Marcus Willaschek Der mentale Zugang zur Welt

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Inhaltsangabe zu „Der mentale Zugang zur Welt“ von Marcus Willaschek

Ist die uns vertraute Wirklichkeit von unserem Denken und Erkennen unabhängig? Der Realismus gibt auf diese Frage eine positive, die verschiedenen Formen des Antirealismus (u.a. Idealismus, Konstruktivismus, Verifikationismus) eine negative Antwort. Doch die Diskussion zwischen Realisten und Antirealisten, so die zentrale These des Buches, beruht auf einem Missverständnis des zugrunde liegenden Problems.<CR>Nach einer detaillierten Explikation verschiedener Varianten des Realismus und dem Nachweis, dass der Common sense auf eine anspruchsvolle realistische Position festgelegt ist, werden die Motive herausgearbeitet, die zur philosophischen Infragestellung des Realismus geführt haben. Wie sich dabei zeigt, liegt das historisch wie systematisch primäre Problem nicht in der Denkunabhängigkeit der Wirklichkeit, sondern in der Möglichkeit unseres mentalen Zugangs zu ihr: Wie können wir über die Wirklichkeit Wissen erlangen und wie können wir uns im Denken überhaupt auf sie beziehen, wenn diese Wirklichkeit von unserem Denken und Erkennen völlig unabhängig ist? Eine "kontextualistische" Zurückweisung des Skeptizismus und eine neuartige ("normativ-disjunktive") Konzeption von Intentionalität sollen zeigen, daß die mentale Zugänglichkeit der Wirklichkeit durch ihre Denkunabhängigkeit nicht in Frage gestellt wird. Es gibt demnach auch umgekehrt keinen Grund, die Denkunabhängigkeit der Wirklichkeit in Frage zu stellen.<CR>Anknüpfend an Arbeiten u.a. von H. Putnam und J. McDowell und in Auseinandersetzung mit der neueren Literatur zum Realismus (S. Blackburn, M. Dummett, N. Goodman, R. Rorty, C. Wright u.a.) ist ein zentrales Ziel des Buches die Überwindung der Auffassung, dass unser mentaler Zugang zur Welt niemals direkt, sondern stets durch Repräsentationen vermittelt ist. Das Ergebnis ist die indirekte Verteidigung eines "direkten" Realismus.

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