Marcus Luttrell

 4.2 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Lone Survivor, Navy SEAL im Einsatz und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Marcus Luttrell

Lone Survivor

Lone Survivor

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Erschienen am 17.03.2014
Navy SEAL im Einsatz

Navy SEAL im Einsatz

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Erschienen am 05.12.2016
Lone Survivor

Lone Survivor

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Erschienen am 17.03.2014
Lone Survivor

Lone Survivor

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Erschienen am 17.03.2014
Service: A Navy Seal at War

Service: A Navy Seal at War

 (0)
Erschienen am 27.05.2014

Neue Rezensionen zu Marcus Luttrell

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S

Rezension zu "Navy SEAL im Einsatz" von Marcus Luttrell

Zurück in den Einsatz
schattensuchervor einem Jahr

Wie wir kämpfen.

Wie wir leben.

Wie wir sterben.



Ich gebe zu, ich habe 2, fast 3 Anläufe gebraucht, um das Buch zu lesen (was nun aber eher an mir, als am Buch lag). Der Schreibstil ist ein anderer, als bei Lone Survior, was mich ein wenig aus dem Konzept gebracht hat (ich vermute da lag auch das Problem, man merkt hier jedoch Stellenweise, das ein anderer Co-Autor zu Gange ist). Am Ende des Vorgängerbuches (Lone Survior) kündigt sich bereits an, das Lutrell wieder in den Einsatz ging (ich vermute Seals können nicht anders), so dass es auch keine große Überraschung ist, dass das Buch genau davon handelt: Von seiner Zeit nach der Operation Red Wings. Das nach Hause kommen wird hier jedoch nicht beschrieben, sondern die Zeit, wie er sich auf den nächsten Einsatz vorbereitet und wie er erneut in den Krieg zieht und letztendlich seinen letzten Auslandseinsatz beschreibt.

Auch wenn es fast normal ist, dass die Seals sich für die Größten und Besten halten (und es vielleicht auch sind, ich kann das nicht beurteilen), ging mir das ein wenig auf den Keks. Mir ist durchaus klar dass die Reihenfolge der Soldaten Gott, Vaterland, Familie ist, was ihre Wichtigkeit angeht, aber manchmal wollte ich die Jungs doch ein wenig durch schütteln. Leider hat mich das Buch nicht so sehr gepackt, wie es bei Lone Survior der Fall war, aber wie ihr sicherlich bemerkt hab, hab ich eine Menge Bücher zu dem Thema gelesen, aber ich denke für den Augenblick bin ich mit dem Thema durch (was definitiv nichts mit dem Buch zu tun hat, ich hab gestern die letzten 100 Seiten in einem Rutsch durchgelesen, ohne das mir langweilig war, ich vermute ich war einfach nicht in der richtigen Stimmung. Was hat eine meiner besten Freundinnen einmal zu mir gesagt: Das richtige Buch zur richtigen Zeit. Ich denke wirklich: Richtiges Buch, falsche Zeit ;) ).



Aber um zurück zum Thema zu kommen ;) Luttrell beschreibt den Einsatz, wie und warum er sich entscheidet die Seals zu verlassen und wie es danach für ihn weiter geht. Kurz kommen sogar die Frauen einiger (im Kampf getöteter) Seals zu Wort, die der Welt so auch endlich mal mitteilen können, wie anstrengend es ist, den Rückhalt zu Hause zu geben. Dennoch hat es mich auch ein wenig berührt, zu lesen, wie diese Frauen zusammen halten und eine große Familie bilden. Luttrell hat hier auch noch einmal auf eine Situation mit Chris Kyle angesprochen (ich vermute das Buch ist vor dessen Tode erschienen, ich habe das nicht genau überprüft), die mich doch ein wenig zum Grinsen brachte. Ich meine wie viel Pech muss man haben, ausgerechnet Chris Kyle an einer Tankstelle überfallen zu wollen? Tja, die beiden werden sich diese Frage sicherlich nicht mehr stellen.



Das Buch endet nicht nur mit einer Danksagung, sondern auch mit einer Liste aller im Dienst getöteten Seals (inkl. Datum & Ort). Natürlich finden sich auch die Seals der Operation Red Wings darunter, ebenso Seals, die im Vietnam-Krieg starben. Und mir drängte sich (mal wieder) eine einfache Frage auf: In den Staaten ist es normal, das hin und wieder Namen von Soldaten genannt werden (ob man das jetzt gut heißt oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden), es kommt in den Nachrichten (Es wird ein Telefonat von einem Seal und einer Frau erwähnt, die ihn fragt, ob es sehr schlimm ist, oder ob sie in den Nachrichten erfährt, was los ist. Er antwortet darauf nur „Du wirst es wissen, wenn du es siehst.“), die Toten werden betrauert, es wird offen mit dem umgegangen, was die Truppen im Ausland leisten und warum. Ich denke das Verständnis vom Patriotismus ist ein anderer als bei uns, dennoch stelle ich mir die Frage: Warum? Warum können wir nicht auch offen damit umgehen? Wieso muss das, was unsere Berufsarmee (und nichts anderes ist die Bundeswehr mittlerweile), unter den Teppich gekehrt werden? Wieso kann man nicht auch wenigstens ein bisschen Stolz sein, was sie leisten, ohne gleich mit der berühmten N.-Keule aufzutauchen? Manchmal verwirrt mich das, wenn ich sehe wie andere Länder mit ihrer Vergangenheit und der Gegenwart umgehen, weil zu viel unter den Teppich gekehrt wird, weil die Schande der Vergangenheit einfach zu groß ist. Aber wie können wir die Zukunft besser gestalten, wenn wir nicht aus der Vergangenheit lernen und sie aufarbeiten? Ich bin mal wieder verwirrt (nicht dass das was neues ist) und ich will nicht alles gut heißen, was die Amerikaner tun (das tue ich definitiv nicht), aber in einigen Dingen denke ich, ihre Offenheit und ihre Art, würde den Menschen hier gut tun. Aber wie gesagt, das ist nur meine Meinung ;)



Wie gehabt: Passt auf euch auf!



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S

Rezension zu "Lone Survivor" von Marcus Luttrell

Was passiert, wenn etwas entsetztlich schief läuft?
schattensuchervor einem Jahr

Ihr merkt, ich habe gerade einen Hang dazu Berichte von (ehm.) Navy-Seals zu lesen, allerdings, das muss ich zugeben, ist Lone Survivor ein Buch, das ich mittlerweile ein zweites Mal in die Hand genommen und gelesen habe. Ursprünglich habe ich das Buch in einer Ramschkiste bei uns in einem der Kaufhäuser entdeckt, wo das Cover & der Titel mich angesprochen haben (vom Klappentext ganz zu schweigen). Ich habe das Buch bereits in anderen Rezensionen erwähnt, da es das erste Buch dieser Art war, welches ich gelesen habe (American Sniper etc. kamen erst sehr viel später).

Auch wenn ich, dank des Klappentextes, auf den Inhalt vorbereitet war, bin ich recht ruhelos und teilweise recht geschockt gewesen, immerhin darf man nicht vergessen, dass es sich um einen Tatsachenbericht handelt. Die Geschichte ist sicherlich schnell erzählt, die Emotionen beschäftigen einen noch viel länger, Marcus Luttrell beschreibt, wie auch schon Chris Kyle, seine Kindheit und wie in ihm der Wunsch wuchs, eines Tages zu den Seals zu gehören, ebenso wie sein Weg ihn an sein Ziel führte. Wie auch Kyle beschreibt er die BUD/S und die Höllenwoche sehr ausführlich, ehe er die restliche Ausbildung nur zu streifen scheint. Was die Ausbildung angeht, erfährt man hier jedoch nichts neues (im Grunde werden in den meisten Büchern immer wieder die selben Dinge erzählt, auch wenn sie anders heißen und aus anderer Sicht beschrieben werden, sind dies vermutlich die Dinge, die an die Öffentlichkeit gelangen dürfen), ehe er wieder zum Einsatz schwenkt, der der Operation Red Wings vorausgeht. Luttrell nimmt sich Zeit die Gegebenheiten zu erläutern und die Männer vorzustellen, die an seiner Seite versuchten sich dem Wahnsinn zu stellen, der da auf sie warten sollte...und die diesen Versuch mit dem Leben bezahlten. Er erzählt, hin und wieder sehr patriotisch, von den Seals, von seinen eigenen Idealen und seinen Zielen, die USA und insbesondere den Staat Texas zu schützen. Er erzählt wie das 4-Mann-Team zu einer Erkundungsmission aufbricht, die schließlich entsetzlich schief läuft, als ihnen ein paar Ziegenhirten über den Weg laufen, die sie schließlich an die Taliban verraten sollen. Luttrell erzählt von seinen eigenen Strapazen, von dem Tod seiner Freunde und wie er durch ein Wunder gerettet wird. Und er erzählt, wie er es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Familien seiner Freunde aufzusuchen. Ich vermute, er wird diesen Kampf bis zu seinem Tod ausfechten müssen, immerhin hat er überlebt, während seine Kameraden starben und noch mehr den Tod fanden, bei dem Versuch ihn zu retten.



Wie bereits erwähnt war dies das erste Buch, welches ich in der Richtung gelesen habe. Man kann von dem Patriotismus der Seals und der Amerikaner halten was man mag, aber wenn ich Soldaten in den Kampf schicke, muss ich auch dafür Sorgen, dass sie Handlungsfähig bleiben (das habe ich bereits in anderen Rezensionen erwähnt). Die Katastrophe nimmt ihren Lauf, weil die vier Soldaten eine Entscheidung nach dem Gesetz treffen müssen, nicht nach militärischen Standpunkten, hätten sie dies getan, wären sie vielleicht mit dem Leben davon gekommen, ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich diese Entscheidung nie werde treffen müssen.



Sollte jemand von euch den Film gesehen haben, kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen (der Film wird dem Buch meiner Meinung nach nicht gerecht und ist ein Abklatsch des ganzen, was dort geschehen ist), wenn er die ganze Geschichte wissen möchte. (Solltet ihr das Buch gelesen haben und den Film sehen wollen, sagt nicht ich hab euch nicht gewarnt, American Sniper wird dem Buch deutlich besser gerecht, als es bei Lone Survivor der Fall ist, was ich schade finde, diese Männer hätten es imo besser verdient, auch wenn die Rollen gut besetzt worden sind).



Ich schließe wieder mal mit den Worten: Passt auf euch auf!



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tragalibross avatar

Rezension zu "Lone Survivor" von Marcus Luttrell

Lone Survivor - Marcus Luttrell
tragalibrosvor 4 Jahren

Zu diesem Buch werde ich keine Rezension schreiben, sondern nur eine Einschätzung meinerseits. 
Denn ich denke, dass der Klappentext des Buches alles sagt. 

Marcus Luttrell hat gemeinsam mit Patrick Robinson seine (Über)lebensgeschichte aufgeschrieben und wie er seine drei Kameraden sterben sah. Sehr detailreich beschreibt er den Kampf und den Rückzug seiner kleinen Einheit im Hindukusch. 


Er stellt sich und alle an dem Einsatz Beteiligten vor. Zudem sind in dem Buch auch Bilder seiner drei gefallenen Freunde zu finden.

Da ich den Film "Lone Survivor" mit Mark Wahlberg gesehen hatte, bevor ich das Buch jetzt gelesen habe, erschienen mir die Bilder, die beim Lesen in meinem Kopf entstanden nur noch schlimmer. Kein Film kann darstellen, wie schrecklich so eine Situation sein muss. 

Trotz allem ist dieses Buch eine Biographie und ein Kriegsbericht in einem, der mir persönlich sehr nahe gegangen ist. 

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