Marcus Sakey

 4.1 Sterne bei 213 Bewertungen
Autor von Die Abnormen, Eine bessere Welt (Die Abnormen Serie 2) und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Marcus Sakey

Marcus Sakey, geboren in Flint, Michigan, arbeitet seit zehn Jahren in einer Werbeagentur, seiner Meinung nach die beste Vorsetzung, um über Diebe und Mörder zu schreiben. Um seinen Romanen die nötige Authentizität zu verleihen, begleitete er Polizisten und Gerichtsmediziner bei der Arbeit. Marcus Sakey lebt mit seiner Frau in Chicago.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Marcus Sakey

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Cover des Buches Die Abnormen9781477822630

Die Abnormen

 (108)
Erschienen am 29.04.2014
Cover des Buches Eine bessere Welt (Die Abnormen Serie 2)9781503912403

Eine bessere Welt (Die Abnormen Serie 2)

 (41)
Erschienen am 09.06.2015
Cover des Buches Afterlife9781542049801

Afterlife

 (7)
Erschienen am 16.01.2018
Cover des Buches Im Augenblick der Angst9783641053826

Im Augenblick der Angst

 (5)
Erschienen am 27.04.2012
Cover des Buches Zahltag9783453435155

Zahltag

 (3)
Erschienen am 01.01.2011
Cover des Buches Eine bessere Welt9781503946231

Eine bessere Welt

 (2)
Erschienen am 09.06.2015
Cover des Buches Der Blutzeuge9783442464081

Der Blutzeuge

 (2)
Erschienen am 09.07.2007

Neue Rezensionen zu Marcus Sakey

Neu

Rezension zu "Die Abnormen" von Marcus Sakey

Rassismuskritik verpackt in einer Superhelden-Story
AbigailRookvor einem Monat

„Die Abnormen“ ist ein etwa 500 Seiten starker Thriller aus dem Jahr 2014. Seit circa drei Jahren verstaubte er in meiner Kindle-Bibliothek, in die er nur gelangt war, weil das Buch für eine kurze Zeit kostenlos für Amazon Prime Kunden angeboten wurde. Von seinem Autor Marcus Sakey hatte ich bis dato nie gehört.

Das Grundthema der Geschichte ist Rassismus, allerdings portiert in die nahe Zukunft bzw.in eine Parallelgegenwart.  Diskriminiert werden hier keine farbigen, indigenen oder sonstig anders aussehenden Menschen, sondern sogenannte Inselbegabte. Dabei handelt es sich nicht um Patienten mit einem ASD Syndrom (Autismus, Asperger-Syndrom), sondern um psychisch und physisch kerngesunde Menschen mit einer genetischen Mutation, die zu Extrembegabung auf einem Gebiet führt. Einige können rechnen wie der beste Computer, andere können Bewegungsabläufe vorhersagen bevor sie geschehen, wieder andere extrem gut Prognosen über den Aktienmarkt erstellen. Alles also nicht sonderlich spektakulär - keine Telekinese, keine Gedankenleserei, keine Superkräfte. Und doch werden diese Menschen diskriminiert, weil sie sich in ihren Gebieten als unschlagbar erweisen und die „Normalen“ nach und nach verdrängen. Das passt der (amerikanischen) Regierung nicht, denn im Volk rumort es. Zumindest spürt der ein oder andere Politiker, dass diese Wenigen die perfekten Sündenböcke darstellen würden, um vom eigenen Versagen abzulenken.

Der Hauptheld der Geschichte ist selbst ein Inselbegabter, der allerdings auf der Seite der Regierung steht und Seinesgleichen jagt. Er ist fest davon überzeugt, dass die Abnormen, wie sie im Allgemeinen genannt werden, die Weltherrschaft anstreben und das Land mit Terror überziehen wollen.

Dass das letztlich nur Propaganda ist, auf die er reingefallen ist, merkt unser Held natürlich im Laufe der Geschichte. Dabei konstruiert Sakey ein spannendes moralisches Dilemma: Cooper (unser Held) verspricht sich nämlich von seiner Arbeit für die Regierung einen Schutz für seine Familie, zumindest für seine Tochter, die ebenfalls begabt ist. Denn die genialen Kinder kommen in Erziehungsanstalten, die eher Internierungslagern entsprechen. Und das will Cooper um jeden Preis verhindern.

Mit der Entscheidung, sich gegen seinen Auftraggeber zu stellen, würde er somit gleichzeitig die Zukunft seines Kindes aufs Spiel setzen.

Aber genug des Spoilerns. Die Geschichte ist sicher alles andere als neu. Eher eine der vielen Holocaust-Variationen, gewürzt mit etwas X-Men und einem Helden, der an Jason Bourne erinnert, aber man kann sie gut lesen.

Stilistisch hat mir vor allem der Anfang sehr gefallen. Das Pacing ist spitze, die Dialoge knackig und der Spannungsbogen straff. Leider schafft es Sakey aber nicht, den Plottwist am Ende unvorhersehbar zu gestalten. Spätestens ab Seite 100 wusste ich, wie das Ganze endet. Das hat mir den Spaß am Lesen in der Mitte des Buches verdorben. Der Showdown war dann jedoch wieder ein Page-Turner, sodass ich trotzdem mit einem ganz positiven Eindruck aus dem Buch gehe.

Fazit: Kein Meisterwerk, aber gute Unterhaltung. Vom Thema ähnlich wie Steven Kings „Das Institut“, aber aus meiner Sicht das deutlich bessere Werk. Die Protagonisten blieben bis auf Cooper alle recht flach und eindimensional. Außerdem gab es einige Längen (vor allem in der Mitte), vermutlich, weil Thriller nun mal 500 Seiten haben müssen. Das ist ein ungeschriebenes Gesetz.

3,5 von 5 Sternen.

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Rezension zu "Die Abnormen" von Marcus Sakey

Geniale Story mit einigen Überraschungsmomenten
Brina_10vor 3 Monaten

Agent Nick Copper arbeitet für die Ausgleichsbehörde der Vereinigten Staaten. Er hat, wie viele andere auch, eine besondere Gabe. Seit 1980 werden 1% der Bevölkerung mit solch einer Gabe unterschiedlichster Art geboren. Man nennt sie Abnorme oder Geniale. Einige dieser Menschen stellen aufgrund ihrer Fähigkeiten und dem, was sich daraus entwickeln könnte,  eine Gefahr für die Menschheit dar. Aufgabe der Ausgleichsbehörde ist es, diese Menschen zu eliminieren  und den Rest der Bevölkerung vor ihnen zu schützen.Cooper wird hierbei auf einen der gefährlichsten Terroristen angesetzt und muss so einiges lernen und überstehen, wenn er den Auftrag lebend überstehen will und seine Familie retten möchte.

Der Einstieg ins Buch fiel mir relativ schwer, das Verstehen der Zusammenhänge sowie die Funktion und die Sicht auf die Abnormen brauchte etwas Zeit. Nachzuvollziehen, weshalb diese Menschen gefährlich sein könnten, wofür es extra Akademien und Siedlungen für diese Menschen braucht, hat mich sehr an rassistische Beispiele der Vergangenheit erinnert und ich tat mich schwer, einigen Ansichten zu folgen.  Ab der Hälfte war es dann jedoch unglaublich spannend. Immer wieder kam es zu Wendungen, welche ich so nicht erwartet hätte.

Deutlich konnte ich selbst einen inneren Konflikt in mir spüren. Auf welche Seite man sich stellen würde in der gleichen Situation, was Recht und Unrecht ist, war nur schwer zu unterscheiden. 

Die Fähigkeiten der Abnormen fand ich teilweise sehr überspitzt dargestellt.  Teilweise fühlte ich mich an einen Superhelden im Film erinnert. Auch bleibt für mich die Frage, weshalb Cooper in bestimmten Situationen scheinbar von seiner Fähigkeit verlassen wurde - weshalb er nicht rechtzeitig erkennen kann, wem er trauen kann und wem nicht.

Die Handlung des Buches hat mich vor allem im letzten Drittel sehr gefesselt. Immer noch frage ich mich, weshalb man Gleiches mit Gleichem vergilt und davon ausgeht, dass man selbst besser ist als andere Menschen, wenn man doch das Gleiche nur vor einem anderen Hintergrund tut.  

Ist es beispielsweise nicht mehr schlimm, jemanden zu schlagen, wenn er ein wichtiges Geheimnis verbirgt, welches andere Menschen retten kann? Rechtfertigt ein gedanklich positives Motiv eigene Vergehen und Straftaten? Ist ein Menschenleben eines Zivilisten mehr Wert als das eines Verbrechers? Wer entscheidet das? Fragen, welche mich beim Lesen sehr beschäftigt haben...

Einige Szenen des Buches wurden detailliert und sehr actionreich geschildert. Teilweise fühlte ich mich wie in einer Actionserie. Für meinen Geschmack hätten hier einige Szenen gern gekürzt werden können, sicherlich finden viele andere jedoch Gefallen daran.

Insgesamt hat mich das Buch sehr nachdenklich zurückgelassen. Der Fallist in sich abgeschlossen, auch wenn es sich um eine Trilogie handelt. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der auf spannende, wendungsreiche, nicht immer realistische und actiongeladene Storys steht.

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Rezension zu "Mit Feuer geschrieben ("Die Abnormen"-Serie 3)" von Marcus Sakey

Selten so eine spannende Reihe gelesen!
nickypaulavor einem Jahr

Selten so eine spannende Reihe gelesen! Ich liebe sie und höre sie rauf und runter. Ins Bücherregal ist sie auch schon gewandert :)
Ich muss sagen, die Geschichte ist wirklich perfekt aufgebaut, packend, mitleidend und vor allem nicht zu lang gezogen. Es ist in sich schlüssig und ich liebe sie! Schade, dass es jetzt schon vorbei ist. Selten so eine gute Reihe gelesen, die mich so gepackt hat!

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