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mareikealbracht

vor 2 Jahren

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Liebe Leser und Leserinnen!

Gerne möchte ich euch in einer Leserunde mein Buch "Katz und Mord" vorstellen, dass im November 2015 als Ebook beim Verlag Midnight by Ullstein erschienen ist.
Leseexemplare gibt es im Amazon Kindle und im Epub Format.

Angesprochen fühlen dürfen sich alle Freunde von Regionalkrimis. Besonders freue ich mich über Leser, die Humor, Rätsel und menschliche Verwicklungen mehr zu schätzen wissen, als blutrünstige Mordfälle und nervenzerfetzende Thriller.

Worum geht es?
Von ihrem Freund für eine Jüngere verlassen, kommt Oberkommissarin Anne Kirsch ein Mordfall gut gelegen: In Bontkirchen im Sauerland wird Jürgen Gruber erschossen aufgefunden. Bereits wenige Wochen zuvor war im selben Dorf die Rentnerin Luise Steinmetz an einer Knollenblätterpilzvergiftung gestorben. Gibt es eine Verbindung zwischen den Mordfällen? Und wo ist Luises Katze? Anne beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und begibt sich dabei unwissentlich in Lebensgefahr...

Wer schon mal reinschnuppern möchte: Hier findet ihr eine Leseprobe.

Wenn ihr an der Leserunde teilnehmen möchtet, beantwortet bitte kurz die Frage: Was gefällt euch an einem Regionalkrimi?

Ich freue mich auf eine spannende Zeit mit euch!
Eure Mareike Albracht

Autor: Mareike Albracht
Buch: Katz und Mord

melanie1984

vor 2 Jahren

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Ich lese wahnsinnig gerne Krimis und liebe Katzen! Deswegen wäre das Buch genau das Richtige für mich.
An Regionalkrimis mag ich so gerne, dass man viel von der Gegend und den Eigenarten der Menschen, die dort leben, erfährt. Ich finde es auch toll, wenn regionale Dialekte verwendet werden.

buecherwurm1310

vor 2 Jahren

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Als Krimifan mag ich natürlich auch Regionalkrimis. Dabei finde ich es genauso schön, Bekanntes wieder zu entdecken wie Regionen, die ich noch nicht kenne, neu zu entdecken. Schön ist es, wenn viel Lokalkolorit dabei rüberkommt.

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mareikealbracht

vor 2 Jahren

Kapitel 11 - 12
@danielamariaursula

Das mit dem 7er BMW ist ein guter Einwand. Ich kenne mich mit Autos leider nicht so gut aus. Im zweiten Buch wird Reiser nicht vorkommen, aber ich brauche ihn bestimmt noch mal. Dann werde ich mir eine Lösung einfallen lassen. Vielleicht eine Erbschaft, die er gemacht hat, oder vielleicht hat unser aalglatter Staatsanwalt ja auch Dreck am Stecken. Schmiergelder, Steuerbetrug oder soetwas. Mal sehen, was er mir noch von sich preisgibt ;)

SteffiR30

vor 2 Jahren

Eure Rezensionen

So hier kommt nun auch endlich meine Rezi. Sorry, dass es so lange gedauert hat. Nochmal herzlichen Dank, dass ich diesen tollen Krimi mitlesen durfte!

http://www.lovelybooks.de/autor/Mareike-Albracht/Katz-und-Mord-1202142299-w/rezension/1241345373/

JMVolckmann

vor 1 Jahr

Eure Rezensionen
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Katz und Mord

Nachdem ich etwas länger für die Lektüre gebraucht habe, habe ich nun Katz und Mord wieder zur Hand nehmen können und es in einem Rutsch beendet – denn aus der Hand legen, konnte ich Deine Geschichte nicht mehr. Um es vorweg zu nehmen: Der Krimi hat mir ausgesprochen gut gefallen. Wie schon bei „Tödliche Gedanken“ von Marcus Johanus, in dessen Leserunde ich teilnehmen konnte, möchte ich auch Dir meine Leseeindrücke ein bisschen detaillierter schildern – nicht nur aus der Perspektive eines Lesers sondern auch aus der eines Autors.

Beginnen möchte ich mit den Charakteren, aus deren Perspektive der Großteil der Geschichte geschildert ist. Die liebe Maria Redlich zähle ich also nicht dazu, auch wenn mir der Einstieg aus ihrer Perspektive sehr gut gefallen hat – das hat gleich die Augen dafür geöffnet, in was für einem Setting wir uns bewegen. Und da sie nun auch am Ende eine überraschend gewichtige Rolle gespielt hat, ist sie fast schon so etwas wie ein stilistischer Rahmen, der sich um die Geschichte spannt.
Viel mehr geht es mir natürlich um Thorsten, Anne und Anton (plus Thea, obwohl sie keine eigene Erzählperspektive besitzt) – womit gleich die Weisheit vom Tisch gefegt wird, die häufig in Schreibratgebern zu finden ist: Keine zwei Charaktere in zentralen Rollen mit denselben Anfangsbuchstaben. Pustekuchen, das geht hier sehr gut und ist mir an keiner Stelle negativ aufgefallen.

Ich konnte mich mit Thorsten ausgesprochen identifizieren und hatte keine Schwierigkeiten, mich seiner Sichtweise und Wahrnehmung zu bedienen. Wundervoll an der Figur finde ich nicht nur seine Bodenständigkeit und seine moralischen Handlungsgrundsätze. Vielmehr macht ihn auch die Tatsache sympathisch, dass der Schatten, der auf seiner jüngsten Vergangenheit ruht, kein tiefes finsteres Loch ist, wie es in so manchen anderen Krimis der Fall ist – Drogen, Alkohol, tödliche Schüsse, Korruption. Nein, es ist ein Kuss und der Moment der Versuchung, der ihn übermannt hat und dem er wieder hat Herr werden können. Mit anderen Worten: Thorsten ist ein normaler Mensch mit normalen Problemen und normalen Konflikten. Ein absolut runder Charakter – versüßt mit dem wundervollsten, unausgesprochenen Heiratsantrag, den ich jemals gelesen habe. Ich muss jetzt noch immer lächeln, wenn ich an den alten Otter denke. Ganz großes Lob.

Mit Anne hatte ich ein paar mehr Schwierigkeit. Oder eher: Mir fiel es schwer, mich für sie zu interessieren. Das liegt nicht daran, dass der Schicksalsschlag des unvermittelten Beziehungsendes unpassend gewesen wäre. Auf gar keinen Fall. Es ist derselbe gute Ansatz, den Du auch bei Thorsten gewählt hast. Ein normaler Mensch mit normalen Problemen. Aber: Ich kannte Anne nicht. Ich wusste nicht, wer sie ist, wusste nicht, ob ich mich für sie erwärmen sollte, oder nicht. Ihr Alltag wurde aus den Angeln gehoben, ohne dass ich die Chance hatte, ihren Alltag zu sehen und daraus mein Mitgefühl zu schöpfen. Das ist ungefähr damit vergleichbar, dass rasante Verfolgungsszenen als Einstieg in die Handlung zwar in Filmen gut funktionieren, weil sie den Leser visuell mitreißen, in Büchern allerdings oft den erwünschten Effekt verfehlen, weil uns die involvierten Charaktere noch relativ egal sind. Trotzdem konnte ich mich nach diesen Anfangsschwierigkeiten auch mit Anne sehr gut identifizieren. Ihre Art und Weise zu denken, die Schlüsse, die sie zieht, die Sprache, die sie spricht haben mich an jeder Stelle des Buches mitgenommen. Und mitgenommen war ich dann natürlich auch ab dem letzten Drittel.

Anton ist ein strategisch sehr geschickt gewählter Charakter, denn er ermöglicht dem Leser einen bequemen Blick über die Schulter auf die Polizei- und Ermittlungsarbeit, ohne dass dabei eine steile Lernkurve bewältigt werden muss. Wenn Annes und Thorstens Sichtweise für „echte“ Polizeiarbeit stehen, dann bietet Anton dem Leser einen Anknüpfungspunkt auf Tatort-Niveau. Gemeinsam mit ihm baut der Leser seine ermittlungstechnische Naivität ab und wir können gut in den Alltag einer Ermittlung einsteigen. Mir konntest Du zumindest das Gefühl vermitteln, dass eine Ermittlung (zumindest der spannende vom Papierkram befreite Teil) so aussehen könnte. Zudem ist Anton sympathisch und humorvoll und hat eine sehr auflockernde Wirkung beim Lesen.

Thea von der Linde – die große Antagonistin. Was soll ich sagen? Ich vermutete nach den ersten paar Seiten ihres Auftretens, dass sie die Mörderin ist. Aber ich glaube, dass ich das nur erahnen konnte, weil ich selber ein Autor bin. Du folgst hier der Prämisse, dass der größtmögliche Tiefpunkt für den Hauptcharakter möglichst früh vorbereitet werden musste. Anne und Thorsten befinden sich nicht in ihrer Heimatstadt, sondern in einem Dorf, in dem ein zweifacher Mörder noch frei herumläuft. Da Thorsten jedoch immer wieder nach Dortmund zurückgekehrt ist und Anne sich außerhalb ihrer Zuständigkeit in Brontkirchen einquartiert hat, wäre für mich einer der ersten Schritte um ihr Schicksal vorzubereiten, dass sie in engen Kontakt mit dem Mörder gerät, ohne dass sie es ahnt. Als sie dann bei Thea eingezogen ist, bei einer wahren Kräuter-, Natur- und damit auch Giftexpertin, und dazu auch noch ihr Mobiltelefon keinen Empfang hat, war mir klar, dass sie sich in der Höhle des Löwen befand. Zweiter Indikator war die Liebenswürdigkeit, die du Thea zugestanden hast und die daraus entstehende Sympathie für eine etwas schrullige alte Frau. Niemand aus dem Dorf wurde so ausführlich beschrieben wie Thea. Nicht einmal die geschickt gestreuten Roten Heringe in Gestalt von Asshauer und Familie und Krüger.
Aber: Schlimm war es nicht, denn das Motiv hast Du lange Zeit sehr gut versteckt.

Das bringt mich zum nächsten Punkt: Der Spannungsbogen war sehr gut. Du hast Dir die Zeit gelassen, ein schönes Setting vor uns auszubreiten, die Ermittlungsarbeit sich entwickeln zu lassen und uns in den Rhythmus der Polizeiarbeit einzuführen. Das passt gut zur dörflichen und ländlichen Idylle und ist der von Gewissenhaftigkeit bestimmten Denkweise von Thorsten sehr angemessen gewesen. Ich wäre allerdings enttäuscht gewesen, wenn Du das bis zum Ende so durchgezogen hast. Aber das hast Du ja nicht. Das letzte Drittel ist mehr oder weniger durch einen Genre-Wechsel vom Krimi zum Thriller geprägt und unterliegt damit auch einem ganz anderen Pacing. Gespickt mit sehr guten Szenenwechseln, die glücklicherweise nicht immer in Form eines Cliffhangers daherkamen, entfaltet sich eine großartige Sogwirkung, die ich in dieser Form nicht vermutet hätte.

Ich persönlich war noch nie im Sauerland und kann daher nicht sagen, ob die Bezeichnung „Sauerland-Krimi“ zutreffend ist oder nicht. Aber: Du zeigst eine hervorragende Spannung zwischen Stadt und Land, zwischen Denk- und Lebensweisen der Stadt- und der Landbevölkerung. Die Ermittlungsarbeiten der Polizei sind geradezu eine Demaskierung der konservativ-dörflichen Strukturen und müssten jeden Sozialwissenschaftler begeistern. Eine Gruppendynamik, die geprägt ist von Tradition und halbherzigem Aufbegehren, von verschobener Demographie und der Tatsache, dass jeder alles über jeden weiß. Dass jeder weiß, dass es häusliche Gewalt gibt, aber niemand etwas unternimmt. Dass die Angst davor, das Ansehen zu verlieren, größer ist, als die Courage. Kungelei, Scham, Perspektivlosigkeit. Du schneidest große Themen an, ohne mit dem Finger direkt darauf zu zeigen. Das Ganze verpackst Du geschickt in Form von Roten Heringen, so dass der Leser mit der Frage alleine gelassen wird, was nun aus diesen Missständen wird, jetzt da offensichtlich ist, dass sie nicht zur Lösung des Falles beitragen. Ganz große Leistung, meiner Meinung nach. Mit einem Blick in die Geschichte des Dorfes legst Du die Wurzeln für die Identität der Bürger frei, wobei ich mich gefragt habe, ob dieser Zugehörigkeitsstreit vielleicht seine Spuren hätte haben sollen. Auf der anderen Seite ließe es sich aber auch interpretieren: Die Grenze verlief sogar über die Schanktheke – Alkohol verbindet also.

Mit Katz und Mord zeigst Du außerdem ganz hervorragende Rechercheleistungen. Als Autor muss ich Dir hier sagen, dass Du mir damit eine Theorie bewiesen hast: Solange der Autor ein oder zwei Sachgebiete tief durchdringt und mit seinem Wissen erzähltechnisch angemessen umgeht, kann man ihm alles andere auch abkaufen. In Deinem Fall ist es die polizeiliche Ermittlungsarbeit und vor allem das Wissen über den pathologischen Verlauf von Pilzvergiftungen. Du hast dort soviel Sachkenntnis gezeigt (die ich Dir als Laie voll und ganz abkaufe), dass ich auch bereit bin, Dir alles andere Gesagte als bare Münze abzukaufen. Großes Kompliment.

Sprachlich liest sich der Krimi sehr gut und flüssig. Deine unsichtbare Prosa gefällt mir ausgesprochen gut und auch die Dialekte oder Jugendsprache, die Du streckenweise einfließen lässt, sind nicht übertrieben, sondern treffen genau das verträgliche Maß, um weiter flüssig lesen zu können.
Nun aber doch ein kleiner Kritikpunkt. Je besser die Erzählstimme eines Autors ist, umso stärker komme ich als Leser ins Straucheln, wenn sie mir an einer Stelle dann doch nicht passend vorkommt. Bei Katz und Mord waren es zwei kleine Stellen. Zum einen leitest Du an einer Stelle einen POV-Wechsel mit einer Stimme ein, die eher zu einer auktorialen Erzählform passt: „Er würden richtigen Täter schnappen und er, Kriminalkommissar Anton Hellmann, würde ihm dabei helfen. SZENENWECHSEL Momentan war Thorsten Seidel allerdings noch weit davon entfernt, irgendjemanden zu schnappen.“ Das liest sich gut, Du brichst damit aber in diesem einen Moment mit der Erzählstimme, die sich zwischen beiden Charakteren eigentlich deutlich unterscheiden sollte. Der Erzähler wird in diesem Moment diffus und erscheint als jemand, der nicht an Ort und Zeit gebunden ist. Eine Lösung wäre gewesen, Thorsten als Einstieg in die Szene sich aktiv fragen zu lassen, wann er wohl den Täter schnappen würde.
Der zweite genauso kleine Schnitzer ist ein direkter POV-Fehler versteckt sich in Kapitel 11. Die Szene ist aus Annes Perspektive geschildert. „Beim Hinsetzen rollte eine neue Schmerzwelle durch ihren Kopf. Thea brühte gerade frischen Kaffee auf, aber ihr entging nicht, dass Anne eine Grimasse zog.“ Das Wissen darum, dass es ihr (Thea) nicht entging, kann sich dem Leser nur durch Annes Wahrnehmung erschließen. In diesem Fall ist es aber für einen ganz kleinen Moment Theas Wahrnehmung, die wir sehen.
Beides sind nur Kleinigkeiten und nicht weiter der Rede wert.
Womit ich ein paar mehr Probleme hatte war der Einstieg in Kapitel 2 und der sich dann anschließende Zeitsprung in die jüngste Vergangenheit, der recht langwierig war. Als Du mit der Erzählung wieder in der Gegenwart angekommen warst, war ich verwirrt, denn ich dachte, dass ich etwas doppelt lesen würde.
Auch ein paar Umbruchfehler in Zeilen und Absätzen waren dabei, aber das ist ja eher dem Verlag und den verschiedenen Formatierungen geschuldet.

Auf keinen Fall möchte ich mit Kritik abschließen, daher hier mein Schlusswort:
Katz und Mord ist ein großartiger Krimi mit tollen Charakteren, einem guten Spannungsbogen und einem furiosen letzten Drittel. Eine – deutlich kürzere – Rezension folgt demnächst.

mareikealbracht

vor 1 Jahr

Eure Rezensionen
@SteffiR30

Vielen Dank, liebe Steffi! ;-)

mareikealbracht

vor 1 Jahr

Eure Rezensionen
@JMVolckmann

Lieber Jens!
Danke für dein tolles und ausführliches Feedback!
Wow, ich bin richtig geflasht. Vielen von dem, was du in dem Buch gesehen hast, hatte ich gar nicht so geplant. Ich habe zwar einige Schreibratgeber gelesen, aber kreatives Schreiben nicht richtig gelernt. Nur durch viel Übung und natürlich auch durch sehr viel lesen.
Mit den Perspektivenwechseln hast du Recht, das habe ich auch nicht bewusst gemacht. Den "allwissenden Erzähler" mag ich ihn Büchern nicht besonders und versuche ihn zu vermeiden.

Als Autor weißt du ja selbst, dass man es nach jedem Buch eigentlich besser hätte machen können. Wenn ich Katz und Mord noch mal schreiben könnte, würde ich den Spannungsbogen noch anders aufbauen, also die erste Buchhälfte etwas spannender gestalten und einige Dinge verändern. Aber das versuche ich jetzt beim nächtsen Buch besser hinzukriegen, das im Moment im Lektorat steckt.

Das ist auch das Tolle an deinem Feedback (und an dem der anderen), dass ich es direkt ins nächste Buch einarbeiten kann. Ich finde am Schwierigsten ist es, sich als Autor in die Position des Lesers hineinzuversetzen und zu verstehen, wie das Geschriebene auf jemanden wirkt, der die Geschichte und die Figuren noch nicht kennt. Deshalb finde ich diesen Austausch super und total spannend!
Ich danke dir auch für deine schöne Rezi und wünsche dir noch ein schönes Wochenende!
Mareike

JMVolckmann

vor 1 Jahr

Eure Rezensionen
@mareikealbracht

Liebe Mareike,
zum Glück ist es ja nicht die Aufgabe eines Autors, das eigene Werk interpretieren zu müssen! Das wäre ja noch schöner. Aber wenn ein Buch Interpretationsspielraum lässt und ein Leser zum Nachdenken angeregt wird, dann ist das natürlich um so besser. Und das hast Du auf jeden Fall geschafft.
Ich finde es auch schade, dass das Fach "Kreatives Schreiben" in Deutschland noch nicht so verbreitet ist wie in den USA, wo es nahezu überall fester Bestandteil der Schul- und Hochschulbildung ist. Von daher gibt es für uns ja nur den Weg über Schreibratgeber und viel Learning by Doing. Und mal ehrlich, wer bin ich, der Dir sagen will, was Du gut oder schlecht gemacht hast? Mit zwei bisher unvollendeten Romanen und einer veröffentlichten Novelle reiche ich ja noch lange nicht an Deine "Street Credibility" heran. Wenn in meinen Leseeindrücken trotzdem etwas dabei war, das Dir helfen kann, dann freut mich das umso mehr.
Und Du hast Recht: Das Schöne am Schreiben, an Kritik und jeder Veröffentlichung ist - so hat es zumindest Brandon Sanderson mal gesagt - dass nicht das Buch das Produkt der Arbeit ist, sondern das eigene Können als Autor.
Es freut mich auf jeden Fall, dass das nächste Buch schon im Lektorat ist. Bin sehr gespannt! Wird es ein neuer Fall für Anne und Thorsten, oder etwas Eigenständiges?
Auch Dir ein schönes Wochenende.
Viele Grüße
Jens

mareikealbracht

vor 1 Jahr

Eure Rezensionen
@JMVolckmann

Das Fach "Kreatives Schreiben" hätte mir auch Spaß gemacht!
Naja, deine beiden Romane sind vielleicht unvollendet, aber wie ich auf Twitter gehört habe, auch beide bei über 160.000 Wörtern. Meine beiden Krimis haben jeweils nur 80.000 Wörter. Ist vielleicht auch Genre abhängig, aber so gesehen, hast du ja schon vier ;-)
Brandon Sanderson finde ich auch genial, außerdem hat er meine Lieblingsfantasyreihe, die "Wheel of Time" zuende geschrieben, wofür ich ihm ewig dankbar sein werde ;-)
Mein neues Buch wird auch ein Fall für Anne Kirsch, die leider Janitzki als Chef kriegt, worüber sie sich sehr ärgert. Dann muss sie auch noch ohne Thorsten ermitteln. Es gibt einen Todesfall und einen Fall von Stalking, die beide auf jemanden hinweisen, der in der forensischen Psychiatrie einsitzt. Marsberg ist bekannt für seine forensische Maßregelvollzugsklinik. Ich war dort und habe mit einigen gesprochen, die dort arbeiten, das war sehr spannend, und ich hoffe, der Fall wird es auch.
LG
Mareike

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