Marco Kunst Der Schlüsselträger und die grauen Könige

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Inhaltsangabe zu „Der Schlüsselträger und die grauen Könige“ von Marco Kunst

Tief im Wald lebt Timeo mit seinem Vater, fern von der Welt. Eines Tages beobachtet Timeo, wie eine Pflanze vor seinen Augen wächst, in Sekundenschnelle. Erschrocken kann er nur zusehen, wie die Pflanze einen schlafenden Wanderer umrankt und dieser auf einmal wie tot daliegt - grau, scheinbar zu Stein geworden. Timeos Vater weiß sofort, was geschehen ist: Der Gräuel ist erwacht! Die unheimliche Pflanze versteinert jeden, den sie berührt, und sie droht, die Stadt Myr und mehr noch das Königreich zu vernichten. Wenn der Gräuel erwacht, so sagen die alten Geschichten, muss ein neuer grauer König seine Seele dem Gräuel opfern und ihm so ein Ende setzen. Doch was ist, wenn die alten Geschichten lügen? Wenn es einen anderen Weg gibt, um dem Gräuel ein Ende zu bereiten, ohne Seelenopfer? Und wenn niemand anderer als Timeo derjenige ist, der Myr von dem Unheil befreien kann?

die Geschichte war nicht schlecht, aber mir war es zu einfach geschrieben, hätte man mehr ausschmücken können

— Tamii1992

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  • "Keine Angst haben!"

    Der Schlüsselträger und die grauen Könige

    R_Manthey

    25. July 2015 um 16:21

    Mit diesem Hinweis gelingt es Timeo, den Fluch, der seit vielen Jahrhunderten über dem Königreich Myr liegt, zu besiegen. Denn Myr wird vom Gräuel des Waldes und vom Gräuel des Flusses in Angst und Schrecken versetzt. Immer wenn sie auftauchen, muss jemand aus der Ritterschaft seine Seele gegen seine gewöhnliche Sterblichkeit eintauschen. Dann wird er zum neuen König ernannt und herrscht so lange bis der Gräuel des Waldes wieder erwacht und alles, was ihm bei seinem Wuchs in den Weg kommt, versteinert. Den bisherigen grauen und seelenlosen König bringen dann der Schlüsselträger und der oberste Sachwalter des Reiches in den Wald, zum Ursprung des Gräuels, wo sein Leben enden wird. Der neue König opfert dann seine Seele Siderius, dem Gräuel des Flusses, und das Geschehen beginnt von vorne. Was als Fantasy-Märchen beginnt, entwickelt sich immer mehr zu einer Parabel über die Angst, mit der verdeckte Strippenzieher oft ihre grausame Wirkung erzielen. Ein solcher Mensch ist in diesem Märchen der oberste Sachwalter Malin. "Ich hab's herausgefunden ... Angst! Das ist die Antwort auf das Rätsel des Lebens! Angst vor dem Tod! Angst zu sterben! ... Angst ist die Triebfeder von allem, was lebt, und unsere Sterblichkeit ist das Druckmittel..." Das sagt er seinem Zwillingsbruder Milan. Und er fügt hinzu: "Willenskraft ist die einzige Antwort!" Die Geschichte von Myr und Timeo, dem Sohn des letzten Schlüsselträgers, liest sich zunächst wie ein wirklich gutes Märchen. Zunehmend verkompliziert und verdunkelt sich der Erzählstrang jedoch, bis man erst kurz vor Ende die wahren Zusammenhänge, den Anfang von allem, nach und nach zu verstehen beginnt. Nach meiner Erfahrung ist das Alter der Zielgruppe (11-13) gut gewählt. Allerdings glaubt man anfangs eher, dass damit zu hoch gegriffen wurde, während man am Ende vielleicht Zweifel bekommt, ob es nicht zu niedrig ist, weil die zentrale Figur des obersten Sachwalters, des Strippenziehers, eigentlich eine tragische Gestalt darstellt, deren innere Zerrissenheit etwas Faustisches besitzt.

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  • Der Schlüsselträger und die grauen Könige (Marco Kunst)

    Der Schlüsselträger und die grauen Könige

    LieLu

    09. August 2013 um 10:17

    Gerstenberg Verlag Der Autor Marco Kunst wurde 1966 in Amsterdam geboren, wo er nach einem Philosophiestudium als freier Lektor und Dozent für verschiedene Verlage arbeitete. Sein erster Roman Gelöscht wurde zu einem vollen Erfolg. Teil 1: Das Gräuel des Waldes Das Gräuel ist wieder da. In Form von Wicken kommt es aus dem Wald und dringt in die Stadt Myr ein, wo es all die Menschen in Steinstatuen verwandelt. Auch Timeo, der mit seinem Vater im Wald lebt und Manou, sind betroffen. Als Manou auf der Suche nach ihrem Vater auf Timeo trifft und beide Väter zu Statuen erstarrten, stellt sich heraus, dass Timeos Vater ein Geheimniswahrer des Königs, ein Schlüsselträger ist. Nur der König kann die Stadt nun noch retten. Denn vor Jahren gab es einen Pakt zwischen dem Gräuel und dem König, dieser muss seine Seele opfern, um das Gräuel zurück zu drängen… Doch Aeon, der König von Myr hat Angst. Timeo und Manou machen sich nun auf den Weg zu ihm, um ihn zur Rede zu stellen. Doch der oberste Stadtwalter und Berater des Königs Malin spielt ein falsches Spiel. Teil 2: Das Gräuel des Flusses Nun erhebt sich nicht nur das Gräuel des Waldes, sondern auch des Flusses erneut und Timeo muss sich etwas einfallen lassen das riesige Monster zubesiegen. Zusammen mit Manou denkt er sich einen Schlachtplan aus. Die beiden sind jedoch längst hinter die dunklen Machenschaften Malins gekommen und versuchen gleichzeitig ihn und das Gräuel auszuschalten. Doch das ist gar nicht so einfach und schnell schweben die beiden in tödlicher Gefahr. Fazit Nachdem ich mich lange nicht an das Buch herangetraut habe, zwecks anfänglicher Langeweile und kleiner Schrift, habe ich letztlich herausgefunden, dass es von Seite zu Seite besser und spannender wurde. Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und passt durch seine Farbe auch gut zum Inhalt. Die Schrift des Buches ist mir jedoch viel zu klein. Das Buch ist durch die Unterteilungen in Prolog, Teil 1 „Das Gräuel des Waldes“, Teil 2: „Das Gräuel des Flusses“ und den Epilog sehr gut und schlüssig unterteilt, sodass der Leser immer weiß, wo er sich gerade befindet. Bei der Fülle an Namen und Informationen, ist das besonders wichtig. Die Geschichte ist mit viel Emotion und Fantasy erzählt und der Leser hat an jeder Stelle das Gefühl mitten drin zu sein. Er leidet förmlich mit Timeo und Manou, den beiden Hauptfiguren des Buches mit. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich würde es jedem weiterempfehlen, wobei ich finde, dass es eher ein Jugendbuch ab dem Alter von 12 Jahren ist. http://immer-mit-buch.blogspot.de/2013/08/die-schlusseltrager-und-die-grauen.html

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  • Ein wunderschönes Buch, bei dem die Textqualität leider nicht immer überzeugt

    Der Schlüsselträger und die grauen Könige

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. July 2013 um 18:59

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Diesaes Buch ist wirklich zauberhaft und erzählt meiner Meinung nach eine wunderschöne und außerdem auch sehr innovative Geschichte, die ans klassische Märchen erinnert und mich schon nach wenigen Seiten in ihren Bann gezogen hat. Das lag einerseits an dem Schreibstil des Autors, der mir sehr gut gefallen hat, auch wenn – oder gerade weil – er recht ungewöhnlich war und es ein paar Seiten gedauert hat, bis ich mich an ihn gewöhnt hatte. Durch diesen Schreibstil (der für mich irgendwie “typisch niederländisch” ist, weil er mich doch sehr an den Stil anderer niederländischer Autoren erinnert hat) wird die Geschichte umso lebendiger und fesselnder und fließt nur so dahin. Leider wird eben dieser Lesefluss gerade zum Ende des Buchs hin immer wieder durch ein beim besten Willen nicht befriedigendes Lektorat und möglicherweise auch eine nachlassende Übersetzung gestoppt, denn ab einem gewissen Punkt bin ich mehrfach über fehlende Worte und eindeutige Grammatikfehler gestolpert. Das soll nicht heißen, dass das Buch vor Fehlern strotzen würde, beim besten Willen nicht, ich habe schon Bücher mit deutlich mehr Fehlern gelesen, nur ist es mir hier irgendwie besonders aufgefallen, da es gerade die Sprache war, die mich anfangs so sehr verzaubert hat. Andererseits waren es aber auch vor allem die Charaktere, die mich an diesem Buch so begeistert haben. Die beiden 13-Jährigen, die im Zentrum der Geschichte stehen, könnten unterschiedlicher nicht sein was ihre Hintergründe angeht. Auf der einen Seite ist das Timeo, Sohn des Schlüsselträgers, der tief im Wald, weitab von der Gesellschaft und allein mit seinem Vater aufgewachsen ist. Die junge Manou hingegen ist inmitten der Stadt im Herzens des Königreichs Myr aufgewachsen, umgeben von all den Liedern, Sagen und Erzählungen, die in so einer Stadt eben herumschwirren. Und in diesen Geschichten geht es hauptsächlich um das Gräul, ein Übel, das das Königreich alle paar Jahrzehnte erneut heimsucht. Und natürlich geht es in diesem Buch genau daraum: Um das Gräul und die grauen Könige. Denn immer wenn Myr vom Gräul heimgesucht wird – das Gräul verwandelt übrigens Menschen in Stein, sodass überall lebensechte Statuen herumstehen -, muss der alte König sein Leben opfern, damit ein neuer König den Thron besteigen kann und in einem Ritual, bei dem er seine Seele und seine Sterblichkeit opfert und so zum grauen König wird, das Gräul beschwichtigen, sodass es sich wieder für einige Jahrzehnte zurückzieht. Und natürlich ist es ausgerechnet Timeo, der über die ersten Anzeichen dafür stolpert, dass das Gräul zurück ist: Auf einem seiner Streifzüge durch den Wald findet er einen Mann unter der alten Eiche, von dem er denkt, er würde lediglich schlafen – denn von dem Gräul hat er noch nie zuvor gehört. Erst als er auf die auf der Suche nach ihrem Vater durch den Wald irrende Manou trifft, wird den beiden klar, was Manous Vater – denn wer sonst sollte der Mann, den Timeo gefunden hat, sein? – tatsächlich passiert ist: Er wurde zum ersten Opfer des neuen Gräuls, das sich nun rasend schnell über ganz Myr ausbreiten wird. So erfährt Timeo erstmals von den Legenden, die man sich seit Generationen in Myr erzählt – und von der Rolle des Schlüsselträgers. Für Timeo und Manou beginnt das größte Abenteuer ihres Lebens und in einem atemlosen Wettlauf gegen die Zeit und gegen das Gräul stoßen die beiden auf unfassbare Geheimnisse, die alls auf den Kopf stellen, was sie über die Geschichte des Königsreichs wissen und offenbart, das in den meisten Liedern und Märchen irgendwo ein Funken Wahrheit steckt. Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen, der Autor schafft hier eine sehr interessante Balance zwischen schnörkelloser, gradliniger Erzählung und komplexen, vielschichtigen Märchen voller Überraschungen und Wendungen, die durch den passenden Schreibstil des Autors noch dazu gewinnt und die Geschichte wirklich spannend und fesselnd macht. Alles in allem hat mir Marco Kunsts Roman “Der Schlüsselträger und die grauen Könige”, einmal abegesehen von der leider nicht immer so ganz überzeugenden Textqualität, ausgesprochen gut gefallen und ist eindeutig eine Empfehlung wert.

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