Marcus Imbsweiler

 3,6 Sterne bei 73 Bewertungen
Autor*in von Bergfriedhof, Altstadtfest und weiteren Büchern.

Lebenslauf

1967 im Saarland geboren, seit 1990 in Heidelberg ansässig. Studium der Musikwissenschaft und Germanistik, Arbeit als freier Musikredakteur. Belletristik seit 2005: Krimis (Heidelberg-Reihe um den Privatermittler Max Koller), Romane, Erzählungen mit Schwerpunkt klassische Musik. Marathonläufer.

Alle Bücher von Marcus Imbsweiler

Cover des Buches Bergfriedhof (ISBN: 9783839200032)

Bergfriedhof

 (16)
Erschienen am 07.07.2021
Cover des Buches Glücksspiele (ISBN: 9783839213117)

Glücksspiele

 (5)
Erschienen am 09.07.2012
Cover des Buches Schlussakt (ISBN: 9783899777819)

Schlussakt

 (6)
Erschienen am 02.07.2008
Cover des Buches Altstadtfest (ISBN: 9783839210017)

Altstadtfest

 (7)
Erschienen am 01.07.2009
Cover des Buches Schlossblick (ISBN: 9783839212424)

Schlossblick

 (6)
Erschienen am 13.02.2012
Cover des Buches Dreamcity (ISBN: 9783839215241)

Dreamcity

 (5)
Erschienen am 05.02.2014
Cover des Buches Butenschön (ISBN: 9783839211069)

Butenschön

 (3)
Erschienen am 12.07.2010
Cover des Buches 55 (ISBN: 9783956020766)

55

 (3)
Erschienen am 15.10.2015

Neue Rezensionen zu Marcus Imbsweiler

Cover des Buches Dreamcity (ISBN: 9783839215241)
Jorokas avatar

Rezension zu "Dreamcity" von Marcus Imbsweiler

Dreck am Stecken
Jorokavor 8 Monaten

Ich bin beim 7. Fall des Privatermittlers Max Koller eingestiegen. Mit einer gewissen aktuellen Heimatverbundenheit habe ich die Krimiserie aus Darmstadt gelesen, obwohl Krimis eigentlich nicht mein bevorzugter Lesestoff sind. Mit Heidelberg verbindet mich meine Vergangenheit, die Örtlichkeiten sind mir also soweit vertraut.


Nach den ersten Seiten war ich noch recht skeptisch. Sowohl bezüglich des Stils als auch hinsichtlich des Erzählflusses musste ich mich erst einmal in die Geschichte hineinlesen. Insgesamt doch ein recht komplexer Handlungsverlauf, bei dem der Ermittler eine ganze Weile im Dunkeln tappt und der Autor die eine oder andere Fehlinterpretation setzt und damit bewusst Verwirrung stiftet. Auch wird den logischen Zusammenhängen manchmal nicht umfassend Genüge getan. Doch gerade der Schlagabtausch zwischen Koller und seinem Praktikanten sind recht amüsant zu lesen. .


Vielleicht etwas viel in einen Krimi hineingepackt, aber insgesamt war ich von der Qualität der Erzählung überrascht.


Die Homepage des mir bisher unbekannten Autors kommt ziemlich sympathisch herüber.


Fazit: Dieser Krimi aus Heidelberg braucht den Vergleich mit Darmstadt nicht zu scheuen, reicht aber nicht ganz an Frankfurt heran (Kayankaya).

Cover des Buches Heidelberg auf die kriminelle Tour (ISBN: 9783954281152)
Jorokas avatar

Rezension zu "Heidelberg auf die kriminelle Tour" von Marcus Imbsweiler

Tatort Rhein-Neckar
Jorokavor 10 Monaten

Den Leser erwarten 20 kriminale Kurzgeschichten, die alle im Zusammenhang mit der schönen Stadt am Neckar stehen sollen. In der Regel kommt mindestens ein Mensch gewaltsam zu Tode, mal im Rahmen einer Beziehungstat, mal eher unbeabsichtigt. Die Geschichten sind recht vielfältig.


Mal wird eine Leiche in den Weinbergen gefunden, mal grassiert ein akutes Maklersterben oder nach dem Fugu-Essen versagen die Bremsen.


So spannt sich ein Bogen von gewöhnlich bis ganz amüsant, wobei doch einige Erzählungen recht angestaubt wirken. Der Bezug zur Stadt ist oft nur indirekt und durchaus austauschbar, so dass die Handlungsverläufe ebenso in Paderborn oder Buxtehude hätten spielen können. Da lobe ich mir Michael Kibler, dem es in seinen Darmstadt-Krimis ganz hervorragend gelingt, die Stadt mit ihrem Flair in den Verlauf der Geschichte mit ein zu weben.


Gar nichts anfangen konnte ich mit der Story „Blutwallfahrt“ und „Schreie in der Nacht“, das eine religiöser Wahn, das andere unterstes Niveau.


Es gibt einige Lektoren-Patzer, am auffälligsten der, bei dem innerhalb einer Geschichte zwei Abschnitte miteinander vertauscht wurden. Hatte ich schon lange nicht mehr.


Fazit: Besser Heidelberg selbst besuchen.



Cover des Buches Fjordmusik (ISBN: 9783956021343)
Cruegers avatar

Rezension zu "Fjordmusik" von Marcus Imbsweiler

Ein paar Tage Norwegen mit Fisch, Elch und Orchester
Cruegervor 5 Jahren

Weil dem Uniorchester Musiker fehlen, verteilt Ann Flyer auf dem Campus. Eine Orchesterfahrt nach Norwegen mit drei Konzerten und anschließendem Fußballspiel steht an und die Truppe braucht unbedingt Verstärkung. Nicht nur auf Drängen seines besten Freundes Leo nimmt der Jurastudent Ole Jakobsen einen Flyer mit, obwohl er sich für einen der schlechtesten Bratscher hält, denn Ann hat es ihm sofort angetan. Liebe auf den ersten Blick, könnte man sagen.

Nach dem Vorspielen geht es los, eine Woche Spaß in Norwegen statt eine wichtige Semesterarbeit zu schreiben. Das muss man auch erstmal dem Vater, ebenfalls Jurist, beibringen. Aber Ole kann das. Was er nicht kann, ist, sich gegen den Widersacher Gernot durchzusetzen, dem Pauker des Ensembles, dem es Ann ebenfalls angetan hat.

Aber was ist los mit der zierlichen Frau - blondes Strubbelhaar, spitze Nase? Warum scheint sie mit den beiden Typen zu spielen? Und warum ist Leo oft so mürrisch?

Die Lage wird für Ole fast unerträglich, als er sich mit dem Nebenbuhler ein Zimmer teilen muss. Trotz des Fisches »Kveite«, den Gernot von einem freundlichen norwegischen Fischer geschenkt bekam, versucht Ole eine gute Miene zu machen. Sogar bei dem Wunsch, endlich einen echten, lebenden Elch zu sehen, unterstützt er ihn und gemeinsam verpassen sie die Weiterfahrt in den Bussen. Ausgesetzt im Fjell, der Weite Norwegens werden sie von einem Auerhahn bedroht, bevor ein alter Norweger sie mit seinem klapprigen Auto wieder in die Zivilisation zurück bringt.

Aber das sind nur die Abenteuer am Rande, die Ole erlebt und die Imbsweiler schön flott und erfrischend erzählt, ohne in eine peinliche, klischeegespickte deutenglische Jugendsprache abzugleiten, oder gar in ein schwülstiges Liebesgesäusel.

Und auch die Passagen, in denen die Truppe die Stücke von Schostakowitsch und Sibelius übt - in denen er eine mir gänzlich unbekannte Welt beschreibt, denn ich habe noch nie als zweite Geige in einem Orchester gesessen - sind unterhaltsam, weil der Autor das nämlich aus menschlicher Sicht tut, und nicht aus der meist überhöhten seriös-kulturellen.

Aber in Wirklichkeit geht es in dem Roman um die Entwicklung seiner Protagonisten. Im Höhepunkt der Geschichte, quasi dem Paukenschlag des Romans, erklärt Ann Ole warum sie mal hü und mal hott sagt. Und das ist echt fern von jedem Kitsch eines Liebesromans.

Ole findet letztendlich sogar die Kraft, seinem Vater zu beichten, das Jura nichts für ihn ist. Beide bleiben sie noch ein paar Tage bei dem inzwischen schwer verletzten Gernot in Norwegen.

»Fjørdmusik« ist ein Buch, nach dem ich weiß, was es heißt die 2. Geige zu spielen. Eine wohlkomponierte Reise durch Norwegen ist der Roman allemal. Zum Schmunzeln, Wundern und voll jugendlicher Frische. Und am Ende tritt doch noch ein Kobold auf, herrlich!

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