Rezension zu "Die beste Freundin: Ein packender Psychothriller voller Nervenkitzel" von Marco Theiss
ArmilleeHörbuch / Laufzeit 9:07h. Gut gelesen von Gerrit Petersen.
* * *
Man könnte diese Geschichte für genial halten, aber ich als Leser fühle mich verarxxxt. Die schlechte Bewertung basiert auch darauf, dass es mich total abnervt, wenn die Protagonisten anfangen zu träumen. (hier sind es große Fledermäuse, Monster unter der Treppe + Grinsebacken) Selten tun Träume etwas für den Plot. Hier machen die Träume spätestens nach gut der Hälfte des Hörbuches Sinn. Es wird eine Realität gezeigt, die es so nicht gibt. Außerdem ist Niko keine Romanfigur, der ich gerne gefolgt bin. Er lässt sich von seinen Eltern + seiner Freundin ständig bevormunden.
Niko ist 40 Jahre + Kameramann. Er lebt in Köln, hat (ewig) ein wunderbares Sexleben mit seiner langjährigen Freundin Nadine (+ auch deren Freundin Jessica zu Dritt) und sein Leben ist schön. (nur sein Bein macht ihm oft Kummer) Aber in seiner Vergangenheit gab es die 'Beste Freundin Laura.' Sie verschwand spurlos von einem Tag auf den Anderen vor 10 Jahren. Und nun plötzlich fangen die Anrufe an. Laura ist dran. 'Finde mich', sagt sie. Damals war eine Reise nach New Orleans geplant, mit einer 'to do Liste'. Manche Anrufe kann er bis in diese Stadt ausfindig machen. Und so setzt er sich alsbald in den Flieger, will Laura finden.
Ich will nicht mehr zu viel verraten, aber er findet sie. Es gibt in diesem Plot so gut wie keine schönen Momente mehr. Nur grausames + verstörendes. Und es gibt kein happy end.












