Marcus Hernig

 4,2 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von China, China mittendrin und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Marcus Hernig

Marcus Hernig, geboren 1968, studierte Germanistik, Sinologie und Geschichte in Bochum und Nanjing. Er lebt bereits seit 1992 in China, seit 1998 in Shanghai, wo er zur Seidenstraße und den deutsch-chinesischen Beziehungen lehrt. Außerdem ist er tätig als Experte für die neue Seidenstraße bei Germany Trade and Invest (GTAI). Zuletzt erschien von ihm Die Renaissance der Seidenstraße. Der Weg des chinesischen Drachens ins Herz Europas (2018). In der Anderen Bibliothek veröffentlichte er 2012 Eine Himmelsreise. China in sechs Gängen (Band 330, Extradruck im Juli 2022).

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Ferdinand von Richthofen. Der Erfinder der Seidenstraße (ISBN: 9783847704515)

Ferdinand von Richthofen. Der Erfinder der Seidenstraße

Erscheint am 23.12.2022 als Gebundenes Buch bei AB - Die Andere Bibliothek.

Alle Bücher von Marcus Hernig

Cover des Buches China mittendrin (ISBN: 9783861534723)

China mittendrin

 (2)
Erschienen am 07.05.2008
Cover des Buches China (ISBN: 9783861539353)

China

 (2)
Erschienen am 03.08.2016
Cover des Buches Eine Himmelsreise (ISBN: 9783847703303)

Eine Himmelsreise

 (1)
Erschienen am 01.06.2012
Cover des Buches Chinas Bauch (ISBN: 9783896841667)

Chinas Bauch

 (0)
Erschienen am 22.04.2015

Neue Rezensionen zu Marcus Hernig

Cover des Buches China (ISBN: 9783861539353)
peedees avatar

Rezension zu "China" von Marcus Hernig

Ein sehr schönes Länderporträt
peedeevor 6 Jahren

Reihe Länderporträts, China: Chinesische Mauer, Terrakotta-Armee, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Drill, Ein-Kind-Politik – das sind die ersten Stichworte, die mir zu China in den Sinn kommen. Der Autor aus Deutschland hat u.a. Sinologie studiert und lebt seit über 25 Jahren in China. Er bringt dem Leser die Lebens- und Denkweise der Chinesen ein Stückchen näher.

Erster Eindruck: Ein zweigeteiltes Cover; oben ein Meer von Produkten und Farben – und, wenn man genauer hinsieht, auch Menschen –, unten Buchtitel und Autorenname. Mir gefällt das Cover sehr gut.

Dies ist bereits mein viertes Länderporträt (nach Israel, Indien und Russland), aber das erste, das ich als Papierversion in den Händen halte. Hier fällt mir nun auf, wie dicht die Seiten beschrieben sind; beim E-Reader hatte ich zwar auch das Gefühl, dass das Lesen für etwas mehr als 200 Seiten sehr lange dauert, aber nun sehe ich bei der Printversion auch, wieso. Für meinen Geschmack sollte das Layout etwas lesefreundlicher, luftiger, gestaltet werden.

Wie auch bei den anderen Länderporträts bin ich von der Fülle der Informationen schier überwältigt. Ein paar Beispiele von den mich überraschenden/beeindruckenden Dingen:

- Die chinesische Schrift sieht für mich unwahrscheinlich kompliziert aus. Ich weiss von einer Kollegin, die begonnen hat, Chinesisch zu lernen, dass auch die Betonung der Worte sehr wichtig ist, denn je nachdem, wie/wo betont wird, bedeutet ein Wort etwas ganz anderes. Tja… Sprache ist immer schwierig.

- Die lange Zeit gültige Ein-Kind-Politik für die Bevölkerungsmehrheit (die Han) wurde 2015 gelockert; mittlerweile ist es eine Zwei-Kinder-Politik. Mehr als zwei Kinder können sich viele gar nicht leisten, da es für sie sehr viel kostet, Kinder aufzuziehen und ihnen z.B. vor der Hochzeit eine Wohnung zu kaufen. Diese Ein-Kind-Politik (und dabei Buben bevorzugt) führte dazu, dass es deutlich mehr Männer als Frauen gibt. Heiraten ist eines der Lebensziele der Chinesen. „Wer über 25 ist, für den wird es Zeit. 30 ist die Schmerzgrenze, auch in der Grossstadt.“

- Die chinesische Mauer sowie die Terrakotta-Armee mit den tausenden lebensgrossen Tonkriegern müssen live unwahrscheinlich beeindruckend sein.

- Es ist immens wichtig, an der richtigen Universität studieren zu können. Voller Einsatz ist da Grundvoraussetzung. Die landesweit gleichzeitig stattfindenden Prüfungen dauern drei Tage, während denen das sonstige Leben beinahe zum Erliegen kommt. Die Umgebung der Prüfungsorte wird abgesperrt, Hinweisschilder mahnen dazu, sich ruhig zu verhalten. Den besten Absolventen winken begehrte Studienplätze.

- In den Grossstädten gibt es keinen Platz für Friedhöfe – Feuerbestattung ist daher Pflicht.

Ein sehr schönes Länderporträt – vielen Dank dafür. Ich bin schon gespannt, in welches Land es mich demnächst lesetechnisch verschlägt…

Kommentare: 1
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