Marco Findeisen

 3.8 Sterne bei 6 Bewertungen
Marco Findeisen

Lebenslauf von Marco Findeisen

Marco Findeisen wurde 1984 in Bad Soden am Taunus geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend im Hochtaunusstädtchen Usingen, wo er zwanzig Jahre später die Schullaufbahn mit dem Abitur beschloss. Auf seinen Zivildienst folgte ein Studium der Literaturwissenschaft und Geschichte, das er 2014 mit Auszeichnung beendete. Seine Magisterarbeit schrieb er über »Filmisches Erzählen im Wandel am Beispiel von 40 Jahren ARD-Tatort«. Während dieser Zeit arbeitete Findeisen für die Verlage Fantasy Productions und Ulisses Spiele, hospitierte beim ZDF, besuchte Fortbildungen zum Thema Drehbuchschreiben und übernahm einen Teil der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in seinem Heimatverein. 2008 veröffentliche er gemeinsam mit Eevie Demirtel seinen ersten Roman, »Khunchomer Pfeffer – Schattenflüstern«, dem mit »Tod auf dem Mhanadi« und »Das Spiel der Türme« zwei weitere folgten. Alle drei sind in der Romanreihe von Das Schwarze Auge erschienen, die 2013 und 2014 mit dem Deutschen Phantastik Preis in der Kategorie ›beste Serie‹ ausgezeichnet wurde. Marco Findeisen lebt und arbeitet in Gießen.

Alle Bücher von Marco Findeisen

Das Schwarze Auge - Khunchomer Pfeffer

Das Schwarze Auge - Khunchomer Pfeffer

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Erschienen am 01.01.2009
Neue Bande & Uralter Zwist

Neue Bande & Uralter Zwist

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Erschienen am 01.05.2016
Ein Tod in Grangor

Ein Tod in Grangor

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Erschienen am 01.10.2016
Söldner, Skalden, Steppenelfen

Söldner, Skalden, Steppenelfen

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Erschienen am 01.10.2014

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Marco Findeisen

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StMoonlights avatar

Rezension zu "Das Schwarze Auge - Khunchomer Pfeffer" von Marco Findeisen

Gardist auf Abwegen
StMoonlightvor einem Jahr

Kasim ist Stadtgardist in Khunchom und will nichts weiter, als das tun, was er eben jeden Tag macht: Dienst schieben und Schmiergelder kassieren. Ein ruhiges Gardistenleben das sich aushalten lässt. Doch dann taucht ausgerechnet in der Taverne seines Onkels eine Leiche auf und allem Überfluss wird ihm ein unbestechlicher Partner an die Seite gestellt. Deniz ibn Seyshaban, so der Name des Partners, will den Mord aufklären, denn es scheint wesentlich mehr dahinter zu stecken, als anfangs geahnt. Dabei nutzt er recht eigenmächtige Methoden. Schnell gerät Federigo Madanaldo Sforigan, ein Streuner, ins Visier und diese wiederum setzt alles daran seine Unschuld zu beweisen – hinter ihm her, der echte Mörder …

Die Geschichte ist spannend erzählt, auch wenn sie doch sehr Klischeehaft daherkommt (bestechlicher Wächter, Herumtreiber wird zum Hauptverdächtigen, Guter-Böser-Cop, …). Leider ist die Geschichte ein wenig vorrauschaubar, so dass man als Leser schnell ahnt, wer denn nun wirklich welches Ziel verfolgt.

So ganz flüssig lesen, wie es mir erhoffte, konnte ich das Buch leider nicht. Dieses liegt aber vor allen an den vielen – für mich – ungewöhnlichen Namen. Da musste ich oft zurückblättern, weil ich irgendwann dann leider  doch durcheinander kam. Vorkenntnisse aus der DAS-Welt sind nicht nötig, um das Gelesene zu verstehen, helfen an der einen oder anderen Stelle aber sicher.

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Heimfinderins avatar

Rezension zu "Das Spiel der Türme - Die Türme von Taladur 3" von Marco Findeisen

Ein Krimi in Taladur
Heimfinderinvor 6 Jahren

Inhalt
Die Stimmung in der Stadt Taladur ähnelt immer noch einem Pulverfass, denn noch immer ist der Mord an Giuliana Tandori nicht aufgeklärt und der Mörder noch immer auf freiem Fuß. Erresto gerät entsprechend immer stärker unter Druck, den Fall endlich aufzulösen, denn der Drang nach Vergeltung wächst mehr und mehr bei den Hinterbliebenen. Auch steht die Besetzung des frei gewordenen Platzes im Erzenen Rat kurz bevor und der Kampf um den begehrten Sitz beherrscht die Familias und treibt die Spannungen voran.

Ein Meister der Intrigen ist dabei Dom Cavazaro, der jede Gelegenheit nutzt, andere unter Druck zu setzen, zu  manipulieren und bei Bedarf auch zu beseitigen, um die Wahl des Rates nach seinen Vorstellungen zu beeinflussen und die eigenen Geschäfte voranzutreiben. In den Bann dieses mächtigen Familienoberhauptes gerät auch der junge Zauberer Laurenzio, der sich bald nicht mehr seinen Verpflichtungen dem Dom gegenüber entziehen kann und dabei persönlich in die Machtkämpfe hineingezogen wird. 

Unbeeindruckt von all den politischen Ränkespielen hat dagegen Jazemina nur ein Ziel vor Augen: ihren noch immer spurlos verschwundenen Geliebten Boromeo aufzuspüren. Dabei kommt sie dem Ziel langsam aber sicher immer näher ...

Meine Meinung
Dies ist nun der dritte Teil der sechsteiligen Serie, an der sich verschiedene Autoren mit je einer Geschichte beteiligten.  Einerseits erkennt man schnell, dass natürlich auch dieser Autor seinen eigenen Stil hat, trotzdem fügt sich die Geschichte insgesamt wunderbar in die bestehende Atmosphäre der bisher beschriebenen Ereignisse ein. 

„Das Spiel der Türme“ hat mir richtig gut gefallen und ich finde es bisher sogar am besten, denn der Autor hat es nach meinem Empfinden besonders  gut erreicht, dass mir die Figuren emotional sehr viel näher gekommen sind und ich sie und ihr Schicksal besonders gut mitempfinden konnte. Ich bekam viel mehr von ihren Gedanken und Gefühlen mitgeteilt und konnte so sehr gut mit ihnen mitfühlen und eine viel bessere Bindung eingehen. Ein paar der schon bekannten Figuren, die mich vorher eher kalt ließen, haben mich hier zum ersten Mal richtig berührt, so z. B. Jazemina, die ich bisher eher als oberflächlich erlebt hatte und auch Erresto, den ich zwar von Anfang an schon sehr interessant fand, aber mit dem ich erst hier so richtig mitfiebern konnte. Auch neue Charaktere wurden sehr lebendig eingeführt. So ist mir der junge Zauberschüler Laurenzio schnell ans Herz gewachsen und ich litt schnell mit ihm mit, als das Schicksal ihn hart traf und er mitten in die Intrigenspiele hineingeriet. 

Neben den blutigen Familienangelegenheiten des Dom Cavazaro und dessen Mafia-ähnlichen Machtspielen,  die der Autor sehr spannend und emotionsgeladen erzählte, liegt ein weiterer Schwerpunkt des Romans auf der Aufklärung des Mordes aus Teil 1. Die Ermittlungen des Garde-Capitan Erresto fanden hier ihren Höhepunkt und es machte sehr viel Spaß, die Verhöre und Ermittlungen zu verfolgen, die er und seine Kollegin ein Puzzleteil nach dem anderen finden ließen. Hier wurde sehr geschickt ein Krimi in die Fantasywelt hineingeschrieben, was eher ungewöhnlich, weil sehr modern wirkte, aber trotzdem für mich sehr gut passte, da für mich Erresto schon von Anfang an eine eher „moderne“ und aus dem Rahmen fallende Figur zwischen den eher traditionell verankerten Figuren der übrigen Familias war.

Laurenzios Geschichte findet hier zwar ein vorläufiges Ende und auch sonst findet sich in einigen Dingen für manche Figuren mehr und mehr Aufklärung, aber es werden auch neue Situationen und Entwicklungen für den weiteren Verlauf geschaffen, die neue dramatische Handlungen versprechen und Lust auf die nächsten Bücher machen. Marco Findeisens, ein für mich bisher unbekannter Autor,  hat mich mit seinem Beitrag zur Taladur-Reihe auf jeden Fall sehr neugierig auf seine anderen Bücher gemacht! 

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Rezension zu "Das Schwarze Auge - Khunchomer Pfeffer" von Marco Findeisen

Rezension zu "Das Schwarze Auge - Khunchomer Pfeffer" von Marco Findeisen
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Der Einstig in diese Geschichte beginnt mit einem Diebstahl. Kurz darauf scheint es einen Zeitsprung zu geben, zumindest hatte ich das Gefühl. Dieses irritierte mich sehr, kam im weiteren Verlauf des Romans jedoch nicht wieder vor.
Die Orte sind so beschrieben das ich sie mir bildlich sehr gut vorstellen konnte. Ich spürte den Staub, die Hitze,... Eine wirklich großartige Leistung der Autoren!
Die Charaktere sind sehr verschieden, dennoch wuchsen sie mir schnell ans Herz. Besonders mit Kasim (Stadtgardist und einer der Hauptprosanisten) fühlte ich mich. Kasim liebt seine Stadt und sorgt, auch gerne mal durch einen kleinen Obolus am Rande, für Ruhe. Doch dann passiert etwas, über das sich nicht so einfach hinweg sehen lässt: Ein Mord in der Taverne seinen Onkels. Um den Ruf seines Onkels zu retten will der Stadtgardist den Mörder finden.
Da er selbst nicht so genau weiß wie er es anstellen soll bittet er einen Kollegen Deniz um Hilfe. Dabei stellt sich schnell heraus das dieser seinen Beruf sehr ernst nimmt und ihm ist dabei völlig egal wem er wohlmöglich in die Quere kommt.
Mich erinnerten die beiden ein wenig an die „Guter-Cop-Böser-Cop“-Variante. Zwar bekam ich schnell ein Gefühl dafür wer welche Ziele verfolgt, dennoch blieb der Roman spannend. Besonders schön fand ich auch die kleinen Spitzwindigkeiten zwischen den Stadtgardisten. Neben Spannung gab es auch eine Menge zum Lachen.
Der Schreibstil ist leicht anspruchsvoll, lässt sich aber flüssig lesen. Fragen bleiben keine offen.
Die dargestellte Handlung ergibt einen Sinn und es ist, auch ohne DSA-Vorkenntnisse, leicht alles nachzuvollziehen und sich in diese Welt hineinzuversetzen.

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Gespräche aus der Community

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Marco_611s avatar
Die ruhige Zeit zwischen den Jahren eignet sich hervorragend, um endlich mal wieder ein Buch in die Hand zu nehmen. Und wer noch nicht weiß, was er lesen soll: Noch bis Ende des Jahres gibt es meinen ersten Roman, den Fantasy-Krimi "Schattenflüstern", kostenlos überall dort, wo es eBooks gibt (wie bspw hier bei Amazon).

http://www.amazon.de/DSA-104-Khunchomer-Pfeffer-Schwarze-ebook/dp/B008HKOVGE/ref=zg_bs_567119031_f_25
Zum Thema
Marco_611s avatar
Weihnachtszeit ist Geschenkezeit. Da lässt sich auch mein Verlag nicht lumpen und bietet meinen Erstling, den phantastischen Krimi "Khunchomer Pfeffer - Schattenflüstern", während des gesamten Monats Dezember für 0,00 € als E-Book-Download an! Zum Beispiel bei Amazon oder iTunes.

Klappentext:
Kasim ben Gaftar, Stadtgardist in Khunchom, will einfach nur seine Arbeit machen und Schmiergelder kassieren. Eine Leiche in der Taverne seines Onkels, einen unbestechlichen Partner und äußerst widrige Umstände hatte er nicht erwartet. Deniz ibn Seyshaban, Kasims Kollege, will eigentlich nur seine Ruhe. Seine Ermittlungsmethoden sind unkonventionell und ebenso unerwünscht, sogar bei seinen eigenen Arbeitgebern. Als er erkennt, dass mehr hinter dem Mord steckt, versucht er die Wahrheit aufzudecken. Um jeden Preis.
Federigo Madanaldo Sforigan, Herumtreiber aus Almada, will in Khunchom endlich zur Ruhe kommen und bei Gelegenheit schnelle Münze machen. Niemals hätte er sich träumen lassen zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall zu werden. Gejagt vom Mörder und der Garde versucht er seine Unschuld zu beweisen und stößt auf Wissen, für das weitaus mehr Menschen zu töten bereit sind als angenommen. Alle haben sie eines gemeinsam: Sie haben die Skrupellosigkeit ihrer Gegner bei weitem unterschätzt.

Weitere Infos:
http://marcofindeisen.wordpress.com/2014/12/04/schattenflustern-ist-das-ulisses-e-book-des-monats/
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Marco Findeisen wurde am 06. November 1984 in Bad Soden am Taunus (Deutschland) geboren.

Marco Findeisen im Netz:

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