Marcus Pfister

 4,4 Sterne bei 476 Bewertungen

Lebenslauf

Marcus Pfister wurde in Bern geboren. Nach der Kunstgewerbeschule und einer anschließenden Grafiker-Ausbildung arbeitete er von 1981 bis 1983 in einer Werbeagentur. 1984 machte er sich selbstständig. »Die müde Eule« war Marcus Pfisters erstes Bilderbuch bei NordSüd und erschien 1986. Der Durchbruch als Bilderbuchautor gelang ihm 1992 mit »Der Regenbogenfisch«. Bis heute hat Marcus Pfister über 50 Bücher veröffentlicht, die in rund 50 Sprachen übersetzt und international mehrfach ausgezeichnet wurden. Er lebt mit seiner Familie in Bern.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Marcus Pfister

Cover des Buches Der Regenbogenfisch in Gefahr (ISBN: 9783314107320)

Der Regenbogenfisch in Gefahr

(98)
Erschienen am 13.08.2025
Cover des Buches Detlev Jöcker: Der Regenbogenfisch (ISBN: 9783895163609)

Detlev Jöcker: Der Regenbogenfisch

(91)
Erschienen am 03.02.2022
Cover des Buches Der Regenbogenfisch glaubt nicht alles (ISBN: 9783314106118)

Der Regenbogenfisch glaubt nicht alles

(78)
Erschienen am 11.10.2022
Cover des Buches Regenbogenfisch, komm hilf mir! (ISBN: 9783314104589)

Regenbogenfisch, komm hilf mir!

(20)
Erschienen am 21.09.2018
Cover des Buches Der Regenbogenfisch hat keine Angst mehr (ISBN: 9783570210017)

Der Regenbogenfisch hat keine Angst mehr

(15)
Erschienen am 01.09.2004
Cover des Buches Mats und die Wundersteine (ISBN: 9783314017261)

Mats und die Wundersteine

(13)
Erschienen am 01.09.2009
Cover des Buches Der Weihnachtsstern (ISBN: 9783314104244)

Der Weihnachtsstern

(9)
Erschienen am 01.09.2017
Cover des Buches Der Regenbogenfisch stiftet Frieden (ISBN: 9783314103995)

Der Regenbogenfisch stiftet Frieden

(9)
Erschienen am 10.02.2017

Neue Rezensionen zu Marcus Pfister

Cover des Buches Der Weihnachtsstern (ISBN: 9783314104244)
zauberblumes avatar

Rezension zu "Der Weihnachtsstern" von Marcus Pfister

zauberblume
Einfach großartig

„Der Weihnachtsstern“ aus der Feder von Marcus Pfister (übrigens der Autor hat schon mit den Geschichten um den Regenbogenfisch unser Kinderzimmer erobert) ist wirklich etwas ganz Besonderes. Übrigens stammen die traumhaften Illustrationen, die die Geschichte lebendig werden lassen auch von Marcus Pfister. Gemeinsam begeben wir uns nun auch die Suche nach dem Kind im Stall.

Der Inhalt: Bei Arm und Reich, bei allen im Land hat sich eine wunderbare Botschaft verbreitet: Ein Kind ist geboren worden, ein Kindkönig, der den Menschen Frieden und Freude bringen wird. Wie aber kann man ihn finden, um ihm Geschenke zu bringen? Da beginnen die Sterne sich zu vereinen. Erst wenige, dann immer mehr, bis sie zu einem riesigen, hellen Weihnachtsstern werden. Der funkelnde, glitzernde Stern bewegt sich langsam nach Bethlehem hin. So zeigt er allen den Weg zur Krippe: den Hirten auf dem Feld, den Königen in den Palästen und auch den Tieren im Wald und in der Wüste. Und alle begegnen sich in Eintracht vor dem Stall mit dem Kind, vor den sie der Stern geführt hat. Die Sehnsucht nach Frieden leuchtet wie ein Stern über der ganzen Erde.

Wir waren und sind immer noch total begeistert. Gemeinsam mit den Hirten folgen wir den Sternen. Voller Neugierde haben die Kinder die Geschichte verfolgt. Sie waren ganz aufgeregt, als sich aus den vielen kleinen Sternen dieser großartige Weihnachtsstern gebildet hat. Wir sind dem Stern gefolgt und haben uns über den Anblick des Kindes in der Krippe gefreut. Der Schreibstil des Autors ist klasse, kurze kindgerechte Texte haben uns begeistert.

Sehr gerne vergeben wir für dieses Traumbuch 5 Sterne.

Passt für Bayern nicht so gut

"Wie Sankt Nikolaus einen Gehilfen fand" präsentiert sich als neu erzählte Herkunftsgeschichte des Duos Nikolaus und Knecht Ruprecht – doch die Umsetzung wirft einige Fragen auf. Zwar steckt hinter der Illustration ein großer Name: Marcus Pfister, der mit Der Regenbogenfisch einen der bekanntesten Kinderbuchklassiker geschaffen hat. Gerade deshalb überraschen die gestalterischen Entscheidungen in diesem Band umso mehr.


Die Bilder sind überwiegend in dunklen, teils schwer wirkenden Tönen gehalten. Für ein Bilderbuch, das sich an jüngere Kinder richtet und eine warme vorweihnachtliche Atmosphäre erzeugen könnte, wirkt diese visuelle Grundstimmung ungewöhnlich düster. Statt der erwarteten festlichen Stimmung entsteht ein eher schummriges, beinahe trübes Gesamtbild.


Auch die Darstellung des heiligen Nikolaus irritiert. Anstelle der traditionellen Bischofsmitra trägt er eine rot-weiße Weihnachtsmannmütze – ein Bruch mit der historischen Figur und ihrer religiösen Bedeutung. Dadurch verschwimmt einmal mehr die Unterscheidung zwischen dem christlichen Nikolausbrauchtum und der populären Weihnachtsmannfigur, was gerade in einem Kinderbuch eher zur Verwirrung beiträgt als zur Klarheit.


Besonders auffällig ist zudem die Umdeutung der Figur Knecht Ruprecht. In der klassischen Überlieferung tritt er als ernster, strafender Gegenspieler des Nikolaus auf – eine ambivalente, oft auch furchteinflößende Gestalt, die das moralische Spannungsfeld des Nikolausbrauchs mitprägt. Das Buch hingegen verwandelt ihn in einen liebenswerten, fast sanften Helfer, wodurch der traditionelle Charakter stark abgeschwächt wird. Diese Modernisierung mag gut gemeint sein, nimmt der Erzählung aber einen wesentlichen Teil ihrer kulturellen Tiefe und ihres mythologischen Gewichts.


Insgesamt bleibt das Bilderbuch  hinter meinen Erwartungen zurück. Die Kombination aus düsterer Bildsprache, ikonografischen Ungenauigkeiten und der Entschärfung zentraler Figuren führt zu einem Buch, das zwar visuell eigenständig, aber inhaltlich wenig überzeugend wirkt – und das dem reichen Nikolausbrauchtum im alpenländischen Raum nicht gerecht wird.

Cover des Buches Der Regenbogenfisch in Gefahr (ISBN: 9783314107320)
L

Rezension zu "Der Regenbogenfisch in Gefahr" von Marcus Pfister

Laurin_tanzt
Der Regenbogenfisch und das Schleppnetz

Kurzmeinung:

"Der Regenbogenfisch und sein Schwarm lebten hier wie im Paradies - bis jetzt.
Hin und wieder hatten sie von vorbeiziehenden Fischen auch anderes gehört. Ganze Fischschwärme, die plötzlich verschwanden und nie mehr auftauchten, Arten, welche vom Aussterben bedroht waren, und ähnliche Gruselgeschichte. Für den Regenbogenfisch und seine Freunde gehörten diese Erzählungen ins Reich der Sagen und Märchen."

Wie jedes wunderbare Buch der Regenbogenfisch-Reihe ist auch dieses wieder als sehr wertiges Hardcover gestaltet. Die bunten, liebevollen Illustrationen erstrecken sich über die gesamten Doppelseiten und diese bestehen aus dickerem Papier. So sind sie perfekt geeignet für die Zielgruppe von Kindern ab 4 Jahren, um sie öfter durchzublättern.
Das Highlight ist wie immer die Glitzerflosse beim Regenbogenfisch und dessen Schwarm.

Auf kindgerechte Art wird in jedem Band ein konkretes Thema nahegebracht. Während es bisher schon soziale Aspekte wie Freundschaft oder Mut gab, geht es diesmal um ein spezielles Umweltthema: Überfischung durch Schleppnetze.

Diese Geschichte wird spannend erzählt und natürlich kann sich der Regenbogenfisch mithilfe von seinen Freunden befreien.
Die Länge der Erzählung ist für die Aufmerksamkeitsspanne von jüngeren Kindern gut geeignet. Allerdings steht dadurch auch nur das Thema der akuten Gefahr durch die Netze im Mittelpunkt. Die Gründe, warum diese Methode genutzt wird, was dies für unsere Ernährung bedeuten kann und vieles mehr, gerät dadurch in den Hintergrund.
Es ist sehr gut zum Vorlesen geeignet, um mit Kindern darüber ins Gespräch zu kommen.
Als Erwachsener hätte ich mir aber noch ein paar Seiten mehr mit weiterführenden Infos hierzu vorstellen können. Außerdem finde ich die Rettung hier zu einfach und schnell gelungen. Dadurch wird der Anschein erweckt, dass die Netze einfach zu durchtrennen sind und sich theoretisch die Fische selber befreien können. Aber dem ist leider nicht so.

Ich mag diese Reihe sehr gerne, schon wegen der Intension und den wunderschönen Bildern, aber ich finde, dass das Thema hier etwas zu oberflächlich transportiert wird. Man hätte die Thematik besser umsetzen können.

Fazit:

Wie immer tolle Bilder und eine spannende Thematik, die für meinen Geschmack jedoch etwas zu einfach und oberflächlich umgesetzt wurde.

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