Marcus Pfister Lieber Nikolaus, wann kommst du?

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Lieber Nikolaus, wann kommst du?“ von Marcus Pfister

Ausgerechnet am seinem großen Tag, dem Nikolaustag, passiert es: Der Nikolaus verschläft! Wenn er sich jetzt nicht beeilt, dann bekommen die Kinder in diesem Jahr keine Geschenke - doch irgendwie geht an diesem Tag alles schief: Der Weg zum Stall ist zugeschneit, die Rentiere brauchen vor der Fahrt erst noch Futter, außerdem paßt der unförmige Sack mit den Geschenken nicht durch die enge Tür. Da hört der Nikolaus plötzlich seinen Wecker klingeln - war das Ganze etwa nur ein Traum? (Ab 4 Jahren.)

Geschichte mit Pointe am Schluss ist witzig. Kinder werden zum nacherzählen animiert, indem sie aufzählen, was den Nikolaus aufgehalten hat

— Bücherfüllhorn-Blog
Bücherfüllhorn-Blog

Stöbern in Kinderbücher

Beatrice die Furchtlose

Lustig und spannend mit einer ungewöhnlichen Heldin.

Jashrin

Wer fragt schon einen Kater?

Urkomisch, liebenswert und absolut mitreißend. Ein wunderbares und fesselndes Katerabenteuer. Auch für große Leser!

saras_bookwonderland

Die Doppel-Kekse - Chaos hoch zwei mit Papagei

Eine schöne Geschichte mit den Zwillingen Lea und Lucie und ihrem coolen Papagei Punkt-um. Nicht nur für Mädchen geeignet. ;)

Sancro82

Borst vom Forst

Atemberaubende, zauberhafte Zeichnungen kombiniert mit einer besonderen, poetischen Erzählweise - ein Herzensbuch! <3

Tini_S

Der weltbeste Detektiv

Tolles Buch für raffinierte 11-jährige, eine spannende Krimigeschichte á la Sherlock Holmes. Bücher machen glücklick.

ELSHA

Kalle Komet

Ideenreiche Weltraumgeschichte mit galaktisch tollen Illustrationen für alle, die noch nicht müde sind

Melli910

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein vergesslicher Nikolaus

    Lieber Nikolaus, wann kommst du?
    Bücherfüllhorn-Blog

    Bücherfüllhorn-Blog

    21. June 2016 um 13:53

    Ausgeliehen habe ich mir dieses Weihnachtsbilderbuch in meiner Stadtbücherei. Das Cover mit dem verschneiten Rentierschlitten und Nikolaus fand ich sehr ansprechend, obwohl ich Illustrationen von Marcus Pfister nicht so ganz gerne mag. Dieser verwaschene Aquarell-Stil ist nicht so ganz meins, aber dennoch kann ich am Gesamtpaket bestehend aus Bilderbuch, Text und Illustrationen Gefallen finden und in diesem Buch haben mir auch die Illustrationen gefallen. Ich liebe ja „verschneite“ Bilder.   Die Idee dieser Geschichte finde ich ganz witzig. Man merkt schon am Text, dass sie auf einen bestimmten Punkt hinauslaufen sollte. Der Nikolaus wird ständig aufgehalten, da passiert dies und jenes, und der Clou am Schluss: Alles nur geträumt!   Ich habe dieses Buch mehrmals zur Vorlesestunde in der Kita vorgelesen. Es ist ganz klar und als geübte Vorleserin weiß ich das auch, aber bei diesem Buch fiel es mir wieder besonders auf: Je öfter ich die Geschichte gelesen habe, desto pointierter konnte ich sie gestalten.   Die Kinder waren begeistert bei der Sache, und haben sich vieles gemerkt. Als wir in der Anschlusskommunikation darüber gesprochen haben, konnten viele noch aufzählen, was den Nikolaus aufgehalten hat: Stiefel nicht gefunden, der Sack war so groß und passte nicht durch die Tür, die Rentiere waren noch nicht gefüttert und und und.   Ein für die Kinder neues Wort kam auch darin vor: Kufen. Die Kufen vom Schlitten waren verrostet. Die Kinder konnten sich darunter nichts vorstellen, denn die meisten Kinder haben heute Plastik-Schlitten. Ich hatte z.B. als Kind noch einen Holzschlitten mit Eisen(?)-Kufen, und es war normal, dass wir öfters zu mehreren zusammen standen und diese Holzkufen mit, ich glaube es war Schmiergelpapier oder eine Stahlbürste, bearbeitet haben, damit der Schlitten schneller fahren sollte. Diese Erlebnisse werden Kinder heute wohl eher selten haben. Jedenfalls habe ich nach dem vorlesen an geeigneter und passendet Stelle gefragt, ob denn jemand wüsste, was „Kufen“ wären. Die Kinder wussten es nicht und ich habe es dann erklärt.   Ich hatte an diesem Tag eine gemischte Gruppe im Alter von 3 bis 6-jährigen Kindern zum Vorlesen da. Ich habe festgestellt, dass der Text zu lang war, und habe abgekürzt. Es kann sein, dass dies auch einfach an der Gruppe gelegen hat.   Einzelnen und interessierten Kindern kann man den Text ohne Probleme komplett vorlesen.   Ein weiterer Knackpunkt, aber eher für mich, war die Tatsache, dass der Nikolaus wie der Weihnachtsmann daher kam. Der Nikolaus kommt normalerweise nicht mit Rentieren an und dass hat mich letztendlich auch sehr irritiert. Ich musste wirklich aufpassen, dass sich nicht „Weihnachtsmann“ in der Anschlusskommunikation sagte.   Das Buch ist aus dem Jahr 1996 und nur noch antiquarisch erhältlich.     Fazit: Ich weiß, dass viele die Illustrationen von Marcus Pfister in Aquarelltechnik sehr mögen, dazu gehöre ich nicht unbedingt und immer. Dennoch haben sie hier zu dieser Geschichte sehr gut gepasst. Die Geschichte ist mit der Pointe am Schluss witzig, und Kinder werden zum nacherzählen animiert, indem sie aufzählen, was den Nikolaus aufgehalten hat. Der einzige negative Punkt ist Darstellung des Niklaus, mit dem Rentierschlitten sah er eher aus wie der Weihnachtsmann.   Es war eines der Lieblingsbücher „meiner“ Kindergarten-Vorlese-Kinder in der Vorweihnachtszeit 2015.  

    Mehr