Marcus Braun Der letzte Buddha

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Inhaltsangabe zu „Der letzte Buddha“ von Marcus Braun

1995 erkannte der Dalai Lama in einem sechsjährigen Jungen den elften Panchen Lama, den zweithöchsten Würdenträger Tibets. Chinas Regierung zog den Jungen aus dem Verkehr und installierte an seiner Stelle den Sohn regimetreuer Kader. Marcus Braun lässt den echten Heiligen zwanzig Jahre später wieder auftauchen – in Los Angeles, als Surfer. Als Jonathan erfährt, wer er in Wahrheit ist, unterzieht er sich einem Lama-Coaching, das ihn schnell an seine Grenzen führt. Überraschend erhält er eine Einladung aus China. Als sich der echte und der falsche Panchen Lama gegenüberstehen, geraten alle Gewissheiten ins Wanken. Der neue Roman eines der originellsten deutschsprachigen Autoren.

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    Der letzte Buddha

    Eiseisbaby

    10. September 2017 um 17:56

    Spielerisch, aber mit sehr großer Ernsthaftigkeit entwirft Marcus Braun seine Version eines gleichermaßen historischen wie gegenwärtigen Dilemmas. Dabei ist die verzwickte Kontroverse um den 11. Panchen Lama schon allein Stoff genug für einen großen Roman, an den sich freilich noch niemand so recht getraut hat. Der Autor macht daraus zum Glück viel mehr als den xten Now-isHistoryschinken, schön bauchwarm aufgewärmt und gespickt mit allerlei delikaten, weil teils wahren, teils erfunden Aperçus.Nein. Seine in verschiedenen, kühlen und klaren Schichten und Blenden erzählte Geschichte ist eine interessante, weil im Braunschen Sinne eigenwillig komponierte Mischung von Dokumentarischem und Privatem, Epischem und und Dramatischem, Informativem und Sentimentalem, Realistischem und Symbolischem, Materialistischem und Idealistischem. Nicht ganz zufällig erinnert der "Der letzte Buddha" bei fortschreitendem Lesegenuss in Anlage und Form, aber auch in seiner mit Bedacht gesetzten Sprache an einen anderen wichtigen Roman des Jahres, "Die Toten" von Christian Kracht.Kein Zweifel: Hier befindet sich ein Autor auf der Höhe seiner Zeit und des Schaffens. Er wirft Fragen auf, die uns alle angehen. Er holt dafür die Götter und Göttermacher exemplarisch vom Himmel, entlarvt sich selbst und uns, die allzu Leicht-Gläubigen und Instagram-Ich-Bezogenen. Wer bin ich? Wer könnte ich sein? Was ist die Welt mir schuldig und warum sieht sie mich ((verdammt noch mal) nicht)?Als Antwort bietet Braun uns am Ende keine billigen Likes und Herzen, sondern nur heilige Demut an, Bescheidenheit und Respekt vor den großartigen Wundern, die diese Welt uns zu bieten hat und die aus bloß zwei, doch nie versagenden Quellen entspringen. Natur und Geist, Geist und Natur und Geist.

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  • Grandios!

    Der letzte Buddha

    fridaP

    21. August 2017 um 18:37

    Es war mir unmöglich, "Der letzte Buddha" aus der Hand zu legen, ich habe es atemlos vor Spannung und Begeisterung in einem Rutsch gelesen - so sehr bin ich dem Sog der Geschichte und der brillanten Sprache von Marcus Braun erlegen. Wunderbar komponiert, mitreißend geschrieben, voller Tiefe, reich an feinem klugem Humor, fesselnd bis zum letzten Satz! Großes Lesevergnügen und uneingeschränkt weiter zu empfehlen!

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