Allmacht

von Marcus Richmann 
4,5 Sterne bei19 Bewertungen
Allmacht
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Positiv (17):
Nasti1973s avatar

Einer der besten Kriminalromane die ich in letzter Zeit gelesen habe!

Kritisch (2):
Zmeis avatar

Die Welt hat dieses Machwerk nicht gebraucht. Ein grässliches Ding.

Alle 19 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Allmacht"

1959, Uralgebirge, Sowjetunion: Neun Skifahrer brechen zu einer Tour zum »Berg der Toten« auf. Drei Wochen später findet ein Suchtrupp ihre unnatürlich entstellten Leichen. Die Untersuchungsergebnisse der Rechtsmediziner werden nie veröffentlicht. Fast 60 Jahre später ermittelt Maxim Charkow im Mordfall des russischen Milliardärs Igor Komarow. Alles weist auf ein Beziehungsdrama mit einem Liebhaber hin. Charkow bezweifelt das Offensichtliche und begibt sich auf die Suche nach den wahren Motiven. Die Spur führt ihn in die russische High Society.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839220436
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:02.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    echvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Überzeugender Thriller um eine großangelegte Verschwörung mit gravierenden Auswirkungen
    Überzeugender Thriller um eine großangelegte Verschwörung mit gravierenden Auswirkungen

    Im inzwischen vierten Fall mit dem russischstämmigen Ermittler Maxim Charkow und seinen Mitarbeitern Priska Kunzler und Cla Corai, den man aber auch ohne Vorkenntnisse aus den drei Vorgängern problemlos lesen und verstehen kann, ermitteln diese in einem verzwickten Mordfall, dessen Begleitumstände bis zu einem mysteriösen Vorfall, der sich 1959 im Uralgebirge der damaligen UdSSR ereignet hat, zurückreichen.

    Maxim Charkow und sein Team werden zum Schauplatz des Mordes an dem russichen Milliardär Igor Komarow gerufen. Alles deutet zunächst auf eine klassische Beziehungstat, der mutmaßliche Mörder befindet sich auf der Flucht und muss nur noch gefasst werden. Doch Maxim mißtraut den allzu offensichtlichen Spuren, er schaut hinter die Kulissen der russischen High-Society in Zürich und stößt dabei auf eine großangelegte Verschwörung, die das Zeug hat, die Welt aus den Angeln zu heben.

    Der im Prolog des Buches beschriebene Vorfall im Uralgebirge hat sich tatsächlich ereignet und ist bis heute nicht vollständig aufgeklärt. Der Autor Marcus Richmann entwickelt aus dieser Grundsituation einen klassischen Verschwörungsthriller und bietet dabei einen durchaus schlüssigen Erklärungsversuch für das damalige Geschehen und seine Auswirkungen bis in die Gegenwart.
    Die klug aufgebaute Geschichte besticht durch einen guten, flüssigen Schreibstil, überzeugend gezeichnete Charaktere und einen durchgehenden Spannungsbogen, der die Story über das gesamte Buch trägt. Mit einem hohen Erzähltempo treibt der Autor die Handlung voran und gibt der Geschichte dabei mit einigen überraschenden Wendungen immer wieder eine neue Richtung. In einem dramatischen Showdown zeigt sich schließlich das ganze Ausmaß der Verschwörung. 

    Ein stimmiger Verschwörungsthriller, der mich auf ganzer Linie überzeugen konnte.

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    dreamlady66s avatar
    dreamlady66vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannende Ereignisse aus der Vergangenheit und Gegenwart
    Spannende Ereignisse aus der Vergangenheit und Gegenwart

    (Inhalt, übernommen):
    1959, Uralgebirge, Sowjetunion:
    Neun Skifahrer brechen zu einer Tour zum »Berg der Toten« auf. Drei Wochen später findet ein Suchtrupp ihre unnatürlich entstellten Leichen. Die Untersuchungsergebnisse der Rechtsmediziner werden nie veröffentlicht. Fast 60 Jahre später ermittelt Maxim Charkow im Mordfall des russischen Milliardärs Igor Komarow. Alles weist auf ein Beziehungsdrama mit einem Liebhaber hin. Charkow bezweifelt das Offensichtliche und begibt sich auf die Suche nach den wahren Motiven. Die Spur führt ihn in die russische High Society.

    Zum Autor:
    Marcus Richmann verfügt über georgisch-russische Wurzeln, in denen die Ursprünge zu seinem äußerst authentischen Ermittler Maxim Charkow zu finden sind. Seine Figuren sind brillant psychologisch gezeichnet, und für seine Geschichten lässt er sich von dunkeln Kapiteln der Schweizer Geschichte inspirieren.
    Der erste Fall für Maxim Charkow wurde bereits verfilmt.
    Marcus Richmann arbeitet als Autor von Romanen und Drehbüchern in Zürich.

    Schreibstil/Fazit:

    DANKE an Marus Richmann bzw. den Gmeiner-Verlag für Eure Zusage und spätere Belieferung.
    Ich freute mich über die Teilnahme an dieser Leserunde, der ich etwas fernblieb.
    Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar dank angenehmer Leseschrift. Von Kapitel 1-16 mit 398 Seiten ein Krimi, den es zu lesen und einzutauchen wirklich interessant werden ließ.
    Das Cover passt perfekt zu dieser Geschichte, die von Anfang an spannend und aufwühlend erzählt wurde.

    Maxim Charkow ist ein außergewöhnlicher Ermittler, der hier in Band 4 erneut ermittelt. Er hat einen guten Sinn und auch Gespür und will den Fall absolut klären.
    Aber, es gab immer wieder unvorhersehbare Wendungen, so daß
    die Spannung bis zum Schluß gehalten werden konnte.
    Ich kann diesen lesenswerten, spannenden und auch interessanten Krimi wirklich nur weiterempfehlen.
    Taucht ein in eine andere Welt...

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    Maddinliests avatar
    Maddinliestvor einem Jahr
    Manipulation


    Der Schweizer Kommissar Maxim Charkow wird zum Fundort der Leiche von Igor Komarow gerufen. Der tote war ein russischer Milliardär aus der High-Society. Die Spuren am Tatort deuten allen auf ein Beziehungsdrama hin. Nur Kommissar Charkow will den allzu deutlichen Spuren nicht trauen und hält sie für inszeniert. Er ermittelt mit seinem Team weiter und stößt auf sehr brisante Informationen aus der russischen High-Society. Die Motivation der Tat scheint in eine ganz andere Richtung zu deuten und von höchsten Kreisen auszugehen. Der Fall wird immer vielschichtiger und bringt die Ermittler in höchste Gefahr...


    Ich bin als Quereinsteiger in die Reihe um den sympathischen Ermittler Maxim Charkow eingestiegen. "Allmacht" ist bereits der vierte Band, aber ich hatte zu keiner Zeit Schwierigkeiten der Handlung zu folgen. Der Hauptprotagonist wird als Ermittler mit dem Gespür für Wahrheiten und Zusammenhänge geschildert. Er hatte ein tolles Team um sich geschart und kann so den Kampf gegen das Böse aufnehmen. Der Autor Marcus Richmann erzählt die Geschichte in einem bild- und vor allem temporeichen Schreibstil, der sich sehr flüssig lesen lässt. Mit der Russland-Thematik und der Manipulation des menschlichen Gehirrns hat er zwei brisante Themen miteinander kombiniert, ohne sich dabei zu vergaloppieren. Die Geschichte wirkte auf mich nicht überfrachtet und war jederzeit nachvollziehbar und spannend konzipiert. Der Spannungsbogen wird zu Beginn des Buches mit den mysteriösen Todesfällen bei einer Bergtour im Ural aufgebaut und mit viel Tempo und immer wieder neuen Wendungen auf einem hohen Niveau gehalten. Auch das Finale kann mit Dramatik und Tempo überzeugen und rundet den Kriminalroman sehr gut ab. 


    Insgesamt fühlte ich mich mit der Mischung aus Spionage-, Wirtschafts- und Kriminalroman bestens unterhalten und ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Meine Bewertung fällt daher mit fünf von fünf Sternen entsprechend positiv aus.

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    Isadors avatar
    Isadorvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein sehr spannender Krimi mit Einblick in die russische Kultur.
    Spannende Verknüpfung von Ereignissen aus Vergangenheit und Gegenwart

    Neun Skifahrer starten im Jahr 1959 trotz der Warnung von Einheimischen im Ural zu einer Tour zum Cholat Sjachl (Berg der Toten). Sie kehren nie wieder zurück - ihre seltsam entstellten Leichen werden einige Wochen später von einem Suchtrupp aufgefunden. Es werden rechtsmedizinische Untersuchungen durchgeführt, aber die Ergebnisse wurden bis heute nicht veröffentlicht.

    Ein halbes Jahrhundert später in der Schweiz - Maxim Charkow ermittelt mit seinem Team im Mordfall des russischen Milliardärs Igor Komarow. Wie hängen die beiden Fälle zusammen?

    "Allmacht" ist der vierte Fall um Maxim Charkow und sein Team, für mich ist es aber der erste. Trotzdem bin ich absolut problemlos in die Geschichte reingekommen und war nicht auf das Wissen aus den Vorgängerbänden angewiesen.

    Der Schreibstil des Buches ist flüssig, so dass ich sehr gut vorankam. Die Beschreibungen sind so, dass ich mich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen konnte.

    Besonders gefallen hat mir der Einblick in die russische Kultur, anhand von Maxim Charkows Vorlieben für russische Speisen aus dem Restaurant seines Freundes sowie der russischen Sätze, die in der Fußnote übersetzt wurden, sowie auch anhand der Einblicke in den Kreis des Opfers und der Verdächtigen, wo es viel um Manipulation, Macht und Profit geht.

    Es gab in der Geschichte immer wieder neue Wendungen, wodurch die Spannung bis zum Ende aufrechterhalten wurde.

    Mit hat "Allmacht" sehr gut gefallen und ich empfehle das Buch gerne an Fans von spannenden Krimis weiter!

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor einem Jahr
    Maxim Charkow ermittelt wieder

    Neun Skifahrer brechen 1959 zu einer Tour auf den „Berg der Toten“ auf und kommen nicht wieder zurück. Der Suchtrupp findet ihre entstellten Leichen. Aber es kommt nie heraus, was die Untersuchungen ergeben haben, dafür gibt es jede Menge Gerüchte.

    Der russischen Milliardärs Igor Komarow wird tot aufgefunden. Die Indizien weisen auf ein Beziehungsdrama hin, doch der Ermittler Maxim Charkow hat seine Zweifel. Seine Ermittlungen führen ihn auch ins russische Konsulat. Dort aber ist man nicht sehr gesprächig.

    Dieses Buch ist der vierte Band um Chefermittler Maxim Charkow. Schon „Januskinder“ hatte mir gut gefallen.

    Maxim Charkow ist ein sympathischer und besonnener Ermittler, der ein Gespür dafür hat, wenn die Indizien gestellt sind. Er will einen Fall unbedingt klären, beweist aber trotzdem Geduld bei seinen Ermittlungen. Mir gefällt, wenn er sich eine kulinarische Auszeit nimmt, denn in den meisten Krimis muss es ernährungstechnisch bei Polizisten immer schnell gehen. Auch seine Mitarbeiter Priska und Cla sind sympathisch und engagiert. Von ihrem Privatleben darf allerdings keiner wissen, dabei ist ziemlich offensichtlich, dass sie sich mögen.

    In diesem Fall hilft die russische Abstimmung von Maxim, denn er versteht nicht nur die Sprache, sondern auch die russische Seele. Der Fall ist komplex und hinter dem Mord an Komarow steckt viel mehr, als ich anfangs vermutet habe. Immer wieder gibt es neue Wendungen.

    Die Story ist gut und nachvollziehbar erzählt und von Anfang an spannend. Nach und nach fügen sich die verschiedenen Handlungsstränge zusammen und am Ende sind alle Fragen beantwortet. Es ist erschreckend, wie kaltblütig mit dem Leben von anderen Menschen gespielt wird.

    Ein empfehlenswerter Krimi.

     

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    M
    Mattdervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Super gut geschrieben Krimi
    Maxim Charkow ermittelt in der Russischen High- Society


    Habe das Buch hier gewonnen danke dafür.


    Ein mysteriöserer Vorfall in Ural- Gebirge wo neun tote Student unnatürlich entstellt aufgefunden werden, hängt mit ein Mordfall in der Russischen High- Society zusammen. Maxim Charkow muss die zusammenhänge herausfinden dabei Stößt er auf einen Russischen Wissenschaftler  der mit Denken Kontrolle Menschen manipulieren kann, toll geschrieben gut zu lesen. Unbedingt lesen

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor einem Jahr
    Kurzmeinung: spannender Kriminalroman
    spannender Kriminalroman

    Klapptext:
    1959, Uralgebirge, Sowjetunion: Neun Skifahrer brechen zu einer Tour zum »Berg der Toten« auf. Drei Wochen später findet ein Suchtrupp ihre unnatürlich entstellten Leichen. Die Untersuchungsergebnisse der Rechtsmediziner werden nie veröffentlicht. Fast 60 Jahre später ermittelt Maxim Charkow im Mordfall des russischen Milliardärs Igor Komarow. Alles weist auf ein Beziehungsdrama mit einem Liebhaber hin. Charkow bezweifelt das Offensichtliche und begibt sich auf die Suche nach den wahren Motiven. Die Spur führt ihn in die russische High Society.

    Dies ist der 4.Fall von Maxim Charkow und seinem Team.Das Buch kann aber auch ohne Vorkenntnisse der Vorgänger gelesen werden.
    Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt.Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Man kommt mit dem Lesen sehr gut voran.Die Seiten fliegen nur so dahin.Einmal angefangen mit Lesen möchte man gar nicht mehr aufhören.Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte Sie mir klar und deutlich vorstellen.Die vielen unterschiedlichen Charaktere wurden sehr gut heraus gearbeitet,Besonders sympatisch fand ich Maxim,Priska und Cla.Ich habe Sie gleich in mein Herz geschlossen.Besonders Maxim mit seine russischen Mentalität fand ich sehr interessant.Seine typisch russischen Essgewohnheiten und Eigenarten haben mir sehr gut gefallen.Seine russische Abstammung hilft ihm auch bei der Lösung dieses Mordfalles.Der Autor versteht es auch einige Dinge aus dem Privatleben der Protoganisten in die Handlung einzubauen.Das ist ihm hervorragend gelungen ohne dabei die Ermittlungen aus den Augen zu verlieren.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mitgebangt und mitgerätselt.Die Ermittlungen waren sehr schwierig und ich habe sie mit großem interesse verfolgt.Wir bekommen auch einen Einblick in die Machenschaften und Intrigen der Politikmächte in Russland.Es hat mich sehr schockiert und emotional tief bewegt zu lesen,wie eiskalt Menschen sein können nur um Profit und Reichtum zu erlangen.Einzigartig war die Erzählweise die so packend und mitreissend war,das ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen wurde.Manchmal wurde es ziemlich brutal und gewalttätig.Es gab immer wieder unvorhersehbare Wendungen und so wurde es nie langweilig.Die Spannung blieb von Anfang bis zum Ende erhalten.Und so war es bis zum Schluss sehr interessant.
    Das Cover finde ich auch sehr gut gewählt und es passt genau zu dieser Geschichte.Ich bin total überwältigt von diesem genialen und atemberaubenden Krimi.Für Leseliebhaber die Spannung lieben ist diese Lektüre sehr zu empfehlen. 






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    irismarias avatar
    irismariavor einem Jahr
    klasse Krimi mit Russlandthematik

    "Allmacht" von Marcus Richmann ist der vierte Fall für den Schweizer Kommissar Maxim Charkow, aber auch ohne Vorkenntnisse gut verständlich. In zwei Zeitsträngen mischt sich ein aktueller Kriminalfall, dem Mord am russischen Millionär Igor Komarow mit einer Handlung aus dem Jahr 1959. Damals starben neun junge Leute am Djatlow-Pass im Ural unter mysteriösen Umständen. Szenen aus beiden Zeitebenen wechseln sich ab. In der aktuellen Zeit muss Charkow feststellen, dass eine scheinbar einfache Aufklärung des Mordes falsch ist, da dem Täter die Tat untergeschoben werden soll. Die Ermittlungen in der russischen High Society und bei den Botschaftsangehörigen sind schwierig, aber Hilfe kommt von unerwarteter Seite. Der Autor schreibt fesselnd und ich habe gespannt die Entwicklungen der Fälle mit verfolgt. Nebenbei konnte ich einiges über die russische Mentalität erfahren und Einblicke in die gesellschaftlich-politisch-wirtschaftlichen Verstrickungen erhalten. Neben der Politik gibt es auch einen wissenschaftlichen Hintergrund bezüglich der Manipulierbarkeit des Menschen, der gut in die Story eingebaut ist.

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    classiques avatar
    classiquevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Kriminalroman, der sich zu lesen lohnt.
    "Die Inszenierung"

    Dieser Kriminalroman hat 406 Seiten, unterteilt in Prolog, 16. Kapitel und einen Epilog.

    kurzer Plot:
    Sibirien, 1959 - 9 junge Studenten sterben unter sehr mysteriösen Umständen im Gebirge, am Fuße des Cholat Sjachl ... als ihre Leichen gefunden werden, ist ihre Haut "orange", die Haare "grau"... Die genauen Todesursachen und Begleitumstände werden nie veröffentlicht.

    In der Gegenwart, fast 60 Jahre später. Maxim Charkow, bekommt an seinem freien Tag, einen Anruf von seiner Assistentin Priska Künzler, in einer Villa wurde die Leiche des Milliardärs, Igor Komarow, aufgefunden.

    Igor wurde erwürgt, die ersten Indizien weisen auf einen "Schulen - Mord" hin. Ein junger Mann wird beobachtet, wie er vom Tatort "flieht", die Polizei findet relativ schnell heraus, dass es sich bei dem Verdächtigen um Frank, einen Medizinstudenten, Anfang 20, handelt. 

    Aber nicht nur die Polizei ist hinter Frank her, den Frank war nur "zufällig" am Tatort, und er selbst lag für mehrere Stunden ohnmächtig in der Villa... 

    Charkow vermutet, dass die Spuren am Tatort eine "Inszenierung" sind, um die Polizei damit auf die "falsche Spur" zu führen...aber warum?

    Ein komplizierte Geflecht aus "Gier und Macht" beginnt...

    Mein Fazit:
    Ein Kriminalroman, der sich zu lesen lohnt. Spannung, mit einer gut strukturierten Geschichte, die zeigt, "Was Geld aus einem Menschen machen kann"!


    4. Sterne! 

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    tweedledees avatar
    tweedledeevor einem Jahr
    fesselnder Krimi der auf tatsächlichen Ereignissen beruht

    Schauplatz Zürich: Ein anonymer Anruf informiert die Polizei über den gewaltsamen Tod des russischen Milliardärs Igor Komarow. Als die Polizei in der Villa eintrifft flieht ein junger Mann vom Tatort, die Verfolgung bleibt ohne Erfolg. Augenscheinlich handelt es sich um einen sexuell motivierten Mord, am Tatort können DNA Spuren und Kleidungsstücke des Flüchtigen gesichert werden. Doch es gibt zu viele Ungereimtheiten, Ermittler Maxim Charkow kommen Zweifel am Tathergang.

    Ein anderer Strang führt uns in die Vergangenheit ins Jahr 1959, als bei einer Skiwanderung am Berg Sholat Sjachl alle Teilnehmer unter ungeklärten und mysteriösen Umständen ihr Leben verlieren. Wo ist der Zusammenhang mit dem aktuellen Fall?

    In Maxim Charkows viertem Fall verknüpft Autor Marcus Richmann tatsächliche Vorfälle mit einer fiktiven Geschichte. Das mysteriöse Unglück 1959 fand tatsächlich statt, um es ranken sich unzählige Geschichten, Vermutungen, denn nie konnte geklärt werden, was damals wirklich geschah.

    Der aktuelle Mordfall gibt Rätsel auf, Maxim Charkow verlässt sich auf sein Gefühl dass hier etwas nicht stimmt, zu konstruiert wirken die zurückgelassenen Beweise. Zusammen mit seinen Assistenten Cla und Priska versucht er Licht ins Dunkel zu bringen. Charkow befragt eine Reihe von Mitgliedern der russischen Highsociety, dabei kommt ihm seine Abstammung zugute, er kann sich gut in die Denke von Russen hinein versetzen und weiß wie er sie zu nehmen hat. Bei den Ermittlungen kommt er einer großangelegten Sache auf die Spur.

    Da ich die vorigen Teile gelesen habe war es für mich wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Der Autor versteht es, die Protagonisten sehr gut zu zeichnen, wobei Charkow und sein Team sehr sympathisch rüberkommt. Charkow ist ein Genußmensch, liebt russisches Essen und weiß es zu schätzen. Ein Aspekt der mir sehr gut gefällt, er hebt sich damit vom Gros der fastfoodschlingenden oder nur von Alkohol  lebenden Ermittler positiv ab. Cla und Priskas Beziehung ist nach außen hin noch ein Geheimnis, die beiden müssen sich darüber klar werden, wie sie Beruf und Privates trennen können. Denn zusammen im Team zu arbeiten ist nicht möglich, wenn ihre Beziehung bekannt wird.

    Fazit: Wieder einmal konnte mich Marcus Richmann mit einem spannenden Plot und einer perfekt konstruierten Story fesseln, gegen Ende konnte ich das Buch kaum mehr aus den Händen legen. Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

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    Marcus_Richmanns avatar

    1959, Uralgebrige, UDSSR: 

    9 Skifahrer brechen zu einer Tour zum Cholat Sjachl - dem Berg der Toten - auf von der sie nie zurückkehrten. Drei Wochen später findet ein Suchtrupp ihre unnatürlich entstellten Leichen. Die Untersuchungsergebnisse der Rechtsmediziner werden nie veröffentlicht. Was war damals geschehen? Diese Frage wurde nie beantwortet. 

    Aber die Wahrheit bahnte sich ihren Weg in die Gegenwart. Fast 60 Jahre später ermittelt Maxim Charkow im Mordfall des russischen Milliardärs Igor Komarow. Alles weist auf ein Beziehungsdrama mit einem Liebhaber hin. Charkow sind die Indizien zu offensichtlich. Seine persönlichen Beziehungen zur russischen High-Society in Zürich bestätigen seinen Verdacht und er begibt sich auf die Suche nach den wahren Motiven. Sie führt ihn in eine von Narzissmus geprägte, skrupellosen Russische Parallelgesellschaft, hinter deren glamourösen Fassade Pläne für die Zukunft des Landes geschmiedet werden. Plötzlich steht Charkow in Mitten von Kräften, die ihren Ursprung im Unglück vom Berg der Toten haben und die Welt aus den Fugen heben könnten.


    Dieser packende Kriminalroman ist Maxim Charkows vierter Fall und spielt in Zürich und der UNO in Genf. Ich versuche in diesem Roman eine Erklärung für die mysteriösen Ereignisse von 1959 in Russland zu geben, die bis heute nicht geklärt wurden. Und ich beschäftige mich mit Menschen, die sich illegal oder mit unmenschlichen Methoden ein unermessliches Vermögen erworben haben, ihre eigene Realität leben und den Kontakt zur Welt verlieren.


    Für alle, die jetzt schon einen Blick in den Roman werfen wollen, hier findet ihr eine Leseprobe: http://www.richmann.ch/allmacht---charkows-vierter-fall.html


    Herzlichst 


    Euer Marcus

    echs avatar
    Letzter Beitrag von  echvor einem Jahr
    Hier nun noch meine Rezension, die ich auch bei Amazon, Buch.de, Thalia.de, Was liest Du, Leserkanone.de, der Bastei-Lesejury und im großen Bücherforum auf Literaturschock.de veröffentlicht habe: https://www.lovelybooks.de/autor/Marcus-Richmann/Allmacht-1452978561-w/rezension/1496850598/ Danke, das ich hier mitlesen durfte und nochmals ein fettes sorry für meine verspätete Teilnahme an der Runde hier.
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