Mareike Allnoch

 4.4 Sterne bei 67 Bewertungen
Autorin von Den Sternen so nah und Jasmin.
Mareike Allnoch

Lebenslauf von Mareike Allnoch

Mareike Allnoch wurde 1996 geboren und ist, seit sie denken kann, total in Bücher vernarrt. Irgendwann kam ihr der Gedanke, wie es wäre, eine Handlung nach ihren Vorstellungen verlaufen zu lassen. Mit 17 Jahren begann sie schließlich, ihre erste eigene Geschichte zu schreiben. Daraus ist auch das Manuskript zu ihrem Debüt-Roman "Den Sternen so nah" entstanden. Wenn sie sich in ihrer Freizeit nicht gerade dem Lesen und Schreiben widmet, geht sie gerne auf Konzerte. Sie hat ein Faible für Boybands, Musik und Romantik-Filme.

Alle Bücher von Mareike Allnoch

Den Sternen so nah

Den Sternen so nah

 (46)
Erschienen am 23.05.2016
Jasmin

Jasmin

 (21)
Erschienen am 07.07.2018

Neue Rezensionen zu Mareike Allnoch

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Rezension zu "Jasmin" von Mareike Allnoch

Ein Hauch Orient
Jessica_Dianavor 24 Tagen

Zitat aus dem Buch: hab keine angst davor anderen zu zeigen, wer du bist. Meist sind gerade die Menschen, die zunächst etwas unscheinbar wirken, diejenigen, die am Ende am meisten leuchten und strahlen.

Klappentext:

Was, wenn die Geschichte um Jasmin und Aladin in Wahrheit ganz anders verlaufen wäre, als in Tausendundeine Nacht geschrieben steht…?
Als eines Tages plötzlich der unverschämt gut aussehende Dalan mit bronzefarbenem Teint wie aus dem Nichts in Jasmins Zimmer auftaucht, steht das Leben der schüchternen Außenseiterin Kopf. Dalan verbringt sein Dasein aufgrund eines Zaubers schon seit Jahrhunderten als Flaschengeist. Ohne es zu wissen, hat Jasmin ihn aus seiner Wunderlampe befreit und fortan drei Wünsche frei.
Doch das ist alles andere als einfach. Eine unbekannte dunkle Macht, die nach Dalans Leben zu trachten scheint, lässt die Grenzen zwischen Gegenwart und Vergangenheit immer stärker verschwimmen und Dalan muss sich plötzlich fragen: Ist er wirklich der, der er zu sein glaubt?
Je mehr Zeit Jasmin mit Dalan verbringt, desto weniger möchte sie ihn gehen lassen. Denn sind die drei Wünsche erst einmal erfüllt, wird Dalan in seine Zeit zurückkehren und sie wird ihn nie wiedersehen …


Meinung:
Hierbei handelt es sich um eine Adaption zu Aladin und der geschichte aus 1001 nacht, wie sie anders nicht sein könnte.
Jasmin ist in der schule eher die Außenseiterin und das bekommt sie täglich zu spüren, doch als Dalan in ihr Leben tritt scheint sich alles zu ändern. Die anfängliche Skepsis gegenüber ihm wandelt sich schnell in ein anderes Gefühl - das war aber auch vorhersehbar ? 

Zitat:
Ich habe mich geschämt für diese Frau, für diese ideale und es hat mich so unfassbar wütend gemacht. Warum hungert man sich freiwillig halb krank, während Menschen in anderen Ländern ernsthaft unter Hunger zu leiden haben? Manchmal verstehe ich eure Welt einfach nicht. Warum seit ihr so versessen darauf, perfekt zu sein? Weißt du was in Agrabah als schön gilt?
Ich schüttelte den Kopf.
"Das Lächeln einer Frau. Weil es mehr über den Charakter verrät als alles andere."

Im Buch treffen wir auf viele wunderschöne Botschaften, die man sich in meinen Augen zu Herzen nehmen sollte. Der Schreibstil ist flüssig und die einzelnen Seiten sind auxh mit wunderschönen Ornamenten gestaltet.
Zudem macht das Buch glaube ich auch deutlich das zeit, Herkunft nicht eine Rolle spielen sollte, sondern man zu seinen Gefühlen stehen soll. 

Fazit:
Eine wundervolle Märchenadpation in der wir auf viele bekannten Namen treffen. Eine Geschichte über Liebe, Mut und der Suche nach der eigenen Herkunft. 
Ein typischer Romantasy-Roman der das feeling aus dem Orient mit wunderschönen Metaphern direkt ins Wohnzimmer bringt und ein bisschen das Fernweh weckt. Mir persönlich gefiel der Roman sehr und ich freue mich auf teil 2.

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Rezension zu "Jasmin" von Mareike Allnoch

Ein zauberhaftes orientalisches Märchen
sara_lastikavor einem Monat

Nachdem ich bereits zahlreiche Märchenadoptionen gelesen habe, die unter anderem durch die Märchen der Gebrüder Grimm inspiriert wurden, habe ich mir „Jasmin – Orangenblütenzauber“ von Mareike Allnoch zur Hand genommen. „Jasmin“ ist eine 1001 Nacht Märchenadoption, die stark verwoben ist mit unserer westlichen Kultur – mehr dazu später – und auf einen meiner Lieblingsdisneyfilme basiert: Aladdin.


Auf dem ersten Blick sieht man ein orientalisch angehauchtes Cover in Blau- und Violetttönen, welches goldene Ornamente an den Seiten hat, eine in die Abendsonne getauchte Wüste zeigt, in dessen Sand eine Wunderlampe liegt. Man sieht bereits die Magie des Flaschengeistes auf dem Bild und alles schreit nach einer märchenhaften Geschichte voller Zauber und Romantik in die man sofort eintauchen möchte.


Die Autorin hat einen angenehm leichten Schreibstiel, der die Geschichte voran treibt und trotzdem Zeit für Momente lässt, in denen man die verschiedenen Protagonisten näher kennen lernen darf. Es gab ein oder zwei Szenen, von denen ich bis jetzt nicht weiß, ob sie für die Entwicklung der Geschichte unbedingt notwendig waren. Doch vielleicht werden sie wichtig für die noch kommenden Bände. Das kann man im vornherein schließlich nicht wissen.

Doch ansonsten war die Handlung genau das, was ich in letzter Zeit brauche. Es gab Spannung, Humor, ein paar Handlungsstränge, die ich so nicht erwartet habe und interessante und authentische Charaktere, die sich toll entwickelten und auch bereit waren, an ihren Schwächen zu arbeiten.


Die kurz vor dem Abitur stehende Jasmin und der von ihr aus der Wunderlampe befreite Flaschengeist Dalan, sind die beiden Hauptprotagonisten in dieser Geschichte. Die beiden sind auf dem ersten Blick vollkommen unterschiedlich, was vor allem daran liegt, dass Jasmin aus unserer heutigen Zeit stammt und westlich geprägt ist, während Dalan aus Arabien abstammt und zuletzt vor über hundert Jahren außerhalb der Flasche war. Er sieht in dem Mädchen am Anfang stets nur seine Meisterin, der es die drei Wünsche zu erfüllen gibt. Doch mit der Zeit kommen die beiden sich immer näher und beiden wird irgendwann klar, dass sie mehr als nur freundschaftliche Gefühle füreinander hegen.

Jasmin ist schüchtern und taff zugleich. In der Schule versucht sie sich so gut es geht unsichtbar zu machen um nicht zur Zielscheibe ihrer Klassenkameraden zu werden, von denen sie gemobbt werden. In ihrer vertrauten Umgebung jedoch, merkt man schnell, dass sie auch anders kann und genau weiß, was sie eigentlich will.

Dalan dagegen ist von Anfang an selbstbewusst, jedoch kein Bad-Boy, wie man sie nur zu gerne in den meisten Büchern trifft. Er ist trotz seiner lockeren und oftmals sehr scharmanten Art sehr respektvoll gegenüber Jasmin, was für mich einer der größten Pluspunkte der Handlung war. Es war schön zu sehen, dass es auch solche Jungs gibt.


FAZIT:


Mit „Jasmin – Orangenblütenzauber“ hat die Autorin ein wundervolles Werk geschaffen, welches gerade zum Ende hin einige Fragen auf wirft und viel Stoff für die zukünftigen Bände aufwirft. Wie kam es zum Beispiel dazu, dass Dalan zu einem Flaschengeist wurde? Und was genau hat die Prophezeiung auf sich, von der man im Epilog lesen konnte.

Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung und kann an dieser Stelle dieses tolle Werk jedem empfehlen, der orientalische Märchen aus 1001 Nacht, Romantik und Humor mag.

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Rezension zu "Jasmin" von Mareike Allnoch

Ein vielversprechender und ausbaufähiger Reihenauftakt!
Leseratte_JaBaDivor einem Monat

Ich liebe Märchen und Märchenadaptionen und war gespannt wie die Autorin Mareike Allnoch aus dem Märchen Aladin und die Wunderlampe aus 1001 Nacht eine moderne Märchenadaption gezaubert hat. Der Klappentext bietet einen guten Einblick ins Buch und das Cover ist einfach ein Traum!

Jasmin ist eine eingeschüchterte und unscheinbare Teenagerin mit wenig Selbstwertgefühl bzw. Selbstbewusstsein, die durch ihren Schuldkomplex noch mehr Angriffsfläche für Anfeindungen in der Schule gibt. Trotzdem versucht sie sich tapfer durch Ihren Alltag zu kämpfen.
Der Schulmacho Marco der mit seiner Clique Jasmin in der Schule das Leben zur Hölle macht, ist ein sehr vielschichtiger und interessanter Charakter. Arrogant und hart an der Oberfläche jedoch innerlich mit einem weichem, verletzlichen und unverstandenen Kern behaftet. Ich finde der Charakter hat eine wirklich gelungene und interessante Mischung erhalten.

Dalan ist ein attraktiver, frecher von sich überzeugter und charmanter Djinn, der oftmals einen frechen Spruch auf den Lippen trägt. Er hilft und stärkt Jasmin und unterstützt sie in ihrer charakterlichen Entwicklung. Auch wenn ich bei einigen Szenen und ihrem gefühlt ständigen Brett vorm Kopf Jasmin oftmals am liebsten durch bzw. wachgeschüttelt hätte. Dalans Figur bleibt in diesem Band mysteriös und ich bin sehr gespannt wer sich dahinter verbirgt.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, humorvoll und flüssig. Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus Jasmins Sicht. Einige Kapitel schildern die Gedanken, Erlebnisse sowie Gefühlswelt vom Djinn Dalan und geben kurze Einblicke in seine undurchsichtige Vergangenheit. Freche und witzige Dialoge zwischen den Charakteren aber auch traurige, nachdenkliche und emotionale Momente durchlaufen die Geschichte.
Geschickt verwebt die Autorin Märchen und Realität miteinander, so dass man oftmals nicht unterscheiden kann, was Realität ist und wo das Märchen beginnt. Wobei der Märchenanteil in Jasmin Orangenblütenzauber etwas niedriger gesetzt ist. Der Fokus liegt eher auf Jasmins Alltag, wie die Schule, die erste Liebe, Ängste, Mobbing und vieles mehr. Was manchmal etwas langatmig ist, da man eher die Geheimnisse um Dalan und der dunklen bösen Macht in den schwarzen Gewändern gelüftet haben möchte.

Bei den Umsetzungen von einigen wirklichen guten Ideen stolperte und haperte es manchmal etwas, so dass einige Situationen im Handlungsverlauf etwas unglaubwürdig dargestellt wurden und kleinere Logikfehler den Lesefluss stoppten. Aber durch die mit viel Witz und Charme beschriebenen Szenen und Charaktere hat die Autorin hier einiges wieder wett gemacht. Lacher und Schmunzler sind ständige Begleiter während dieser Geschichte.

Die in der Geschichte immer wieder auftauchende dunkle und böse Macht, die Dalan hartnäckig verfolgt, bleibt leider für meinen Geschmack zu sehr im Hintergrund. Von dem großen bösen Antagonisten hätte ich gern mehr gelesen. Der Epilog macht neugierig auf den nächsten Band. Was es mit der dunklen Macht auf sich hat und welches Geheimnis Dalan umgibt.

Trotz der kleinen Logikfehler und dem für mich persönlich etwas zu geringen Märchenanteil hat mich Jasmin wirklich gut unterhalten. Ein vielversprechender und ausbaufähiger Reihenauftakt mit Luft nach oben. Es sind noch so viele Fragen offen und ich bin gespannt wie diese Geschichte sich weiterentwickelt.

Ich vergebe 4 von 5 Wunderlampen

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Zusätzliche Informationen

Mareike Allnoch wurde am 21. März 1996 in Deutschland geboren.

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