Marcus Rafelsberger Wienerherz

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Inhaltsangabe zu „Wienerherz“ von Marcus Rafelsberger

Die Familie ist reich an Geschichte, Vermögen und Einfluss. Als sich einer ihrer Söhne das Leben nimmt, will niemand den Grund dafür wissen. Nur Chefinspektor Laurenz Freund zweifelt an Selbstmord ebenso wie an der hübschen Fassaden einer Welt aus Stadtpalais, Familientradition und Freunden an höchsten Stellen. Ein Blick dahinter zieht Freund bald tief in einen Sumpf an der schönen blauen Donau - und führt zu einem gut gehüteten Familiengeheimnis.

Habe gestern angefangen zu lesen, finde bisher das Cover richtig klasse und es geht gut los! :o)

— Diamant
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  • Rezension zu "Wienerherz" von Marcus Rafelsberger

    Wienerherz
    gaby2707

    gaby2707

    07. August 2011 um 15:51

    Florian Dorin, ein etwas undurchsichtiger Unternehmer aus derfeinen Wiener Gesellschaft wird erschossen in seinem Wagen aufgefunden. Alles sieht nach einem Selbstmord aus, bis eine kleine Ungereimtheit aufgedeckt wird: Der kleine Finger des Toten ist gebrochen. Chefinspektor Laurenz Freund lässt sich nicht beirren und er beginnt mit seinen Ermittlungen, die nich bei Jedermann auf Gutheißen stoßen. Er Ahnt nicht, welche Mysteriösitäten und Ungereimtheiten er noch aufdecken wird... Mit "Wienerherz" ist Marcus Rafensberger ein Krimi gelungen, der mich von Anfang an in seinen Bann gezogen hat. Die einzelnen Charaktere und Schauplätze in Wien so detailliert und plastisch beschrieben, dass ich in meinem Kopfkino alle Schritte sehr gut nachvoll-ziehen und mitmachen konnte. Die Geschichte schickte mich auf eine falsche Spur und ich war erstaunt, welche Wendung das Ganze dann noch nahm. FAZIT: Daumen hoch und 5 Punkte für einen sehr lesenswerten Kriminalroman.

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  • Frage zu "Das Hotel New Hampshire" von John Irving

    Das Hotel New Hampshire
    abfallkorb

    abfallkorb

    Ich fahre demnächst nach Wien und suche Literatur dazu. Allerdings keine Reiseführer, sondern Beletristik. Habt ihr Vorschläge für Krimis, historische Romane oder andere Romane, die in Wien spielen und die Stadt auch mit einbeziehen?

    Was ich bereits gelesen habe, um mal ein Beispiel zu nennen, ist "Hotel New Hampshire" von John Irving.

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  • Leserunde zu "Wienerherz" von Marcus Rafelsberger

    Wienerherz
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Willkommen bei der Leserunde zu Marcus Rafelsbergers neuem Kriminalroman “Wienerherz”! Die Leseexemplare wurden versandt, viele sind ja schon beim Lesen und Diskutieren. Mitmachen können natürlich alle, die das Buch lesen oder gelesen haben. »Wienerherz« ist der zweite Kriminalroman von Marcus Rafelsberger mit dem Ermittlerteam rund um Chefinspektor Laurenz Freund (»Ah, die Polizei, dein Freund und Helfer ...«) und sein Team. Als sich der erfolgreiche Sohn einer einflussreichen Unternehmer- und Bankiersdynastie das Leben nimmt, will niemand den Grund dafür wissen. Nur Chefinspektor Laurenz Freund zweifelt an dem Selbstmord ebenso wie an der hübschen Fassade einer Welt aus Stadtpalais, Familientradition und Freunden an höchsten Stellen. Ein Blick dahinter zieht Freund bald tief in einen Sumpf an der schönen blauen Donau - und führt zu einem gut behüteten Familiengeheimnis. Der Autor behandelt in »Wienerherz« so aktuelle Themen wie die Verflechtungen von Politik und Wirtschaft, taucht aber auch tief in die Geschichte der Stadt. So entfaltet er ein Drama, dessen Spannung besonders durch die bröckelnde Fassade einer nur scheinbar heilen Welt und durch ständig neue und überraschende Details aus dem Leben des Toten entsteht. Sie führen Chefinspektor Freund weit zurück in die Geschichte und am Ende zu einer außergewöhnlichen Erkenntnis über das Opfer. Der Autor beantwortet während der Leserunde Eure Fragen.

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  • Rezension zu "Wienerherz" von Marcus Rafelsberger

    Wienerherz
    mecedora

    mecedora

    26. June 2011 um 12:35

    "Die Polizei, dein Freund und Helfer." Dieser Satz verfolgt Chefinspektor Laurenz Freund durch sein gesamtes Berufsleben. Dieses Mal wird er mit einem ein wenig mysteriös gelagerten Fall konfrontiert: Ein Mann, durch einen Kopfschuss getötet, wird in seinem Wagen aufgefunden, alles deutet zuerst auf Selbstmord hin - wenn da nicht ein paar störende Details wären. Je intensiver Freund und sein Team ermitteln, desto tiefer müssen sie in die Verwicklungen im Leben des Toten Florian Dorin einsteigen, Spross einer Familie, die "reich an Geschichte, Vermögen und Einfluss" ist. Im Laufe der Ermittlungen überschlagen sich die Ereignisse und führen zu einem überraschenden und furiosen Finale. Marcus Rafaelsbergers Roman hat mir sehr gut gefallen. Er zeichnet seine Charaktere so deutlich, dass man sie, würde man ihnen auf der Straße begegnen, erkennen würde. Der Schreibstil ist sehr angenehm, die Handlung und ihr Verlauf sehr spannend und, ganz nebenbei, auch informativ. Man wird als Leser tief in die Verwicklungen im Finanzwesen geführt und entdeckt eine, zumindest mir, relativ fremde Welt. Ganz besonders gut gefällt mir das ungewöhliche Cover des Buches, das auf den ersten Blick nicht unbedingt auf einen Kriminalroman schließen lässt. "Wienerherz" ist beinahe ohne Einschränkung zu empfehlen - nur sollte man keine Scheu davor haben, sich mit der Wirtschafts- und Finanzwelt auseinanderzusetzen, die im Roman eine ganz zentrale Rolle spielen. 4 Sterne von mir.

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  • Rezension zu "Wienerherz" von Marcus Rafelsberger

    Wienerherz
    siebenundsiebzig

    siebenundsiebzig

    18. June 2011 um 11:34

    Dieser Krimi hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und bis ans Ende nicht mehr losgelassen. Ich weiß es nicht genau, war es der Ort des Geschehens die Donaumetropole mit ihrem "Wiener-Schmäh, oder der "Selbstmord" von Florian Dorin der dann doch keiner war. Waren es die Ermittler, oder was sonst? Wahrscheinlich ein bisserl was von allem. Auf jeden Fall ein lesenswertes Buch, wenn es mir auch manchmal ein wenig langatmig erschien. Das änderte sich aber spätestens als Florian`s Doppelgänger ins Spiel kam. Die Spannung beim Lesen steigerte sich immer mehr und endete erst am Schluss des Buches, welcher doch dann ganz anders war als ich es mir vorgestellt hatte. Ich kann dieses Werk allen Lesern empfehlen. Besonders denen, die es nicht so "blutrünstig" mögen aber doch gerne einen spannenden Krimi lesen.

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  • Rezension zu "Wienerherz" von Marcus Rafelsberger

    Wienerherz
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. June 2011 um 13:51

    In einem Wald in Wien wird die Leiche eines reichen Geschäftsmannes gefunden. Die Polizei geht zuerst von einem Selbstmord aus, findet aber immer mehr Hinweise, die darauf hindeuten, dass sich der Mann doch nicht selbst getötet hat. So beginnt eine rasante Geschichte voller Überraschungen, Verwechslungen und vor allem persönlicher Verstrickungen. 'Wienerherz' beginnt ruhig und wird mit jeder Seite schneller. Am Ende kommt alles so unvorhergesehen und überraschend, dass man manche Abschnitte nochmal lesen will!

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  • Rezension zu "Wienerherz" von Marcus Rafelsberger

    Wienerherz
    schlumeline

    schlumeline

    11. June 2011 um 16:15

    „Von Wohlstand, dessen Bewahrung und Mehrung, so lautet die Überschrift eines Kapitels ziemlich zu Anfang des Buches. Und dies trifft auch im Kern das, was den Leser dieses Buches erwartet. Zunächst aber ist da eine Leiche, die ein Spaziergänger im Wald findet. In einem silbernen Bentley Continental GT findet die Polizei einen Mann, sitzend, den Kopf nach hinten gekippt mit einem riesigen blutigen Loch an der Stelle des Gebisses. Bei dem Toten finden sich Ausweispapiere eines gewissen Florian Dorin und ein Brief mit der Aufschrift: „Es tut mir leid. Florian.“ Eigentlich deutet alles auf einen Selbstmord hin. Dennoch hat Chefinspektor Laurenz Freund da so seine Bedenken und legt den Fall nicht sofort zu den Akten. Zunächst ist das zwar nur so ein Bauchgefühl, aber als der Gerichtsmedizinerin drei kleine unscheinbare Details auffallen, die gegen einen Selbstmord sprechen könnten, ist Freunds Ermittlersinn gestärkt. Es stellt sich heraus, dass Florian Dorin aus reichem Hause stammt. Die Familie ist zwar verwundert über den Selbstmord, war Florian doch angeblich ein lebensfroher Mensch, aber sie scheinen seinen Tod einfach hinzunehmen. Emotionen sind jedenfalls kaum erkennbar. Laurenz Freund findet schnell heraus, dass Florian Dorin durchaus Feinde hatte. Er war in merkwürdige Geschäfte am Rande der Legalität verwickelt, hatte dubiose Geschäftspartner und war auch in Sachen Beziehungen recht offen. Trotz dieser Feststellungen scheinen dem Polizeipräsidenten die Ermittlungen von Chefinspektor Freund in der Angelegenheit ein Dorn im Auge zu sein. Will hier von oben jemand den Abschluss des Falles erzwingen? Dafür spricht jedenfalls, dass Freund schon bald Vorwürfe gegen seine eigene Person im Rahmen von internen Ermittlungen widerlegen muss. Und dann taucht plötzlich der Name Emil Komeska auf und zwischen diesem und Florian Dorin scheint es eine interessante Verbindung zu geben. Marcus Rafelsberger präsentiert mit „Wienerherz“ einen Kriminalroman, der dem Leser nicht nur Spannung garantiert, sondern auch Einblicke in eine gesellschaftliche Schicht gibt, der Wohlstand und Name wichtig sind. Neben den sehr unterschiedlichen und detailreich beschriebenen Charakteren, ist auch das Thema Wirtschaftskriminalität hier sehr gut ausgearbeitet und dient als Grundlage des Romans. Nebenbei spielt auch das Privatleben des Inspektors und das seiner Kolleginnen und Kollegen eine Rolle. Hier sorgen vor allem Freunds kleine Gewichtsprobleme immer wieder für heitere Anekdoten am Rande. Wer bodenständige Krimikost ohne viel Blut, Angst und Schrecken mag, der ist hier sicherlich genau richtig. Und wer glaubt des Rätsels Lösung schon recht früh erkannt zu haben, dem sei gesagt: So einfach ist das nicht!

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  • Rezension zu "Wienerherz" von Marcus Rafelsberger

    Wienerherz
    schwarzaufweisz

    schwarzaufweisz

    08. June 2011 um 13:47

    Inhalt Ein Lebemann aus der Wiener High-Society wird erschossen in seinem Auto aufgefunden - vermutlich Selbstmord. Chefinspektor Freund hat jedoch Zweifel und begibt sich auf eine Reise durch ein seltsames Gemisch der "besseren Gesellschaft". Die Familie des Toten benimmt sich komisch und unkooperativ. Der Tote hatte offensichtlich ein paar undurchsichtige Geschäfte laufen und sich dadurch Feinde gemacht. Dann taucht auch noch ein Doppelgänger auf... Meinung Hier handelt es sich nicht um einen reißerischen Thriller, wie sie immer mehr in Mode kommen. Hierbei handelt es sich um einen klassischen Kriminalroman, in dem es aber gar nicht so wichtig erscheint, wer nun schlussendlich der Mörder ist. Vielmehr gestaltet sich der Weg der Auflösung äußerst interessant, spannend und überraschend! Man sollte ein zumindest kleines Interesse am Thema Wirtschaft haben, wenn man diesen Roman lesen möchte, da Wirtschaftskriminalität einen großen Teil des Inhalts einnimmt. Die wirtschaftlichen Themen sind aber auch für Laien äußerst nett und leicht verständlich erklärt. Fazit Ein entschleunigter, gemütlicher Krimi, der irgendwie ziemlich genau der Wiener Lebensart entspricht. Nur nix überstürzen, alles schön geheim halten und bitte niemals den "Großkopferten" auf die Füße steigen! ;-)

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  • Rezension zu "Wienerherz" von Marcus Rafelsberger

    Wienerherz
    Moosbeere

    Moosbeere

    07. June 2011 um 19:43

    Inhalt „Die Polizei, dein Freund und Helfer.“ Diesen Spruch hört Chefinspektor Laurenz Freund öfter, wenn er bei seinen Ermittlungen an Türen klingelt und sich vorstellt. Florian Dorin, Spross einer einflussreichen Wiener Unternehmerfamilie wird in seinem Auto tot aufgefunden. Ganz offensichtlich ein Selbstmord, aber ein gebrochener Finger und seine Spürnase führen das Team um Freund auf eine ganz andere Spur. Ist es Eifersucht? Ist Wirtschaftskriminalität der Grund? Oder hat das dunkle Familiengeheimnis etwas damit zu tun? Als dann auch noch ein Doppelgänger des Toten wie aus dem Nichts auftaucht, überschlagen sich die Ereignisse... Mein Eindruck Wer sich durch das ungewöhnliche, krimi-untypische Cover nicht abschreckend lässt, den erwartet ein unterhaltsamer und spannender Fall. Der Autor beschreibt in kurzen Kapiteln die Ermittlerarbeit und ein wenig das Privatleben des Polizisten Laurenz Freund. Bis zu den letzten Seiten gibt es immer wieder überraschende Wendungem im Plot und die Tätersuche wird dem Leser nicht so ganz einfach gemacht. Marcus Rafelsberger zeichnet zudem ein lebendiges Portät der Wiener High Society und blickt hinter die Fassade der vordergründig heilen Welt der reichen Unternehmer. Fazit 4 Sterne für einen gut konstruierten, leicht lesbaren Regionalkrimi ohne unnötige Gewalt. Eine Leseempfehlung für alle, die Krimis mit guter alter Ermittlerarbeit und vielen Wenden lieben.

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  • Lesung Stefan Slupetzky, Beate Maxian, Marcus Rafelsberger - Wien

    Wienerherz
    Rafelsberger

    Rafelsberger

    07. June 2011 um 15:23

    Stefan Slupetzky, Beate Maxian und ich lesen am kommenden Freitag in der Wiener Hauptbibliothek am Gürtel anlässlich der Wiener Krimitage aus unseren aktuellen Krimis: Marcus Rafelsberger - Wienerherz, Beate Maxian - Tödliches Rendezvous, Stefan Slupetzky - Lemmings Zorn. Der Eintritt ist frei. Beginn: 19.00 Uhr. Hauptbibliothek, Urban Loritz Platz 13, 1070 Wien Mehr Informationen auch unter http://www.buechereien.wien.at/de/programm/veranstaltungskalender/1034

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  • Rezension zu "Wienerherz" von Marcus Rafelsberger

    Wienerherz
    SarahCatherine

    SarahCatherine

    07. June 2011 um 12:23

    Als Florian Dorin in seinem Auto im Wald tot aufgefunden wird, deutet zunächst alles auf einen Selbstmord hin – alles, bis auf drei winzige kleine Details. Ermittler Laurenz Freund lassen gerade diese Details keine Ruhe und er beginnt, in der Vergangenheit der namhaften und wohlhabenden Familie Dorin nachzuforschen. Wie es in solchen Umfeldern üblich ist, werden diese Ermittlungen nicht gern gesehen und Freund zieht einigen Unmut auf sich, auch in den Reihen der Wiener Polizei. Dieser Krimi ist von Anfang an einer, der einen festhält. Durch die laufende Einteilung in kleine Kapitel mit schönen Überschriften ist das Buch sehr kurzweilig. Beim Lesen kommt es einem vor, als würde man einfach immer mit Kommissar Freund unterwegs sein und alles Neue ebenso entdecken wie er. Man begleitet ihn durch die Straßen von Wien. An manchen Stellen möchte man ihn schütteln, weil man meint, er würde bestimmte Indizien zwar vor Augen haben, aber nicht erkennen, was dahinter steckt. Die Irrungen und Wirrungen der Familiengeschichte der Dorins, aber auch die wirtschaftlichen Verwicklungen führen schließlich zu einem furiosen Finale, in der sich die Ereignisse überstürzen. Ich hatte an dieser Stelle fast Stress beim Lesen – im positivsten Sinne – weil auf einmal alles so schnell ging und schnell gehen musste. Selten, dass ich dieses Gefühl bei einem Buch bekomme. Im Film hat man mehr Möglichkeiten, diese Zuspitzung so darzustellen, aber Rafelsberger gelingt es irgendwie auch im Buch- toll! Dieser Krimi hat alles: Action, Humor, ein bisschen Liebe und vor allem die Spannung, die man von einem Krimi erwarten darf. Ich habe Lust auf mehr!

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  • Rezension zu "Wienerherz" von Marcus Rafelsberger

    Wienerherz
    conneling

    conneling

    01. June 2011 um 12:19

    Florian Dorin, reicher Unternehmersohn, wird tot in seinem Wagen aufgefunden, alles weist auf Selbstmord hin. Allerdings hat Inspektor Freund ein ungutes Gefühl bei der Sache, der Tote hatte einen gebrochenen kleinen Finger. Alles was so einfach und klar erscheint ist es plötzlich nicht mehr. Was steckt dahinter? Es verstricken sich immer mehr Menschen in der Geschichte, Fakten sind nicht so wie sie sein sollten, Fragen über Fragen. Die Geschäfte von Florian Dorin lassen sich schwer nachzuvollziehen, ein Doppelgänger taucht auf und im Laufe des Falles wird eine unbekannte Verwandtschaft aufgedeckt. Ein sehr spannendes Buch welches einen in den Bann zieht und mich am Ende total überrascht, ich kann es nur empfehlen und vergebe dafür fünf Sterne.

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  • Rezension zu "Wienerherz" von Marcus Rafelsberger

    Wienerherz
    Spatzi79

    Spatzi79

    30. May 2011 um 18:26

    Nachdem mich der erste Band "Menschenteufel" richtig mitgerissen hat, habe ich gleich im Anschluss das nächste Buch des Autors gelesen (und weil ich es gewonnen habe und darüber schreiben sollte ;) ). Wie meistens, wenn man mit sehr hohen Erwartungen an ein Buch rangeht, war ich dann aber etwas enttäuscht. Im Gegensatz zu Menschenteufel beginnt die Geschichte hier deutlich ruhiger. Es gibt zwar einen Toten zu Beginn, aber ein vermutlicher Selbstmord ist ja nun nichts völlig Außergewöhnliches. Erst nach und nach entdeckt Laurenz Freund einige Puzzleteilchen, die nicht ins Bild passen und deswegen hakt er den Fall nicht einfach ab, obwohl das seinem Vorgesetzten angesichts des prominenten Opfers deutlich lieber wäre. Obwohl der Autor sich Mühe gibt, die vielen wirtschaftlichen Details allgemein verständlich zu beschreiben, konnte ich ihm öfter nicht ganz folgen. Das könnte aber auch daran liegen, dass ich Wirtschaftskrimis absolut nicht mag und da gerne mal über Details hinweglese, die eigentlich wichtig wären, weil es mich nicht so recht interessiert (wahrscheinlich Spätfolgen meines BWL-Studiums... :rollen: ). Auch das Privatleben der Ermittler kommt hier meiner Meinung nach zu kurz. Während in Band 1 zumindest Freunds Familienleben, bedingt durch den dementen Vater, eine wichtige Rolle spielte, wird die Familie hier meist nur kurz am Rande erwähnt. Schade, denn ich lese gerade bei wiederkehrenden Ermittlern auch gerne etwas von ihnen außer dem Fall! Der Schreibstil (ich mag die immer wieder eingestreuten österreichischen Begriffe) und die gut durchdachte Handlung machen das Buch aber trotz dieser persönlichen Kritikpunkte meinerseits zu einem lesenswerten spannenden Krimi!

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  • Rezension zu "Wienerherz" von Marcus Rafelsberger

    Wienerherz
    Eka

    Eka

    27. May 2011 um 14:05

    Chefinspektor Laurenz Freund wird zu einem Tatort in den Wald oberhalb Wiens gerufen. Er findet dort einen silbernen Bentley Continental, am Steuer sitzt ein Mann, sein Kopf - oder das, was davon noch übrig geblieben ist - liegt nach hinten gekippt auf der Nackenstütze Der Mann ist tot. In seiner Jackentasche finden die Ermittler einen Führerschein, ausgestellt auf den Namen Florian Dorin, einige Geldscheine und einen Briefumschlag mit einem Blatt Papier. "Es tut mir leid" steht auf dem Papier. Alles deutet zweifelsfrei auf einen Selbstmord hin. Florian Dorin war bekannt durch seine vielen Frauengeschichten, er war mehrfach verheiratet und gehörte zu der sogenannten Oberschicht. Doch Freund glaubt nicht an Selbstmord und ordnet eine Obduktion an. An der Hand des Toten befinden sich Druckstellen, das Gelenk des rechten kleinen Fingers ist ausgerenkt und das Fingerknöchelchen ist gebrochen.Dem Inspektor ist klar, daß Florian Dorin sich diese Verletzungen nicht bei der Bedienung der Jagdwaffe zugefügt haben kann. War es vielleicht gar kein Selbstmord? Aber wer hat ihn ermordet und warum? Dieser Roman hat m.E,zu Recht die Bezeichnung "Kriminalroman" verdient! Marcus Rafelsberger baut von Anfang an Spannung auf, die bis zum überraschenden Ende bleibt. Er beschreibt die Charaktere der einzelnen Personen sehr detailliert und lebensnah, so daß man sich sehr gut in sie hineinversetzen kann. Er hat die Geschichte in kleine Kapitel unterteilt, mit passenden Überschriften und trotz der Vielzahl der Personen entsteht keine Verwirrung.Auch die sehr ausführliche Schilderung der Familiengeschichte der Dorins ist keineswegs langweilig und auch der teilweise geschilderte geschichtliche Hintergrund Wiens war für mich, die ich Wien nicht kenne, sehr aufschlussreich. Ein sehr empfehlenswertes Buch!

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  • Rezension zu "Wienerherz" von Marcus Rafelsberger

    Wienerherz
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    Ein Mitglied der Wiener High Society wird in seinem Wagen erschossen aufgefunden. Laurenz Freund, seines Zeichens Chefinspektor der Abteilung Gewalt, übernimmt den Fall. Alles deutet auf Selbstmord hin, wenn da nicht, ja wenn da nicht dieses kleine Detail wäre, das der Tote einen gebrochenen kleinen Finger hatte. Die Zweifel nagen an Freund und er beginnt zu ermitteln, nichts ahnend was er damit lostritt. Und je weiter er der Spur folgt, desto tiefer gerät er hinein in ein Netz aus Geld, Macht und Korruption. Je weiter er ermittelt und je hochrangiger die Verdächtigen werden, desto mehr Steine werden ihm in den Weg gelegt, aber Freund lässt sich nicht beirren und nimmt den Kampf David gegen Goliath auf. Ein gelungener Krimi der in Herzen Wiens spielt, mit liebevoll und detailiert beschriebenen Charakteren. Selbst die Nebendarsteller sind sehr überzeugend beschrieben, vom selbstverliebten schönen Muskelprotz bis hin zur neugierigen Nachbarin, die es anscheinend in jedem Haus gibt. Sobald man zu lesen beginnt ist man mittendrin statt nur dabei. Der erste Teil ist wie eine Schnitzeljagd aufgebaut. Jeder neue Verdächtige liefert einen weiteren Hinweis auf neue Personen die mit dem Fall zu tun haben könnten. Und man lernt das familiäre Umfeld von Freund kennen und das ihn der ausgeprägte Sinn für Gerechtigkeit antreibt. Außerdem erkennt man dabei auch seine kleinen Schwächen, die die Figur damit nur noch sympathischer machen.Im Mittelteil nimmt die ganze Geschichte Fahrt auf und man rätselt unweigerlich mit. Ich hatte auch ab da einen Verdacht wie es ausgehen könnte, aber Herrn Rafelsberger gelang es hervorragend mich aufs Glatteis zu führen. Das Ende ist überraschend und es bleibt spannend bis zur letzten Seite. Schwierige Sachverhalte, wie das verwirrende Geflecht der Geldflüsse und Korruptionsmöglichkeiten sind leicht verständlich dargestellt und nebenbei bekommt man noch ein bisschen von Österreichs Nachkriegsgeschichte mit auf den Weg. Lernen so quasi nebenbei und mit Spaß. Ich bin froh das ich dieses Buch hier gewonnen habe, denn in der Buchhandlung wäre ich wahrscheinlich daran vorbeigegangen und mir wäre dabei echt eine tolle Geschichte im Zentrum Wiens entgangen.

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