Das Buch der toten Tage

von Marcus Sedgwick 
3,5 Sterne bei70 Bewertungen
Das Buch der toten Tage
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Barbara62s avatar

Ein schaurig-düsterer Jugend-Fantasy-Roman über die ganz besonderen Tage zwischen Weihnachten und Silvester.

MonaMonis avatar

Nix für Erwachsene. Allerdings könnte es einem Kind manch grusligen Schauer über den Rücken laufen lassen. Für Kinder ganz gut geschrieben.

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Inhaltsangabe zu "Das Buch der toten Tage"

Eine düstere Stadt in einer längst vergangenen Zeit: Boy, ein Junge ohne Namen und Vergangenheit, ist Assistent des launischen, aber genialen Magiers Valerian. Als sein Herr immer unberechenbarer wird, ahnt Boy, dass er vor etwas unvorstellbar Fürchterlichem Angst hat. Boy hat Recht: Valerian hat einen verhängnisvollen Pakt mit den Mächten des Bösen geschlossen. Nur das mysteriöse Buch der toten Tage kann ihn jetzt noch retten. Nervenkitzel pur!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423622943
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:317 Seiten
Verlag:dtv
Erscheinungsdatum:01.01.2007
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.10.2005 bei Audiolino erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Barbara62s avatar
    Barbara62vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein schaurig-düsterer Jugend-Fantasy-Roman über die ganz besonderen Tage zwischen Weihnachten und Silvester.
    Schaurig-düstere Lektüre zwischen den Jahren

    In die Zeit zwischen den Jahren, also zwischen Weihnachten und Silvester, passt dieses Buch, denn es sind die „toten Tage“.

    Wo und wann der Fantasy-Roman spielt, wird nicht explizit gesagt, aber mich hat es an Prag um 1600 erinnert, nicht nur, weil ein gewisser Kepler auftaucht, Gelehrter und Doktor der Medizin, der sich mit den Sternen beschäftigt. Mit den Morden, den Friedhöfen, den engen Gassen, den unterirdischen Labyrinthen und Kanälen wird von Anfang eine Gruselstimmung erzeugt, die sich durch das ganze Buch zieht.

    Im Mittelpunkt steht Boy, ein Waisenjunge ungewisser Herkunft ohne Namen und Geburtsdatum, den der zwielichtige Illusionist, Magier und Gelehrte Valerian eher als Sklave denn als Famulus hält. Valerian hat vor 15 Jahren einen Pakt mit dem Teufel geschlossen, nun soll er am Jahresende für seine magischen Kräfte mit seinem Leben bezahlen. Nur mit Hilfe eines Buches, dem „Buch der toten Tage“, kann Valerian vor dem Tod bewahrt werden. Boy und seine Freundin Willow machen sich unter Zeitdruck auf die Jagd danach, nicht nur ihm zuliebe, sondern auch, weil sie ein eigenes Interesse haben...

    So ganz ist der Funke bei diesem Jugend-Fantasy-Roman für gruselerprobte Jungs und Mädchen ab ca. 13 Jahren bei mir nicht übergesprungen, vielleicht deshalb, weil ich nicht mehr zur Zielgruppe gehöre. Die Idee mit den toten Tagen, an denen Phantasie und Wirklichkeit zusammentreffen, hat mir gut gefallen, auch das Setting fand ich gelungen und die Handlung recht verwickelt und auch spannend. Andererseits war die Auflösung zumindest teilweise unbefriedigend und bei mir bleibt das Gefühl zurück, dass man aus der an sich guten Idee mehr hätte machen können.

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    MonaMonis avatar
    MonaMonivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Nix für Erwachsene. Allerdings könnte es einem Kind manch grusligen Schauer über den Rücken laufen lassen. Für Kinder ganz gut geschrieben.
    Leider nicht wirklich spannend

    Dieses Buch hält leider nicht was es verspricht. Für ein Kind ab 12 Jahren mag es evtl. geeignet sein, da durchaus ein paar gruselige Stellen im Buch vorhanden sind. Allerdings hat das Buch null Spannung. Wie gesagt, für Kinder mag es wohl ein sehr spannendes Buch sein aber für einen Erwachsenen überhaupt nicht.

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    Aglayas avatar
    Aglayavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Hält leider nicht, was der Klappentext verspricht
    Die dunklen Tage zwischen den Jahren...

    Der Varietézauberer Valerian wird in den nächsten Tagen sterben. Zusammen mit seinem Gehilfen Boy versucht er, seinen Tod zu verhindern, doch Boy wird dabei langsam klar, dass wohl mehr hinter der Sache steckt...

    „Das Buch der toten Tage“ spielt in den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr. In welchem Jahr genau, wird nicht klar, ich schätze den Zeitpunkt auf Anfang des 19. Jahrhunderts, da Elektrizität zwar schon entdeckt wurde, aber der allgemeinen Bevölkerung noch nicht bekannt war. Auch in welcher Stadt oder gar in welchem Land die Geschichte spielt wird nicht klar, ob es unsere Welt darstellen soll oder eine komplett neu erfundene.

    Boy ist ein Waisenknabe, der weder seine Eltern noch seinen richtigen Namen kennt, von seinem Meister Valerian oft geschlagen wird und natürlich für eine Arbeit nichts als magere Kost und Logis erhält. Woher er kommt wird im Laufe der Geschichte aufgedeckt, wer er wirklich ist jedoch nicht, da die Figuren vom Autor Marcus Segdwick zu detaillos beschreiben werden, um sie im Laufe der Geschichte wirklich kennenlernen zu können. Dies führte leider auch dazu, dass mich die Geschichte nicht mitgerissen hat, da mir die ziemlich farblosen Figuren recht egal waren.

    Die im Klappentext beschriebenen Fantasy-Elemente bleiben eher im Hintergrund, die Mächte des Bösen werden nur kurz erwähnt. Mehr Raum erhält die sehr düstere Umgebung, die im Gegensatz zu den Figuren recht plastisch dargestellt wird.


    Während der Klappentext an einen düster-schaurigen Fantasy-Roman denken liess, stellte sich „Das Buch der toten Tage“ eher als Textversion eines Rollenspiels heraus, mit vielen zurückgelegten Wegen, Dialogen und eingesammelten Gegenständen. Aufgrund der blassen Figuren konnte ich mich nicht in die Geschichte hineinfühlen und kann sie daher auch nicht wirklich weiterempfehlen.

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    Felices avatar
    Felicevor 5 Jahren
    Zwischen-den-Jahren-Lektüre mit unbefriedigendem Ende

    Die Einleitung klingt vielversprechend, in der der Autor von den "toten Tagen" zwischen Weihnachten und Neujahr spricht, an denen die Türen zwischen unserer Welt und der unsichtbaren geöffnet sind.
    Die Stimmung ist der in Charles Dickens Romanen sehr änlich. Waisenkinder, die bei einem brutalen und ungerechten Meister aufwachsen, hungern und nur die Kleidung besitzen, die sie am Leib tragen.
    Sie müssen ihm helfen, das magische Buch der toten Tage zu finden, sonst endet sein Leben in der Silvesternacht, denn vor 15 Jahren hat er einen Pakt mit dem Teufel geschlossen...
    Leider schafft es Marcus Sedgwick meiner Meinung nach nicht, den Leser wirklich in seinen Bann zu ziehen, die Figuren werden nie wirklich plastisch, obwohl die Abenteuer schon spannend sind. Und was es mit dem "Buch der toten Tage" auf sich hat, wird nur ganz am Rande gestreift.
    Ich war so enttäuscht von dem schnellen Ende, das keine Fragen beantwortet und alle im Ungewissen zurück lässt. Jetzt habe ich gesehen, dass es eine Fortsetzung gibt, die nahtlos an die Handlung anschließt. Das ist auch dringend notwendig!

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    Annabels avatar
    Annabelvor 6 Jahren
    Rezension zu "Das Buch der toten Tage" von Marcus Sedgwick

    Meine Meinung:
    "Das Buch der toten Tage" ist ein wundervolles Buch, voller schauriger, lustiger aber auch gefühlvoller Momente. Es ist, als würde man einen guten Film zu Weihnachten schauen, während man liest. Immer wieder wendet sich die Geschichte und Freunde werden zu Feinden, sowie Feinde zu Freunden. Jeder der Charaktere ist gut durchdacht und die ganze Geschichte ist etwas vollkommen anderes, was man jedoch schon merkt, wenn man die erste Seite liest.
    Das Leben von Boy und die Art, wie Valerian mit ihm umgeht sind sowohl rührend, als auch grausam und trotzdem ist jede der Figuren auf ihre Weise liebenswert.
    Jedoch hätte man aus diesen 284 Seiten ruhig einen dicken Schinken von 700 Seiten schreiben können, denn manche Geheimnisse hätte man lieber genauer geschildert bekommen und auch Boy's Welt hätte ich gern mehr kennen gelernt.
    Als ich das Buch zuklappte, war es, als wäre die Geschichte noch nicht vorbei, als würde ein Teil fehlen, aber so war es nicht.

    Mein Fazit:
    Marcus Sedgwick hat -wenn auch auf wenigen Seiten- eine wundervolle Geschichte geschaffen, von der ich jetzt immer noch träume und mit der sich viele Bücher nicht messen können.
    Und auch, wenn das Buch nicht allzu dick ist, ist es kein Buch 'für nebenbei', denn wenn man parallel dazu ein anderes Buch liest, verliert sich die Spannung, der Zauber, die Stimmung und all die Verknüpfungen verwirren sich ineinander.
    Empfehlen würde ich es für eine lange Winternacht oder einen ruhigen Abend.:)

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    MrsBuchwurmvor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Buch der toten Tage" von Friedrich Kur

    Den einen Stern vergebe ich nur wegen des tollen Covers und des Buchtitels.
    Das Buch selbst war mehr als enttäuschend. Ich habe es zwar zu Ende gelesen, aber ich habe mich sehr sehr oft geärgert. Die Geschichte wäre ja ansich interessant und auch die Stimmung des Buches war toll, aber das hilft alles nichts, wenn ich auf jeder Seite mindestens einen Rechtschreibfehler, Grammatikfehler oder Tippfehler habe! Und das vorallem bei einem Jugendbuch wo man meinen sollte, dass Kinder durch Lesen ihre Rechtschreibung verbessern anstatt sie zu verschlechtern. Ich frage mich wirklich ob das nie jemand Korrekturgelesen hat?! Oder war nur mein Buch so fehlerhaft?

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    Denise93s avatar
    Denise93vor 9 Jahren
    Rezension zu "Das Buch der toten Tage" von Friedrich Kur

    Als ich mir die Zusammenfassung durchgelesen habe, dachte ich, ich werde ein zweites Mal Krabat lesen aber dann war es doch ganz anders. Mzstisch und packend bis zum Ende. Ein schønes Kinderbuch und zugleich ein Einblick in die Geschichte fuer Erwachsene. Oft konnte ich aber auch hier das Geschehen schon vorausahen, also sehr durchsichtig das Buch. Anstonsten aber auch schoen geschrieben, allerdings mit einigen Rechtschreibfehlern. Die Lektoren haben hier keine gute Arbeit geleistet.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Das Buch der toten Tage" von Friedrich Kur

    Ein sehr spannend erzähter Roman, mit zeitloser, düsterer und dreckig stinkender Umgebung, von Marcus Sedgwick meisterhaft in Szene gesetzt. Und das alles in einer Zeit, in der die Grenzen zur anderen Welt offen scheinen.

    Ich selbst war von der ersten Seite an mitgerissen, konnte nicht aufhören zu lesen, und hatte sogleich Gefallen an den verschiedenen Charakteren gefunden.
    Mr. Sedgwick hat ein großes Talent, detailierte Umgebungen und vielseitige Charaktere zu schaffen.

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    ZwergPinguins avatar
    ZwergPinguinvor 10 Jahren
    Rezension zu "Das Buch der toten Tage" von Friedrich Kur

    Der junge ohne Name und ohne Familie, der von allen nur “Boy” genannt wird, lebt bei dem Magier und Illusionisten Valerian. Dieser Magier ist mehr als nur ein bißchen eigen und Boy stellt fest, dass er sich zunehmend merkwürdiger verhält. Bald gibt es Mord und Totschlag und Boy steckt mittendrin in einem Geheimnis und in einer großen Gefahr. Hat der Magier einen Pakt mit den Mächten es Bösen geschlossen?
    (ich habe jetzt nicht den Klappentext wiedergegeben, da ich der Meinung bin, dass dort zu viel verraten wird - - andererseits ist meine Inhaltsangabe ziemlich nichtssagend...)

    Das Buch spielt innerhalb der toten Tage (gemeint sind damit die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr) und innerhalb dieser kurzen Zeitspanne muss das Geheimnis gelöst und die Gefahr gebannt werden.

    Meine Meinung
    Ich bin von diesem Buch positiv überrascht, da ich ohne besondere Erwartungen an die Lektüre gegangen bin und nicht erwartet hatte, dass es mich so fesseln würde, obwohl ich eigentlich mit dem Verlag bisher fast nur gute Erfahrungen gemacht hatte.
    Schon die Aufmachung fand ich eigentlich ganz geheimnisvoll und nicht zu bunt - auch wenn sie wohl eher das weibliche Geschlecht anspricht, oder irre ich mich da?? (z.B. wegen der Farben meine ich)
    Kaum hatte ich dann angefangen, wollte ich es auch gar nicht mehr weglegen - die schaurige Atmosphäre, die mit treffenden Worten gezeichnet wird, hatte mich gepackt und ich wollte unbedingt mehr von Boy und seinem seltsamen Meister erfahren und so bin ich dann auch ziemlich schnell am Ende angelangt.
    Und da ist der einzige Haken an der Geschichte: wie schon die Rezensenten/Innen bei amazon das ein oder andere Mal geschrieben haben, kommt das Ende etwas plötzlich und unmotiviert.
    Es bleiben sehr viele Fragen offen, obwohl es gleichzeitig doch irgendwie abgeschlossen wirkt. Was das angeht, bin ich etwas ratlos. Aber da ich bis dahin eine sehr gute Leseunterhaltung hatte, ist das Buch für mich trotzdem ein gelungenes Lesevergnügen mit weniger Fantasy-Elementen als “befürchtet”

    Deshalb abschließend zusammengefasst: und schaurig-schönes, nur selten richtig ekliges Lesevergnügen mit wirklich toller Atmosphäre - nur das Ende fällt etwas ab gegen den Rest.

    Und es ist auch nicht zwingend erforderlich, dieses Buch zum Jahresende zu lesen - auch wenn das sicher seinen eigenen Reiz hat. Gerade bei diesen Temperaturen kann ein verschneiter Schauplatz seinen Reiz haben.

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    Keksisbabys avatar
    Keksisbabyvor 10 Jahren
    Rezension zu "Das Buch der toten Tage" von Friedrich Kur

    Boy derStraßenjunge wurde von dem Magier Valerian aufgelesen. Er besitzt nichts, nicht einmal einen Namen und an sein Leben vor der Straße erinnert er sich nicht. Darum ist es nicht verwunderlich das Boy seinem Meister mit fast hündischer Unterwürfigkeit in allem beisteht. Doch sein Meister hat sich verändert. In der Woche zwischen Weihnachten und Neujahr, den toten Tagen des Jahres, wird er immer unruhiger und schickt ihn auf immer abenteuerlichere Botengänge. Die Situation spitzt sich zu, denn Valerian eröffnet ihm das er ein magisches Buch finden muß, sonst würde er in der Silvesternacht sterben. Zusammen mit seine Meister und dem Dienstmädchen Willow beginnt eine Schnitzeljagd durch eine Stadt der 19. Jhd-Wende, wie man sie häufig in Dickens Romanen antrifft.
    Ich mochte ehrlich die Stimmung die in desem Roman vorherrscht. Düster und geheimnisvoll. Ein bißchen wie bei Edgar Ellen Poe. Das Problem ist nur das es an manchen Stellen keine Erklärungen gab. Wer ist das Phantom das mordend durch die Nacht zieht, hat es etwas mit der Geschichte zu tun? Wer ist Boy? Woher kommt er? Wer waren seine Eltern? Warum erinnert er sich nicht? Das Ende war auch nicht nur offen, sondern man bekam das Gefühl der Autor hatte einfach keine Lust mehr, oder er wollte eine riesige Fortsetzung schreiben, die die Geschichte aber nicht im geringsten hergibt. Ich war an manchen Stellen echt frustriert über die lose im Roman herumbaumelnden Enden, denn all die Fragen wurden vom Autor selbst gestellt, aber nie beantwortet. Es las sich aber leicht und schnell und war ansatzweise gruselig.

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