortrag des französischen Professors Dr. Gaston Dutreil, der sein Wundermittel Lykonium vorstellt. Johann gelingt es, mit dem Professor eine Sondervorstellung des Wundermittels zu arrangieren. Doch was ihm danach widerfährt, spiegelt wunderbar wieder, wie schlimm die Industriespionage im 19. Jahrhundert war. Einfach jeder will, dass Johann ihm das Geheimnis verrät und wie Johann schon sagt, ist das Leben eines Reporter zuweilen sehr schwer. Hinzu kommt, das die Kurzgeschichte in Form von kleinen Berichten (wie Zeitungsartikel) geschrieben ist.   R.S.O.L. Die Geschichte von Arthur McCrimmon beginnt auf dem Luftschiff Christal Palace, das seine Bahnen über London zieht. Der junge Lieutenant soll einer neuen Organisation beitreten. Zu seiner großen Überraschung muss er sich in seiner neuen Aufgabe nicht nur mit Vampiren herumschlagen, nein, sein neuer Vorgesetzter ist auch noch eine Frau! Doch er selbst ist auch nicht ohne. Diese Geschichte um die R.S.O.L. hat die MIB in das neunzehnte Jahrhundert versetzt. Am meisten hat mich aber das Ende überrascht. Weshalb diese Geschichte auch zu meinen Lieblingen gehört. Schlusswort Die Anthologie Steampunk 1851 ist die erste Steampunk Anthologie des Verlages und besticht nicht nur durch ihr Cover, sondern auch durch die Vielfalt der Geschichten. Die Hauptmerkmale des Genres kommen in allen acht Kurzgeschichten sehr gut durch und es geht in dieser Anthologie nicht nur um Vampire, die den Menschen das Leben schwer machen. Starke Frauen und witzige kleine Monster machen aus dieser Anthologie einen echten Lesespaß. Nicht nur für Steampunk Fans.

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  • Diese Anthologie ist für Steampunk-Fans ein must have!

    Steampunk 1851

    inflagrantibooks

    08. February 2014 um 16:53

    Cover-Illustration von Ina Reimer | Character Studio Gestaltung von Grit Richter | Art Skript Phantastik Verlag Das Cover ist in meinen Augen perfekt an das Thema angepasst. Allgemein in Brauntönen gehalten, wirkt das „Pärchen“ darauf für mich als ein richtiger Eyecatcher und macht neugierig auf mehr. Die Seiten- und Kapitelgestaltung sind wie immer sehr gut, genauso, wie man es von diesem Verlag kennt. 1.Denise Mildes – Das Ende der Fiktion Mary Shelley zwischen dampfenden Maschinen und moralischen Vampiren neu interpretiert. Während des Lesens dachte ich die ganze Zeit „Irgendwie kennst du das doch?“ und erst am Ende war mir alles klar. Die Autorin versteht es, den Leser neugierig zu machen und auf begrenztem Raum, interessante Figuren zu erschaffen. Die Handlung ist, mit dem von der Autorin gewählten Hintergrund, mehr als spannend und wirft -fiktiv gesehen - ein neues Licht auf Monster und Co. 2.Sabine Frambach – Monsieur Foucault und das Wesen des Lichts Diese Geschichte wirkte auf mich sehr düster, obwohl ich noch nicht mal sagen kann, warum. Sie regte zum Nachdenken an. Ich hatte das Gefühl, dass es um mehr geht, als das, was die Autorin geschrieben hat. Vielleicht hab ich aber auch nur mehr zwischen den Zeilen gelesen, aber gerade das macht eine gute Geschichte aus: Wenn sie von dem Leser anders interpretiert wird und ihn zum Grübeln bringt (das ist durchaus Positiv gemeint). 3.Marco Ansing - Lykonium Die Art und Weise, wie diese Geschichte geschrieben wurde, fand ich am ansprechendsten. Es war einfach mal anders zu lesen, als immer die typische Kurzgeschichtenform. Man bekommt zwar eine ganze Geschichte, aber dennoch nur ein Bruchstück in einem Artikel – der natürlich nie veröffentlich wurde. Ich fand, dass dadurch der Inhalt noch spannender wurde und sich der Leser die eigentliche Geschichte, um die Artikel drum herum, selbst zusammen phantasieren konnte. Und dieser Umstand machte es für mich zur besten Geschichte in dieser Anthologie. Ich erfuhr im Grunde nichts über die Figuren, was in der „normalen“ Form einer Kurzgeschichte gar nicht gut gewesen wäre. Ein Reporter, der sich in London die Vorstellung eines neuen Wundermittels anschauen soll. Und am Ende gerät er in ein Abenteuer, wie er es sich sicherlich noch nie vorgestellt hat. Steampunk und dunkle Wesen hervorragend miteinander verbunden. 4.Andrea Bienek – Das Meisterwerk Interessante Interpretation des Themas. Ich muss zugeben, wenn ich an Steampunk denke, habe ich (seltsamerweise) keine Eisenbahn im Kopf. Allerdings fand ich das hier wirklich unterhaltsam und auch das Einbringen der dunklen Wesen war nicht langweilig. Die Autorin setzt gekonnt kleine Hinweise ein, bis man wusste, mit was oder wem man es zu tun hatte, nur um am Ende die ganzen Feststellungen die der Leser gefunden hat, wieder über den Haufen zu werfen. Ich hab am Ende vor Überraschung aufgelacht, auch wenn ich dadurch auf der Seite des Wesens stand. 5.Hendrik Lambertus – R.S.O.L. Diese Geschichte war mein Favorit für das Einbringen neuer, dunkler Wesen. Weg von dem üblichen Vampiren und ihresgleichen. Als Leser möchte man auch mal etwas anderes Lesen und das hat der Autor erstklassig hinbekommen. Ich will hier gar nicht viel verraten, denn ich finde es wirklich packend, sich vorzustellen, was diese R.S.O.L. alles machen, wo sie tätig sind und wer für sie arbeitet. Der Leser kann im Grunde nach dem Lesen seine eigene Geschichte weiterspinnen. Hiervon gerne mehr zum Lesen! 6.Markus Cremer – Archibald Leach und die Rache der Toten Zombies, was soll ich sagen, damit hatte mich der Autor ja sowieso schon sofort! ;-) Nein, im ernst. Mein einziger Kritikpunkt richtet sich an die Länge der Geschichte. Mit etwas mehr Spielraum, hätte man hier und da und dort noch mehr auf die Einzelheiten eingehen können, denn so wirkt es doch alles etwas gehetzt. Aber es ist ja eine Kurzgeschichte. Dennoch fand ich die Idee wirklich unterhaltend. Sherlock Holmes lässt grüßen, und das alles wieder mit dem Hintergrund eines wahren Ereignisses (im weitesten Sinne). Auch hiervon gerne mehr zum Lesen! 7.Luzia Pfyl – Tote Kaninchen Das war mal eine Geschichte! Mädels, packt die Armbrüste raus, jetzt kümmern wir um uns die Dämonen! Hervorragend! Man könnte sagen, dass etwas mehr Hintergrundwissen bezüglich des Wesens (Wieso? Warum? Weshalb?), nicht schlecht gewesen wäre, aber im Grunde kann der Leser seinen Kopf anstrengen und sich selbst die Geschichte des Wesens zusammenreimen. Und das Ende wartet mit einem wirklichen Überraschungseffekt auf. Allerdings weiß ich bis jetzt nichts mit den Kaninchen anzufangen. 8.Fabian Dombrowski – Der Automat Nun ja. Was soll ich sagen. Im Grunde eine wirklich interessante Geschichte, bei der sich mir die Frage stellte, inwiefern von Menschen geschaffene, selbstdenkende und handelnde Maschinen, überhaupt selbst denken und handeln können und dürfen. Wie viel Mensch steckt in einem Automat? Das Ende ist eigen und sorgte dafür, dass ich noch lange über diese Gesichte nachdenken musste. Alles andere als Mainstream, ist das hier in meinen Augen die Geschichte die den meisten Tiefgang aufweist. Ich versuche mal mein Gefühl in Worte zu fassen: Ich las eine Geschichte und dachte, dass eben diese Geschichte eine große Frage ist, die es zu beantworten galt. Das war mein zweiter Ausflug ins Steampunk-Genre. Nachdem ich die Anthologie gelesen hatte, musste ich für mich selbst „Steampunk“ neu definieren. Natürlich hab ich mir angeschaut, was Google und Co darüber so zu sagen haben. Für mich aber ist Steampunk eher ein Gefühl, als eine starre Definition. Als Leser muss man dieses Gefühl innerhalb der Geschichte vermittelt bekommen und wenn ein Autor das nicht schafft, dann sollte er sich nicht in diesem Genre bewegen. Der Art Skript Phantastik Verlag hat es geschafft, 8 Geschichten zusammen zu tragen, die mir als Steampunk-Neuling genau dieses Gefühl vermittelt, ohne ständig daraus hinzuweisen, dass wir uns neben einer dampfenden Maschine oder in einer Eisenbahn befinden. Der Spagat zwischen Moderne, Wissenschaft, Fortschritt und Phantastik ist nicht leicht, aber alle Autoren haben den mit Bravour geschafft. Ein persönlicher Pluspunkt von mir: Wer hier die übliche Liebeskitschgeschichte sucht, kann das lange tun. Weder Kitsch noch Liebesgeschmachte, sondernd glaubwürdige Charaktere warten hier auf den Leser Diese Anthologie ist für Steampunk-Fans ein must have! Wissenschaft, Mechanik und die Düsternis fremder Wesen, gepaart mit interessanten Handlungen und Hintergrundinformationen ist auch für Steampunk-Neulinge genau richtig. Es wird nicht langweilig zwischen den Zeilen und Seiten. Von mir eine klare Kaufempfehlung. Ohne Frage: 5 von 5 Marken. Mir bleibt gar nichts anderes übrig, sonst kommt vielleicht noch die R.S.O.L. und ich bin mir nicht sicher, ob der gute Mann mittlerweile mit der Waffe umgehen kann. ^^ Es grüßt

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  • Steampunk 1851

    Steampunk 1851

    kleeblatt2012

    04. September 2013 um 16:57

    Die neueste Anthologie aus dem Art Skript Phantastik Verlag führt diesmal ins undurchsichtige Jahr 1851 mit all seinen neuen Erfindungen, seien sie nun nützlich, unnötig oder gar unberechenbar bis tödlich. 8 Autoren (Denise Mildes, Sabine Frambach, Marcon Ansing, Andrea Bienek, Hendrik Lambertus, Markus Cremer, Luzia Pfyl und Fabian Dombrewski) haben sich einer ungewöhnlichen Mischung aus Steampunk, geschichtlichen Fakten und Dämonen angenommen und heraus kam eine bunte Mischung an düsteren Geschichten zwischen „Zahnrad-Mechanik & Gaslicht-Romantik“. Man begegnet Werwölfen, Vampiren und Dämonen aller Art – dabei sind diese teilweise liebenswert, teilweise so, wie man sich die dunkle Seite vorstellt. Insbesondere hat mir die Geschichte von Sabine Frambach „Monsieur Foucualt & das Wesen des Lichts“ am Besten gefallen. Sie handelt von einem kleinen Dämonen, der eigentlich Chaos stiften soll, aber gar nicht will. Und gleichzeitig bekommt man noch etwas Geschichte beigebracht – ob sie sich allerdings im Detail so zugetragen hat, weiß derjenige, von dem die Geschichte handelt, nur allein (allerdings ist er schon lange tot ;-) ). Auch die Story von Markus Cremer „Archibald Leach & die Rache des Toten“ hat mir sehr gut gefallen. Hier geht es um Archibald Leach und seine Assistentin Sarah Goldberg, die eigentlich nur die Weltausstellung in London besuchen wollen und plötzlich lebenden Toten gegenüberstehen. Die beiden Hauptcharaktere Archibald und Sarah haben mir sehr gut gefallen und ich wünsche mir, von diesen beiden vielleicht noch mehr zu lesen. Diese beiden Geschichten haben für mich persönlich herausgestochen, aber das heißt nicht, dass mir die anderen nicht gefallen haben. Die ganze Anthologie war ein Lesevergnügen der düsteren Art und es war eine interessante Idee, Steampunk mit der düsteren Seite zu vermischen. Alle Geschichten spielen im Jahre 1851 und meist steht die Weltausstellung in London im Mittelpunkt, was mich persönlich sehr neugierig auf weitere Informationen gemacht hat, die ich mir jetzt sicherlich aneignen werde. Fazit: Eine interessante und vor allem düstere Anthologie rund um das Thema „Steampunk 1851“.

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  • Ein Buch das richtig Spaß macht

    Steampunk 1851

    lord-byron

    29. July 2013 um 13:43

    Seit ich das Cover des Buches "Steampunk 1851" vom Art Skript Phantastik Verlag gesehen hatte, wollte ich es unbedingt lesen. Es entspricht genau meinem Geschmack und dazu bin ich ein ganz großer Fan von Steampunk-Geschichten. Und davon gibt es in diesem Buch 8 Stück von 8 verschiedenen Autoren. Den Anfang macht: "Das Ende der Fiktion" von Denise Mildes Darin geht es um einen Professor, der an einer schrecklichen Maschine arbeitet. Sein Diener versucht dies zu verhindern, aber ob er gegen den Wahnsinn des Professors ankommt? Sie würde es den Vampiren ermöglichen rund um die Uhr das Haus zu verlassen. Was das für die Menschen bedeuten würde, kann man sich ja denken. "Monsieur Foucault und das Wesen des Lichts" von Sabine Frambach Hier geht es um den Physiker Foucault und den Dämon Nabot, der eigentlich gekommen war um Chaos zu stiften, aber das schafft Foucault ganz alleine und so beginnt sich Nabot immer mehr für die Experimente des Physikers zu interessieren "Lykonium" von Marco Ansing Auf der Weltausstellung wird ein Mittel vorgestellt, das die Energieprobleme in der Welt lösen kann. Johann Alexander Krieger, ein Reporter des Hamburger Hansebotens bekommt ein Exklusivinterview, das er sich wohl aber ganz anders vorgestellt hatte. Denn statt Informationen zu bekommen wird plötzlich sein Leben bedroht. "Das Meisterwerk" von Andrea Bienek Vasilii Kossloff und sein Kollege Jakow Sorokin, beide vom russischen Gendarmerie-Speziealkorps befinden sich auf der Jungfernfahrt der Eisenbahn auf der Strecke von St. Petersburg nach Moskau. Ein Schaffner bittet sie um Hilfe, denn er hat eine Leiche gefunden. Was sie in der 1. Klasse erwartet, damit hätte keiner von ihnen gerechnet. Sorokin findet eine Art Tagebuch und was das erzählt, ist der reine Horror. "R.S.O.C." von Hendrick Lambertus In einem Luftschiff das über der Weltausstellung schwebt, soll sich  Lieutenant Arthur McCrimmon mit  Captain Williams treffen. Sie möchten testen ob er gut genug ist um vom Royal Special Operation Corps angeheuert zu werden. Nur hätte McCrimmon mit allem gerechnet nur nicht mit dieser Art Test. "Archibald Leach und die Rache des Toten" von Markus Cremer Sarah Goldberg und Archibald Leach besuchen die Weltausstellung in London. Leach sucht nach einem Fachmann für seinen ganz besonderen Kompass, der das Böse anzeigen soll. Nur allzu schnell beweist der Kompass seine Funktionsfähigkeit, als die Beiden in eine grauenhafte  Geschichte geraten. Können sie den Irrsinnigen, der hinter allem steht, stoppen? "Tote Kaninchen" von Luzia Pfyl Nach einem Hilferuf ihres Professors wagen Sophie und Lena die weite Schiffsreise nach New York. In was ist der Professor hineingeraten? Kommen sie noch rechtzeitig um ihn zu retten? "Der Automat" von Fabian Dombrowski In der letzten Geschichte dieses tollen Buches geht es um eine Maschine mit einem ganz speziellen Auftrag. Mehr kann ich leider nicht verraten ohne zu spoilern. Eins haben alle 8 Geschichten gemeinsam: Man spürt bei jedem Satz die düstere Atmosphäre des Steampunk. Sie ist teilweise recht bedrückend und bei manchen Erfindungen bin ich froh, dass sie nie gemacht wurden. Alle Personen sind sehr interessant und bildhaft beschrieben. Überhaupt, konnte ich mit alles sehr gut vorstellen und sah die riesigen Hallen der Weltausstellung vor mir. Die vielen Menschen die in den unterschiedlichsten Sprachen auf die Besucher einredeten, die verrücktesten Maschinen, die Luftschiffe, die über dem Chrystel Palace kreisten. Alle Storys waren einfach toll, auch wenn sie komplett unterschiedlich waren und ich freute mich über jede Minute die ich in dem Buch lesen konnte. Ein absolutes muss für alle Fans des Steampunks und darum vergebe ich 5 von 5 Sternen, den Favoritenstatus und eine absolute Leseempfehlung. Leute, kauft dieses Buch, ihr werdet es nicht bereuen. © Beate Senft                                 

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