Marcus Luttrell , James D. Hornfischer Navy SEAL im Einsatz

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Navy SEAL im Einsatz“ von Marcus Luttrell

Ramadi, die Hauptstadt der vom Krieg zerrütteten al-Anbar- Provinz. Eine der am stärksten umkämpften Städte des Iraks. Dort wird Marcus Luttrell als Mitglied des SEAL Team 5 in einem sechs Monate währenden, erbitterten Häuserkampf Teil des Militäreinsatzes, der später als der größte Sieg in der Geschichte der US Special Operations bezeichnet werden wird.

Mitreißend und ergreifend beschreibt er, was es wirklich bedeutet, sich mitten im Kriegseinsatz zu befinden und dabei zuzusehen, wie vertraute Kameraden ihr Leben lassen.

Dieses Buch ist eine packende Kriegsgeschichte und gleichzeitig eine zutiefst bewegende Hommage an den Zusammenhalt unter Soldaten und den Kodex, dass niemand allein zurückgelassen wird.

Stöbern in Sachbuch

Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen

Ein wertvolles Buch, das jeder lesen sollte. Es ist gesellschaftskritisch, hochaktuell und verweist auf sehr gute Sekundärliteratur.

Shimona

Leben lernen - ein Leben lang

Ein Buch für die Ewigkeit, da es nie an Aktualität verlieren wird. Ein Muss für jedes Bücherregal.

Nane_M

Couchsurfing in Russland

Leider konnte mich das Buch nicht so sehr wie "Couchsurfing im Iran" überzeugen, da es einfach zu oberflächlich war.

libreevet

Rattatatam, mein Herz

Jeder hat Angst und jeder von uns wird sich zwischen den Seiten finden. Einige nur in 1%, andere nah an den 100%. Offen & ungeschönt gut.

Binea_Literatwo

Federleicht - Die kreative Schreibwerkstatt

sehr kompakt für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet

Engel1974

Die Stadt des Affengottes

Ein interessantes Thema, leider mit vielen historischen Längen…

Bücherfüllhorn-Blog

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Zurück in den Einsatz

    Navy SEAL im Einsatz

    schattensucher

    09. September 2017 um 22:28

    Wie wir kämpfen. Wie wir leben. Wie wir sterben. Ich gebe zu, ich habe 2, fast 3 Anläufe gebraucht, um das Buch zu lesen (was nun aber eher an mir, als am Buch lag). Der Schreibstil ist ein anderer, als bei Lone Survior, was mich ein wenig aus dem Konzept gebracht hat (ich vermute da lag auch das Problem, man merkt hier jedoch Stellenweise, das ein anderer Co-Autor zu Gange ist). Am Ende des Vorgängerbuches (Lone Survior) kündigt sich bereits an, das Lutrell wieder in den Einsatz ging (ich vermute Seals können nicht anders), so dass es auch keine große Überraschung ist, dass das Buch genau davon handelt: Von seiner Zeit nach der Operation Red Wings. Das nach Hause kommen wird hier jedoch nicht beschrieben, sondern die Zeit, wie er sich auf den nächsten Einsatz vorbereitet und wie er erneut in den Krieg zieht und letztendlich seinen letzten Auslandseinsatz beschreibt. Auch wenn es fast normal ist, dass die Seals sich für die Größten und Besten halten (und es vielleicht auch sind, ich kann das nicht beurteilen), ging mir das ein wenig auf den Keks. Mir ist durchaus klar dass die Reihenfolge der Soldaten Gott, Vaterland, Familie ist, was ihre Wichtigkeit angeht, aber manchmal wollte ich die Jungs doch ein wenig durch schütteln. Leider hat mich das Buch nicht so sehr gepackt, wie es bei Lone Survior der Fall war, aber wie ihr sicherlich bemerkt hab, hab ich eine Menge Bücher zu dem Thema gelesen, aber ich denke für den Augenblick bin ich mit dem Thema durch (was definitiv nichts mit dem Buch zu tun hat, ich hab gestern die letzten 100 Seiten in einem Rutsch durchgelesen, ohne das mir langweilig war, ich vermute ich war einfach nicht in der richtigen Stimmung. Was hat eine meiner besten Freundinnen einmal zu mir gesagt: Das richtige Buch zur richtigen Zeit. Ich denke wirklich: Richtiges Buch, falsche Zeit ;) ). Aber um zurück zum Thema zu kommen ;) Luttrell beschreibt den Einsatz, wie und warum er sich entscheidet die Seals zu verlassen und wie es danach für ihn weiter geht. Kurz kommen sogar die Frauen einiger (im Kampf getöteter) Seals zu Wort, die der Welt so auch endlich mal mitteilen können, wie anstrengend es ist, den Rückhalt zu Hause zu geben. Dennoch hat es mich auch ein wenig berührt, zu lesen, wie diese Frauen zusammen halten und eine große Familie bilden. Luttrell hat hier auch noch einmal auf eine Situation mit Chris Kyle angesprochen (ich vermute das Buch ist vor dessen Tode erschienen, ich habe das nicht genau überprüft), die mich doch ein wenig zum Grinsen brachte. Ich meine wie viel Pech muss man haben, ausgerechnet Chris Kyle an einer Tankstelle überfallen zu wollen? Tja, die beiden werden sich diese Frage sicherlich nicht mehr stellen. Das Buch endet nicht nur mit einer Danksagung, sondern auch mit einer Liste aller im Dienst getöteten Seals (inkl. Datum & Ort). Natürlich finden sich auch die Seals der Operation Red Wings darunter, ebenso Seals, die im Vietnam-Krieg starben. Und mir drängte sich (mal wieder) eine einfache Frage auf: In den Staaten ist es normal, das hin und wieder Namen von Soldaten genannt werden (ob man das jetzt gut heißt oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden), es kommt in den Nachrichten (Es wird ein Telefonat von einem Seal und einer Frau erwähnt, die ihn fragt, ob es sehr schlimm ist, oder ob sie in den Nachrichten erfährt, was los ist. Er antwortet darauf nur „Du wirst es wissen, wenn du es siehst.“), die Toten werden betrauert, es wird offen mit dem umgegangen, was die Truppen im Ausland leisten und warum. Ich denke das Verständnis vom Patriotismus ist ein anderer als bei uns, dennoch stelle ich mir die Frage: Warum? Warum können wir nicht auch offen damit umgehen? Wieso muss das, was unsere Berufsarmee (und nichts anderes ist die Bundeswehr mittlerweile), unter den Teppich gekehrt werden? Wieso kann man nicht auch wenigstens ein bisschen Stolz sein, was sie leisten, ohne gleich mit der berühmten N.-Keule aufzutauchen? Manchmal verwirrt mich das, wenn ich sehe wie andere Länder mit ihrer Vergangenheit und der Gegenwart umgehen, weil zu viel unter den Teppich gekehrt wird, weil die Schande der Vergangenheit einfach zu groß ist. Aber wie können wir die Zukunft besser gestalten, wenn wir nicht aus der Vergangenheit lernen und sie aufarbeiten? Ich bin mal wieder verwirrt (nicht dass das was neues ist) und ich will nicht alles gut heißen, was die Amerikaner tun (das tue ich definitiv nicht), aber in einigen Dingen denke ich, ihre Offenheit und ihre Art, würde den Menschen hier gut tun. Aber wie gesagt, das ist nur meine Meinung ;) Wie gehabt: Passt auf euch auf!

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks