Marcus Sammet Angerichtet

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Inhaltsangabe zu „Angerichtet“ von Marcus Sammet

Der Mann beugte sich herunter und küsste sie auf die Lippen. Nun spürte er, wie die Haut unter seiner Berührung die Spannung verlor. Langsam löste er sich von der Frau und nahm die Lederriemen ab, die ihren Körper auf der Liege fixierten. Der ehemalige Profikiller Max Hermann gerät auf Mallorca mitten in ein bizarres Mordgeschehen, das ihn und seine Freundin Ines tief in eine düstere Szenerie führt: Neben dem touristischen Ballermanntreiben existieren ganz andere, dunkle und ungeahnte Abgründe! Nur knapp entkommen beide einem entsetzlichen Schicksal – und enttarnen dabei eine mörderische und grausame Parallelwelt.

Kulinarisch, kannibalistisch angerichtet

— Nisnis
Nisnis

Ein Kannibalismus-Thriller, der nichts für Menschen mit einem zarten Gemüt ist ...

— MissNorge
MissNorge

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  • "Sterbe wohl, Leckerbissen!"

    Angerichtet
    MeinLesezauber

    MeinLesezauber

    18. July 2017 um 12:55

    Cover:Reich verziertes Silberbesteck auf einem holzähnlichen Untergrund. Das Besteck ist jedoch mit einer rötlichen Substanz verschmutzt. Nur Tomatensoße?Das Buchcover passt leider nicht zu dem sonstigen Corporate Identity der Sterbe-wohl-Reihe. Hier wäre eine Überarbeitung sinnvoll um den Stil nicht zu verfälschen.Inhalt:Michael Guthmann ist kein gewöhnlicher Koch und er besitzt auch kein gewöhnliches Restaurant.Er hat sich auf eine ganz bestimmte Sorte Fleisch spezialisiert. Fleisch, welches einer ganz besonderen Behandlung bedarf und nicht so einfach zu bekommen ist. Dieses besondere Fleisch muss sorgsam ausgewählt und vorsichtig gejagt werden. Es ist nur für ein bestimmtes Klientel gedacht. Für eine kleine, eingeschworene Gemeinde, denn sie sind ganz besondere Genießer.Der Musiker Micky Dearest und seine überaus attraktive Sängerin Gabi -die derzeit für gehörig Spannungen in seiner Ehe führt- bekommen nach unzählig vielen Auftritten in Musikkneipen und Vereinsfeiern endlich die Möglichkeit, als Vorband des Königs von Mallorca aufzutreten. Doch zuvor müssen sie sich auf einer großen Ballermann Party in Duisburg dafür qualifizieren. Als diese Hürde genommen ist, fliegen sie gemeinsam nach Mallorca um im Oberbayern aufzutreten. Doch zu ihrem Entsetzen müssen sie feststellen, dass sie keiner erwartet hat. Liegt hier nur ein Missverständnis vor?Als Gabi dann auch noch spurlos verschwindet, geht Micky zur mallorquinischen Polizei um sie als vermisst zu melden. Sie wird doch keinem Verbrechen zum Opfer gefallen sein?Fazit: Eine Gaumenfreude war dieses Festmahl.. ich meine Buch für mich! :-)Den vierten Teil der Sterbe-wohl-Reihe konnte ich kaum aus den Händen legen.Ein auf und ab der Spannungskurve. Ein Mitfiebern mit den Opfern und das nicht zu wenig!Der Schreibstil war einfach erstklassig. Eine Steigerung zu den vorherigen Thrillern war für mich herauszulesen. Die Kapitel sind relativ kurz und die Cliffhanger erstklassig gesetzt, sodass man zum Weiterlesen verleitet wird. Oftmals stand mit der Mund offen und ein "Oh neee".... oder "Echt jetzt?", konnte ich mir nicht verkneifen.Perfektioniert hat darüber hinaus der Autor die Einbindung von Protagonisten aus vorherigen Bänden. Absolut originell und eine Besonderheit.Der 4. Band der Sterbe-wohl-Reihe ist mein persönlicher Favorit, auch wenn es um ein unvorstellbares Thema geht. Doch ich wusste im vornherein, worauf ich mich da einlasse! ;-)Keine leichte Kost für Zartbesaitete.Von mir gibt es volle 5 Sterne!

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  • Kulinarisch, kannibalistisch angerichtet

    Angerichtet
    Nisnis

    Nisnis

    12. July 2016 um 17:18

    Restaurantbesitzer Michael Guthmann bietet einer elitären Gruppe von Gästen ein außergewöhnliches, kulinarisches Angebot: „Menschenfleisch“. Neben seinem Tagesgeschäft begibt er sich immer wieder auf die Suche nach frischem, zartem, menschlichem Fleisch. Wen wird er als nächstes töten?Der Autor:Marcus Sammet ist ITler, Hobbykoch und -fotograf. Nähere Informationen über ihn und seine Bücher findet ihr auf seiner Homepage.Reflektionen:Nach dem ich Marcus Sammets Thriller-Debüt „Aderlass“ vor ein paar Monaten gelesen habe, war ich mir sicher, dass der Autor noch einiges an Potenzial zu bieten haben würde. Und richtig.Angerichtet ist inzwischen der 4. Thriller der „Sterbe wohl …“ Reihe und der (schmutzigen) Fantasie des Autoren sind scheinbar keine Grenzen gesetzt, denn in „Angerichtet“ dreht sich alles um Kannibalismus. Dass Marcus Sammet Hobbykoch ist, das kann man in „Angerichtet“ erkennen. Für mich persönlich kratzte Marcus Sammet mit der Thematik Kannibalismus und den dazugehörigen Schilderungen jedoch deutlich an meiner Grenze des ertragbaren Ekels.Ganz besonders kann ich zwischen dem Debüt und diesem Thriller eine positive, schriftstellerische Weiterentwicklung erkennen. Marcus Sammet schreibt harmonischer, weniger umgangssprachlich und er scheint seinen eigenen Stil und seinen Ausdruck gefestigt zu haben. Die Handlung ist runder, die Protagonisten agieren weniger naiv, wenn auch noch nicht vollkommen authentisch. Marcus Sammet legt besonderen Wert auf ehrliche Lesermeinungen und Rezensionen und daher finde ich es so besonders und spannend, seine Entwicklung erlesen zu dürfen und so macht es mir unglaublich viel Freude, diesen Autoren mit seinem Ergebnis wertzuschätzen, auch wenn das Thema der Handlung nicht meinem Geschmack entspricht.Die Handlung ist von einer Nervenkitzel-Spannung durchzogen, die allein auf Grund der nicht alltäglichen Thematik Kannibalismus enorm antreibt schnell durch die Seiten zu gleiten. Auch wenn mich die Widerlichkeiten in diesem Thriller einige Male stolpern lassen, so kann ich das Buch doch nicht aus der Hand legen. Die abwechslungsreichen Erzählperspektiven, die der Autor am Ende geschickt ineinanderfließen lässt, erlauben die Sicht- und Handlungsweise der Täter mitzuerleben. Spannend auch, dass einige sympathische Figuren aus Marcus Sammets erstem Thriller hier erneut ihre Rolle spielen. Dennoch, „Angerichtet“ ist durchaus als ein „stand alone“ zu lesen. Man muss nicht zwingend am Anfang der Reihe einsteigen.Fazit und Bewertung:Angerichtet ist ein kurzweiliger Thriller, der Widerlichkeiten, Gewalt und Brutalität en masse beherbergt und vom Leser eine dementsprechende Toleranz einfordert.

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    • 2
  • Mallorca-Thriller mit "frischen" Zutaten

    Angerichtet
    MissNorge

    MissNorge

    Kurz zur Geschichte:Der Restaurantbesitzer Michael Guthmann aus München, beobachtet eine junge Frau die im Perlacher Forst joggen geht. Er braucht "Frischfleisch", denn bald will er für eine Gruppe von "Menschenfleischessern" auf Mallorca kochen und dafür benötigt er noch "frische Ware". Er setzt die Joggerin schachmatt und entführt sie in seinen Keller, der unterirdisch gut versteckt ist und sich passend dazu genau unter seinem Restaurant befindet. Doch die Betäubungsmittel schlagen nicht so lang wirkend an wie gedacht, denn eigentlich sollte die Joggerin den Flug nach Mallorca als Schwerbehinderte im Rollstuhl hinter sich bringen, um dort dann frisch "geschlachtet" zu werden. Das läuft schief und nun muss sich der Koch direkt auf der Insel umschauen, damit die Gäste des elitären Clubs nicht vor leeren Tellern sitzen werden. Wird es ihm gelingen neue Opfer zu finden, oder kommt ihm irgendwann noch wer anderes auf die Spur?Meine Meinung:Um es gleich vorweg zu schreiben, das Buch ist nichts für Menschen mit einem schwachen Magen und zart besaitet sollte man auch nicht unbedingt sein.Der Titel und das Cover, mit dem blutigen Besteckt, sind passend zum Inhalt. Was ich aber persönlich, vom Klappentext nicht behaupten kann. Wenn man sich den durch liest, klingt es nach einem "normalen" Thriller, aber nicht nach Kannibalismus. Keine Ahnung, ob das Absicht ist, das es nicht erwähnt wird, aber manch einer wird sich bestimmt erschrecken, wenn es dann los geht und zwar direkt am Anfang des Buches. Kein großes vorheriges Rumgeplänkel, Marcus Sammet, geht gleich in die Vollen. Ich bin keine Weichei-Leserin, mich kann so schnell nichts mehr schocken und so mich hat die Story sofort gepackt, der flüssig zu lesende Schreibstil hat sein übriges dazu getan. Im Grunde laufen zu Anfang mehrere Erzählungen von verschiedenen Hauptpersonen nebeneinander her und man denkt sich, wie werden diese am Ende wohl zusammen kommen, aber auch das klärt sich so nach und nach logisch auf.Sehr beklemmend und hervorragend beschrieben finde ich die Abschnitte in denen sich die weiblichen Opfer bewusst werden, was mit ihnen passieren wird, wenn sie denn mal kurz aus den Betäubungsphasen aufwachen.Ein Thriller der härteren Sorte, der mir als Leserin viel Spielraum für das wohlbekannte Kopfkino gelassen hat. 

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    • 3
    danielamariaursula

    danielamariaursula

    14. April 2016 um 11:32
  • Sterbe wohl, mein Leckerbissen

    Angerichtet
    monja1995

    monja1995

    08. August 2015 um 22:54

    Klappentext: Der Mann beugte sich hinunter und küsste sie auf die Lippen. Nun spürte er, wie die Haut unter seiner Berührung die Spannung verlor. Langsam löste er sich von der Frau und nahm die Lederriemen ab, die ihren Körper auf der Liege fixierten. Der ehemalige Profikiller Max Hermann gerät auf Mallorca mitten in ein bizarres Mordgeschehen, das ihn und seine Freundin Ines tief in eine düstere Szenerie führt: Neben dem touristischen Ballermanntreiben existieren ganz andere, dunkle und ungeahnte Abgründe! Nur knapp entkommen beide einem entsetzlichen Schicksal – und enttarnen dabei eine mörderische und grausame Parallelwelt… Mein Umriss: Mit der Entführung einer Joggerin in München sollte ein Festmahl der besonderen Art auf Mallorca etwas Besonderes werden. Max Hermann, der ehemalige Profikiller und Ines Mellinghof, die für ihn ihren Job bei der münchner Polizei an den Nagel hängte führen ein beschauliches Leben. Wäre da nicht seine Verpflichtung, wegen seinem Vater immer wieder nach München zu reisen, der in einem Pflegeheim lebt. Er wird am Flughafen in Palma erkannt und beschattet. Durch das Aufeinandertreffen mit Barbara und Thomas und damit mit Barbaras Beobachtung am Strand, geraten somit alle vier in höchste Gefahr…. Mein Eindruck: Mit diesem vierten Teil seiner „Sterbe wohl…“ – Reihe knüpft Marcus Sammet fast übergangslos an die drei Vorgänger an und schaffte meiner Meinung nach sein bisher bestes Werk. Schon zu Anfang hält er sich nicht lange mit unnötigem Blabla auf, nein, er stößt den Leser erbarmungslos mitten ins Geschehen und hält ihn bis zur letzten Zeile voll in seinem Bann. Da auch dieser Teil mit ??? Seiten ein relativ kurzer Thriller ist, ist man geneigt ihn bis zum Ende nicht aus der Hand zu legen. Sammet nimmt uns mit auf die Reise nach Mallorca an den Balneario und auch ins beschauliche Hinterland das er mit viel Liebe zum Detail, jedoch ohne in Langatmigkeit abzuschweifen, beschreibt. Er nimmt den Leser sprichwörtlich an die Hand und führt ihn von Schauplatz zu Schauplatz und sorgt dafür, dass er immer das Gefühl hat, mitten im Geschehen zu sein und vielleicht sogar selbst eingreifen zu können, wenns zu brenzlig für die Protagonisten wird. Durch die bildhafte Schreibweise Sammets, ist es für den Leser ein Leichtes, sich die Örtlichkeiten, die Personen und auch die Abläufe vorzustellen. Er fasst mit diesem Teil ein Thema auf, das sich für normal empfindende Menschen mehr im Hintergrund abspielt, aber trotzdem totgeschwiegen wird. Bisher nur in Splatter- oder Hardboiled-Thrillern abgehandelt, findet Kannibalismus in diesem Thriller auch seinen Platz ohne ekelerregend, aber trotzdem brutal und unmenschlich zu erscheinen. Mit seiner „Sterbe wohl…“-Reihe steigerte sich Marcus Sammet von Band zu Band und von Verbrechen zu Verbrechen, sodass ich gespannt bin, welches Thema er für seinen hoffentlich bald erscheinenden Band fünf wählt. Mein Fazit: Wie guter Wein reift auch Marcus Sammet im Laufe der Zeit und mit jedem weiteren Band seiner „Sterbe wohl…“-Reihe Danksagung Mein herzlicher Dank geht an Marcus Sammet dafür, dass ich meinen kleinen Beitrag in Form der Erstkorrektur an diesem Buch leisten durfte, dafür, dass wir uns die Köpfe heiß diskutierten, wenn wir nicht einer Meinung waren, aber am Ende doch einen guten Weg fanden. Ebenso für seine Erlaubnis, das Cover in Verbindung mit meiner Rezension zu veröffentlichen, bedanke ich mich bei Autor und Verlag

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