Marco Sonnleitner Blutzeugen

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Inhaltsangabe zu „Blutzeugen“ von Marco Sonnleitner

Ein bizarrer Mord an einem Finanzbeamten stellt die Münchener Kriminalpolizei vor ein Rätsel. Vielleicht weiß Bartholomäus Kammerlander eine Antwort? Aber der ehemalige Hauptkommissar hat vor Jahren den Dienst quittiert. Doch dann schlägt der Mörder erneut zu - genauso brutal, genauso rätselhaft. Jetzt kann Bartholomäus nicht mehr anders, er muss den Täter finden. Wird er ihn stellen, bevor ein weiterer Mord begangen wird?

Bartholomäus Kammerlanders erster Fall - war leider nicht mein Fall.

— ChattysBuecherblog

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  • Ein überzeugender Kommissar a.D.

    Blutzeugen

    gaby2707

    Ex-Kriminalhauptkommissar Bartholomäus Kammerlander betreibt seit seiner Rückkehr aus den USA zusammen mit seiner Frau Wiebke das Hotel Alpenblick in Berg am Starnberger See vor den Toren von München. Hier und da wird er von seinen Ex-Kollegen immer noch zu einem brenzligen Fall hinzugezogen. So auch in dieser Geschichte. Hier werden nacheinander der Finanzbeamte Simon Alfarth, die junge Polin Otylia Ehrlich und Eduard von der Pfordten auf skurile Weise "hingerichtet". Zusammen mit den Kommissaren Josef Kreuzpointner, Max Zillenbiller und Otto Hauser, sowie Karin Reichlmair vom Polizeipräsidium München versucht Kammerlander hinter die Fassade eines Mörders zu blicken, den sie hoffentlich bald festsetzen können... Skurile Figuren, der stark eingefärbte bayerische Dialekt, der immer wieder zum Ausbruch kommt und eine bizzare Story machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem. Zwar hatte ich gerade mit dem Dialekt zu Anfang meine Schwierigkeiten, was sich aber im Laufe der Seiten gelegt hat. Ich lerne Bartholomäus mit seinen manchmal etwas wirren und düsteren Gedanken-spielen und seine Frau Wiebke, die ihn immer wieder auf den Boden zurück holt und voll hinter ihm steht, sehr privat kennen und erfahre mehr über ihre gemeinsame Vergangenheit in den USA, über die sie ein Schweigen breiten. Besonders gefällt mir auch Hausmeister Xaver Eberhartinger, der mich mit seinem ganz eigenen Humor immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Ich lerne die Gedanken eines Mörders kennen, den ich aber erst ganz zum Schluss realistisch vor mir sehe. Viele Wendungen und falsch gelegte Spuren machen die Tätersuche zu einem Verwirrspiel, dessen Fäden sich erst ganz zum Schluss auflösen. Ein spannender und verwirrender Krimi, der es geschafft hat, mich von der ersten bis leider letzten Seite zu fesseln.

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    • 3

    Arun

    10. July 2014 um 11:16
  • Ich vergebe leider nur 2 von 5 Sterne

    Blutzeugen

    ChattysBuecherblog

    09. May 2014 um 11:28

    Meine Rezension zu "Blutzeugen" von Marco Sonnleitner 1. Klappentext Warum baut jemand einen Herd aus, um einen biederen Finanzbeamten zu töten? Die Münchner Polizei steht vor einem Rätsel. Ein Rätsel, das Hauptkommissar Bartholomäus Kammerlander vielleicht lösen könnte. Der hat jedoch genug von menschlichen Gräueltaten und seinen Dienst quittiert. Als eine junge Polin am Gift einer Zimmerpflanze qualvoll verendet, kann er jedoch nicht anders: Sein Gerechtigkeitssinn lässt ihm keine Ruhe, er muss dieses Scheusal jagen, zumal immer mehr Spuren zu seinem eigenen Hotel in Berg am Starnberger See führen. Im eisigen Münchner Winter denkt sich der Mörder immer perfidere Todesarten aus. Will er der Polizei damit etwas sagen? Hat sein Morden Methode? Die Hinweise verdichten sich und ein dunkles Kapitel der Münchner Geschichte tut sich auf. Doch Bartholomäus weiß immer noch nicht alles … ******************************************************************** 2. Meine Meinung: Als großer Fan regionaler Krimis, gerne auch aus dem Gmeiner Verlag, war ich überglücklich durch einen Wanderbuchrunde in den Genuss dieses Buches zu gelangen. Anfangs war ich geneigt, das Buch gleich wieder zur Seite zu legen, weil ich einfach keinen Zugang zur Story und den Protagonisten gefunden habe. Seitenweise wurde dann wieder etwas Spannung aufgebaut, die aber meiner Meinung nach, nicht lange anhielt. Einige Abschnitte musste ich mehrfach lesen, um den Sinn zu erfassen. Viele Namen, wenig Neues. So wurde mein Lesespaß leider immer wieder ausgebremst, so dass ich mich teilweise wirklich durch die Seiten quälen musste. Etwa ab der Mitte des Buches wurde die Story etwas flüssiger, was vielleicht auch daran lag, dass ich nur noch oberflächlig gelesen habe. Trotzdem konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. ******************************************************************* 3. Preis/Leistung: als ebook für 9,99 € und als broschierte Ausgabe für 11,99 € Da ich das Buch durch eine Wanderbuchrunde erhalten hatte, fielen bei mir keine Kosten an, worüber ich nach dem Lesen des Buches sehr froh war. ******************************************************************* 4. Leseempfehlung für Liebhaber von regionalen Krimis, die jedoch nicht so viel Wert auf Spannung legen. ********************************************************************

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  • Mein Durchhaltevermögen wurde belohnt ...

    Blutzeugen

    goat

    24. August 2013 um 21:42

    Der ehemalige Kommissar Bartholomäus Kammerlander hat sich von seinem Beruf distanziert, weil er die Grausamkeit der Menschen, mit der er jeden Tag konfrontiert wird, nicht mehr ertragen kann. Er kehrt dem Polizeidienst und seinen Kollegen den Rücken und kauft sich zusammen mit seiner Frau Wiebke ein Hotel in der Münchner Umgebung. Als im Ort jedoch ein Finanzbeamter getötet wird, stoßen seine ehemaligen Kollegen Zillenbicher und Kreuzpointer an ihre Grenzen und sie bitten Kammerlander, sie in dem Fall zu unterstützen. Nach etwas über 90 Seiten bin ich fast so weit, das Buch abzubrechen. Schuld daran sind die vielen Szenen- und Figurenwechsel, die scheinbar alle gar nichts miteinander zu tun haben und die mir große Mühe bereiteten, noch zu folgen. Auch der bayrische Dialekt trägt nicht gerade zu einem guten Lesefluss bei. Ich mag den Dialekt zwar gerne hören und finde es auch nicht schlimm, wenn hier und da mal ein Satz eingestreut wird. Aber in diesem Fall finden die ganzen Dialoge im Dialekt statt. Völlig entnervt möchte ich das Buch schon zur Seite legen, als die Geschichte plötzlich an Fahrt gewinnt. Eins führt zum anderen und ich kann mich plötzlich gar nicht mehr losreißen. Protagonist Bartholomäus Kammerlander mit seiner inneren Zerrissenheit hat mir am besten gefallen. Er ist eine Figur mit Tiefgang, die sehr authentisch beschrieben wird. Sein Kampf mit sich selber, ob er den Fall übernehmen soll oder nicht, ist lang und er macht sich es sich wirklich nicht leicht. Dabei sticht besonders hervor, wie tief die Verbundenheit zwischen ihm und seiner Frau Wiebke ist. Die beiden verstehen und vertrauen sich blind. Sie ist ihm in dieser Zeit eine sehr große Stütze, weil sie einfach weiß, wie es in ihm aussieht. Mich haben die Szenen zwischen ihnen sehr berührt. Kammerlander ist kein Übermensch und seine Ecken und Kanten machen ihn als Ermittler sehr sympathisch. Er muss sich nicht zum Helden aufspielen, seine Mitmenschen sind ihm wichtig und er behandelt sie mit Respekt. Auch über die anderen Charaktere habe ich in diesem Krimi sehr viel erfahren. Hier wird nicht nur an der Oberfläche gekratzt, sondern viel Wert auf detaillierte Beschreibungen gelegt. Für einen guten Kriminalroman, wie ich finde, unerlässlich. Und trotzdem ist es mir nicht gelungen, den Mörder auszumachen. Der Roman bietet ausreichend Möglichkeiten für spekulative Verdächtige, aber die gelegten Spuren stellten sich alle als Sackgassen heraus. Da es nicht bei einem Toten bleibt, wird die ganze Sache immer kniffeliger und auch ich immer verbissener bei der Suche nach dem Mörder. Die im Buch beschriebenen Morde sind schon sehr außergewöhnlich – ebenso wie das Motiv, welches aber erst ganz zum Schluss offenbart wird. Trotz der anfänglichen Startschwierigkeiten bekommt „Blutzeugen“ eine ganz klare Empfehlung von mir. Marco Sonnleitner ist ein spannender Krimi mit viel Lokalkolorit gelungen, der stellenweise auch etwas Humor durchschimmern lässt. Ich hoffe, der Autor nimmt sich für den zweiten Band mit dem Protagonisten Kammerlander die kritischen Anmerkungen seiner Leser zu Herzen und räumt somit auch die letzten Zweifel aus dem Weg. Von mir gibt es vier Sterne!

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  • Rezension zu "Blutzeugen" von Marco Sonnleitner

    Blutzeugen

    lexxi2k

    17. March 2013 um 21:06

    Der Inhalt: Die Münchner Polizei steht vor einem Rätsel. Es haben sich zwei grausame Morde ereignet und es fehlt immer noch jede Spur vom Täter, aber vielleicht kann Bartholomäus Kammerlander ja helfen. Die Beweise führen immer öfter zu Kammerlanders Hotel und je mehr Zeit verstreicht, umso grausamer werden die Taten des Mörders. Aber wer steckt dahinter und was sind die Beweggründe? Meine Meinung: Ich lese ja sehr gerne Regionalkrimis, besonders aus den Gegenden, die ich kenne oder in denen ich aufgewachsen bin. Aus diesem Grund konnte ich auch bei Blutzeugen nicht wieder stehen, da es sich um einen Krimi aus meinem Heimat-Bundesland handelt. Als ich mit dem Lesen angefangen habe, tat ich mir echt schwer mit dieser Geschichte, was hauptsächlich an den original bayrischen Dialekte gelegen hat. Selbst ich, die diesen Dialekt eigentlich fließend spricht, hatte meine Probleme zu Anfangs damit und ich wurde doch sehr stark beim Lesen eingebremst. Nach etwa 100 Seiten hat sich dies gelegt und ich war regelrecht von der Geschichte gefesselt. Bartholomäus Kammerlander hat mir als Hauptcharakter sehr gut gefallen, obwohl er auch seine düstere Seite hat. Er hat in der Vergangenheit in seinem Job sehr viel Grausamkeit gesehen und möchte eigentlich nichts mehr mit dem Polizeidienst zu tun haben. Mit seiner Frau hat er deswegen ein Hotel in der Umgebung von München gekauft um Abstand von allem anderen zu haben. Als dann ein ehemaliger Kollege bei ihm auftaucht und ihn um Hilfe bei einem Fall bittet, lehnt Kammerlander erst ab. Als dann immer mehr Hinweise auftauchen, die zu Bartholomäus Hotel führen, schließt er sich den Polizisten an um den Mörder zu fassen. Bartholomäus war anfangs noch etwas undurchsichtig und ich wusste nicht recht wie ich ihn einschätzen sollte und was sein Leben derart verändert hat, aber nach und nach kommen immer mehr Details aus Bartholomäus Vergangenheit ans Licht und der Charakter gewinnt eindeutig an Tiefgang. Auch die anderen Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Positiv aufgefallen sind mir Bartholomäus Frau Wiebke, die ihren Mann vollkommen unterstützt und in ihm ließt wie in einem offenen Buch und der Hausmeister Xaver, der mich mit seinen Ansichten und Weisheiten sehr oft zum schmunzeln und lachen gebracht hat. Marco Sonnleitner konnte mich mit seinem flüssigen und lockeren Schreibstil, bis auf die kleine Überwindung am Anfang, sehr in seinen Bann ziehen. Die original bayrischen Dialekte sind immer wieder witzig, unterhaltsam und lockern die düstere Stimmung doch etwas auf. Auch die Jagd nach dem Mörder ist nur so von Spannung geladen. Immer wieder tauchen neue Beweise auf, es werden Leute verdächtigt und wenn man denkt man hat den Kerl endlich, hat es sich wieder als Sackgasse herausgestellt. Ich muss ehrlich zugeben das ich während des Lesens mehrere Verdächtige hatte, aber keiner davon war wirklich der Mörder und ich war am Ende nur umso überraschter über die Auflösung. Auch das Raten nach dem Motiv hat mich wirklich zum verzweifeln gebracht. Hegt der Mörder ein politisches Ziel oder sind seine Motive privater Natur. Wenn man die Opfer anschaut, sieht man hier keinen Zusammenhang, und auch dieser wird erst am Ende aufgeklärt. Blutzeugen war Bartholomäus Kammerlanders erster Fall, also kann man sich sicher sein das demnächst noch eine Fortsetzung erscheinen wird. Da mich Blutzeugen doch sehr überrascht hat, werde ich mir die Fortsetzung auf jeden Fall kaufen. Mein Fazit: Blutzeugen von Marco Sonnleitner ist ein gelungener Kriminalroman, der mich wirklich überrascht hat. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und sie wiesen genügend Tiefgang auf. Auch die Handlung hat mich positiv überrascht und es wurde nie spannend und ich habe das ganze Lesen über mitgerätselt wer nun der Mörder war. Umso überraschter war ich über die Auflösung. Den einzigen Kritikpunkt den ich habe war der langatmige Einstieg aufgrund der original bayrischen Dialekte an die ich mich erst gewöhnen musste. Ich vergebe 4 Sterne

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  • Rezension zu "Blutzeugen" von Marco Sonnleitner

    Blutzeugen

    Natalie77

    07. March 2013 um 17:55

    Inhalt: In München wird ein Finanzbeamter auf bizarre Art und Weise ermordet. Der Täter hinterließ so gut wie keine Spuren, hat aber alles perfekt inszeniert Die Kripo steht vor einem Rätsel und bittet Bartholomäus Kammerlander, einen freien Mitarbeiter, um Hilfe. Vor Jahren hat Kammerlander den Dienst quittiert und möchte zunächst gar nicht an den Ermittlungen beteiligt sein. Dann wird das nächste Mordopfer gefunden und Kammerlander kann gar nicht mehr anders als sich einzuklinken... Meine Meinung: Puh, diese Buch habe ich in einer Leserunde gelesen und wäre es nicht so gewesen wäre es vermutlich schon nach den ersten 50-100 Seiten auf den Stapel abgebrochener Bücher gewandert, aber der Leserunde fühlte ich mich verpflichtet und so las ich weiter und es wurde besser. Was den Einstieg ein wenig schwierig machte waren viele Namen die auf mich einprasselten und der bayrische Dialekt, der je nach Protagonist mal stärker und mal schwächer vorhanden war. Das war zunächst gar nichts für mich und hemmte mich ein wenig beim Lesen. Es waren wie kryptische Zeichen. Ich musste Abschnitte nochmal lesen um sie zu verstehen. Das mit dem Dialekt gab sich und auch die Namen blieben langsam haften. Ab dem Moment wurde es besser. Hinzu kam das die Geschichte an Fahrt aufnahm. Waren die ersten 100 Seiten etwa noch recht langatmig und eher ein kennen lernen des Szenerie. Ging es stetig mehr um den Fall und die Ermittlungen. Kammerlander ist ein Kommissar der einem so nicht oft über den Weg läuft. Er war mir sehr sympathisch. Was damit zusammen hing das er einen gewissen Humor hatte den ich mag. Er ist ganz normale und Positiv. Nicht so negativ wie manche Ermittler in Krimis oder Thrillern. Er liebt seine Frau und diese Akzeptiert seine Arbeit. Sie führen eine Bilderbuch Ehe und auch sonst gibt es kaum etwas was dem Bartl das Leben schwer macht. Die anderen Protagonisten mag ich nun nicht alle aufzählen. Es gab einige davon und teilweise wurden sie auch in diesem Krimi begleitet, aber wie weiter oben schon erwähnt waren es sehr viele Namen und das würde diese Rezension sprengen. Manche lernt man als Leser näher kennen, manche nur beiläufig. Alle haben ihren Platz und auch Sinn in diesem Krimi auch wenn es zunächst nicht so scheint. Noch ein Punkt hat mich auf jeden Fall dazu gebracht über den ersten Abschnitt hinaus zu lesen. Der Schreibstil der abgesehen von Passagen wo der Dialekt so heftig ist wirklich leicht zu lesen ist und auch der Witz der in manchen Situationen beschreiben wurde. Ich musste mehr als einmal schmunzeln. Das lockerte alles ein wenig auf. Der Fall selber bleibt ein Rätsel bis zum Schluss. Auf diese IDee muss man erstmal kommen, auch wenn man eine Richtung ahnt ist es noch nicht die Lösung und dann kommt es doch anders als man vermutet. Es macht Spaß zu rätseln und das bis zum Ende. Mein Fazit: Der Krimi nimmt etwas langsam an Fahrt auf, aber es lohnt auf jeden Fall mehr wie hundert Seiten zu lesen um sich ein Bild zu machen. Dann wird man das Buch nicht mehr weglegen mögen und wird als überwiegend zufriedener Leser das Buch zuklappen

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  • Rezension zu "Blutzeugen: Bartholomäus Kammerlanders erster Fall" von Marco Sonnleitner

    Blutzeugen

    Eka

    27. February 2013 um 18:31

    Hauptkommissar Bartholomäus Kammerlander hat keine Lust mehr, nach Tätern und deren Motiven zu suchen und quittiert seinen Dienst. Er kauft ein Hotel in Berg am Starnberger See, verwaltet es mit seiner Frau Wiebke und beide sind glücklich und zufrieden. Plötzlich wird im Ort ein biederer Finanzbeamter getötet und seine früheren Kollegen Kreuzpointner und Zillenbicher stehen vor einem Rätsel. Sie brauchen dringend die Hilfe von Kammerlander. Doch dieser ziert sich und kommt erst dann auf die Kollegen zu, als eine junge hübsche Polin durch das Gift einer Zimmerpflanze ums Lebenn kommt. Aber auch hier ist kein Motiv oder ein Hinweis auf den Täter zu erkennen. Und dann gibt es ein weiteres Opfer, das der Täter schrecklich zugerichtet hat und die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, zumal Kammerlander vermutet, dass die Spuren zu seinem eigenen Hotel führen und damit zu rechnen ist, dass weitere Taten folgen. Wird es Kammerlander gelingen, den Täter zu überführen? Haben die Morde eine Methode? Wurden alle Morde vom selben Täter ausgeführt? Der Autor hat es verstanden, diesen Kriminalroman so zu schreiben, dass der Leser oft glaubt, den Täter zu kennen. Doch dann kommt wieder alles ganz anders und man merkt schnell, dass es die falsche Fährte war. Alle Details und Gedanken über die Taten und den Täter werden sehr ausführlich beschrieben. Viele Dialoge sind sehr humorvoll und im bayerischen Dialekt geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, obwohl ich als Nichtbayer die Dialoge langsam lesen musste, um sie zu verstehen. Alle Charaktere sind toll beschrieben, man kann sich gut in sie hineinversetzen. Die ganze Geschichte liest sich flüssig und hat Spannung bis zum überraschenden Ende. Ich kann eine unbedingte Leseempfehlung geben. Das Buch ist erschienen 2013 im Gmeiner Verlag, Meßkirch.

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