Marcus Reichard

 3.3 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Das Siegel der Finsternis, Der Ruf der Finsternis und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Marcus Reichard

Das Siegel der Finsternis

Das Siegel der Finsternis

 (14)
Erschienen am 11.01.2011
Der Ruf der Finsternis

Der Ruf der Finsternis

 (3)
Erschienen am 17.01.2011
Das Siegel der Finsternis

Das Siegel der Finsternis

 (1)
Erschienen am 16.02.2012
Der Ruf der Finsternis

Der Ruf der Finsternis

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Erschienen am 10.07.2017
Das Siegel der Finsternis

Das Siegel der Finsternis

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Erschienen am 10.07.2017
Der Ruf der Finsternis

Der Ruf der Finsternis

 (0)
Erschienen am 26.01.2011

Neue Rezensionen zu Marcus Reichard

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BlueNas avatar

Rezension zu "Das Siegel der Finsternis" von Marcus Reichard

High Fantasy mit einigen sprachlichen Mängeln
BlueNavor 5 Jahren


Der junge Tenan macht auf einer abgelegenen Insel bei seinem Meister Osyn eine Lehre zum Wasserzauberer. Allerdings betreibt er die Studien der Comori nur halbherzig, weshalb ihm die einfachsten Zauber missglücken. Tenan zieht es eher hinaus in die Welt um Abenteuer zu erleben und ein glorreicher Schwertkämpfer zu werden. Eines Tages ist der junge Mann unterwegs in die nächstgelegene Stadt, als er ein Schiffswrack und in dem Wrack einen seltsamen Kristall entdeckt. Gleich wird er aber von einem üblen Schattenwesen angegriffen, das er nur mühsam in die Flucht schlagen kann. Nachdem sie erfahren haben, dass Gredows, Schergen des Todesfürsten, die Insel erobern, schickt Osyn Tenan aus um den König des Inselreichs Algarad vor der dunklen Bedrohung zu warnen. Schon steckt der junge Comori im Abenteuer seines Lebens…


Das klingt doch alles nach einer gelungen High Fantasy Geschichte und von der Idee her ist auch alles wunderbar. Zwar ist nichts Neues dabei, doch in welcher Art und weise die Ideen und Ereignisse miteinander verknüpft wurden, hat mich gut gefallen. Ein junger Zauberlehrling (mit Geheimnis!) bestreitet sein großes Abenteuer mit treuen Gefährten und einem hübschen Mädel an seiner Seite. Sein Meister hat natürlich auch ein Geheimnis, genauso wie einer seiner Gefährten. Nur sind die Geheimnisse so offensichtlich, dass ich mich gefragt habe, wieso Tenan so doof ist, und sie nicht durchschaut. Die Bösen, der Todesfürst und seine orkähnlichen Schergen, die Gredows, sind auch so stereotyp, dass man genau weiß, was da auf einem zukommt.

Der Schreibstil ist das größte Manko an diesem Buch. Es ist Marcus Reichards Erstlingswerk und das merkt man dem Schreibstil auch an. Er ist an vielen Stellen einfach unausgegoren, flach, banal und einige Szenen wirken dadurch unfreiwillig komisch. Ich stolperte auch über manche Sätze und habe sie mir im Kopf so hingedreht oder Ausdrücke ersetzt, damit die Sprache wieder im Fluss war. Darüber kann und will ich nicht hinwegsehen, denn es hat mich richtiggehend im Lesefluss beeinträchtigt und mir auch ein paar Mal den Spaß an diesem Buch genommen. Spannend war es aber allemal, zumindest, was die Ereignisse an sich betrifft, denn Tenan stolpert natürlich von einem Dilemma ins Nächste. Das Buch ist im auktorialen Erzählstil verfasst, was mir richtig gut gefallen hat, da dies zumindest bei neuen Büchern mittlerweile eine absolute Ausnahme ist!

Hauptprotagonist Tenan ist zu Beginn sehr naiv, denn er war noch nie alleine in einer großen Stadt, geschweige denn von seiner Insel weg. Somit ist es nicht verwunderlich, dass er gleich zu Beginn über den Tisch gezogen wird und nur in letzter Sekunde von einem Kesselflicker gerettet wird. Tenans Wegbegleiter , ein Waldwesen mit Hufen, namens Urisk erinnerte mich sehr an eine Mischung aus Dobby, dem Hauselfen aus Harry Potter und Gollum aus Herr der Ringe, vor allem was seine Sprechweise anbelangt. Trotzdem war Urisk ein lustiger geselle, der viele Szenen aufgelockert hat. Der Kesselflicker, der ein supertoller Schwertkämpfer ist, und der dicke Kapitän des Schiffes werden Tenan auch treue Gefährten, denn eine Queste kann nur mit Gefährten bestanden werden. Eine Piratenbraut gibt es natürlich auch und hübsch ist sie noch dazu! Achest Todesfürst (ja, so heißt der tatsächlich!!!) sitzt auf seinem dunklen Thron und will alles Gute vernichten.

Das Cover des Taschenbuchs finde ich durchaus gelungen. Man sieht ein sturmgeschädigtes Schiff mit zerfetzten Segeln, das durch hochgepeitschte Wellen steuert. Um es herum liegt ein leuchtender Runenkreis. Nicht das Beste, aber auch nicht das Schlechteste Cover für dieses Buch!

Fazit: „Das Siegel der Finsternis“ von Marcus Reichard ist eine High Fantasy Geschichte, die nur so vor Klischees strotzt. Das Buch ist für all diejenigen etwas, die einfache, aber unterhaltsame Fantasy lesen möchten. Wegen der genannten Kritikpunkte (Klischees und Schreibstil) ziehe ich zwei Sterne ab und vergebe für dieses Buch wegen des Unterhaltungswerts drei von fünf Sternen. 

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Ameneas avatar

Rezension zu "Der Ruf der Finsternis" von Marcus Reichard

Schwächer als der erste Band
Ameneavor 5 Jahren


Der Titel und das Cover sind ähnlich dem ersten Band, der Inhalt aber nicht. Tenan setzt also seine Reise fort. Ich persönlich finde diesen Band etwas schwächer als den vorgegangenen, obwohl er auch seine Stärken hat. Der Prolog zum Beispiel ist wunderschön beschrieben mit dem Falken, der in feindliches Gebiet eindringt - unbemerkt. Wie auch im ersten Band ist Tenan der Held, ich finde allerdings, er ist erwachsener geworden und seine Handlungen sind nachvollziehbarer.
Ein weiteres Plus sind die Namen. Algarad, Tenan und all die anderen passen zu den Charakteren bzw. zu den Landschaften und das macht sehr viel aus. Nun erwarte ich den hoffentlich guten dritten Teil der Trilogie und bin gespannt, wie es mit Tenan weitergeht.

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Ameneas avatar

Rezension zu "Das Siegel der Finsternis: Roman" von Marcus Reichard

Neuer Autor-guter Roman
Ameneavor 5 Jahren


Der Autor war mir völlig neu, ich fand aber den Titel und das Cover sehr ansprechend, weshalb ich es schließlich auch zu lesen begann. Der Junge Tenan ist tollpatschig und zunächst nicht mit dem typischen Helden zu identifizieren, was aber dennoch der Reiz ist, weiterzulesen. Die Personen, denen er auf der Reise begegnet, sind sehr bildlich dargestellt, selbst die Unbedeutesten. Gleich nach dem Fund des Steines beginnt ein Kampf, der für Tenan glimpflich ausgeht, dessen wahre Ursache man zunächst nicht erkennen kann. Die Kapitel wechseln immer ab, mal sind sie aus der Sicht Tenans, mal aus der Sicht der Bösen oder Tenans Lehrmeisters. Abwechslung ist also garantiert.
Obwohl die Kapitel immer relativ kurz sind, ist der Inhalt sehr gut dargestellt, man kann sich alles gut vorstellen, das Ende ist offen, so wie man sich den Auftakt einer Trilogie wünscht. Auch, als der Lehrmeister am Ende abstürzt und verschwindet, denkt man, er sei tot. Ich hätte mir etwas mehr Gefühle und Gedanken gewünscht, das Fehlen wird jedoch mit der Beschreibung der Personen und Umgebung wieder ausgeglichen. gelungener Auftakt der Trilogie, absolut empfehlenswert.

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