Marco Sonnleitner Kinderland

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Inhaltsangabe zu „Kinderland“ von Marco Sonnleitner

Grausiger Fund im Hotel Alpenblick: Im Magen eines Hechtes entdeckt der Koch den Finger eines kleinen Jungen. Scheint zunächst noch ein Unfall denkbar, erkennt Bartholomäus Kammerlander nach dem Fund der Kinderleiche, was wirklich passiert ist: Die Wahrheit ist viel schrecklicher, sie ist nahezu unvorstellbar. Und der kleine Junge ist nicht das einzige Kind, das in letzter Zeit verschwunden ist. Doch als Bartholomäus Kammerlander die Zusammenhänge versteht, ist er zur falschen Zeit am falschen Ort.

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  • Nichts für schwache Nerven ...

    Kinderland
    goat

    goat

    10. November 2016 um 20:18

    Bartholomäus Kammerlander hatte sich fest vorgenommen, sich intensiv um seine Frau und das neu erworbene Hotel zu kümmern. Der abgetrennte Kinderfinger im Magen eines Hechtes lässt den ehemaligen Kommissar jedoch noch einmal als Ermittler tätig werden. Nachdem der Rest der Leiche gefunden wird, versucht jeder, eine Erklärung für diesen absurden Fall zu finden. Doch je weiter die Polizei ermittelt, umso haarsträubender werden die Fakten und die Erklärung stellt alles Vorstellbare in den Schatten und lässt selbst die hartgesottenen Ermittler schlucken. Wie bereits beim ersten Band mit dem ehemaligen Kommissar Kammerlander beginnt auch dieser Krimi wieder sehr verworren und erfordert etwas Durchhaltevermögen. Aber dann wird der Leser mit einem sehr spannenden Fall belohnt und einem durch und durch sympathischen Protagonisten, der auch viel von Alleingängen hält. Dieser Fall ist nichts für schwache Nerven. Auch wenn Marco Sonnleitner auf blutige Details verzichtet, die Beschreibungen von entführten und ermordeten Kindern haben mir ganz schön zugesetzt. Der Täter ist alles anders als leicht zu entlarven, denn der Autor versteht es meisterhaft, seine Ermittler, samt Leserschar, mehr als einmal in eine Sackgasse zu führen. Marco Sonnleitner hat mich mit seinem spannenden Schreibstil wieder in seinen Bann ziehen können. Eine Steigerung von Seite zu Seite - das gelingt nicht jedem Krimiautor. „Kinderland“ ist noch einmal eine Steigerung zum ersten Band „Blutzeugen“ und bekommt von mir fünf Sterne.

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  • Kammerlanders zweiter Fall...

    Kinderland
    ChrischiD

    ChrischiD

    15. June 2014 um 18:11

    Wie kommt ein abgetrennter Kinderfinger in den Magen eines Hechtes? Das ist die Frage, die sich Bartholomäus Kammerlander nach dem Fund als erstes stellt. Diverse Szenarien sind denkbar, doch als schließlich der Rest der Leiche gefunden wird, ist klar, dass die Erklärung nicht so einfach ist. Obwohl Kammerlander sich mehr seiner Frau und seinem Hotel hingeben wollte, beschließt er erneut der Polizei zu helfen, dafür hat er der Truppe einfach zu lange angehört und die Umstände des Falls sprechen einfach für sich. Doch je weiter die Ermittlungen voranschreiten, desto unglaublicher wird das Ausmaß... Brutal zugerichtete Leichen sind nie leicht zu ertragen. Handelt es sich aber, wie hier, auch noch um entführte und ermordete Kinder, ist nicht nur die Polizei ganz anders bei der Sache. Solch schreckliche Taten gehen einem immer an die Nieren, sind Kinder die Opfer, ist man jedoch emotional noch stärker eingebunden, egal ob man selber welche hat oder nicht. Verständlich daher, dass Kammerlander den Fall nicht einfach Fall sein lassen kann, sondern sich ebenfalls in die Ermittlungen hinein kniet. Nach dem Fund des Fingers und schließlich auch dem Rest der Leiche gibt es einige Hinweise, die aber irgendwie allesamt nicht richtig weiterführen wollen. Einen schwereren Start kann man sich fast gar nicht vorstellen. Der Leser überlegt selbst fieberhaft, da jedoch auch ihm nicht viel mehr Hinweise zur Verfügung stehen, trotz der beobachtenden Erzählperspektive, tritt man ziemlich lange auf der Stelle. Im Grunde muss man darauf hoffen, dass ein Fehler auf Täterseite geschieht, um die Ermittlungen endlich ins Rollen zu bringen. Andererseits bedeutet dies mindestens ein weiteres Opfer. Gebannt klebt der Blick des Lesers an den Zeilen und Buchstaben, immer auf der Suche nach neuen Spuren, die, so hofft man, nicht wieder in einer Sackgasse enden. Marco Sonnleitner zieht den Leser mit seinem eingängigen Schreibstil und der Spannung, die sich von Seite zu Seite mehr aufbaut, in den Bann und lässt ihn bis zum Schluss nicht mehr los. Atemlos verfolgt man die Ermittlungen der Polizei und natürlich auch jeden Schritt von Bartholomäus Kammerlander, denn das müssen bei weitem nicht immer dieselben Wege sein. In „Kinderland“ ermittelt Bartholomäus Kammerlander bereits in seinem zweiten Fall. Wer den Mann mit den eigenwilligen Gedanken und dem Hang zu Alleingängen noch nicht kennt, wird ihn sofort sympathisch finden. All jene, die bereits „Blutzeugen“ gelesen haben können sich auf ein Wiedersehen freuen. Dieser zweite Band ist unabhängig von dem ersten verständlich und nachvollziehbar. Wer allerdings die Entwicklung der Charaktere, von denen einige bereits zum zweiten Mal auftauchen, verfolgen möchte, sollte auch zu „Blutzeugen“ greifen.

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