Marcus Sedgwick Ghosts of Heaven

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Inhaltsangabe zu „Ghosts of Heaven“ von Marcus Sedgwick

Abgründig, verstörend und betörend

England zur Zeit der Hexenverfolgung. Anna Tunstall ist schön, blutjung, und ihre roten Haare sind im ganzen Dorf bekannt. Genauso wie die Arbeit ihrer Mutter, die den Nachbarn gegen Wehwehchen hilft, sie mit Salben, Tinkturen und Kräutern versorgt. Doch dann stirbt die Mutter, und Anna bleibt mit ihrem kleinen Bruder allein zurück. Und plötzlich ändert sich - auch mit Erscheinen eines neuen Pfarrers in der Gemeinde - die Stimmung im Dorf. War Anna nicht schon immer auffällig? Ist ihretwegen nicht ein Kind gestorben? Eine junge Frau steht vor der Anklage. Mit dramatischen Folgen. Es ist eine von vier Geschichten, die in vier Jahrhunderten spielen und die Marcus Sedgwick virtuos zu einem großen Ganzen verwebt. Ghosts of Heaven konfrontiert den Leser mit seinen ureigenen Ängsten und Albträumen. Und die Lektüre geht unter die Haut.

Mal was anderes!

— Bergbaron

Sehr interessant

— Booksarehome

Spannend-schaurige Geschichten, die alle verbunden sind. 24 Arten es zu lesen? Hm, eher nicht, aber trotzdem sehr cooles Leseerlerlebnis

— BlueSunset

Verschiedene Jahrhunderte und immer geht es um eine Spirale. Man kann von Vorne beginnen oder von Hinten

— Sturmherz

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  • Spannend und interessant, mal was ganz anderes

    Ghosts of Heaven

    Booksarehome

    18. July 2017 um 20:51

    Meine Meinung:Als erstes möchte ich mich ganz herzlich beim dtv Verlag für dieses Rezensionsexemplar bedanken!Das Buch ist mal was ganz anderes, wie ich finde. Es ist in 4 Teile aufgeteilt. Man kann sie nach beliebiger Reihenfolge lesen. Insgesamt gibt es 24 Möglichkeiten diesen Roman zu lesen. Schon alleine das unterscheidet sich von vielen anderen Büchern. In jedem Teil ist man in einer anderen Zeit. Im ersten Teil ist man ziemlich am Anfang der Menschheit, im zweiten Teil geht es um die Hexenverfolgung im Mittelalter, der dritte Teil spielt ca. in der Gegenwart und der vierte und letzte Teil spielt in der Zukunft. Durch das aufteilen in 4 Teile liest sich das Buch sehr schnell. Mein liebster Teil war gleich der erste, da der ganz anders geschrieben wurde. Dieser wurde nämlich in Versen geschrieben, aber das zieht sich nicht durch das ganze Buch. Aber alle 4 Teile sind sehr interessant und spannend geschrieben.Fazit:Ich fand das Buch sehr interessant und es war wirklich mal was ganz anderes. Ich bin jetzt schon überzeugt, dass ich es sicher nocheinmal lesen werde, nur in einer anderen Reihenfolge. Aber an alle anderen ich kann euch das Buch wirklich empfehlen!Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

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  • 24 Arten es zu lesen? Hm, eher nicht, aber trotzdem sehr cooles Leseerlerlebnis

    Ghosts of Heaven

    BlueSunset

    03. May 2017 um 18:43

    „Vier Geschichten und ein Roman. 24 Möglichkeiten, ihn zu lesen“ – Diese Ankündigung hat mich direkt neugierig gemacht. Normalerweise gehe ich davon aus, dass solche Sprüche nur ein geschickter Werbekniff sind, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und ich muss zugeben, dass es hier zumindest bei mir gut funktioniert hat. Aber auch folgender Satz hat mich sehr neugierig gemacht: „Über das Schicksal, den Lauf des Universums und das Wunder Mensch in all seiner Abgründigkeit.“  In „Ghosts of Heaven“ bekommt der Leser vier Geschichten vorgelegt, die alle etwa 100 Seiten lang sind. Der Verlag gibt an, dass alle Geschichten unabhängig voneinander gelesen werden können, in einer Reihenfolge, die man sich selbst aussucht. Deshalb die Aussage, dass man 24 Möglichkeiten hat, das Buch zu lesen – Je nach dem in welcher Reihenfolge man die Geschichten liest, ergeben sich neue Kombinationen. Im Buch sind sie chronologisch geordnet, also nach dem Zeitraum, in dem die Geschichten spielen. Die erste Geschichte beginnt in einer weit, weit entfernten Vergangenheit, die zweite im Mittelalter zur Zeit der Hexenverfolgung, die dritte im frühen 20. Jahrhundert und die letzte mehrere hundert Jahre in der Zukunft. Alle Geschichten sind auch einzeln als eBook erhältlich. Kann man die Geschichten tatsächlich in beliebiger Reihenfolge lesen?  Dies kann ich schlecht mit einem schlichten Ja oder Nein beantworten. Die Geschichten sind nämlich alle in sich abgeschlossen und benötigen nicht das Wissen der anderen Geschichten, um verstanden zu werden. Dennoch würde ich empfehlen, „Der gnädigste Platz in der Hölle“ und „Schicksalslied“ eher am Schluss zu lesen. Dort wird nämlich am Rande auf die anderen Geschichten Bezug genommen und eine davon wird so detailliert beschrieben, dass man dann schon weiß, wie sie endet. Wie sind sie verbunden?  Natürlich bleibt der Vergleich zu „Cloud Atlas“ nicht aus, er wird ja sogar offiziell zur Werbung genutzt. Ich habe „Cloud Atlas“ nicht selbst gelesen, sondern nur den Film geguckt und kann zumindest in dem Zusammenhang sagen, dass dieser Vergleich berechtigt ist. Ich finde sogar, dass in „Ghosts of Heaven“ die Verbindung zwischen den Geschichten sogar noch ein wenig stärker ausgeprägt ist. Denn es gibt ein Thema, das sich durch das ganze Buch zieht und sogar vor dem Vorwort bereits erklärt wird. Ich empfehle sehr, „Schicksalslied“ als letzte Geschichte zu lesen, da dort zum Schluss ein Bogen geschlagen wird zum Beginn des Buches, was ich sehr, sehr toll fand, da es so passend und kreativ umgesetzt ist. SpracheWas ich besonders hervorheben will, ist, wie sich die Geschichten stilistisch voneinander unterscheiden. So ist die erste Geschichte „Flüstern im Dunkeln“ ungewöhnlich geschrieben: Es gibt keine Dialoge, der ganze Text ist kursiv geschrieben und ähnelt von der Darstellung einem Gedicht. Hier setzt Marcus Sedgwick sehr eindrucksvoll die Optik und Sprache des Textes ein, um den Eindruck zu verstärken, eine Geschichte aus der Zeit der Höhlenmalerei zu lesen. Auch die anderen Geschichten sind zwar vom Schreibstil ähnlich, haben aber alle eine kleine Besonderheit, an der man merkt, dass es sich um eine andere Geschichte handelt. Fazit  Ein Buch, in dem es um Obsession, versteckte Zeichen und den Menschen an sich geht. Ich kann dieses Buch weiterempfehlen - es liest sich gut und die Geschichten sind spannend. Der Inhalt der Geschichten ist oft düster, sodass mir manches Mal ein Schauer über den Rücken gelaufen ist. Eine kleine Warnung für Fans von Happy Ends muss ich an dieser Stelle leider aussprechen, denn die Geschichten haben keine. Also Finger weg von diesem Buch, wenn ihr ein schönes, glückliches Ende braucht! Da ich die Geschichten in der im Buch vorliegenden, chronologischen Reihenfolge gelesen habe, kann ich leider keine Aussage darüber treffen, wie sich die Geschichte in einer anderen Reihenfolge entfaltet, würde aber sehr empfehlen, die Chronologie einzuhalten, da gerade in „Der gnädigste Platz in der Hölle“ große Spoiler zu „Die Hexe im Wasser“ enthalten sind. Zudem hat man, wenn man das Buch in der vorgegebenen Reihenfolge liest, eine Reise quer durch die Menschheitsgeschichte hinter sich.Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst.

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  • Konnte mich leider nicht so richtig überzeugen

    Ghosts of Heaven

    mylittlebookworld

    24. April 2017 um 10:11

    Worum es geht:England zur Zeit der Hexenverfolgung. Anna Tunstall ist schön, blutjung, und ihre roten Haare sind im ganzen Dorf bekannt. Genauso wie die Arbeit ihrer Mutter, die den Nachbarn gegen Wehwehchen hilft, sie mit Salben, Tinkturen und Kräutern versorgt. Doch dann stirbt die Mutter, und Anna bleibt mit ihrem kleinen Bruder allein zurück. Und plötzlich ändert sich - auch mit Erscheinen eines neuen Pfarrers in der Gemeinde - die Stimmung im Dorf. War Anna nicht schon immer auffällig? Ist ihretwegen nicht ein Kind gestorben? Eine junge Frau steht vor der Anklage. [Quelle: Verlag]Was ich über ... denke:... die Geschichte...:Ich fand die Idee mit vier Geschichte in vier verschiedenen Jahrhunderten, die alle durch ein einziges Symbol miteinander verbunden sind wirklich interessant.Auch die Umsetzung hat mir gut gefallen. Die ersten drei Geschichten mochte ich wirklich gerne, die vierte hingegen fand ich nur noch verwirrend und hat für mich nicht so sonderlich viel Sinn ergeben.Die Geschichte haben sich nicht nur inhaltlich, sondern auch von ihrer Form her unterschieden, was mir sehr gut gefallen hat.... die Charaktere...:Mit keinem der Charaktere aus einer der vier Geschichten konnte ich so wirklich viel anfangen. Vermutlich lag es daran, dass jede Geschichte nur knapp 100 Seiten hatte und man so die Charaktere nicht wirklich kennen lernen konnte.Am liebsten mochte ich noch Anna. Ihre Geschichte hat mir auch am besten gefallen. Ich finde alles, was mit der Hexenverfolgung zu tun hat, einfach unglaublich interessant.Vor allem wie sie mit ihrem Bruder umgeht, der immer mal wieder Anfälle hat, die wir heute als Epilepsie erkennen können, fand ich wirklich rührend. Auch den Charakter des Mädchens aus der ersten Geschichte fand ich ganz interessant. Man merkt, dass sie ein Mensch ist, der vorausdenkt und ihrem Zeitalter ein wenig voraus ist.... das Cover...:Finde ich ganz schön und passt auch ganz gut zum Buch.Was mir am besten gefallen hat:Man kann die Geschichten in beliebiger Reihenfolge lesen. Außerdem fand ich drei der vier Geschichten wirklich gut.Was mir nicht gefallen hat:Die vierte Geschichte mochte ich überhaupt nicht. Außerdem finde ich es schade, dass man keinen der Charaktere wirklich kennen lernen konnte.Bewertung: 3 von 5 SternenAlles in allem hat mir das Buch ganz okay gefallen, konnte mich aber leider auch nicht total überzeugen. Die ersten drei Geschichten haben mir noch wirklich gut gefallen, die vierte leider gar nicht mehr und ich fand es eben auch schade, dass man zu keinem Charakter eine wirkliche Verbindung aufbauen konnte, da man sie grade mal über knapp 100 Seiten kennen lernen konnte.

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  • LL rezensiert

    Ghosts of Heaven

    lenasbuecherwelt

    21. April 2017 um 10:19

    Das Konzept des Buches sprach mich einfach so an, dass ich es mit „Ghosts of Heaven“ versuchen wollte. Das Buch vereint 4 Geschichten, die durch alle Jahrhunderte spielen. Es geht um die Geschichte eines Mädchens, das in der Steinzeit lebt, um ein Mädchen, das Jahrhunderte später für eine Hexe gehalten und angeklagt wird, um einen jungen Arzt, der in einem Irrenhaus arbeitet und um eine Mission in der Zukunft: die Besatzung des Raumschiffes ist auf dem Weg zu einem neuen Planeten. Das Buch wird als moderner Schauerroman betitelt und hält dieses Versprechen auch. Denn eine Gemeinsamkeit zieht sich durch alle 4 Geschichten: eine wabernde Atmosphäre, dunkel und unheimlich, schaurig, verstörend und doch will man trotzdem immer weiter lesen. Was sich auch durch das Buch zieht, sind Spiralen. In jeder Geschichte taucht das schneckenförmige Gewinde in einer Form auf. Herr Sedgwick schreibst atmosphärisch, flüssig und direkt. Es gab eine Geschichte, die sich etwas gestreckt hat, nicht jedes Thema wird jeden Leser ansprechen, dennoch finde ich seine Auswahl gut gelungen. Es geht um die Abgründe und um die Träume der Menschen und auch darum, was uns zwischen allen Jahrhunderten verbindet. Dabei hat mir die erste Geschichte, die in Gedichten geschrieben ist, am besten gefallen. Auch sonst gab es immer wieder spannende Stellen, aber auch ein paar langatmige Passagen. Es waren vielleicht keine 24 Arten, dieses Buch zu lesen, spanend war das Konzept aber trotzdem.

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  • Wann ist es zu Ende und wo ist der Anfang

    Ghosts of Heaven

    Sturmherz

    18. April 2017 um 09:21

    Das Buch verspricht schon via Klappentext das es sich um eine Geschichte handelt die man von vorne oder von hinten lesen kann.Ich habe, aus reiner Gewohnheit am Anfange begonnen. Und die Geschichte startet im wahrsten Sinne des Wortes auch am Anfang. Bei den ersten Menschen in der Geschichte der Menscheit. Erzählt wird immer aus der Sicht eines Charakteres und dessen Leben, die Verbindung zur Unendlichkeit in Form einer Spirale. Wir verfolgen das Geschehen bis hin in die ferne Zukunft. Ich war anfangs skeptisch aber dann hat mich die Geschichte gefesselt und ich hab gar nicht mehr aufhören können. Achtet euch mal auf Spiralen in eurem Umfeld. Ihr werdet staunen wieviele es hat...

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