Marcus Reichard Das Siegel der Finsternis

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Inhaltsangabe zu „Das Siegel der Finsternis“ von Marcus Reichard

Tenan kann seiner Ausbildung zum Wasserzauberer wenig abgewinnen. Er sehnt sich nach großen Abenteuern und Gefahren. Als er am Strand einen geheimnisvollen Stein findet, ahnt er noch nicht, wie nahe er seinem Traum ist: An diesem magischen Kristall entscheidet sich das Schicksal des Inselreichs Algarad. Der Todesfürst schickt ein Heer grausamer Krieger aus, um ihn in seinen Besitz zu bringen. Auch ein mächtiges Schattenwesen will den Stein um jeden Preis. Der Adept der Kleinen Magie muss den Kristall in die Hauptstadt des Inselreichs bringen, doch seine Reise wird zu einer gefahrvollen Odyssee.

Ein schöner Start für ein mehrteiliges Fantasyabenteuer.

— Angelinchen
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  • High Fantasy mit einigen sprachlichen Mängeln

    Das Siegel der Finsternis
    BlueNa

    BlueNa

    16. March 2014 um 13:04

    Der junge Tenan macht auf einer abgelegenen Insel bei seinem Meister Osyn eine Lehre zum Wasserzauberer. Allerdings betreibt er die Studien der Comori nur halbherzig, weshalb ihm die einfachsten Zauber missglücken. Tenan zieht es eher hinaus in die Welt um Abenteuer zu erleben und ein glorreicher Schwertkämpfer zu werden. Eines Tages ist der junge Mann unterwegs in die nächstgelegene Stadt, als er ein Schiffswrack und in dem Wrack einen seltsamen Kristall entdeckt. Gleich wird er aber von einem üblen Schattenwesen angegriffen, das er nur mühsam in die Flucht schlagen kann. Nachdem sie erfahren haben, dass Gredows, Schergen des Todesfürsten, die Insel erobern, schickt Osyn Tenan aus um den König des Inselreichs Algarad vor der dunklen Bedrohung zu warnen. Schon steckt der junge Comori im Abenteuer seines Lebens… Das klingt doch alles nach einer gelungen High Fantasy Geschichte und von der Idee her ist auch alles wunderbar. Zwar ist nichts Neues dabei, doch in welcher Art und weise die Ideen und Ereignisse miteinander verknüpft wurden, hat mich gut gefallen. Ein junger Zauberlehrling (mit Geheimnis!) bestreitet sein großes Abenteuer mit treuen Gefährten und einem hübschen Mädel an seiner Seite. Sein Meister hat natürlich auch ein Geheimnis, genauso wie einer seiner Gefährten. Nur sind die Geheimnisse so offensichtlich, dass ich mich gefragt habe, wieso Tenan so doof ist, und sie nicht durchschaut. Die Bösen, der Todesfürst und seine orkähnlichen Schergen, die Gredows, sind auch so stereotyp, dass man genau weiß, was da auf einem zukommt. Der Schreibstil ist das größte Manko an diesem Buch. Es ist Marcus Reichards Erstlingswerk und das merkt man dem Schreibstil auch an. Er ist an vielen Stellen einfach unausgegoren, flach, banal und einige Szenen wirken dadurch unfreiwillig komisch. Ich stolperte auch über manche Sätze und habe sie mir im Kopf so hingedreht oder Ausdrücke ersetzt, damit die Sprache wieder im Fluss war. Darüber kann und will ich nicht hinwegsehen, denn es hat mich richtiggehend im Lesefluss beeinträchtigt und mir auch ein paar Mal den Spaß an diesem Buch genommen. Spannend war es aber allemal, zumindest, was die Ereignisse an sich betrifft, denn Tenan stolpert natürlich von einem Dilemma ins Nächste. Das Buch ist im auktorialen Erzählstil verfasst, was mir richtig gut gefallen hat, da dies zumindest bei neuen Büchern mittlerweile eine absolute Ausnahme ist! Hauptprotagonist Tenan ist zu Beginn sehr naiv, denn er war noch nie alleine in einer großen Stadt, geschweige denn von seiner Insel weg. Somit ist es nicht verwunderlich, dass er gleich zu Beginn über den Tisch gezogen wird und nur in letzter Sekunde von einem Kesselflicker gerettet wird. Tenans Wegbegleiter , ein Waldwesen mit Hufen, namens Urisk erinnerte mich sehr an eine Mischung aus Dobby, dem Hauselfen aus Harry Potter und Gollum aus Herr der Ringe, vor allem was seine Sprechweise anbelangt. Trotzdem war Urisk ein lustiger geselle, der viele Szenen aufgelockert hat. Der Kesselflicker, der ein supertoller Schwertkämpfer ist, und der dicke Kapitän des Schiffes werden Tenan auch treue Gefährten, denn eine Queste kann nur mit Gefährten bestanden werden. Eine Piratenbraut gibt es natürlich auch und hübsch ist sie noch dazu! Achest Todesfürst (ja, so heißt der tatsächlich!!!) sitzt auf seinem dunklen Thron und will alles Gute vernichten. Das Cover des Taschenbuchs finde ich durchaus gelungen. Man sieht ein sturmgeschädigtes Schiff mit zerfetzten Segeln, das durch hochgepeitschte Wellen steuert. Um es herum liegt ein leuchtender Runenkreis. Nicht das Beste, aber auch nicht das Schlechteste Cover für dieses Buch! Fazit: „Das Siegel der Finsternis“ von Marcus Reichard ist eine High Fantasy Geschichte, die nur so vor Klischees strotzt. Das Buch ist für all diejenigen etwas, die einfache, aber unterhaltsame Fantasy lesen möchten. Wegen der genannten Kritikpunkte (Klischees und Schreibstil) ziehe ich zwei Sterne ab und vergebe für dieses Buch wegen des Unterhaltungswerts drei von fünf Sternen.

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  • Neuer Autor-guter Roman

    Das Siegel der Finsternis
    Amenea

    Amenea

    23. June 2013 um 15:18

    Der Autor war mir völlig neu, ich fand aber den Titel und das Cover sehr ansprechend, weshalb ich es schließlich auch zu lesen begann. Der Junge Tenan ist tollpatschig und zunächst nicht mit dem typischen Helden zu identifizieren, was aber dennoch der Reiz ist, weiterzulesen. Die Personen, denen er auf der Reise begegnet, sind sehr bildlich dargestellt, selbst die Unbedeutesten. Gleich nach dem Fund des Steines beginnt ein Kampf, der für Tenan glimpflich ausgeht, dessen wahre Ursache man zunächst nicht erkennen kann. Die Kapitel wechseln immer ab, mal sind sie aus der Sicht Tenans, mal aus der Sicht der Bösen oder Tenans Lehrmeisters. Abwechslung ist also garantiert. Obwohl die Kapitel immer relativ kurz sind, ist der Inhalt sehr gut dargestellt, man kann sich alles gut vorstellen, das Ende ist offen, so wie man sich den Auftakt einer Trilogie wünscht. Auch, als der Lehrmeister am Ende abstürzt und verschwindet, denkt man, er sei tot. Ich hätte mir etwas mehr Gefühle und Gedanken gewünscht, das Fehlen wird jedoch mit der Beschreibung der Personen und Umgebung wieder ausgeglichen. gelungener Auftakt der Trilogie, absolut empfehlenswert.

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  • Marcus Reichard - Das Siegel der Finsternis

    Das Siegel der Finsternis
    Marny

    Marny

    09. April 2013 um 13:25

    Tenan kann seiner Ausbildung zum Wasserzauberer nur wenig abgewinnen und träumt lieber von großen Abenteuern. Nach einem gründlich misslungenem Zauber ist er auf dem Weg zum Markt, um die unbrauchbar gewordenen Heilkräuter zu ersetzen, als er in einem Schiffswrack am Strand einen geheimnisvollen Stein findet. Tenan ahnt nicht, dass dieses magische Artefakt über das weitere Schicksal des Inselreichs Algarad entscheiden kann – der Todesfürst will den Zauberkristall unbedingt in seinen Besitz bringen und seine Geschöpfe sind ihm schon dicht auf den Fersen. Meister Osyn überträgt Tenan die gefahrvolle Aufgabe, das Siegel der Finsternis in die Hauptstadt des Inselreichs zu bringen, denn nur unter dem Schutz des Hochkönigs wäre die Gefahr für die Menschen gebannt… Das Buch beginnt dramatisch und vielversprechend, im ersten Kapitel ist mir nicht nur ein unheimliches Wesen sondern auch eine Figur begegnet, die mich ziemlich für sich eingenommen hat. Leider gerät letztere im Verlauf der Geschichte ziemlich in den Hintergrund, aber ich hoffe da einfach mal auf die weiteren Teile dieser Trilogie. Danach wird es dann ruhiger, wir lernen Tenan und sein Umfeld kennen. Seine lockere Einstellung hat mich manchmal ein wenig genervt und war vielleicht auch ein Grund dafür, dass ich lange gebraucht habe, um mit dem Roman warm zu werden. Im Gegensatz dazu hat mir die flüssige und bildreiche Sprache von Anfang an gut gefallen – beispielsweise wird die Umgebung so beschrieben, dass man sie mit mehr als einem Sinn wahrnehmen kann. Die Atmosphäre verändert sich je nach Erzählperspektive und dem Fortgang der Geschichte, es gibt düstere aber auch humorvolle Szenen. Mir gefällt die ausgewogene Mischung aus mitreißenden und ruhigen Momenten, in denen die Ereignisse reflektiert werden. Die ein oder andere Entwicklung war für mich abzusehen, aber es gab auch einige Überraschungen. Tenan entwickelte sich im Lauf der Geschichte zu einem Charakter, den ich mochte und mit dem ich sogar mitfiebern konnte. Aber es gab auch noch zwei Figuren, die mich schnell – und ohne viel von ihnen zu wissen – erwischt hatten. Und jetzt bin ich neugierig darauf, wie es mit ihnen weitergeht. Genauso wie auf einige Wesen und viele Andeutungen, die den Hintergrund der Geschichte für mich zu einer sehr spannenden Sache machen…

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  • Rezension zu "Das Siegel der Finsternis" von Maracus Reichard

    Das Siegel der Finsternis
    Giftkeks

    Giftkeks

    25. March 2009 um 08:23

    Jetzt macht Hoffmann & Campe auch noch Fantasy - ein Verlag, den man bis dato mit vielem, sicher jedoch nicht mit dem Genre der zeitgenössischen Fantasy in Verbindung bringen konnte. Das riecht nach Mitschwimmen auf einer Erfolgswelle um jeden Preis. Und entsprechend wenig euphorisch fiel meine anfängliche Reaktion auf das Erscheinen von "Das Siegel der Finsternis" aus - um das mindeste zu sagen. Tatsächlich jedoch braucht sich der in jedem Sinne fantastische Roman von Marcus Reichard keinesfalls hinter den Werken anderer Autoren in anderen Verlagen zu verstecken. Die Geschichte des jungen Magiestudenten Tenan, der in einem Schiffswrack am Strand einen seltsam leuchtenden Kristall von äußerster magischer Kraft findet und damit eine Kette von Ereignissen auslöst, die ihn zum Gejagten des Todesfürsten und seiner Schergen und zugleich zur einzigen Hoffnung für das Inselreich Gondun und seine Welt macht, ist spannend und rasant erzählt. Obwohl der Autor zumindest in der ersten Hälfte des Buches wenig neues bietet (Magie, Schattenwesen, magische Kristalle - alles irgendwann schon mal irgendwo dagewesen), gelingt es ihm, mit den bekannten Versatzstücken eine ertsaunlich unterhaltsame und mitreißende Geschichte zu errzählen. Damit wird "Das Siegel der Finsternis" zu All-Age-Fantasy im besten Sinne. Kleiner Wermutstropfen: Der Roman ist Auftakt eines Fantasy-Zyklus und leider nicht abgeschlossen! Bleibt zu hoffen, dass der zweite Teil rasch folgt und die Geschichte um Tenan in ebenso spannender und humorvoller Weise fortsetzt.

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