Marco Findeisen Das Spiel der Türme - Die Türme von Taladur 3

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Inhaltsangabe zu „Das Spiel der Türme - Die Türme von Taladur 3“ von Marco Findeisen

Der Frieden in Taladur ist trügerisch, denn hinter den Kulissen ist der Kampf um die Sitze im Erzenen Rat längst entbrannt. Die alten Familias der Stadt ringen um die Vorherrschaft, und während die einen noch brüchige Allianzen schmieden, wetzen andere bereits hinterrücks ihre Klingen.
Einer, der es im Kampf um die Macht längst zur Meisterschaft gebracht hat, ist Dom Cavazaro. Wie ein Puppenspieler versteht das Familienoberhaupt, die Menschen zu lenken. Auch der junge Zauberer Laurenzio kann sich ihm nicht entziehen und verfängt sich schnell in seinem Netz aus Gefälligkeiten und Verpflichtungen. Noch ahnen die wenigsten, dass sie nur Figuren sind in einem großen Spiel, und dass der Einfluss des Doms sich in den Adern der Stadt ausbreitet wie das tödliche Gift einer Schlange.

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  • Ein Krimi in Taladur

    Das Spiel der Türme - Die Türme von Taladur 3

    Heimfinderin

    22. April 2013 um 12:12

    Inhalt Die Stimmung in der Stadt Taladur ähnelt immer noch einem Pulverfass, denn noch immer ist der Mord an Giuliana Tandori nicht aufgeklärt und der Mörder noch immer auf freiem Fuß. Erresto gerät entsprechend immer stärker unter Druck, den Fall endlich aufzulösen, denn der Drang nach Vergeltung wächst mehr und mehr bei den Hinterbliebenen. Auch steht die Besetzung des frei gewordenen Platzes im Erzenen Rat kurz bevor und der Kampf um den begehrten Sitz beherrscht die Familias und treibt die Spannungen voran. Ein Meister der Intrigen ist dabei Dom Cavazaro, der jede Gelegenheit nutzt, andere unter Druck zu setzen, zu  manipulieren und bei Bedarf auch zu beseitigen, um die Wahl des Rates nach seinen Vorstellungen zu beeinflussen und die eigenen Geschäfte voranzutreiben. In den Bann dieses mächtigen Familienoberhauptes gerät auch der junge Zauberer Laurenzio, der sich bald nicht mehr seinen Verpflichtungen dem Dom gegenüber entziehen kann und dabei persönlich in die Machtkämpfe hineingezogen wird.  Unbeeindruckt von all den politischen Ränkespielen hat dagegen Jazemina nur ein Ziel vor Augen: ihren noch immer spurlos verschwundenen Geliebten Boromeo aufzuspüren. Dabei kommt sie dem Ziel langsam aber sicher immer näher ... Meine Meinung Dies ist nun der dritte Teil der sechsteiligen Serie, an der sich verschiedene Autoren mit je einer Geschichte beteiligten.  Einerseits erkennt man schnell, dass natürlich auch dieser Autor seinen eigenen Stil hat, trotzdem fügt sich die Geschichte insgesamt wunderbar in die bestehende Atmosphäre der bisher beschriebenen Ereignisse ein.  „Das Spiel der Türme“ hat mir richtig gut gefallen und ich finde es bisher sogar am besten, denn der Autor hat es nach meinem Empfinden besonders  gut erreicht, dass mir die Figuren emotional sehr viel näher gekommen sind und ich sie und ihr Schicksal besonders gut mitempfinden konnte. Ich bekam viel mehr von ihren Gedanken und Gefühlen mitgeteilt und konnte so sehr gut mit ihnen mitfühlen und eine viel bessere Bindung eingehen. Ein paar der schon bekannten Figuren, die mich vorher eher kalt ließen, haben mich hier zum ersten Mal richtig berührt, so z. B. Jazemina, die ich bisher eher als oberflächlich erlebt hatte und auch Erresto, den ich zwar von Anfang an schon sehr interessant fand, aber mit dem ich erst hier so richtig mitfiebern konnte. Auch neue Charaktere wurden sehr lebendig eingeführt. So ist mir der junge Zauberschüler Laurenzio schnell ans Herz gewachsen und ich litt schnell mit ihm mit, als das Schicksal ihn hart traf und er mitten in die Intrigenspiele hineingeriet.  Neben den blutigen Familienangelegenheiten des Dom Cavazaro und dessen Mafia-ähnlichen Machtspielen,  die der Autor sehr spannend und emotionsgeladen erzählte, liegt ein weiterer Schwerpunkt des Romans auf der Aufklärung des Mordes aus Teil 1. Die Ermittlungen des Garde-Capitan Erresto fanden hier ihren Höhepunkt und es machte sehr viel Spaß, die Verhöre und Ermittlungen zu verfolgen, die er und seine Kollegin ein Puzzleteil nach dem anderen finden ließen. Hier wurde sehr geschickt ein Krimi in die Fantasywelt hineingeschrieben, was eher ungewöhnlich, weil sehr modern wirkte, aber trotzdem für mich sehr gut passte, da für mich Erresto schon von Anfang an eine eher „moderne“ und aus dem Rahmen fallende Figur zwischen den eher traditionell verankerten Figuren der übrigen Familias war. Laurenzios Geschichte findet hier zwar ein vorläufiges Ende und auch sonst findet sich in einigen Dingen für manche Figuren mehr und mehr Aufklärung, aber es werden auch neue Situationen und Entwicklungen für den weiteren Verlauf geschaffen, die neue dramatische Handlungen versprechen und Lust auf die nächsten Bücher machen. Marco Findeisens, ein für mich bisher unbekannter Autor,  hat mich mit seinem Beitrag zur Taladur-Reihe auf jeden Fall sehr neugierig auf seine anderen Bücher gemacht! 

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