Marco Missiroli Obszönes Verhalten an privaten Orten

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Inhaltsangabe zu „Obszönes Verhalten an privaten Orten“ von Marco Missiroli

Libero Marsell steht vor einer aufsehenerregenden Entdeckung. Gerade noch ein halbwüchsiges Kind, beginnt sich in seiner Hose plötzlich etwas zu regen. Beflügelt durch diese ungeahnte Entwicklung, arbeitet Libero nun zielstrebig daran, die schönen Frauen von Paris für sich zu gewinnen. Und findet sich unversehens in Sartres Lieblingscafé wieder.

Kaum ist der junge Libero mit seinen Eltern nach Paris übergesiedelt, erwischt er die Frau Mama in flagranti mit dem besten Freund der Familie. Beflügelt durch dieses aufschlussreiche Ereignis auf dem Weg zur sexuellen Offenbarung, nähert sich der italienische Jungverführer der bildschönen Marie, ihres Zeichens Bibliothekarin, Liebhaberin italienischen Essens und der Literatur. Um sie zu beeindrucken, umgibt sich der junge Mann mit Albert Camus, übt männliche Wortkargheit mit Buzzati und Hemingway und landet schließlich im Pariser Existentialistencafé Deux Magots. Während seine Mutter von den Suffragetten zu Gott findet, die Eltern sich trennen und Liberos Kindheit hinter ihm in Stücke bricht, wächst er selbst zum Mann heran, und beginnt eine unbeirrbare Suche nach Eros und Ästhetik.

Ein sprachliches Meisterwerk das zugleich eine Bibliotheke der Klassiker für jede Lebenslage ist.

— blaues-herzblatt

Eine tolle (Liebes & Lebens)Geschichte des Libero - vom Teenager zum Mann!

— dreamlady66

Eine Coming of Age Geschichte in einer spannenden Zeit

— Bibliomarie

Ein noch geheimer Klassiker

— blondie_loves

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    Obszönes Verhalten an privaten Orten

    abetterway

    02. November 2017 um 12:51

    Inhalt:"Libero Marsell steht vor einer aufsehenerregenden Entdeckung. Gerade noch ein halbwüchsiges Kind, beginnt sich in seiner Hose plötzlich etwas zu regen. Beflügelt durch diese ungeahnte Entwicklung, arbeitet Libero nun zielstrebig daran, die schönen Frauen von Paris für sich zu gewinnen. Und findet sich unversehens in Sartres Lieblingscafé wieder. Kaum ist der junge Libero mit seinen Eltern nach Paris übergesiedelt, erwischt er die Frau Mama in flagranti mit dem besten Freund der Familie. Beflügelt durch dieses aufschlussreiche Ereignis auf dem Weg zur sexuellen Offenbarung, nähert sich der italienische Jungverführer der bildschönen Marie, ihres Zeichens Bibliothekarin, Liebhaberin italienischen Essens und der Literatur. Um sie zu beeindrucken, umgibt sich der junge Mann mit Albert Camus, übt männliche Wortkargheit mit Buzzati und Hemingway und landet schließlich im Pariser Existentialistencafé Deux Magots. Während seine Mutter von den Suffragetten zu Gott findet, die Eltern sich trennen und Liberos Kindheit hinter ihm in Stücke bricht, wächst er selbst zum Mann heran, und beginnt eine unbeirrbare Suche nach Eros und Ästhetik."Meinung:Das Buch ist etwas anders als ich mir vorgestellt habe. Man braucht ein paar Seiten um in das Buch zu kommen und die besondere Sprache zu verstehen. Ein wortreiches Meisterwerk welches dieses buch anspruchsvoll macht. Man begleitet Libero durch das Buch wie er mit jedem Mal erwachsener wird und in das Leben eintaucht. Das Leben und sich selbst kennenlernt.. eine interessante Erfahrung. Fazit:Ein beosnderes Buch welches auch eine gewisse Weiheit verbirgt, man braucht für dieses Buch zeit.

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  • Libero und das Wachsen

    Obszönes Verhalten an privaten Orten

    blaues-herzblatt

    10. September 2017 um 16:34

    Libero ist jung. Sein Leben liegt vor ihm und in ihm beginnt sich etwas zu regen. Marco Missiroli hat hier ein Meisterwerk schaffen, dass uns mitnimmt auf die Entwicklungsreise eines Jungen hin zum im Leben stehenden Mann. Seine Entwicklung ist gespickt von Büchern Klassikern, die seine jeweilige Zeit dann stark vorprägen und seine Gedanken maßgeblich verändern. Unter anderem sind dabei Camus, Sartre, Rodari oder Somerset.  Diese Bebilderung in Form von anderen Werken unserer Zeit hat mir sehr zugesagt und war doch anspruchsvoll.  Und auch die Aufmachung innerhalb des Buches entsprach meinem Sinn der Dinge. Alles ist sehr schlicht gehalten, die verschiedenen Lebensabschnitte klar abgetrennt durch weiße Seiten.  Zwischen den Seiten fing ich als Leser an selbst eine Freundschaft zu beziehungsweise mit Libero zu entwickeln, da man ihn und seine Gedanken so hüllenlos kennen lernt und mit erleben kann.  Nebenbei konnte ich auch einiges über die Spielorte Paris und Mailand mitnehmen, da  Libero einigen Orten ja nahezu magische Bedeutung beimisst.  Alles in allem ein Buch das ich dem anspruchsvollen Leser oder einem der vorhat noch einer zu werden empfehlen würde. Durch die vielen ausgewiesenen Bücher im Buch bietet es sich fast an das Buch noch ein weiteres Mal zu lesen nachdem man die ausgewiesene Lektüre verzehrt hat. Ich kann mir gut vorstellen das das Buch so noch zusätzlich an Tiefe gewinnt.  PS: habe ich auch noch vor.  

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  • Eine tolle (Liebes & Lebens) Geschichte des Libero - vom Teenager zum Mann!

    Obszönes Verhalten an privaten Orten

    dreamlady66

    08. September 2017 um 15:14

    (Inhalt, übernommen):Libero Marsell steht vor einer aufsehenerregenden Entdeckung. Gerade noch ein halbwüchsiges Kind, beginnt sich in seiner Hose plötzlich etwas zu regen. Beflügelt durch diese ungeahnte Entwicklung, arbeitet Libero nun zielstrebig daran, die schönen Frauen von Paris für sich zu gewinnen. Und findet sich unversehens in Sartres Lieblingscafé wieder. Kaum ist der junge Libero mit seinen Eltern nach Paris übergesiedelt, erwischt er die Frau Mama in flagranti mit dem besten Freund der Familie. Beflügelt durch dieses aufschlussreiche Ereignis auf dem Weg zur sexuellen Offenbarung, nähert sich der italienische Jungverführer der bildschönen Marie, ihres Zeichens Bibliothekarin, Liebhaberin italienischen Essens und der Literatur. Um sie zu beeindrucken, umgibt sich der junge Mann mit Albert Camus, übt männliche Wortkargheit mit Buzzati und Hemingway und landet schließlich im Pariser Existentialistencafé Deux Magots. Während seine Mutter von den Suffragetten zu Gott findet, die Eltern sich trennen und Liberos Kindheit hinter ihm in Stücke bricht, wächst er selbst zum Mann heran, und beginnt eine unbeirrbare Suche nach Eros und Ästhetik.Zum Autor:Marco Missiroli wurde 1981 in Rimini, Italien, geboren.Er hat bisher fünf Romane veröffentllich, die mit zahlreichen Preise wie dem renommierten Premio Campiello ausgezeichnet wurden.Heute lebt Missiroli als Schriftsteller und Journalist in Mailand.Schreibstil/Fazit:Der 15jährige Libero Marsell merkt, dass das Leben zum Erwachsenwerden nicht so einfach ist.Die Entwicklung vom Kind zum Mann durchläuft mehrere Abschnitte wie Kindheit, Pupertät, Reife, Sexualität etc.Diese Abschnitte sind prägnante Merkmale und oft auch schmerzhafte Wahrheiten.Anfangs entstehen zaghafte Schritte zum weiblichen Geschlecht, die auch missglücken könn(t)en...Das Buch beschreibt die Entwicklung sehr genau, so dass man sie hautnah miterleben kann.Der Inhalt und auch Text haben mich sehr beeindruckt, man braucht Zeit zum Lesen, um den anspruchsvollen Stoff auf sich wirken zu lassen und freut sich, wenn das Erwachsensein am Ende doch gut gelungen ist.DANKE an den Klett-Kotta_Verlag für Eure Zusage & schnelle Belieferung, ich freute mich über meine Teilnahme an dieser kleinen aber feinen Leserunde mit einem wundervollen Profilbild im Hardcover, lasziv & exklusiv!

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  • Leserunde zu "Obszönes Verhalten an privaten Orten" von Marco Missiroli

    Obszönes Verhalten an privaten Orten

    Klett-Cotta_Verlag

    PARIS – MAILAND – LITERATUR – LIEBE In bester italienischer Manier erzählt Bestsellerautor Marco Missiroli in seinem neuen Roman »Obszönes Verhalten an privaten Orten« von Libero Marsell, der beim Erwachsenwerden nicht nur die Literatur und den Existenzialismus für sich entdeckt, sondern auch das weibliche Geschlecht und den Eros. Beginnend beim Seitensprung der Maman, über den ersten Kuss und der Arbeit im Café Deux Magots hinweg bis hin zur Rückkehr von Paris nach Mailand begleitet der Leser den jungen Libero. Ein Roman über das Leben eines Jungen, der zum Mann heranwächst – authentisch, leidenschaftlich und philosophisch!>> HIER GEHT ES ZUR LESEPROBEPassend zum Erscheinen läuft übrigens unsere Gewinnspielaktion »Privates Lesen an öffentlichen Orten« mit tollen Überraschungspaketen! Wie ihr mitmachen könnt, erfahrt ihr hier!

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  • Obszönes Verhalten an privaten Orten

    Obszönes Verhalten an privaten Orten

    CanYouSeeMe

    03. September 2017 um 14:44

    Libero Marsell steht vor einer aufsehenerregenden Entdeckung. Gerade noch ein halbwüchsiges Kind, beginnt sich in seiner Hose plötzlich etwas zu regen. Beflügelt durch diese ungeahnte Entwicklung, arbeitet Libero nun zielstrebig daran, die schönen Frauen von Paris für sich zu gewinnen. Und findet sich unversehens in Sartres Lieblingscafé wieder. Kaum ist der junge Libero mit seinen Eltern nach Paris übergesiedelt, erwischt er die Frau Mama in flagranti mit dem besten Freund der Familie. Beflügelt durch dieses aufschlussreiche Ereignis auf dem Weg zur sexuellen Offenbarung, nähert sich der italienische Jungverführer der bildschönen Marie, ihres Zeichens Bibliothekarin, Liebhaberin italienischen Essens und der Literatur. Um sie zu beeindrucken, umgibt sich der junge Mann mit Albert Camus, übt männliche Wortkargheit mit Buzzati und Hemingway und landet schließlich im Pariser Existentialistencafé Deux Magots. Während seine Mutter von den Suffragetten zu Gott findet, die Eltern sich trennen und Liberos Kindheit hinter ihm in Stücke bricht, wächst er selbst zum Mann heran, und beginnt eine unbeirrbare Suche nach Eros und Ästhetik.Der Titel ‚Obszönes Verhalten an privaten Orten‘ hat mich von Beginn an neugierig auf dieses Buch gemacht. Im Zusammenspiel mit dem Klappentext wird ein interessanter Coming-of-Age-Roman mit geheimnisvollem Protagonisten versprochen. Diese Versprechen kann der Roman halten, auch wenn sein Potential für mich nicht ganz ausgeschöpft wurde.Der Schreibstil ist eher beschreibend, die von mir erwartete Emotionalität wurde von einer nüchternen Sachlichkeit ersetzt. Dies führ dazu, dass der Leser die Handlung aus einem relativ neutralen und wertfreien Blickwinkel erfährt, obwohl sie aus der Ich-Perspektive von Libero  geschildert wird. Für mich ist diese Kombination durchaus ungewöhnlich, sie hat jedoch gut ins Gesamtbild des Romans gepasst.Protagonist Libero blieb für mich immer ein wenig unnahbar, vielleicht liegt das gerade an seiner nüchternen Art zu erzählen. Ich möchte fast meinen, dass die großen Töne und Emotionen in den Feinheiten stecken und nur bei genauer Betrachtung zum Vorschein kommen. Als Leser begleitet man den Protagonisten durch verschiedene Stadien seiner Entwicklung, die auch als Anhaltspunkte für die Kapitelgliederung dienen. Libero ist ein interessanter Charakter, dessen Entwicklung die Handlung des Buches bestimmt eine angenehme Reise war. Die Handlung an sich hat mir gut gefallen, Libero ist mir mit der Zeit ans Herz gewachsen. Einige Wendungen waren für mich mehr als Vorhersehbar, anderes kam unerwartet. Deutlich wird, wie Lib erwachsen wird, seine Entwicklung ist für den Leser spürbar und größtenteils nachvollziehbar. Insgesamt hat mir ‚Obszönes Verhalten an privaten Orten‘ gut gefallen, es ist meinen Erwartungen gerecht geworden, vom Hocker konnte es mich jedoch nicht hauen. Meiner Meinung nach sollte man dieses Buch mit viel Ruhe und Muße genießen, denn vieles versteckt sich zwischen den Zeilen und benötigt Aufmerksamkeit um entdeckt zu werden. 

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  • Liberos Leiden

    Obszönes Verhalten an privaten Orten

    Bibliomarie

    13. August 2017 um 17:18

    Libero Marsell erlebt das Erwachen seiner Sexualität gleichzeitig mit der Erkenntnis, dass seine Mutter den Vater mit dem besten Freund Emmanuel betrügt. Er beobachtet die für ihn verstörende, aber auch erregende Szene. Als Spätentwickler tröstet er sich anfangs mit Literatur. Marie, Emanuells Ex-Freundin führt ihn als Bibliothekarin in die Weltliteratur ein. Er wächst mit Camus, Sartre und vielen anderen Autoren auf. Dass er während des Studiums im Deux Magot kellnert ist nur folgerichtig.Aber seine Erfahrungen sind nun nicht mehr rein literarisch. Lunette, die ältere Schwester seines besten Freundes führt in die Welt des Eros. Stürmisch erobert sich Libero als junger Erwachsener die Welt der Sexualität. Aber nichts währt ewig, Lunette verlässt ihn und Libero geht nach Mailand und feilt an seinen Verführerqualitäten. Auch hier kellnert er wieder und für jede Eroberung gibt es eine Kerbe in die Theke. Der Weg zum Erwachsenwerden ist oft schwer, peinlich und mit Demütigungen verbunden und der Leser begleitet Libero dabei. Das ist mit fast schmerzhafter Wahrheit erzählt, der Autor seziert seine Figuren und die Gesellschaft. Für den Leser blitzt manchmal Witz auf, aber es ist ein bitterer Witz. Trotzdem ist die Geschichte mit einer gewissen Leichtigkeit erzählt, die Sprache gefiel mir. Wie Libero aus der Welt der Bücher ins reale Leben findet, dabei sich selbst findet und seinen Platz in der Welt einnimmt ist großartig.Eine außergewöhnliche Coming of Age Geschichte, die mich beeindruckt hat. 

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  • Auf der Suche nach dem eigenen Ich

    Obszönes Verhalten an privaten Orten

    Nicola_BMG1900

    11. August 2017 um 20:27

    Inhalt:Libero Marsell steht vor einer aufsehenerregenden Entdeckung. Gerade noch ein halbwüchsiges Kind, beginnt sich in seiner Hose plötzlich etwas zu regen. Beflügelt durch diese ungeahnte Entwicklung, arbeitet Libero nun zielstrebig daran, die schönen Frauen von Paris für sich zu gewinnen. Und findet sich unversehens in Sartres Lieblingscafé wieder. Kaum ist der junge Libero mit seinen Eltern nach Paris übergesiedelt, erwischt er die Frau Mama in flagranti mit dem besten Freund der Familie. Beflügelt durch dieses aufschlussreiche Ereignis auf dem Weg zur sexuellen Offenbarung, nähert sich der italienische Jungverführer der bildschönen Marie, ihres Zeichens Bibliothekarin, Liebhaberin italienischen Essens und der Literatur. Um sie zu beeindrucken, umgibt sich der junge Mann mit Albert Camus, übt männliche Wortkargheit mit Buzzati und Hemingway und landet schließlich im Pariser Existentialistencafé Deux Magots. Während seine Mutter von den Suffragetten zu Gott findet, die Eltern sich trennen und Liberos Kindheit hinter ihm in Stücke bricht, wächst er selbst zum Mann heran, und beginnt eine unbeirrbare Suche nach Eros und Ästhetik.----Das Buch beschreibt das Leben das anfangs 15 jährigen Libero Marsell und dessen Entwicklung zum Mann. Unterteilt in Lebensabschnitte (Kindheit, Pubertät etc) statt Kapitel erlebt man seine Entwicklung hautnah mit. Seine erste Begegnung mit der Sexualität prägt ihn für das weitere Leben , er beobachtet seine Mutter beim Seitensprung mit dem besten Freund seines Vaters. Er macht auch selbst , anfangs zaghafte, Schritte zum anderen Geschlecht hin. Außerdem entdeckt er durch seinen Vater seine Liebe zur Literatur. Nach dem die Ehe seiner Eltern in die Brüche geht, sein Vater plötzlich stirbt  und seine erste Beziehung in die Brüche geht beschließt er von Paris nach Mailand zu ziehen. Dort findet er nicht nur sich selbst sondern auch seine große Liebe. ich habe einige Seiten gebraucht um komplett in dem Buch anzukommen, ich musste mich erst an den Schreibstil gewöhnen. Mit jedem Lebensabschnitt merkt man wie Libero erwachsener und reifer wird , das spiegelt sich vor allem in der Auswahl der Bücher wieder. Man sollte sich beim Lesen aber auf jeden Fall Zeit nehmen da es schon etwas anspruchsvoller ist und nicht was "für zwischendurch ".Alles in allem ein gutes Buch bei dem ich aber leider mit der Hauptperson Libero nicht richtig warm geworden bin. 

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  • Die Geschichte eines Jungen, der zu sich selbst findet

    Obszönes Verhalten an privaten Orten

    blondie_loves

    09. August 2017 um 22:17

    Als ich den Titel "Obszönes Verhalten an privaten Orten" das erste Mal las, dachte ich, dass es sich hier um ein Sachbuch handeln müsse. Positiv überrascht war ich jedoch, als ich den Klappentext las; es handelt von einem Jungen, der gerade die Schwelle vom Kind zum Mann übertritt. Das Buch ist nicht in herkömmliche Kapitel unterteilt sondern in Kindheit, Pubertät, Jugend, Reife, Erwachsenenalter und Geburt. In dem Buch geht es also um den anfangs 15-jährigen Libero Marsell, der mit seinen Eltern von Italien nach Frankreich gezogen ist und mit ansehen muss, wie seine Mutter den besten Freund seines Vater oral befriedigt.So nimmt die Geschichte Liberos ihren Lauf, die -nicht verwunderlich- von ausgesprochen viel Sexualität geprägt ist. Er begeistert sich zunehmend für Literatur und als ihn sein Vater in das ehemalige Lieblings-Café des Schriftstellers Camus bringt, wo er auch auf den Philosophen Jean-Paul Sartre trifft, beschließt er eine Gruppe von Freunden in besagten Café regelmäßig zu treffen um über Politik und Literatur zu diskutieren. Nach einer missglückten Beziehung beschließt er nach Mailand zu gehen, um dort in einer Rechtsanwaltskanzlei tätig zu werden. Sein Jura-Studium hat er zu großen Teilen fast abgeschlossen. Nach zahlreichen Affären lernt er schließlich Anna, die Verlobte seines besten Freundes kennen. Sie verlieben sich und gehen eine Beziehung miteinander ein. Ironischerweise nimmt er genau die gegenüberliegende Seite ein, die vor Jahren seinem Vater zu Teil geworden ist. Er entdeckt, dass er jahrelang den falschen Beruf angestrebt hat und fühlt sich stattdessen in der Ausübung des Lehrberufes vollkommen. Libero und Anna heiraten schlussendlich und bekommen einen Sohn. Fazit: Marco Missiroli's "Obszönes Verhalten an privaten Orten" hat mich sehr beeindruckt. Für das Lesen dieses Buches sollte man sich unbedingt ausreichend Zeit nehmen, da es doch zur anspruchsvolleren Sorte gehört. Missiroli hat es geschafft Libero in jedem Kapitel älter und erwachsener wirken zu lassen, was er auch sehr gut mit der Lektüre Liberos zum Ausdruck gemacht hat; waren es am Anfang nur Indianer-Bücher, die er gelesen hat, so wagt er sich in den folgenden Kapitel an immer größere Schriftsteller heran!

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