Das populärwissenschaftliche Buch „Eine sehr kurze Einführung in die Unendlichkeit“ aus dem Verlag C. H. Beck verspricht im Titel nicht zu viel, denn es ist eine Einführung in das Thema der mathematischen Unendlichkeit und dabei sehr kurz. Auf gerade mal 73 Seiten bringt Marcus Du Sautoy den Leserinnen und Lesern die Geheimnisse der Unendlichkeit näher. Trotz der 142g die das Buch (es steckt immerhin zwischen zwei Buchdeckeln) auf die Waage bringt, ist das Werk kein Leichtgewicht, denn schließlich handelt es sich doch um ein eher komplexes Thema. Aber das Buch ist durchgehend verständlich geschrieben und somit absolut lesenswert. Da macht es wieder einmal Spaß, sich mit Mathematik zu beschäftigen und auseinanderzusetzen!
Aber es sei gewarnt, denn wirklich mehr als eine Einführung ist „Eine sehr kurze Geschichte in die Unendlichkeit“ wirklich nicht. Leider liegt dabei auch der einzige Nachteil des populärwissenschaftlichen Buchs, denn es endet, ohne auf weiterführende Literatur zu verweisen. Leserinnen und Leser, deren Interesse an dem Thema durch die Lektüre geweckt wird, können nicht direkt zu weiterführenden Werken greifen. Solche Referenzen hätte Marcus Du Sautoy noch beisteuern sollen, denn er beruft sich in erster Linie auf andere Mathematiker, wie beispielsweise David Hilbert, der ein Szenario zur Verständlichkeit der Unendlichkeit erdachte, nämlich einem Hotel mit einer unendlichen Anzahl von Zimmern. Diese Analogie ist vermutlich schon einigen Leserinnen und Lesern begegnet, unabhängig vom zurückliegenden Sommerurlaub auf Mallorca.
Trotz dieses einen Nachteils ist „Eine sehr kurze Einführung in die Unendlichkeit“ von Marcus Du Sautoy eine empfehlenswerte Lektüre, möglicherweise in diversen Wartezeiten, bis beispielsweise das Hotelzimmer fertig ist, die einem gerne auch unendlich lang vorkommen.
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Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.
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