Marcus Imbsweiler Bergfriedhof

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Inhaltsangabe zu „Bergfriedhof“ von Marcus Imbsweiler

Der Heidelberger Bergfriedhof. Auf dem Grab eines Kriegsopfers liegt eine Leiche. Privatdetektiv Max Koller steht vor einem Rätsel. Sein geheimnisvoller Auftraggeber, der ihn mitten in der Nacht an diesen Ort beordert hat, will ihn plötzlich mit allen Mitteln von weiteren Nachforschungen abhalten. Und auch der Tote ist am nächsten Morgen spurlos verschwunden.
Die Neugier des Ermittlers ist geweckt. Kollers Spur führt in die Heidelberger High Society. Und allmählich wird ihm klar, dass sein Gegenspieler viel mehr zu verbergen hat, als nur eine Leiche.

Viel buntes Lokalkolorit, eine abwechslungsreiche und spannende Geschichte vor geschichtlichem Hintergrund, ein sehr vielversprechender Einstand in die deutsche Krimi-Landschaft.

— kfir

Witzig frecher Schreibstil mit spannender Story

— Bellexr

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

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  • Story mit und um einen mittelmässig erfolgreichen Privatdetektiv

    Bergfriedhof

    abuelita

    18. January 2014 um 08:27

    Männliche Privatdetektive sind nicht so sehr mein Fall (bei den Damen sieht das ganz anders aus!) und so ging ich auch mit etwas Vorbehalten an dieses Buch heran. Meistens läuft es ja nach Schema F ab : der Detektiv, enttäuscht vom Leben im allgemeinen und von seinem im Besonderen, ermittelt in Fällen die zeigen, dass die „Reichen“ Dreck am Stecken und vieles zu verbergen haben….gääääähn…normalerweise! Aber hier ist es anders…zwar geht es auch „ in die High Society“und auch Max Koller ist so eine Art Klischee-Detektiv – aber einer der ganz eigenen Art. Er nimmt sich selbst nicht so ganz ernst..... Auch der Erzählton ist herrlich ironisch; dabei wirken die Figuren richtig lebedig. Ich sage nur „Fatty“…..*g*…… Die Geschichte selber hat unerwartete Wendungen , die überraschen und auch für Spannung sorgen.

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  • Rezension zu "Bergfriedhof" von Marcus Imbsweiler

    Bergfriedhof

    baronessa

    20. July 2011 um 16:08

    Von einem reichen Auftraggeber wurde ein Vorstadtdetektiv angeheuert. Als Treffpunkt der Bergfriedhof abends 11 Uhr. Als Koller eintrifft, findet er auf der Steinplatte einverwahrlosten Toten. Im gleichen Augenblick findet sich auch sein Auftraggeber ein. Dieser reagiert jetzt ganz anders, als sich der Detektiv gedacht hat, denn er zieht den Auftrag angesichts des Toten zurück. Er bekommt trotzdem ein Honorar und soll die Angelegenheit vergessen. Das macht Koller neugierig und er ermittelt trotzdem, da auch die Leiche vom Friedhof verschwunden ist. Er macht sich Gedanken, denn es gibt mysteriöse Todesfälle im Familienleben des Unternehmers Bünting und dazu sitzt seine zweite Ehefrau im Rollstuhl. Koller hängt sich an die Betreuerin der Frau und an den Enkel. Sein Freund hilft ihm dabei. Dann kommt die Betreuerin der Frau unter seltsamen Umständen ums Leben, aufgespießt auf dem Zaun, wo der Unternehmer wohnt. Er findet sie, bekommt paar auf dem Kopf, und als er aufwacht, ist auch diese Leiche verschwunden. Der Unternehmer streitet alles ab. Dann ermittelt er bei dem Enkel, der in einer Studentenverbindung ist. Dieser benimmt sich sehr zurück haltend. Alles deutet aber immer wieder auf den Bünting hin. Aber es ist alles ganz anders. Der Tote und der Unternehmer kannten sich aus ihrer Jugendzeit bei der Waffen-SS. Eine Vergewaltigung aus dieser Zeit spielte auch eine große Rolle. Jetzt versuchte er den Unternehmer zu erpressen, denn er war damals nicht bei einem Bombenangriff ums Leben gekommen. Der Unternehmer hatte ihn für tot erklären lassen und die Identität angenommen. Der Enkel hat ihn ermordet, aber es war mehr ein Zufall, als ein Mord. Bei einer Mutprobe auf dem Bergfriedhof ist er durch einen Stich ins Herz erstochen wurden. Der Enkel wollte ihn nur abwehren und dabei kam er auf seinem eigenen Grab ums Leben. Auch das Dienstmädchen wurde nicht ermordet, sondern sie fiel selbst beim darüber klettern darauf. Ein Vertrauensmann hat die Leichen nur beseitigt, damit kein Verdacht auf Bünting fällt. Die Geschichte fängt so typisch wie eine Detektivserie an, abgerissener Detektiv, kein Geld, muss Fahrrad leihen und stolpert über einen Toten. Aber die Geschichte selbst ist spannend, denn sie springt von der Gegenwart, in die Vergangenheit und zurück. Man muss wirklich alles lesen, sonst blickt man nicht durch. Typisch deutscher Krimi, aber lesenswert.

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  • Rezension zu "Bergfriedhof" von Marcus Imbsweiler

    Bergfriedhof

    kfir

    18. November 2010 um 20:57

    Nahe Mitternacht auf dem Heidelberger Bergfriedhof. Ausgerechnet diesen Ort hat sich der neue Mandant des frischgebackenen Privatdetektivs Max Koller zum ersten Treffen ausgesucht. Doch als die beiden dort ebenfalls eine Leiche auf einem Grab vorfinden, möchte es der geheimnisvolle und betagte Auftraggeber am liebsten dabei beruhen lassen. Das angebotene Schweigegeld macht den chronisch misstrauischen Max Koller jedoch nur noch neugieriger. Nicht nur dass die Leiche kurz darauf verschwindet, die Nachforschungen führen Koller zu einem Großindustriellen, dessen Wurzeln bis in die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges zurückreichen. Je mehr Informationen Koller ans Licht bringt, desto mehr versucht man ihn davon abzubringen. Und es bleibt nicht nur bei einer Leiche ... Marcus Imbsweiler führt uns hier in die Welt des kauzigen Ermittlers Max Koller ein. Der Privatdetektiv ist nicht nur dem Alkohol nicht eben abgeneigt, er scheut auch vor keinen Handgreiflichkeiten zurück, ist bekennender Radfahrer und Gerechtigkeitsfanatiker, missachtet hingebungsvoll neben der Polizei auch so ziemlich jede andere Autorität und hat seine liebe Not mit dem Establishment. Zeigt er einerseits überaus feine Antennen, mit denen er jede Ungereimtheit wittert, so tolpatschig und hemmungslos direkt geht er oft zu Werke. So schlingert Max Koller scheinbar ziellos zwischen den Extremen hin und her, stets begleitet von seinem scheinbar unerschütterlichen Humor. Was für den Leser ein Quell steter Freude ist, ihm und seinem Wortwitz zu folgen, bringt ihn bei seinen Ermittlungen nicht nur Freude ein. Der vorlaute Privatflic, der immer das letzte Wort haben will, lässt kein Wortduell aus, auch wenn er dafür schon einmal Schläge einstecken darf. Doch Koller ist hart im Nehmen. Sei es bei Prügel oder beim Kater am Morgen nach einer durchzechten Nacht. Da mag es verwundern, dass Max Koller auch zum eigentlichen Ermitteln kommt. Doch Koller bleibt unbeirrt und Stück für Stück nähert er sich der Lösung. Kommt er wider Erwarten einmal nicht zu neuen Erkenntnissen, so kann er auf eine Vielzahl Freunde und Bekannte zurückgreifen, die den chronisch abgebrannten Ermittler mit Informationen, Essen und Spirituosen versorgen. Mit viel Liebe zum Detail setzt Marcus Imbsweiler den Max Koller in Heidelberg in Szene, ohne den Leser mit zu viel Selbstverliebtheit je zu langweilen. Mit gleicher Hingabe skizziert der Autor seine Charaktere, kantige und lebendige Typen, die der Handlung immer neue Impulse verleihen und doch nie zu viel preisgeben, um die Spannung zu erhalten. Ist die flotte Schreibe ein Garant für gute Spannung, so sind es die vielen kleinen Details, die dem Buch seinen Charakter und seine Eigentümlichkeit des Lokalkolorits geben. Abgerundet wird der überaus amüsante Krimi durch seine Sprache. Der wunderbare Wortwitz des Privatdetektivs Max Koller in seinen Dialogen und Selbstreflexionen mit unzähligen Anspielungen und Seitenhieben rundet das Lesevergnügen auf jeder Seite ab. Viel buntes Lokalkolorit, eine abwechslungsreiche und spannende Geschichte vor geschichtlichem Hintergrund, ein sehr vielversprechender Einstand in die deutsche Krimi-Landschaft.

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  • Rezension zu "Bergfriedhof" von Marcus Imbsweiler

    Bergfriedhof

    haTikva

    07. September 2009 um 23:15

    Das Cover zeigt ein Bild von einem schönen Friedhof. Entlang eines Weges, der sich teilt, sind mehrere Gräber zu sehen. Diese Aufmachung machte mich neugierig auf den Klappentext, der mich dann gänzlich überzeugte, den Krimi zu lesen. Auch ist es schön, dass das Titelbild sogar als Handlungsort im Buch vorkommt. Im ersten Kapitel geschieht das, was schon im Klappentext beschrieben wurde. Koller, der Protagonist, trifft sich mit seinem Auftraggeber an einem Ort, an dem kurz vorher anscheinend eine Leiche abgelegt wurde. Max Koller ist sofort klar, dass eine Verbindung zu seinem Auftraggeber bestehen muss. Schon allein, weil dieser alles geheim halten möchte. Und so macht er sich, gegen die Anweisung seines Auftraggebers, auf die Suche nach dieser Verbindung. Das zweites Kapitel wird nun fast parallel, ein paar Stunden vorher, erzählt und Max Koller stellt sich vor. Der Autor schildert das Vorleben des „Privatflic“, seinen beruflichen Werdegang sowie sein Privatleben. So konnte ich mir ein gutes Bild von dem Privatdetektiv machen. Dann ging es wieder zum aktuellen "Fall", der eigentlich keiner ist, zurück. Das hat der Autor meiner Ansicht nach gut gelöst. So wusste ich gleich über Max Koller und seinen merkwürdigen Auftrag bescheid. Spannung kam in der ersten Hälfte eigentlich nie richtig auf. Dafür befasste sich der Autor zu sehr mit der Vorstellung der wichtigsten Charaktere. Darunter der beste Kumpel des Privatflics "Fatty". Wenn Koller eine helfende Hand braucht, ist Fatty stets zur Stelle und hilft. Ob bei einem Auftrag oder beim Vertilgen von Selbstgekochtem. Dann werden noch ein Freund von der Zeitung, Max Exfrau beschrieben, und was er über seinen mysteriösen Auftraggeber erfährt. Dadurch hätten streckenweise die Beschreibungen sehr trocken sein können. Aber der Autor schafft es immer wieder, nette Schmunzler einzubauen, die das Geschriebene etwas auflockerten. Ich konnte mir manche Szenen anschaulich und spaßig vorstellen. Meine Lachmuskeln hatten definitiv etwas zu tun. Im letzten Drittel nimmt der Krimi dann doch noch an Tempo zu und es passiert erneut etwas Schwerwiegendes. Als Koller noch im Dunkeln tappte, hatte ich schon Eins und Eins zusammengezählt und wartete nur noch auf die Auflösung. Doch dann gab es kurz vor dem Ende noch eine Wendung, die mich sehr überrascht hat. Daran hätte ich nie gedacht. Nur was mich persönlich am Schluss des Krimis etwas entsetzt hat, war der Alkoholkonsum von Koller, der im Laufe der Handlung drastisch zunahm. Was mich teils immer wieder leicht durcheinander brachte, waren die Zeitsprünge, die es kapitelweise gab. Entweder wurde die nahe Vergangenheit, meistens der vorherige Tag, beschrieben, oder aber die nahe Zukunft. Zur Orientierung fehlten mir hier deutliche Hinweise des Autors zu den Zeiten. Wenn ich das Buch eine Zeit lang nicht in den Händen hatte, bekam ich etwas Schwierigkeiten, wieder in den Krimi zu finden. Dies war der Debütroman von Marcus Imbsweiler. Für das erste Buch einer Krimiserie hat der Autor die wichtigsten Figuren gut vorgestellt. Dass es in den kommenden Fällen spannender wird, kann ich persönlich schon einmal bestätigen. Der Autor hat eine humorvolle Art, manche, teils belanglosen Dinge auszudrücken und zu beschreiben. Ab der ersten Seite konnte ich schon schmunzeln. Ich konnte seinem Witz folgen und habe die kleinen, teils versteckten, Seitenhiebe verstanden. Der Roman ist in der Ichform aus Max Kollers Sicht geschrieben. Wenige Male sprach Max Koller mich als Leser an, um gewisse Situationen zu erklären. Sogar der Heidelberger Dialekt war ab und an zu lesen, was mir sehr gefallen hat. Das macht die regionalen Krimis erst richtig "heimisch". Ebenso werden immer wieder einzelne regionale Wörter eingeflochten, von denen ich noch nie gehört hatte, wie z.B. Privatflic oder Pöcke. Davon gibt es noch eine Handvoll. Leider werden sie nicht erklärt. Das Buch lag gut in der Hand und die Schriftgröße war für mich angenehm zu lesen. Die Kapitel hatten für mich persönlich eine erfreuliche Länge. Es gab immer wieder vereinzelt Fremdwörter, die sich aber meistens vom Textlauf her im weiteren Verlauf der Geschichte selbst erklärten. Zur Aufmachung sei vielleicht noch gesagt, dass es sich bei diesem Buch um ein Paperback handelt. Das Format kommt der Größe eines gebundenen Buches sehr nahe. Fazit: Ein humorvoller Krimi mit einem etwas tollpatschigen, aber ehrlichen, Privatflic! Der Humor hat meinen Geschmack voll getroffen. Wegen der langen Beschreibungen und der teils nicht erklärten Regional- und Fremdwörter vergebe ich allerdings "nur" drei sehr positiven Sterne, jedoch mit starker Tendenz zu vier Sternen.

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  • Rezension zu "Bergfriedhof" von Marcus Imbsweiler

    Bergfriedhof

    Bellexr

    02. September 2009 um 08:59

    Ende April wird Max Koller, mehr oder wenig erfolgreicher Privatermittler, abends um elf Uhr von einem unbekannten Klienten auf den Bergfriedhof in Heidelberg bestellt. Kaum dort angekommen, stolpert er auch schon über eine Leiche mitten auf einem Grab liegend. Als sein Klient ankommt und die Leiche sieht, zieht er seinen Auftrag zurück und bietet Max 5.000 € als „Schweigegeld“ an. Doch Max lässt seine Neugier keine Ruhe, vor allem, als am nächsten Tag die Leiche spurlos verschwunden ist. Schnell ermittelt er die Identität seines vermeintlichen Auftraggebers, der mit allen Mitteln weitere Nachforschungen von Seiten Kollers verhindern will. Da geschieht ein weiterer Mord und Koller gerät in echte Schwierigkeiten. . In sehr unterhaltsamer Art und Weise lässt Marcus Imbsweiler seinen Protagonisten in Heidelberg ermitteln. So hat Max Koller keine Probleme damit, für seine Ermittlungen gute Freunde und Bekannte einzuspannen, dies natürlich kostenlos; er ist sich nicht zu schade, auch mal handfest einen möglichen Zeugen bei einer Schlägerei zu unterstützen; und vor kleinen Einbrüchen schreckt er auch nicht zurück, wenn diese zum Ziel führen. Was ihm allerdings meist mehr Schwierigkeiten einbringt, als dass er der Lösung des Falls näher kommt. . Der in der Ich-Form erzählte Krimi strotzt vor Selbstironie. Max ist ein etwas verkappter Privatdetektiv Mitte bis Ende Dreißig, der sich selbst nicht so ernst nimmt, sein Leben genießt, gutes Essen zu schätzen weiß, die Wahrheit liebt und seine Ermittlungen auf etwas unkonventionelle Art durchführt. Zu seiner Exfrau Christine pflegt er eine lockere, platonische Beziehung und seine ständigen Zwiegespräche lassen einen des Öfteren schmunzeln. Auch die übrigen Charaktere sind facettenreich beschrieben, haben Ecken, Kanten, Fehler und Schwächen, sodass sie schnell Konturen annehmen. . Dadurch, dass die Story auf dem Bergfriedhof beginnt, ist die Spannung sofort vorhanden und da man bis zum Schluss nicht mehr über das Motiv und die Beweggründe des geheimnisvollen Auftraggebers weiß wie Max auch, hält sich die Spannung mühelos bis zum Schluss. . Mit seinem Debüt „Bergfriedhof“ ist Marcus Imbsweiler ein spannender, unterhaltsamer Krimi gelungen, der mit einem guten Schuss Lokalkolorit daherkommt. Weitere Krimis mit Max Koller sind bereits erschienen und heißen „Schlussakt“ (2008) und „Altstadtfest“ (2009).

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  • Rezension zu "Bergfriedhof" von Marcus Imbsweiler

    Bergfriedhof

    BuecherEi

    13. January 2008 um 11:01

    Heidelberg hat eine weitere Krimipersönlichkeit. Die Kurpfalz war ja bereits für Bernhard Schlinks Privatdetektiv Gerhard Selb und für Carlo Schäfers Kommissar Theuer Schauplatz von so manchem Verbrechen. Der Neue heißt Max Koller und ist knapp bei Kasse. Der Autor kokettiert mit der Erfolglosigkeit und Zweitrangigkeit seines Privatdetektivs. Trotzdem hat Koller Prinzipien. Ein geheimnisvoller Auftraggeber bestellt ihn spätabends auf den Heidelberger Bergfriedhof. Dort entdecken beide auf dem Grab eines Kriegsopfers eine Leiche. Plötzlich will der Auftraggeber Koller von weiteren Nachforschungen abhalten und ihn mit Geld ruhig stellen. Nachdem die Leiche am Morgen ohne Aufmerksamkeit zu erregen auch noch verschwunden ist, ist die Neugier von Max Koller geweckt. Ohne Auftrag versucht er hinter die Geheimnisse seines ehemaligen Auftraggebers zu kommen. Koller beweist dabei ein zweifelhaftes Talent, sich immer wieder in Notlagen zu manövrieren, aus denen er sich am Ende aber doch befreien kann. Keine hochtrabende, sondern eher seichte Literatur, aber wer Krimis mit Lokal-Kolorit mag, kann sich hier mal ein schnelles Lesevergnügen gönnnen.

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