Marcus Pfister Ab ins Bett, Nils

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Inhaltsangabe zu „Ab ins Bett, Nils“ von Marcus Pfister

Wieder ist ein Tag fast vorüber und bald ist Schlafenszeit. Aber ins Bett gehen, das will Nils auf gar keinen Fall. Viel lieber möchte der kleine Hippo spielen. Mit seiner Eisenbahn zum Beispiel, oder noch lieber mit seinem Papa. Und so fängt auch dieser Abend an, ein langer Abend zu werden: Nils rennt durch die Wohnung, tanzt und hüpft in seinem Zimmer umher, spielt verstecken, singt, liest sein Lieblingsbuch und will alles andere, nur nicht ins Bett gehen.»Jetzt aber ab ins Bett, Nils!«, sagt Papa Hippo. »Nils …?«Eine köstlich verspielte Bilderbuchgeschichte für Kinder ab 3Jahren – und alle anderen, die nicht ins Bett gehen wollen.

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  • Rezension zu "Ab ins Bett, Nils" von Marcus Pfister

    Ab ins Bett, Nils

    HeikeG

    18. August 2008 um 13:44

    Ich will noch nicht schlafen! "In meinem Zimmer ist eine Mücke!" - "Unter meinem Bett liegt ein Löwe!" - "Die Heizung gluckert immer so komisch!" Sätze wie diese kennen die meisten Eltern, wenn ihre Kinder am Abend nicht zur Ruhe kommen. Und ausgesprochen einfallsreich sind die Kleinen, wenn es darum geht, den Tag um ein paar Minuten zu verlängern. Mit fantasievollen Kapriolen schieben sie das Zubettgehen immer weiter hinaus. Analoge Probleme hat auch Familie Hippo. Die Geschichte um die freundliche und witzige Flusspferdfamilie, deren entsprechendes Pendant in jedem siebten (Überraschungs-)Ei zu finden ist, beschäftigt sich dieses Mal mit dem Thema Zubettgehen. In einer lustigen Erzählung werden menschliche, alltagsnahe Probleme wiedergegeben. Der kleine Flusspferdjunge Nils hat nämlich partout keine Lust zu Abend zu essen. Vom Schlafengehen, nein, davon spricht er gleich gar nicht. Wozu auch? Er ist doch überhaupt nicht müde und möchte viel lieber mit seinem Papa spielen. Lustlos stochert er in seinem Teller herum und fängt an, mit dem Essen zu spielen. Da hilft nur ein Machtwort und das Versprechen seines Vaters: "Sobald du deine Milch getrunken und die Zähne geputzt hast, spielen wir zusammen." Zähneputzen ist ja noch cool, denn Nils kann dies schon allein, aber in die Badewanne, wie von Papa gefordert, will er denn doch nicht. Denn danach ist das Zubettgehen unausweichlich. O. k., Papa hat es versprochen, also jagt er mit Nils durch die Wohnung und spielt Fangen und Verstecken. Doch wenn er denkt, dass er mit seiner Gute-Nacht-Geschichte nun endlich Ruhe hat, dann hat er die Rechnung ohne seinen kleinen Filou gemacht. Da muss noch getanzt und gesungen werden, da hat der kleine Bengel Riesendurst und aufs Töpfchen muss Nils nun unbedingt auch noch. Schlussendlich kann Papa den Junior doch noch überzeugen, gibt ihm einen dicken Gutenachtkuss, "dann endlich schläft er ein... - der Papa!" Der Schweizer Bilderbuchillustrator Marcus Pfister, der 1992 mit dem "Regenbogenfisch" weltweit die Bestseller-Listen eroberte, hat mit "Ab ins Bett, Nils!" wiederum abstrahierte Tierfiguren in menschliche Rollen impliziert. Gefahr, dass sich die Kinder die wilden Späße und Ausreden des kleinen Hippo annehmen, besteht allerdings. Doch gerade die Konfrontation des kleinen Zuhörers mit seinen eigenen Problemen, lässt diese vielleicht nach der Lektüre in Vergessenheit geraten. Liebevoll und sympathisch ist die kleine aquarellierte Flusspferdfamilie auf jeden Fall. Sie wird auf jeder Seite von kräftigen, floralen Hintergründen in rot, gelb, blau oder grün, ohne viel zusätzlichen "Schnickschnack" gerahmt. Flusspferdpapa und sein gerissener Sprössling Nils sprechen für sich. Fazit: "Ab ins Bett, Nils!" ist eine lustige und liebevoll illustrierte Geschichte über eine Problematik, die sicherlich vielen Familien mit Kindern bekannt sein dürfte: Einschlafschwierigkeiten bei den lieben Kleinen. Empfohlen für Kinder ab drei Jahren.

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