Marco Malvaldi Verbrechen auf Italienisch

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Inhaltsangabe zu „Verbrechen auf Italienisch“ von Marco Malvaldi

Als der italienische Bestsellerautor Giacomo aus dem Urlaub zurückkommt, ist sein Heim ausgeraubt. Die einzige Fassung seines neuen Buchs war in seinem geklauten Laptop gespeichert! Das allerdings haben die Diebe im Eifer des Gefechts unter dem Fahrersitz des gestohlenen Peugeots vergessen, mit dem sie unterwegs waren. Der rechtmäßige Besitzer des Kleinwagens wiederum ist der Computerspezialist Leonardo. Als er sein Auto zurückbekommt und dort das Laptop findet, hackt er sich aus Neugierde in Giacomos Computer ein - und stößt darin auf dessen Romanmanuskript. Und er beginnt zu lesen ... Ab jetzt nimmt ein Verwirrspiel seinen Lauf, das das Leben so einiger Leute gehörig durcheinanderwirbelt.

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  • Lesechallenge im April zu "Der Sommer, in dem es zu schneien begann" von Lucy Clarke

    Der Sommer, in dem es zu schneien begann
    TinaLiest

    TinaLiest

    Nur das Meer kennt dein Geheimnis Manche Sommer sind mehr als nur eine Jahreszeit – sie verändern dein Leben. Weil du Dinge erlebst, die wie eine eiskalte Welle über dich hereinbrechen und dich mit voller Wucht herumwirbeln. Diese Erfahrung muss auch Eva machen... Seid ihr bereit für eine überraschende, bewegende und begeisternde Geschichte? Lucy Clarke hat mit "Der Sommer, in dem es zu schneien begann" einen warmherzigen, berührenden Roman geschrieben - einen Roman, den man garantiert nicht so schnell aus der Hand legt! Es geht um die Liebe, Lügen und Geheimnisse und das alles vor der traumhaften Meereskulisse des wilden Tasmaniens am östlichen Rand des indischen Ozeans: Ein wundervoller Roman für unsere Lesechallenge im April! Mehr zum Buch: Wie gut kennst du den Mann, den du liebst? Als Eva nur wenige Monate nach der Hochzeit ihren Mann durch einen Unfall auf See verliert, erstarrt sie vor Schmerz. Ihr gerade erst begonnenes Leben als glückliche Ehefrau soll schon zu Ende sein? Eva fühlt sich völlig allein in ihrer Trauer und reist nach Tasmanien, um Trost bei Jacksons Angehörigen zu finden. Doch so bezaubernd die australische Insel ist, so abweisend verhält sich Jacksons Familie. Warum nur wollen sein Vater und sein Bruder partout nicht über ihn sprechen? Auf Eva warten schockierende Wahrheiten, die sie zu einem schicksalhaften Sommer in der Vergangenheit führen - dem Sommer, in dem es zu schneien begann. Hier geht es zur Leseprobe! Habt ihr Lust auf eine Lesechallenge, bei der euch ein wundervolles Buch ins ferne Tasmanien entführt, in zauberhafte Unterwasserwelten und an feine Sandstrände? Möchtet ihr mit Eva die Geheimnisse ihres Ehemanns in seinem Heimatland aufdecken und in einer Geschichte versinken, bei der es schwer fällt, das Buch aus der Hand zu legen? Dann bewerbt euch bis einschließlich 9. April für die LovelyBooks Lesechallenge im April! Wir vergeben gemeinsam mit dem Piper Verlag 50 Leseexemplare von "Der Sommer, in dem es zu schneien begann" von Lucy Clarke unter allen Bewerbern hier im Thema! Jede Woche stellen wir euch eine neue Aufgabe, die es zu lösen gilt. Wer bis zum Ende der Challenge am 10. Mai 2015 am meisten Punkte gesamelt hat, gewinnt den Hauptpreis der Lesechallenge im April, mit dem ihr bestens für den Sommer gerüstet seid: einen Gutschein von Roxy  im Wert von 100€! Damit nicht nur für die passende Ausrüstung für die sommerlichen Temperaturen gesorgt ist, legt der Piper Verlag noch die passende Sommerlektüre für den Gewinner oben drauf! Auch die Plätze 2-10 erhalten einen Preis und gewinnen jeweils ein Buchpaket aus dem Piper Verlag mit tollem neuen Lesestoff! Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Lesechallenge teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen! Ihr könnt jederzeit in die Challenge einsteigen. Die Frist für die Bearbeitung der Aufgaben der Lesechallenge im April ist Sonntag, der 10. Mai 2015 - d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich diesen Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Punktewertung mit einfließen.

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  • Vergnügliches Verwirrspiel auf Italienisch

    Verbrechen auf Italienisch
    Miramis

    Miramis

    18. June 2015 um 08:39

    Bei einem Kriminalroman mit dem Titel "Verbrechen auf Italienisch" erwartet man als LeserIn ein düsteres, blutiges Mafia-Epos wie etwa "Der Pate" und ähnliches. Umso unblutiger und erfrischender kommt diese italienische Krimikomödie daher, die allerdings durch ihr stimmungsvolles Cover bereits auf ein eher harmloses und unterhaltsames Vergnügen schließen lässt. Irgendwie geraten in diesem Roman alle Figuren früher oder später in eine Zwickmühle; ob es sich um den Bestsellerautor Giaocomo Mancini handelt, dem bei einem Einbruch der Laptop mit der einzigen Fassung seines Romanmanuskriptes abhanden kommt, oder um Leonardo, dem neben seinem Auto dummerweise sein Firmenlaptop und damit auch sein Job abhanden kommt, oder Constantino, der mehr oder weniger unfreiwillig zum Handlanger dubioser Gestalten wird, oder Corinna, die begabte Polizistin, deren Talent durch einen vernagelten Chef verkannt wird ... sie alle befinden sich in brenzligen Situationen und versuchen das Beste daraus zu machen. Wie der Autor Marco Malvaldi es schafft, aus dieser Ausgangsposition einen ausgeklügelten und auf mehreren Ebenen verstrickten Plot zu basteln, ist sehr originell und bravourös. Witzigerweise schafft er es ganz nebenbei auch noch, Teile des Romanmanuskripts des fiktiven Autors mit unterzubringen, was einen interessanten Kontrast in die Geschichte bringt; außerdem verteilt er bei dieser Gelegenheit etliche Seitenhiebe an den italienischen Literaturbetrieb, die mir insgeheim sogar am meisten Spass gemacht haben. Die italienische Lebensart kommt natürlich auch nicht zu kurz und so erwartet die LeserInnen ein kurzweiliges, sommerliches Lesevergnügen, das allerdings aufgrund der komplexen Verwicklungen eine aufmerksames Lesen erfordert. Der Schreibstil ist locker-flockig und schön zu lesen - wenn es um den Teil des fiktiven Manuskripts geht, sogar sehr elegant und ausgefeilt. Für mich ein Beweis für die Vielseitigkeit von Marco Malvaldi, und ich werde bestimmt noch weitere Romane aus seiner Feder lesen.

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  • Verbrechen auf Italienisch

    Verbrechen auf Italienisch
    schlumeline

    schlumeline

    16. June 2015 um 19:52

    In „Verbrechen auf Italienisch“ geht es kriminalistisch aber auch lustig und vor allem verwirrend zu. Dabei spielt die moderne Technik, insbesondere diverse Laptops, eine entscheidende Rolle. Es geht um den Autor Giacomo Mancini, der in Kürze sein Romanmanuskript beim Verlag abgeben muss. Nach längerer Durststrecke soll dieser Roman wieder einmal ein voller Erfolg werden. Nur leider wird bei Familie Mancini eingebrochen und unter anderem wird der Laptop des Autors entwendet. Leichtfertigerweise hat Giacomo aber keine Sicherung seines Romans angefertigt, weder auf einem Stick, noch auf einer anderen Festplatte oder sonst wie. Folglich steht er vor einem großen Problem. Doch verschwunden ist der Laptop keineswegs. Vielmehr findet ihn der Computerspezialist Leonardo in seinem Auto. Das Fahrzeug wurde ihm zuvor gestohlen, ist dann aber wieder aufgetaucht. Leonardo aber kennt sich nicht nur mit Computern aus, sondern liest auch leidenschaftlich gerne und beurteilt das Gelesene. Was liegt da näher als auch den gefundenen Roman genauer unter die Lupe zu nehmen? Leonardo hat allerdings auch selbst einige Probleme, denn auf seiner Arbeit läuft es nicht wirklich rund und auch die Behörden haben es auf ihn abgesehen, wegen eines Ereignisses das mit dem gestohlenen Auto zusammenhängt. Der Leser darf in diesem Roman den Weg des Autorenlaptops begleiten und wird dabei noch weiteren Laptops begegnen. Wichtige Nebenrollen kommen dabei der Lektorin von Mancini, einer ermittelnden Polizistin, dem Arbeitgeber von Leonardo und einer Diebesbande zu. Um das Verwirrspiel vollständig zu durchschauen ist höchste Konzentration erforderlich, denn Marco Malvaldi wechselt schnell zwischen seinen Charakteren und deren Aufenthaltsorten hin und her. Der Lesefluss wird für meinen Geschmack durch die etwas zu lang geratenen und auch weniger interessanten Ausschnitte aus dem Manuskript des Romans von Autors Giacomo Mancini gestört. Hier wäre weniger sicher mehr gewesen, vor allem da die Handlung des Manuskripts im Gegensatz zum eigentlichen Roman viel zu trockenen Stoff beinhaltet. Dennoch ist die Lektüre des Romans insgesamt wirklich unterhaltsam und wohl eher für die lockeren und lustigen Momente des Lebens geeignet.

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  • Vergnügliches Katz und Maus Spiel

    Verbrechen auf Italienisch
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    09. June 2015 um 09:29

    Vergnügliches Katz und Maus Spiel Die einen sind spezialisiert darauf, fremder Leute Häuser gezielt zu entleeren. Und in diesem Zug, in diesem Abteil gehen sie gezielt auf den für sich sitzenden Mann zu, der über Sicherheitsanlagen Bescheid weiß. Mit sehr überzeugenden Argumenten. Wohingegen der Besitzer der Villa einige Tage später natürlich in äußerste Rage gerät, denn was kann einem Schriftsteller, dem der Verlag ob des neuen Buches massiv im Nacken sitzt, weniger gebrauchen, als dass genau dieses Laptop mit seinem Buch gestohlen wurde? Im Übrigen mit einem sehr konkreten Automobil. Das wiederum Leonardo gehört. Der auch ein Laptop vermisst. Seitdem der Kleinwagen für eine Nach gestohlen war. Und seitdem er ein Strafmandat in Höhe von über 13.0000 € vorliegen hat. Noch denkt sich Leonardo nicht unbedingt wirklich Böses bei all dem, denn er wird zunächst genug damit zu tun haben, seine Kündigung in der aufstrebenden Informatik Firma zu verdauen. Und zudem, er hat ja noch ein anderes Laptop gefunden, auf dem ein Buch gesichert ist. In einem Stil, den er wieder erkennt. Denn im Grunde seines Herzen ist dieser Leonardo Literat mit scharfem Blick. Was dem Besitzer der Villa noch zu Gute kommen wird, während die ellenlange Polizistin sich versucht, auf all das einen Reim zu machen. Denn noch einmal wird der kleine Wagen gestohlen und noch einmal ein Haus gezielt leergeräumt, aber was will der Dieb mit 17 Laptops? Und wer sind die Leute, die den Dieb beschatten, aber bestimmt nicht zur Polizei gehören? Ein munterer Reigen aus miteinander konkurrierenden und ineinander verlaufenden Interessen ist es, den Malvadi mit leisem Humor und treffender Ironie in schnellen Perspektivwechseln dem Leser vor Augen führt. Mit einigen sehr treffend gezeichneten Protagonisten, die alle ihre eigenen Interessen verfolgen, teils miteinander verbinden können, von denen lange Zeit allerdings keiner die gesamten Zusammenhänge wirklich überblicken kann. So folgt die Ehefrau des Autors, Goldfanatikers und Villenbesitzers ebenso einer falschen Fährte und zieht die falschen Schüsse, wie es Corinne, der junge Polizistin, ebenso ergeht. Und auch wenn der Leser klare Wissensvorteile gegenüber den handelnden Personen besitzt und „der Fall“ nicht unbedingt auf eine große, umwerfende, überraschende Lösung hin strebt, vergnüglich zu lesen ist diese Kriminalkomödie allemal.

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  • Italienische Krimikomödie

    Verbrechen auf Italienisch
    Ruffian

    Ruffian

    25. May 2015 um 19:26

    Nachdem der Autor Giacomo Mancini aus dem Urlaub zurückkehrt findet er sein Haus ausgeraubt vor. Was ihn am härtesten trifft, ist der Verlust seines Laptops, auf dem sein neues Buch gespeichert ist. Leider gibt es davon weder einen Ausdruck, noch eine Sicherungskopie. Wie es das Schicksal so will, vergessen die Diebe ausgerechnet diesen Computer im Diebesfahrzeug, das sie kurz vorher auch gestohlen hatten. Als Leonardo, der rechtmäßige Besitzer des Autos, dieses zurückbekommt, findet er darin den Laptop und den darauf vorhandenen Roman. Zufällig ist Leonardo Computerspezialist und man meint als Leser zu wissen, wie die Handlung weitergeht. Doch da täuscht man sich, denn im Verlauf der Handlung mischen die Einbrecher, die Ehefrau des Autors, eine ehrgeizige Polizistin und noch einige andere Personen kräftig mit. Das Ergebnis ist eine Krimikomödie, die zu einem unterhaltsamen Verwirrspiel wird. Anfangs haben mich die schnellen Sprünge zwischen den vielen Personen etwas verwirrt. Zum Glück gibt es auf den ersten Seiten ein Personenregister, welches mit originellen und witzigen Kurzbeschreibungen bei mir für den nötigen Durchblick gesorgt hat. Kunstvoll verwebt der Autor die einzelnen Handlungsstränge und Personen miteinander. Dabei erfährt man einiges über die italienische Lebens-, Arbeits- und Denkweise, die mit einem Augenzwinkern geschildert werden. An drei Stellen findet man Ausschnitte aus dem Roman, welcher dem Autor gestohlen wurde. Diese zeigen die sprachliche Gewandtheit Malvaldis und beschäftigen sich mit Gedanken zur Lösung mathematischer Probleme. Sie sind ein ganz anderes Kaliber als eine Krimikomödie. Für meinen Geschmack waren diese Ausschnitte jedoch zu lang und haben die Handlung ausgebremst. Mit viel Humor wird die Geschichte erzählt und ich musste beim Lesen öfters schmunzeln. Am Ende gelingt dem Autor ein harmonischer Abschluss, der in einigen Fällen überraschende Formen annimmt.

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