Marcus Sauermann

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Rezension zu "Die Prinzessin, die Kuh und der Gartenheini" von Marcus Sauermann

Ein großartig witziges Buch über Einsicht und Besserung im Leben einer royalen Rotzgöre :)
Szekessyvor 3 Jahren

Wäre dieser unverschämte Gartenheini nicht der Prinzessin begegnet, so wäre aus diesem süßen, allzu selbstbewussten Mädchen irgendwann eine furchtbar herrische Tyrannin geworden.
In der festen Überzeugung, dass sie einfach alle Fertigkeiten ganz glorios beherrscht (vom Malen übers Tanzen und Klavierspielen bis zum Pfannkuchenbacken), kann sie es natürlich überhaupt nicht verknusen, dass da einer kommt, der ihr nicht sofort applaudiert, sondern sie herausfordert mit Fragen zu ihrer Selbsteinschätzung. Gefällt ihr selbst das Bild, das sie gemalt hat? Hat sie sich eine Kuh schonmal aus der Nähe angesehen?
Die Prinzession tobt und zetert, aber der Gartenheini lässt sich nicht beirren, nimmt sogar den Kerker klaglos in kauf– und trägt so zur (teilweisen) Überwindung des königlichen Egos bei. Das Ende der Geschichte enthält dann auch noch eine überraschende Wendung, die die ganze Geschichte in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt. Supertolle witzige und schöne Zeichnungen!

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Rezension zu "Der Kleine und das Biest" von Marcus Sauermann

Rezension zu "Der Kleine und das Biest" von Marcus Sauermann
thursdaynextvor 6 Jahren

Die unschönen Seiten eines Kinderlebens
Trotz sehr ernster Thematik ist "Der Kleine und das Biest" ein zartfühlend humorvolles Bilderbuch, das sich behutsam direkt aus Kinderperspektive behutsam mit Scheidung und ihren Auswirkungen auf Kinder auseinandersetzt. Die Mutter, das Biest, sieht aus wie in dem Disney Film The Beauty and the beast drückt durch ihre ganze Körperhaltung ihre Depession aus. Ihre Mimik fängt alle mit Scheidung einhergehenden Emotionen nachvollziehbar ein. Wut, Trauer, Antiebslosigkeit - Verzweiflung !
Was das Buch sehr schön aufzeigt ist der langsame Prozeß der Genesung. Mutters Freundin, Kinobesuche, allmählich kehrt Normalität ein, auch wenn es beim ebenfalls in ein Biest verwandelten Vater etwas länger dauert
Verständlich, liebevoll wird der Betrachter, vom Erzähler, dem kleinen Jungen, mit aussagestarken Bildern durch diese schreckliche "Biestzeit" und ihre Auswirkungen auf das gesamte Leben geführt.
Gehört in jede Kita und sollte dort auch zur Hand genommen werden im akuten Bedarfsfall um betroffenen Kindern Unterstützung anzubieten.
Ich würde auch soweit gehen, es betroffenen Eltern, zum selberlesen in die Hand zu drücken, wobei hier zu beachten ist ob diese Aufmerksamkeit nicht falschverstanden werden könnte. Eine Einzelfallentscheidung.
Für betroffene Kinder sehe ich es als uneingeschränkt empfehlenswert, besonders duch die positive , lebensbejahende Einstellung des kleinen Protagonisten.
Ab 5 Jahren, evtl. auch schon ab 4 Jahren bis in die Vorpubertät hinein würde ich dieses Buch empfehlen.

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Rezension zu "Der Kleine und das Biest" von Marcus Sauermann

Rezension zu "Der Kleine und das Biest" von Marcus Sauermann
Buchhandlung_Schmitz_Juniorvor 7 Jahren

Wenn Eltern sich trennen, bringt das Veränderungen mit sich. Nicht nur im Alltag, sondern auch in der Persönlichkeit. Da kann aus der geliebten Mutter schnell mal ein Biest werden...

Aber ein Biest als Mutter hat durchaus auch Vorteile: Man muss sich zwar um viel mehr kümmern, allerdings schreitet auch keiner ein, wenn man gleich einen ganzen Schwung Schokohasen auf das Supermarkt-Fließband stellt. Einfach ist es trotzdem nicht, abends leidet das Biest ganz besonders, da werden Fotos zerrissen und nachts schleicht sie sich zu einem ins Bett, weil sie nicht alleine sein möchte. Vor allem, wenn beide Elternteile, völlig verbiestert, aufeinander treffen, wird es schlimm. Alles, was zwischen den beiden früher war, ist verschwunden.

Nur ganz allmählich verwandelt sich das Mama-Biest wieder in die echte Mama zurück - dazu bedarf es Zeit, viele Sommertage, Gespräche mit einer guten Freundin und die kleinen Freunden des Alltags...

Wie sich die Rollen verkehren und sich die Kinder manchmal um ihre Eltern kümmern müssen, zeigt dieses Bilderbuch sehr eindrucksvoll. Ebenso wird erzählt, wie es Zeit und Geduld braucht, bis aus dem Biest wieder die Mama wird. Marcus Sauermann und Uwe Heidschötter haben ein trauriges Thema sehr sensibel und humorvoll umgesetzt, zunächst als Kurzfilm (http://www.tivi.de/tiviVideos/beitrag/1045530?view=flash#2200) und nun als Bilderbuch.

Ab 5

(sandra rudel)

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