Marcus Luft

 3.9 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von Frühstück in Amsterdam, Frühstück in Amsterdam und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Marcus Luft

Frühstück in Amsterdam

Frühstück in Amsterdam

 (17)
Erschienen am 01.07.2005
Frühstück in Amsterdam

Frühstück in Amsterdam

 (1)
Erschienen am 27.05.2014
XXL-Leseprobe: Frühstück in Amsterdam

XXL-Leseprobe: Frühstück in Amsterdam

 (0)
Erschienen am 06.05.2014

Neue Rezensionen zu Marcus Luft

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sydneysider47s avatar

Rezension zu "Frühstück in Amsterdam" von Marcus Luft

Nette Sommerlektüre - herrlich vorhersehbar
sydneysider47vor einem Jahr

Ich wollte wieder leichte Literatur lesen und griff zu folgendem Buch

Frühstück in Amsterdam

von

Marcus Luft

 

Dieses Buch war in den LIDL-Supermärkten hier in der Region vor kurzem in einer Sonderausgabe erhältlich und kostete nur 1,99 Euro. Außer dem wirklich günstigen Preis gefiel mir das bunte Cover mit Häusern und Tulpen – das versprach sommerlich-leichte Lektüre. Deswegen habe ich das Buch gekauft und sofort gelesen.

Was ich von dem Buch halte, liest man jetzt.

 

Über den Autor Marcus Luft

Marcus Luft ist ein deutscher Journalist, der als Modechef der Zeitschrift GALA tätig ist und viel reist. Da er schon selbst einige Jahre in Amsterdam lebte, hat er das Buch „Frühstück in Amsterdam“ geschrieben. Es ist sein erster Roman.

 

Oliver ist in Amsterdam – oder: die Handlung:

Der Ich-Erzähler Oliver lebt in München und entwirft Produkte für einen großen Lebensmittelkonzern. Weiterhin überlegt er sich, wie man diese Produkte gewinnbringend vermarkten kann. Als sein „Landbrot Thüringen“ floppt, ist er seinen Job plötzlich los.

Aber Oliver zerfließt nicht in Traurigkeit. Er versucht, das Leben zu genießen. Kurzerhand fliegt er nach Amsterdam und lässt sich treiben. Er genießt die Leichtigkeit der Stadt und das Leben dort – und er merkt, wie entspannend es ist, einfach nur mal „abhängen“ zu können. Eines Tages lernt er Muk kennen, eine Holländerin, die ihm ihre Telefonnummer gibt und ihm sofort sympathisch ist.

Eine unerwartete Erbschaft macht ihn zum Millionär. Er beschließt, sein Leben in Deutschland komplett hinter sich zu lassen und nach Amsterdam zu ziehen. Er macht Muk ausfindig – eine kreative junge Frau, die T-Shirts entwirft und einen Laden sucht, um diese verkaufen zu können.

Und immer mehr reift in Oliver die Idee, nicht nur privat, sondern auch geschäftlich an einer Beziehung mit Muk zu arbeiten. Aber so einfach, wie er sich das denkt, ist es nicht….

 

Herrlich vorhersehbar – oder: Meine Meinung:

Das Buch ist locker-leicht zu lesen, der Ich-Erzähler Oliver Schmetter ist sympathisch. Was er erlebt, erzählt er im Präsens (der Gegenwart).

Anspruchsvolle Literatur ist es nicht – aber sie hat mich wirklich entspannt! Außerdem sind die Beschreibungen, wie die Romanfigur Oliver Amsterdam wahrnimmt, wunderschön! Man hat den Eindruck, selbst durch Amsterdam zu laufen und alles zu sehen, was Oliver sieht. Es ist also ein positives Buch – und das braucht man zwischendurch auch einmal.

Bei mir hat das Buch weiterhin das Interesse geweckt, wieder einmal Amsterdam zu besuchen.

Ein Manko ist sicherlich, dass das Buch meistens vorhersehbar ist. Man ahnt also oft, wie die Geschichte weitergehen wird – auch wenn der Autor am Ende des Buches noch einen für mich unerwarteten Schluss bringt.

 

Mein Fazit

Wer zwischendurch einen netten und sommerlich leichten Roman lesen will – nach einer traurigen Situation im Leben beispielsweise – oder generell nach netter Urlaubslektüre sucht, der ist liegt mit dem Buch „Frühstück in Amsterdam“  genau richtig. Oder ich sollte sagen: die ist hier genau richtig – denn ich finde, dass es ein Buch für Frauen ist.

Ich habe mein Exemplar unterdessen in einer Tauschplattform vertauscht, denn ein zweites Mal lesen werde ich das Buch nicht.

Ich vergebe dem Buch „Frühstück in Amsterdam“ vier Sterne und empfehle es weiter.

 

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Minkys avatar

Rezension zu "Frühstück in Amsterdam" von Marcus Luft

Frühstück in Amsterdam
Minkyvor 4 Jahren

Inhalt
Ein erfolgreicher Münchner Geschäftsmann verliert unerwartet seinen Job. Plötzlich wird sein Leben völlig aus der Bahn gerissen. Bisher hat er für seinen Job gelebt und sich nur wenig Freizeit gegönnt. Jetzt steht er da - ohne Frau, ohne Job. Das Geld ist nicht das Problem, nachdem er auch noch bei einer Erbschaft großzügig bedacht wurde, doch was soll er mit seiner Zeit, mit seiner Zukunft anfangen. Der Zufall bringt ihn nach Amsterdam.
Schnell findet er neue Freunde, eine neue Liebe und auch ein neues Projekt in das er sich stürzen kann. Doch sein "altes" Leben versucht ihn immer wieder einzuholen.

 

Meinung

Ein wirklich unterhaltsamer und spritziger Roman, bei dem keine Langeweile aufkommt.

Oliver scheint begeisterter Leser der Süddeutschen Zeitung zu sein, was mich persönlich sehr freut. Sogar als er von München nach Amsterdam auswandert, bleibt er der Zeitung treu.

Der Hauptdarsteller gefällt mir aber auch noch aus ganz anderen Gründen. Er ist wirklich ein sympathischer Kerl der im Laufe des Buches einen positiven Wandel vollzieht. Trotzdem kommt immer wieder seine kaufmännische Seite zu Tage, die einen guten Kontrast zu Muk’s Spontanität bildet, was die beiden wahrscheinlich zu einem so sympathischen Pärchen macht.

Zwischendurch war ich mir nicht sicher was ich von Muk halten sollte. Kurzzeitig hatte ich das Gefühl, dass sie noch ein Geheimnis zurückhält, doch das hat sich dann (leider) wieder zerschlagen. Meiner Ansicht nach, hätte so ein kleines Geheimnis der Geschichte noch den gewissen Pepp verliehen. So plätschert sie angenehm vor sich hin und glänzt vor allem durch die unterschiedlichen Charaktere mit ihren verschiedenen Facetten. Olivers Nachbarn sind super. Eine alternde Hollywood-Diva, die gerne zum Yoga geht und ein jüngeres Pärchen, das sich beim Sex kaputt lacht. Wer wünscht sich nicht eine solche Nachbarschaft?

Ein bisschen irritiert hat mich Olivers Ausflug ans andere Ufer, bei dem der Leser ja nicht erfährt, was genau passiert ist. Eigentlich ist er zu dem Zeitpunkt doch schon mit Muk zusammen!?

Am Ende jeden Kapitels gibt es einen kleinen Ausblick auf die Zukunft. Diese kleinen kryptischen Hinweise haben meine Neugier, das Ende der Geschichte zu erfahren, aufrechterhalten und immer wieder neu beflügelt.

 

Fazit

Ein süßer Roman über das Leben und die Liebe!

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Buechereulenparadiess avatar

Rezension zu "Frühstück in Amsterdam" von Marcus Luft

ein solides Buch, was mich unterhalten konnte
Buechereulenparadiesvor 4 Jahren

Über „Blogg dein Buch“ bin ich auf das Buch „Frühstück in Amsterdam“ von Marcus Luft aufmerksam geworden. Da ich Amsterdam sehr aufregend finde, habe ich mich direkt beworben und hatte Glück. Der dotbooks Verlag stellte somit auch mir das eBook zur Verfügung und ich möchte mich dafür herzlichst bedanken.

Oliver ist der typische Karrieretyp. Er liebt teure Anzüge, seine schicke Wohnung in München, seine Arbeit, seine Chancen, die er bei Frauen hat und vor allem Brot. Aber ein sehr gutes und liebevolles Verhältnis zu seiner Mutter ist ihm wichtiger als alles andere. Auch wenn seine Kollegen ihn damit aufziehen, liebt Oliver seine Mutter abgöttisch. Leider hat er aber vor lauter Stress nicht immer die Zeit für seine Mutter, die er gerne hätte. Aber das ist der Preis dafür, dass man hoch hinaus will. Oliver hat große Ziele, er will Karriere machen und setzt alles in eine neue Brotbackmischung, die er selbst entwickelt hat. Oliver ist sich sicher: damit hat er große Chancen auf eine Beförderung. Als sein Chef ihn eines Tages sehen will, denkt Oliver, dass es endlich so weit ist. Die lang ersehnte Beförderung steht an. Jedoch hat sein Chef keine guten Nachrichten. Die Brotbackmischung wurde von den Kunden nicht gut angenommen und somit lässt der Umsatz zu wünschen übrig. Anstatt der erhofften Beförderung, bekommt Oliver die fristlose Kündigung. Nun hat er alle Zeit der Welt und nutzt diese um zu verreisen. Eigentlich wollte er gar nicht nach Amsterdam, aber da er aus Deutschland weg will und seinen eigentlichen Flug verpasst hat, bleibt Oliver nichts anderes übrig. In Amsterdam angekommen, verliebt er sich in die Stadt und in die Leute. Amsterdam fängt ihn auf, als er beruflich nicht weiter weiß. Als Oliver an einem sonnigen Tag einen Flohmarkt besucht, begegnet ihm Muk, die gerade einen T-Shirt Stapel durchsucht. Da er die Offenheit der Amsterdamer sehr bewundert, ist es wenig verwunderlich, dass Muk ihm ihre Nummer gibt. Mit der Absicht sie anzurufen, verabschieden sich die beiden voneinander. Doch dann bekommt Oliver einen Anruf, der sein ganzes Leben verändert und er ahnt nicht, dass das Schicksal noch viel mit ihm vor hat...
„Frühstück in Amsterdam“ von Marcus Luft entführte mich mit kleinen Umwegen direkt nach Amsterdam. Ich war sehr gespannt darauf, ob Marcus Luft die Atmosphäre, die diese Stadt versprüht, in seinem Buch so gut wiedergeben kann. Und ich kann sagen, er konnte es. Die Herzlichkeit der Menschen und diese ruhige Art hat er dem Leser perfekt näher gebracht. Man konnte sich auf den Flair der Stadt einlassen und sich verzaubern lassen. Die Geschichte an sich war jetzt nicht neu und auf jeden Fall vorhersehbar. Wer bei diesem Roman auf Spannung hofft, dem sei gesagt, dass diese nicht vorhanden ist. Die Geschichte verläuft sehr konstant vor sich hin ohne das sie mich jetzt absolut gefesselt hat. Doch Marcus Luft hat es trotzdem geschafft mich mit „Frühstück in Amsterdam“ zu unterhalten. Mir gefiel vor allem, die grundlegende Aussage des Buches. Man sollte mehr auf sein Glück achten und seine Träume verwirklichen, anstatt nur für seine Arbeit zu leben. Denn seien wir doch mal ehrlich, es geht vielen nur darum, wie viel sie verdienen. Auch Oliver denkt anfangs so, doch Marcus Luft lässt ihn eine sehr wichtige und notwendige Entwicklung durchlaufen. Oliver ist sehr karrierebewusst und legt nicht viel wert auf zwischenmenschliche Beziehungen. Doch als ihm gekündigt wurde, muss er sein ganzes Leben überdenken. Er beginnt seinen Gefühlen zu vertrauen und ihn faszinieren jetzt auch die kleinen Dinge im Leben. Olivers Entwicklung empfand ich als sehr wichtig und wurde gut umgesetzt. Diese ging nicht zu schnell, aber ließ auch nicht lange auf sich warten. Das Tempo war angemessen und ich hatte nie das Gefühl mit Informationen überflutet zu werden. Ich fand es auch sehr faszinierend, dass ein Buch auch ohne negative Charaktere funktionieren kann. Ich kann jetzt keine Person nennen, die mich in dem Buch ansatzweise genervt oder gestört hätte. „Frühstück in Amsterdam“ ist ein sehr harmonisches Buch, was auch durch den Schreibstil von Marcus Luft unterstützt wurde. Das Cover zu dem Buch drückt für mich eine gewisse Verspieltheit aus, die auch in einigen Charakteren wiederzufinden ist. Ich finde es an sich wirklich hübsch und passt einfach zu dem Buch. „Frühstück in Amsterdam“ war für mich jetzt kein überwältigendes Buch, trotzdem war es unterhaltsam und ich musste mich nie langweilen. Es ist einfach ein Buch für leichte Sommertage, an denen man einfach nicht nachdenken, sondern einfach das Leben genießen will.

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