Marcus Imbsweiler

 3.5 Sterne bei 55 Bewertungen
Autor von Bergfriedhof, Schlossblick und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Marcus Imbsweiler

1967 im Saarland geboren, seit 1990 in Heidelberg ansässig. Studium der Musikwissenschaft und Germanistik, Arbeit als freier Musikredakteur. Belletristik seit 2005: Krimis (Heidelberg-Reihe um den Privatermittler Max Koller), Romane, Erzählungen mit Schwerpunkt klassische Musik. Marathonläufer.

Alle Bücher von Marcus Imbsweiler

Sortieren:
Buchformat:
Bergfriedhof

Bergfriedhof

 (14)
Erschienen am 01.07.2007
Schlussakt

Schlussakt

 (5)
Erschienen am 02.07.2008
Glücksspiele

Glücksspiele

 (4)
Erschienen am 09.07.2012
Altstadtfest

Altstadtfest

 (5)
Erschienen am 01.07.2009
Schlossblick

Schlossblick

 (5)
Erschienen am 13.02.2012
Verwandte auf dem Mars

Verwandte auf dem Mars

 (5)
Erschienen am 01.07.2008
Butenschön

Butenschön

 (3)
Erschienen am 12.07.2010
Spätlese

Spätlese

 (2)
Erschienen am 01.12.2017

Neue Rezensionen zu Marcus Imbsweiler

Neu

Rezension zu "Spätlese" von Marcus Imbsweiler

Unterhaltsame Idee
Thomas_Lawallvor 11 Tagen

Die stillen Anatolier sind ihm lieber. Max Koller ist in Heidelberg unterwegs.
Er steht auf dem Marktplatz und wohnt einer seltsamen Aufführung bei. Ungewohnt, aber immer noch besser als ein "strammer Seniorenchor", der im Vorfeld volksmusikalisches Kulturgut zum Besten geben durfte. Das Musikfestival "Heidelberger Frühling", welches unter dem Leitgedanken "In der Fremde" im April 2017 stattfand, bildet den Rahmen für die Kurzgeschichte "Ihr ganz privater Brexit".

Eine einmalige Sache im wahrsten Sinne des Wortes, denn jede Geschichte dreht sich zwar um den altbekannten Privatermittler Max Koller, Fans der entsprechenden Krimiserie von 2007-2015 werden jubeln, doch jeweils unter völlig unterschiedlichen Vorzeichen. Zudem gibt sich die neue Hauptkommissarin Kehrer die Ehre. Und nicht nur das, denn die intensive Zusammenarbeit bestätigt einen neuen Trend: "ÖPPs sind schwer angesagt", was so viel bedeutet wie "Öffentlich-private Partnerschaften".

Der Gemeiner Verlag, welcher u. a. so originelle Reihen wie "Rätselkrimis", "Gartenkrimis" oder "Kriminelle Freizeitführer" anbietet, erweitert sein diesbezügliches Programm um eine weitere Attraktion: Monatskrimis. Zwölf Kurzkrimis werden den zwölf Monaten des Jahres 2017 gegenübergestellt, wobei die großen Themen des Jahres eine mehr oder weniger maßgebliche Kulisse bilden. Eine durchaus unterhaltsame Idee.

Potentiellen Leserinnen und Lesern sei hiermit nahegelegt herauszufinden, wie beispielsweise Präsident Trumps "Allzweckwaffe in Wirtschaftsbeziehungen" mit einem hiesigen Zementwerk in Verbindung zu bringen ist, um was es sich bei einem "Designerkühlschrank auf Rädern" handelt, oder auf welche Weise sich ein typisch männliches Kleidungsstück als lebensrettend erweisen kann.

Man kann bei diesen Kriminalgeschichten keine tiefgreifende Literatur erwarten, was im Rahmen der monatlichen Veröffentlichung in der Heidelberger Rhein-Neckar Zeitung sicher auch gar nicht beabsichtigt war. Dafür aber originelle Unterhaltung vor zeitgeschichtlichem Hintergrund, garniert mit einer gesunden Portion Humor, der mitunter auch leicht angeschwärzt daherkommt.

Krimis für zwischendurch also und auch als Nachttischlektüre bestens geeignet. Vielleicht macht Marcus Imbsweilers Idee, aktuelle Themen aus Politik, Kultur und Gesellschaft in kriminelle Machenschaften zu verweben, "sie zu spiegeln, zu vertiefen, weiterzudenken oder ad absurdum zu führen" und stets mit einem Augenzwinkern versehen, Schule. Krimilektüre mit enormem Potential also.

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Spätlese" von Marcus Imbsweiler

Wenn ein Jahr in 12 Kurzkrimis zusammengefasst wird ...
Tanzmausvor einem Jahr

Egal ob Donald Trump, Kate & William, Merkle & Schulz, irgendwie begegnet Max Koller ihnen alle in diesem Jahr. Es war ein aufregendes Jahr. Nicht nur wegen der Wahlen in USA und Deutschland, auch der royale besuch stellte für Heidelberg ein Highlight dar. Getrübt wurden diese Ereignisse nicht zuletzt vom Terrorismus, Flüchtlingsdebatten und dem Brexit.

Marcus Imbsweiler hat als Wochenendbeilage für die Rhein-Neckar-Zeitung pro Monat eine Max Kollar Kurzgeschichte geschrieben, in der er ein gerade aktuelles Thema aufgegriffen hat. In diesem Buch sind nun alle 12 Kurzgeschichten plus zwei Bonus-Texte zusammengefasst.

Natürlich geht Max Koller auf Spurensuche, muss Mörder finden und stellen, Fälle lösen und wird dabei mit den Themen des Jahres 2017 konfrontiert. Eine Zeittafel am Ende des Buches zeigt die wichtigsten Ereignisse des Jahres auf, allerdings nur bis zum Oktober, da hier dann Redaktionsschluss war.

Die Kurzgeschichten sind durchweg gelungen und auch wenn man Max Koller noch nicht kennt, findet man sich schnell zurecht und hat eine witzige Unterhaltungslektüre, die, wie ich finde, perfekt unter den Weihnachtsbaum passt. Durch den lokalen Bezug zu Heidelberg ist es nicht zuletzt ein schönes Geschenk für Heidelberger, die das Jahr 2017 noch einmal in kurzen unterhaltsamen und spannenden Häppchen Revue passieren lassen möchten.

 

Fazit:

Spannend, witzig und mit mancher Wendung in der kurzen Geschichte ist dies ein herrliches Buch zum Selbstlesen oder zum Verschenken. Mir hat es sehr gut gefallen, der locker-spitzige Schreibstil, die kreative Verarbeitung von aktuellen Themen aus dem Jahr 2017 machten das Buch für mich zu etwas ganz besonderem und hoffe, dass die Idee, die 2016 erwuchs, auch 2018 weiterleben wird. Ich jedenfalls freue mich schon auf eine Fortsetzung der regionalen Kurzgeschichten mit aktuellem Themenbezug.

Kommentieren0
0
Teilen
Y

Rezension zu "Schlossblick" von Marcus Imbsweiler

Ein Buch geschrieben für Heidelberger
Yogamamavor einem Jahr

Auch dieses Buch stammt aus einer Ex-Libris (ist mir allerdings im Urlaub begegnet). Sehr unterhaltsam und kurzweilig geschrieben, ich mag den Schreibstil sehr, vor allem weil er ein bißchen selbstironisch ist. Die Auflösung ist nicht ganz so aufregend, wie das restliche Buch. Nette Abwechslung für den Urlaub.  Seitenzahl hab ich nicht im Kopf aber ich brauchte insgesamt 3 Stunden zum Lesen.

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 72 Bibliotheken

auf 3 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

von 3 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks