Marcus Richmann Engelschatten

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Inhaltsangabe zu „Engelschatten“ von Marcus Richmann

Der russischstämmige Chefermittler der Mordkommission Zürich, Maxim Charkow, wird mit einer Serie mysteriöser Mordfälle in katholischen Kirchen konfrontiert. Der Täter hinterlässt bei seinen Opfern Insignien der heiligen Sakramente. Charkows schlimmste Befürchtung, einen religiös motivierten Serientäter jagen zu müssen, scheint sich zu bestätigen. Erst der dritte Mord führt ihn auf eine neue, weitaus gefährlichere Spur und in ein dunkles Kapitel Schweizer Geschichte …

Ein sehr sannender und gut geschriebender Krimi! Ich freue mich auf den zweiten Teil

— FridaHendriksen

Gut recherchierter Thriller , spannend bis zum Schluss

— elisabethjulianefriederica

Spannende Handlung, sympathischer Ermittler, überraschendes Motiv!

— mabuerele

Interessantes Buch das einen Krimi mit einer wahren Geschichte verbindet.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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Bibliomarie

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  • Kawiar und Zürcher Geschnetzeltes

    Engelschatten

    DanielBadraun

    26. March 2014 um 14:34

    Wenn Marcus Richmann Dialoge schreibt, kann man nicht genug davon bekommen. Wenn er morden lässt, ist man hin und her gerissen zwischen Täter und Opfer. Und wenn sein Ermittler Maxim Charkow in die Therapiestunde geht, wäre man am liebsten mit dabei.
    Der nächste Charkow muss endlich her!

  • Leserunde zu "Hendlmord" von Ida Ding

    Hendlmord

    IdaDing

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  • Leserunde zu "Bergwasser" von Sabina Altermatt

    Bergwasser

    Sabina_Altermatt

    Liebe Leserinnen und Leser Ich lade euch ganz herzlich zur ersten Leserunde zu meinem vierten Kriminalroman »Bergwasser« ein. Darum geht’s: Die Ingenieurin Julia Jansen soll in den Schweizer Alpen Reparaturen an einer Tunnelbohrmaschine vornehmen. Als einzige Frau muss sie sich dabei nicht nur in einem von Männern dominierten Umfeld behaupten, sondern wird zudem zur Zielscheibe mysteriöser Gefahren, die im Berg lauern: Bei Julias Ankunft hat das Projekt bereits einen Maschinenführer das Leben gekostet. Und was zunächst aussieht wie ein Unfall, ist erst der Anfang: Der Berg scheint sich gegen seine Angreifer zu wehren … Es würde mich sehr freuen, wenn der eine oder die andere an der Verlosung mitmachen würde. Gerne bin ich auch bereit, mit euch über mein Buch zu diskutieren. Herzlich Sabina

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  • Leserunde zu "Engelschatten: Kriminalroman" von Marcus Richmann

    Engelschatten

    Marcus_Richmann

    Liebe Leserinnen und Leser, Ich freue mich, mit Ihnen diese erste Leserunde zu meinem Kriminalroman "Engelschatten - Maxim Charkows zweiter Fall" einzuläuten und lade Sie herzlich dazu ein. Kurz ein paar persönliche Worte zum Roman: Wie viel Leid ertragt ein Mensch? Dies ist der erste Satz der Geschichte, der das Thema vorgibt. Mich interessieren vor allem die Schicksale der Figuren und ich stelle immer wieder die Frage: Was macht einen Menschen zu dem, was er ist. Leid erzeugt neues Leid. Einige können es ertragen. Andere zerbrechen daran. In meinen Charkow-Romanen will ich differenzierte Bilder der Menschen zeichnen. Niemand ist absolut gut oder böse. Es gibt immer mehrere Schichten unter dem sogenannten "ersten Eindruck". Und diese Schichten sind das, was einen Menschen erst interessant machen. Nun bleibt mir nur, Ihnen viel Glück bei der Verlosung zu wünschen. Gerne beantworte ich Ihre Frage und ich freue mich, wenn Sie sich in den nächsten Tagen mit Maxim Charkow und seinem Team auf die Spuren in Zürich begeben, um ein dunkles Kapitel Schweizer Geschichte aufzudecken. Dasswidan'ja Marcus Richmann PS Ich habe einigen von Euch eine Email gesendet, um für das Interesse und die Teilnahme an der Leserunde bzw. am Wettbewerb gedankt. Das führte bei einigen zur Verwirrung, da sie schon glaubten, das Buch gewonnen zu haben. Entschuldigt bitte meine doppeldeutige Formulierung. Die Bewerbungsfrist läuft noch wenige Tage und erst DANN wird die Verlosung stattfinden. Ich wünsche mir natürlich, dass jede und jeder von euch gewinnt. In diesem Sinne: ToiToiToi Euer  Marcus

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  • "Engelschatten" von Marcus Richmann

    Engelschatten

    kriminudel

    06. January 2014 um 14:50

    Das Buch: Der russischstämmige Chefermittler der Mordkommission Zürich, Maxim Charkow, wird mit einer Serie mysteriöser Mordfälle in katholischen Kirchen konfrontiert. Der Täter hinterlässt bei seinen Opfern Insignien der heiligen Sakramente. Charkows schlimmste Befürchtung, einen religiös motivierten Serientäter jagen zu müssen, scheint sich zu bestätigen. Erst der dritte Mord führt ihn auf eine neue, weitaus gefährlichere Spur und in ein dunkles Kapitel Schweizer Geschichte. Quelle amazon Der Autor: Marcus Richmann verfügt über georgisch-russische Wurzeln, in denen die Ursprünge zu seinem äußerst authentischen Ermittler Maxim Charkow zu finden sind. Seine Figuren sind brillant psychologisch gezeichnet, und für seine Geschichten lässt er sich von dunkeln Kapiteln der Schweizer Geschichte inspirieren. Der erste Fall für Maxim Charkow wurde bereits verfilmt. Marcus Richmann arbeitet als Autor von Romanen und Drehbüchern in Zürich. Quelle amazon Meine Meinung: Marcus Richmann ist ein grossartiger Kriminalroman gelungen. Er ist anspruchsvoll, exzellent geschrieben, voller Spannung und der Autor hat es geschafft eine Atmosphäre zu schaffen, die unter die Haut geht. Maxim Charkow gefällt mir sehr gut, er ist ein Typ mit Ecken und Kanten und ich möchte ihn gerne bei seinen künftigen Ermittlungen begleiten. Abschliessend möchte ich noch die „Neue Zürcher Zeitung“ zitieren: "Es bleiben nicht die einzigen Toten in diesem turbulenten und um viele Ecken herum gewickelten Krimi. Und in der Wahl der Todesarten ist Marcus Richmann so exquisit wie unzimperlich. Engelschatten ist ein schönes Exempel eines Genres, das seit je mit all unseren irrationalen Ängsten lustvoll sein Spiel getrieben hat." Wer Interesse an dem vollständigen Artikel hat findet ihn unter dem Titel „Der Racheengel“ vom 03. August 2013. Ich finde ihn sehr lesenswert. Von mir bekommt „Engelschatten“ volle 5 Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung !

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  • Atemberaubend spannender Schweizer Krimi

    Engelschatten

    elisabethjulianefriederica

    04. January 2014 um 20:33

    Engelschatten: exzellenter anspruchsvoller Schweizer Krimi Inhalt: Der russischstämmige Chefermittler der Mordkommission Zürich, Maxim Charkow, wird mit einer Serie mysteriöser Mordfälle in katholischen Kirchen konfrontiert. Der Täter hinterlässt bei seinen Opfern Insignien der heiligen Sakramente. Charkows schlimmste Befürchtung, einen religiös motivierten Serientäter jagen zu müssen, scheint sich zu bestätigen. Erst der dritte Mord führt ihn auf eine neue, weitaus gefährliche Spur und in ein dunkles Kapitel Schweizer Geschichte ... (aus dem Klappentext, Quelle : Lovelybooks) Autor: Der SchweizerAutor Marcus Richmann hat wie sein Kommissar Maxim Charkow georgisch-russische Wurzeln und arbeitet als Autor von Drehbüchern und Romanen in Zürich. Der erste Maxim-Charkow-Roman wurde bereits verfilmt als Zweiteiler unter dem Titel „Cuore di ghiaccio“. (Deutscher Titel des Romans: Die Augen der Toten) Mein Leseeindruck: Ein beeindruckender Roman, der sich mit einem dunklen Kapitel der Schweizer Geschichte befasst: dem Sonnentempler-Massaker. Die Atmosphäre, die Richmann schafft ist beängstigend, die Handlung unheimlich spannend. Die Figuren sind lebendig und authentisch beschrieben, die Sprache gefällt mir sehr gut, ein exzellenter anspruchsvoller und sehr gut recherchierter Kriminalroman, den ich allen empfehlen kann, die dieses Genre lieben.. Ein weiterer Band zu Maxim Charkow ist in Arbeit, den ich dann auch unbedingt lesen möchte.

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  • Engelschatten - Spannung garantiert!

    Engelschatten

    QueenSize

    06. December 2013 um 12:43

    Maxim Charkow,  russischstämmiger Chefermittler bei der Züricher Polizei, wird mit Morden konfrontiert, die einen kirchlichen Hintergrund vermuten lassen. Mit seinen beiden Assistenten Priska und Martin versucht er Licht in die mysteriöse Vorgehensweise des Mörders zu bringen.  Die Ermittlungen führen u.a. ins Milieu und in die Vergangenheit. Immer wieder wird man mit unerwarteten Wendungen konfrontiert. Der Ermittler wirkt authentisch und durch die zwischenmenschlichen Probleme, mit denen er sich herumschlagen muss auch äußerst sympathisch; die anderen Protagonisten wirken ebenfalls glaubwürdig. Hier wird zudem gekonnt ein Stück Schweizer Geschichte mit eingeflochten. Dem Autor gelingt es sehr gut, die Spannung durch die ganze Geschichte hochzuhalten. Außerdem ist man schnell im Geschehen gefangen. Dies ist mein erster Roman mit einem kirchlichen Hintergrund, aber mit Sicherheit auch nicht mein letzter. Hier vergebe ich gerne fünf Sterne!

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  • Rezension zu "Engelschatten"

    Engelschatten

    iich_

    25. November 2013 um 13:53

    Kurzbeschreibung amazon Der russischstämmige Chefermittler der Mordkommission Zürich, Maxim Charkow, wird mit einer Serie mysteriöser Mordfälle in katholischen Kirchen konfrontiert. Der Täter hinterlässt bei seinen Opfern Insignien der heiligen Sakramente. Charkows schlimmste Befürchtung, einen religiös motivierten Serientäter jagen zu müssen, scheint sich zu bestätigen. Erst der dritte Mord führt ihn auf eine neue, weitaus gefährliche Spur und in ein dunkles Kapitel Schweizer Geschichte … Inhalt Maxim Charkow, Chefermittler der Mordkommission in Zürich ermittelt mit seinen zwei Assistenten Priska und Martin in einem blutigen Serienmord. Da die Morde in Kirchen geschehen und auch mit religiösen Symbolen versehen werden, gehen die Ermittler zuerst davon aus, dass die Morde religiös motiviert sind. Doch welche Verbindung gibt es zwischen den Toten? Als Maxim in einem Bordell des ersten Ermordeten einen geheimen Saal auffindet, taucht endlich die Verbindung zwischen dem Bordellbesitzer und den anderen ermordeten auf und Maxim muss tief in die Geschichte der Schweiz eintauchen. Doch auch die Auswahl der Kirchen als Schauplatz der Morde war nicht zufällig gewählt und so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um weitere Morde zu verhindern. Meine Meinung Durch den direkten Einstieg in die Geschichte wird die Spannung von der ersten Seite an aufgebaut und flaut auch bis zum Ende nicht mehr ab. Maxim Charkow wirkt sehr menschlich und wird einem sofort sympathisch, wie auch seine Assistenten Priska und Martin, denen die Morde sehr unter die Haut gehen. Auch über das Privatleben der Charaktere erfährt man einiges, was die Geschichte noch realer wirken lässt und in die Psyche der Protagonisten eindringen lässt. Das Drama um die Sonnentempler wurde wirklich toll recherchiert und die Grenze zwischen Fiktion und Realität verschwimmen für mich hierbei sehr, teilweiße hatte ich sogar das Gefühl einen Tatsachenbericht oder ähnliches zu lesen. Auch die Kirche wurde super in den Krimi eingebaut und wird sehr Facettenreich dargestellt. Von den Klosterschwester über Pater Francescus bis hin zum Bischof. Der Krimi ist sehr flüssig zu lesen und die kurzen Kapitel tragen für mich auch zum Lesefluss bei. Fazit Ein wirklich toller Krimi, der vielschichtig aufgebaut ist und flüssig zu lesen ist. Gerne vergebe ich 4 Sterne für diese rasante Geschichte, leider kam mir das Ende etwas zu schnell und war dann auch für mich zu rasant geschrieben.

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  • Im Auge behalten!

    Engelschatten

    Samtpfote

    24. November 2013 um 16:01

    Beschreibung: Der russischstämmige Chefermittler der Mordkommission Zürich, Maxim Charkow, wird mit einer Serie mysteriöser Mordfälle in katholischen Kirchen konfrontiert. Der Täter hinterlässt bei seinen Opfern Insignien der heiligen Sakramente. Charkows schlimmste Befürchtung, einen religiös motivierten Serientäter jagen zu müssen, scheint sich zu bestätigen. Erst der dritte Mord führt ihn auf eine neue, weitaus gefährlichere Spur und in ein dunkles Kapitel Schweizer Geschichte. Inhalt: Es ist kurz vor Heiligabend und Maxim Charkow sieht sich im weihnachtlich dekorierten Zürich nicht nur mit einem neuen und äusserst komplexen Fall, sondern auch mit ziemlich viel Beziehungskram konfrontiert. Seine Freundin Gabriela möchte nämlich unbedingt mit ihm zur Paartherapie und auch auf dem Präsidium kriselt es. Warum nur ist Kommissar Kummer so mürrisch? Und was läuft schief mit Charkows Assistent Martin? Da kommt es Chefermittler Charkow gerade ziemlich gelegen, dass sein neuer Fall so kompliziert ist. Er kann so einigen Therapiesitzungen entgehen und auch das Mitarbeitergespräch schiebt sich wie von selbst immer weiter hinaus. Ein brutaler Mord in einer katholischen Kirche passt eigentlich so gar nicht in die Vorweihnachtszeit. Schon gar nicht, wenn man sich nicht erklären kann, wo der Zusammenhang zwischen dem Opfer, einem russischen Bordellbesitzer, und dem Tatort liegt. Auch als eine zweite Leiche in einer Kirche gefunden wird, führen noch zu viele Spuren ins Nichts. Hat am Ende sogar die katholische Kirche etwas mit den Fällen zu tun? Und was hat es mit dem mysteriösen Geheimbund zu tun, dem einige Opfer und ihre Familien angehören? Meine Meinung: Ich finde es toll, dass ich dieses Buch auch ca. einen Monat vor Weihnachten gelesen habe und dass ich so die im Buch beschriebene Stimmung viel besser nachvollziehen konnte. In den Sommerferien hätte dieser Krimi wohl nicht dieselbe Wirkung auf mich gehabt, wie jetzt. Natürlich war es auch ein Vorteil, dass ich einige der Schauplätze zumindest in groben Zügen kenne und ich habe es dem Autor auch versprochen, dass ich die Originalschauplätze oder zumindest die Schauplätze in Zürich einmal besuchen gehe und darüber in meinem Blog berichte. Nach Chur reise ich wahrscheinlich nicht so schnell und werde das Bistum wohl aussen vor lassen. Hoffentlich kann ich diese "Krimi-Tour" in Zürich in den Weihnachtsferien machen und hoffentlich liegt dann ein wenig Schnee. So würde das alles natürlich besonders gut in Gesamtbild passen. Aber nun zum Inhalt dieses Romans. Ganz ehrlich muss ich sagen, dass ich sehr positiv überrascht von der Sprache war. Schweizer Krimis sind leider manchmal ein wenig wie schweizer Filme. Ihnen lastet nicht selten (und leider nicht ganz zu Unrecht) ab und zu das Vorurteil an, zu konstruiert und in sich nicht stimmig aufgebaut zu sein. Dieses Buch hat so gar nichts mit diesem Vorurteil zu tun, im Gegenteil. Eine hochstehende, detaillierte und flüssige Sprache verbindet sich mit einem logischen und nachvollziehbaren Aufbau. Dass einige Klischees dabei ein wenig übertrieben sind (die herum liegenden Spritzen im Niederdorf-Quartier und die unzähligen Bordelle - ist es in Zürich wirklich so schlimm?) dienen dem Handlungsaufbau. Die beschriebenen Kirchen existieren und werden dann wohl auch Teil meiner Erkundigungen sein. Die Personen gefallen mir sehr gut. Sie sind genau ausgearbeitet und haben alle ihren persönlichen und ausgeprägten Charakter. Charkows Freundin Gabriela mag ich zum Beispiel schon von Anfang an nicht, weil sie Charkow ändern möchte und dies ist vom Autor wahrscheinlich so beabsichtigt. Charkow hingegen ist ein hochintelligenter und konsequenter "Spürhund" mit einem ausgeprägten Instinkt. Ausserdem kann er - wenn er will - sehr gesellig und angenehm sein. Seine Assistenten Priska und Martin machen einen guten Job und das Verhältnis auf dem Polizeipräsidium wird generell als von Stress geprägt, aber als sehr familiär beschrieben. Die Geschichte an sich gefällt mir einfach total. Am Anfang dachte ich noch, dass ich es mit einem müden Abklatsch von "Illuminati" zu tun haben könnte, aber eigentlich geht es um etwas ganz anderes. Die Handlung basiert auf einem Drama, welches sich in den 1990-er Jahren in der Schweiz abgespielt hat und welches nun mit neuen Erkenntnissen und Ansätzen wieder aufgerollt wird. Fazit: Ich empfehle dieses Buch allen Krimifans, die gerne mitdenken und hochwertige Kriminalromane schätzen. Marcus Richmann gilt es auf jeden Fall im Auge zu behalten! Zusätzliche Infos: Autor: Marcus Richmann Taschenbuch: 377 Seiten Verlag: Gmeiner Sprache: Deutsch ISBN 978-3-8392-1435-0

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  • Krimispannung aus der Schweiz

    Engelschatten

    Stephanus

    19. November 2013 um 10:12

    Der russischstämmige Ermittler Maxim Charkow und sein Team sehen sich mysteriösen Todesfällen gegenüber, die damit beginnen, dass die Toten in Kirchen liegen und der Mörder kirchliche Sakramente darstellt. Zunächst tappen die Ermittler im Dunkeln und können erst nach dem dritten Mord so allmählich die Zusammenhänge erkennen und feststellen, dass der Serienmörder seine Opfer nicht planlos auswählt, sondern diese allesamt in einer hohen Position bei der Sonnentempler-Sekte beteiligt waren. Durch weitere Verwebungen ist auch die katholische Kirche, in einer unerwarteten, aber sehr privaten Art und Weise, in die Angelegenheit verstrickt, was der Handlung noch mehr Spannung verleiht. Schließlich kommt es zum großen Showdown und das Ermittlerteam deckt die Hintergründe, soweit dies die Vorgesetzten zulassen, auf. Das Buch überzeugt nicht nur mit einer sehr detailliert ausgearbeiteten Handlung, sondern auch mit großer Spannung. Hinzu kommen noch die gut beschriebenen Figuren, bis hin zu Nebenfiguren, so dass bei mir das Gefühl entstand, dass man fast an deren Leben teilnimmt. Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm und das Buch wird dadurch zu einem kurzweiligen Vergnügen. Eine absolute Empfehlung für jeden Krimi-Leser

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  • Engelschatten - Roman über das Sonnentempler Massaker in der Schweiz - wahnsinnig spannend!

    Engelschatten

    Wildpony

    18. November 2013 um 13:46

    Engelschatten - Marcus Richmann Kurzbeschreibung: Der russischstämmige Chefermittler der Mordkommission Zürich, Maxim Charkow, wird mit einer Serie mysteriöser Mordfälle in katholischen Kirchen konfrontiert. Der Täter hinterlässt bei seinen Opfern Insignien der heiligen Sakramente. Charkows schlimmste Befürchtung, einen religiös motivierten Serientäter jagen zu müssen, scheint sich zu bestätigen. Erst der dritte Mord führt ihn auf eine neue, weitaus gefährlichere Spur und in ein dunkles Kapitel Schweizer Geschichte Mein Leseeindruck: Ein absolut spannender Krimi über eine späte Rache - resultierend aus dem Sonnentempler Massakern in der Schweiz,Frankreich und Kanada zwischen 1994 und 1997. Der Hauptermittler Maxim Charkow ist mir als Leser sofort ans Herz gewachsen. Ebenso sein Ermittler-Team, die alle mit den beruflichen Strapazen und persönlichen Problemen zu kämpfen haben. Grausame Morde - immer in Gotteshäusern - fordern den vollen Einsatz von Charkow und ziehen einen riesigen Spannungsbogen über das gesamte Buch. Man ist so gefangen genommen als Leser von der Story, das man nur sehr sehr ungern das Buch aus den Händen legt und immer weiter lesen möchte. Die Beschreibungen der Sonnentempler Sekte sind beängstigend und man fragt sich warum konnte dies alles passieren? Denn der Roman basiert ja auf einer wahren Begebenheit und keiner der Sonnentempler wurde jeh für dieses Massaker zur Rechenschaft gezogen.  Fazit: Ein Buch das man uneingeschränkt weiter empfehlen kann. Das den Leser fasziniert und bis zur letzten Seite nicht mehr aus dem Bann lässt. Absolut gut geschrieben, super angenehmer Schreibstil und mega Spannung. Das Buch bekommt von mir 5 wohlverdiente Sterne! An alle Krimi-Freunde: Unbedingt lesen!!!  

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  • Toller Krimi, der sich von der Masse abhebt

    Engelschatten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. November 2013 um 21:21

    Inhaltsangabe Maxim Charkow, ursprünglich aus Russland stammend, ist der Chefermittler der Mordkommission Zürich und wird mit einer Serie mysteriöser Mordfälle in katholischen Kirchen konfrontiert. Der Täter hinterlässt bei all seinen Opfern stets Insignien der heiligen Sakramente. Charkow sieht sich seiner schlimmsten Befürchtung gegenüber: Er muss einen religiös motivierten Serientäter jagen. Doch dann geschieht der dritte Mord und er entdeckt eine neue Spur, die ihn jedoch in ein gefährliches Kapitel der Schweizer Geschichte führt... Beurteilung Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht, was nicht zuletzt daran lag, dass Maxim Charkow einfach ein sehr sympathischer Kommissar ist und stets Abwechslung in die Ermittlungen brachte. Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig, die kurzen Kapitel lesen sich schnell. So kam es auch, dass ich den größten Teil des Buches innerhalb eines Leseabends am Stück verschlungen habe. Das lag aber natürlich auch daran, dass die Geschichte an sich sehr spannend war. Das ist vor allem dadurch begründet, dass nicht nur die Ermittlungen an sich den Mittelpunkt des Buches bilden, sondern auch immer wieder aus verschiedenen anderen Perspektiven erzählt wird. So kam es, dass ich als Leser stets mitgerätselt habe und es kaum erwarten konnte, die Rätsel zu lesen. Ohne zu viel verraten zu wollen, kann ich sagen, dass die Geschichte am Ende nochmals richtig Fahrt aufnimmt, so dass man das Buch nur noch ungern aus der Hand legen möchte. Fazit Super Krimi für schlaflose Nächte! Der Krimi hebt sich definitiv von anderen ab, weil er über den Tellerrand blicken lässt, daher: 5/5 Sterne.

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  • Vergangenheitsbewältigung?

    Engelschatten

    Bluely

    16. November 2013 um 12:12

    Eine mysteriöse Mordserie in katholischen Kirchen erschüttert nicht nur den Ermittler Maxim Charkow, sondern ganz Zürich. Die Opfer, u. a. ein Bordellbesitzer und eine Lehrerin könnten unterschiedlicher kaum sein und zunächst scheint es auch keine Verbindung zwischen ihnen zu geben. Dann jedoch stoßen die Ermittlungen auf eine Spur, die zu einem furchtbaren Ereignis in der Vergangenheit führt und deren Folgen bis heute andauern. Ermittler, deren private Probleme dem Fall die Schau stehlen, gibt es zuhauf. Hier haben wir es mit einem Ermittler zu tun, der sich in erster Linie auf die Morde konzentriert, auch wenn es bei ihm selbst nicht gerade rund läuft. Die Mischung passt aber und sticht aus der Krimimasse heraus. Zudem hat sich der Autor an ein Thema herangetraut, dass fast vollständig aus dem Fokus der Öffentlichkeit verschwunden ist. Aufbauend auf tatsächliche Ereignisse entstand so ein Krimi, der spannender kaum sein könnte und von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln vermag. Dabei spielt es keine Rolle, dass der Leser den Täter bereits vor dem Ende überführt hat. Die Hintergründe, die zu den Taten führen, sind nämlich mindestens genauso spannend wie die Tätersuche. Bitte mehr von Maxim Charkow! :-)

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  • die Sonnentempler sind zurück

    Engelschatten

    tweedledee

    15. November 2013 um 14:35

    In Zürich passieren grausame Morde. Die einzige Gemeinsamkeit, die sich bei den Morden auf den ersten Blick ergibt ist, dass die Opfer alle in katholischen Kirchen gestorben und aufgefunden wurden. Jedes der Opfer erhielt von seinem Mörder auf der Stirn das Sterbesakrament. Richten sich die Morde gegen die Kirche selbst oder wo sind die Zusammenhänge zwischen einem Bordellchef, einem Banker und einer Lehrerin? Der russischstämmige Ermittler Maxim Charkow ermittelt in dem Fall, zur Überraschung aller ergibt sich eine Spur zu der Sekte der Sonnentempler, die eigentlich als zerschlagen galt. Engelschatten ist ein spannender, gut recherchierter Krimi, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Der Autor hat sehr gut recherchiert und die Sonnentempler-Tragödie, die sich in den 90er Jahren in der Schweiz abspielte, in seine Handlung eingeflochten. Maxim Charkow ist ein faszinierender Protagonist. Er scheint unnahbar, ihn umgibt eine geheimnisvolle Aura. Seine momentane Beziehung zu einer Polizeipsychologin ist wenig gefestigt und liefert den Stoff für Streitigkeiten. Die Ermittlungen leitet er souverän, auch wenn sich anfangs keine Anhaltspunkte ergeben. In mühsamer Kleinarbeit setzt er Puzzleteil für Puzzleteil zusammen, bis sich eine Spur zu den Sonnentemplern ergibt. Ab hier laufen die Ermittlungen dank seiner Recherchen endlich in die richtige Richtung. Marcus Richmann hat eine gut durchdachte Story mit einem überraschenden, aber stimmigen Ende geschrieben. Und was man über die damaligen Ermittlungen und deren Ende erfährt, lässt mich nachdenklich zurück.  

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  • Die Schatten der Vergangenheit

    Engelschatten

    mabuerele

    14. November 2013 um 20:45

    Das Buch beginnt mit einem Mord. Iwan Solowjow wird in der Kirche außer Gefecht gesetzt. Im gelähmten Zustand will jemand von ihm einen Namen wissen. Dann bekommt er die letzte Ölung und stirbt. Der Name kam nicht über seine Lippen. Maxim Charkow, Chefermittler der Züricher Mordkommission, wird in die Kirche gerufen. Der Mord gibt ihm Rätsel auf. Solowjow ist ein bekannter Bordellbesitzer. Doch warum wurde er in einer katholischen Kirche ermordet? Nebenbei hat Maxim auch private Probleme. Er ist seit einem halben Jahr mit Gabriela, einer Polizeipsychologin, befreundet. Sie besteht darauf, dass beide an einer Paartherapie teilnehmen. Der Autor hat nicht nur einen überaus spannenden Thriller geschrieben, er hat auch interessante Charaktere kreiert. Maxim Charkow ist gebürtiger Russe. Er versteht es, seine Mitarbeiter zu motivieren. Nur seine Beziehungen zu Frauen haben keinen Bestand. Priska und Martin sind noch relativ kurz bei der Mordkommission. Der Fall fordert die drei. Zeugen gibt es keine. Die Vertreter der katholischen Kirche blocken Fragen weitgehendst ab. Auf verschlungenen Wegen nähert sich Maxim nach und nach seinem Ziel. Dabei nimmt er mich als Leser mit, indem er mich nicht nur an seinen Ermittlungen, sondern auch an seinen Gedanken teilhaben lässt. Mehr und mehr zeichnet sich ab, dass Angst der Grund für das Schweigen ist. Außerdem scheint jeder der Akteure Dreck am Stecken zu haben. Der Krimi hat mir sehr gut gefallen. Maxim und sein Team waren mir schnell sympathisch. Die Handlung hielt den Spannungsbogen bis zuletzt. Alle angesprochenen Themen wurden im Verlaufe der Ermittlung umfassend erläutert. Um welche es sich handelt, möchte ich ausblenden, um zukünftigen Lesern nicht die Spannung zu nehmen. Das Handeln und das Motiv des Täters war psychologisch exzellent dargestellt. Gleichzeitig wurde deutlich, wie politische Einflüsse auf die Ermittlungsarbeit einwirkten. Das Buch lässt mich nachdenklich zurück. Ich frage mich, ob hinter der Phantasie des Autors nicht eine Spur Realität steckt. Das bezieht sich nicht auf die eigentliche Krimihandlung, sondern auf die Aufarbeitung der Vergangenheit und ihre Konsequenzen für die Zukunft. Das geheimnisvolle Cover wiederspiegelt gut die verschlungenen Pfade der Handlung.

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