Marcus Hünnebeck , Kirsten Wendt Opferraum

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Inhaltsangabe zu „Opferraum“ von Marcus Hünnebeck

Delias Ehe ist am Ende. Ihr Mann Gregor betrügt sie mit einer Jüngeren, und Delia glaubt, dass er mit ihrem Familienerbe durchbrennen will. Panisch sammelt sie Beweise für das Scheidungsverfahren, als sie endgültig zum Opfer wird. Von einem Fremden brutal verschleppt, findet sie sich eingesperrt in dessen Wohnung wieder. Was will der Entführer von ihr? Handelt er in Gregors Auftrag? Oder ist sie zufällig ins Visier eines unberechenbaren Psychopathen geraten? Während Delia nach Antworten sucht, hat der Kampf ums Überleben längst begonnen.

Zitat:" Wir sind schließlich alle Menschen,egal, wie viel Geld wir auf dem Konto haben "

— Selest
Selest

Für meinen Geschmack leider zu viel Romance und zu wenig Thriller.

— haberland86
haberland86
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  • tolle Story aus 3 Blickwinkeln erzählt :-)

    Opferraum
    UnterDieHaut

    UnterDieHaut

    06. March 2017 um 21:55

    MEINE MEINUNG: Das war mein erstes Buch vom Autorenduo. Die Geschichte wird in der Gegenwartsform in kurzen Kapiteln abwechselnd aus 3 Blickwinkeln erzählt (Samuel - Delia - Gregor), was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Dadurch konnte man sich auch sehr gut in die Charaktere reinversetzen - insbesondere in Delia. Man fühlt und leidet mit ihr.  Gleich zu Beginn wird man mit einer sehr interessanten Szene konfrontiert und ist aus der Sicht von Samuel live dabei. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm und gut zu lesen. Ich könnte mir allerdings gut vorstellen, dass es für manch einen vielleicht zwischendrin ein bisschen zu viel belanglosen Inhalt für einen Psychothriller gibt. Mich hat dies aber nicht gestört. Auch gab es einige Wendungen im Buch, mit denen ich so nicht gerechnet hätte und die mich somit eiskalt überrascht haben.   COVER & TITEL: Der Titel passt sehr gut. Das Cover ist sehr dezent gehalten.   FAZIT: Die Story ist auch für sensible Gemüter gut geeignet, da sie relativ unblutig daherkommt. Ich habe sie sehr gerne gelesen, auch wenn ich mir den Part von Samuel etwas heftiger/psychomäßiger gewünscht hätte. Freue mich schon auf weitere Bücher :-)  

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  • Opferraum

    Opferraum
    Selest

    Selest

    21. November 2016 um 21:48

    Zitat:" Wir sind schließlich alle Menschen,egal, wie viel Geld wir auf dem Konto haben "Delia merkt vertrauen ist gut, Kontrolle wäre besser gewesen. Nicht nur das ihr Mann fremd geht, nein ihr ganzes Erbe steht auf dem Spiel.Ob da noch viel zu retten ist?Gregor ihr Mann denkt er hat alles in trocken Tüchern, aber so einfach wie geplant wird es nicht.Und dann haben wir noch Samuel der seine ganz eigene Suppe kocht und dabei feststellen muss, das es gar nicht so einfach ist einen Menschen zu entführen.Alles im Zusammenspiel ergibt, einen schönen Thriller, der gut zu lesen ist. Die Story ist eine Runde Sache, die durchdacht ist, von daher als mal gut.Aber so an der ein oder anderen Sache fehlt es mir etwas an Gefühl, es könnte emotionaler sein.

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  • Der erste Thriller von Hünnebeck & Wendt

    Opferraum
    haberland86

    haberland86

    31. August 2016 um 21:38

    Nach meinem Kauf war ich sehr gespannt, wie Hünnebeck & Wendt der Wechsel ins Thrillerfach gelingen würde. Immerhin kommt der männliche Teil des Duos aus diesem Genre, sodass meine Erwartungen entsprechend hoch waren. Genau wie die anderen Bücher der Autoren, lässt sich auch Opferraum sehr gut und flüssig lesen. Insbesondere die Dialoge gefielen mir sehr. Selten habe ich ein Buch gelesen, dessen Dialoge so realitätsnah waren: schnörkellos, geradeheraus, mit Ecken und Kanten versehen. Nicht so glattgeschliffen und perfekt, wie in den meisten Romanen. Was die Story betrifft, musste ich oft an die Psychothriller von Joy Fielding und die frühen Romantic-Thriller von Tess Gerritsen denken, die mir leider überhaupt nicht gefielen. Genau wie in den Büchern der genannten Autorinnen, war mir auch in “Opferraum” die Handlung zu harmlos und zu vorhersehbar. Zu viel Romance und zu wenig Thriller. Alles dümpelte irgendwie vor sich hin und bot keinerlei Überraschungsmoment. Da man von Anfang an weiß, dass Simon Delia entführen möchte (und das Buch nicht Opferraum heißen würde, wenn ihm dies nicht gelänge), hätte ich vieles von dem was geschieht, bis es endlich soweit ist, nicht gebraucht. Dafür hätte ich mir von dem Opferraum mehr erhofft. Mehr überraschende Wendungen. Mehr Konflikte. Mehr Spannung. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber weniger Sex und mehr Glaubwürdigkeit hätten dem Roman, meiner Meinung nach, gut getan. Kurz vor Schluss gab es tatsächlich spannende Momente, da man nicht wusste, was Gregor und Simon tun würden, denn dank des Verlaufs der Ereignisse war ihnen alles zuzutrauen. Wobei – Herzrasen und schweißnasse Hände habe ich leider auch dabei nicht bekommen. Schade eigentlich. Dabei hatte ich mir so sehr gewünscht das Buch zu mögen und das dem Duo Hünnebeck & Wendt das gelingen kann, davon bin ich überzeugt. Vielleicht dann ja mit dem Nachfolger, der, laut eigener Aussage, der spannendste Roman werden soll, den die zwei je geschrieben haben. Ich bin gespannt. Die vollständige Rezension findet sich auf meinem Blog.

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